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Gold-Margins werden erneut um 10 Prozent gesenkt

Margins werden immer wieder regelmäßig bei veränderter Volatilität und starken Kursveränderungen des Vermögenswertes angepasst.

Der Betreiber der US-Terminhandelsbörse Comex reduziert die Sicherheitsleistungen im Handel mit Gold-Futures zum dritten Mal seit November 2012.

Per Handelsschluss am kommenden Dienstag werden die Margin im Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse Comex um 10 Prozent gesenkt. Das hat der Betreiber CME Group am heutigen Freitag mitgeteilt.

Demnach wird die Intitial Margin – beim Abschluss eines 100-Unzen-Kontrakts – von  derzeit $ 6.600 auf $ 5,940 reduziert. Die Maintenance Margin (wenn der Kontrakt länger als einen Tag gehalten wird) sinkt von $ 6.000 auf $5,400.

Bei Händlern mit bestehenden Gold-Positionen wird damit Liquidität frei, die theoretisch für Neuinvestitionen verwendet werden kann. Zudem wird der Einstieg in den Future-Handel mit Gold generell um den genannten Prozentsatz günstiger.

Die Gold-Margins wurden seit November 2012 bereits zweimal um 18,5 bzw. 11 Prozent herabgesetzt (Goldreporter berichtete).

Zum 13. Februar werden auch die Silber-Margins für den 5.000-Unzen-Kontrakt um knapp 14 Prozent gesenkt.

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Eingetragen von am 8. Feb. 2013. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Gold-Margins werden erneut um 10 Prozent gesenkt”

  1. Hochinteressant. Nun würde mich interessieren: WARUM passiert das gerade jetzt – wo zunehmend der Handel mit Gold-Futures ins Zwielicht gerät? Wir erinnern: Inzwischen liegt das Verhältnis zwischen Future-Volumina und tatsächlich vorhandenem physischen Gold, wenn ich recht inforiert bin, bei 99:1. Bedeutet: Nur noch ein Prozent des „Gold“handels ist tatsächlich mit physischem Gold gedeckt. Was, wenn diese gigantische Blase platzt?

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    • @arjuna_de
      Um den Ausspruch eines Indianerhäuptlings abzuwandeln: Erst wenn der letzte Idiot bergriffen hat, dass alles nur Papier ist, wird man merken, dass nur reale Werte zählen.
      Ein schönes Beispiel ist die Story von John Law 17. Jahrhundert. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder,ein wenig abgewandelt,aber immerhin.

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    • @arjuna-de(?) liegt zu der SENKUNG von Gold-Margins einerseits völlig daneben:
      „WARUM passiert das gerade jetzt – wo zunehmend der Handel mit Gold-Futures ins Zwielicht gerät?“ Nein, denn wenn es „in Zwielicht gerät“ oder geanuer weil es zu spekulativ wird, dann werden die Margins gerade ERHÖHT; also um die Spekulationen zu erschweren. Also ganz im Gegenzug wahrscheinlich will man jetzt dem Goldhandel wieder auf die Sprünge helfen, weil die Volumina zuletzt zu niedrig geworden sind, Gold ist also uninteressant geworden
      Dafür aber andererseits wahrscheinlich ziemlich richtig erkannt, dass nämlich „Nur noch ein Prozent des “Gold”handels ist tatsächlich mit physischem Gold gedeckt. Was, wenn diese gigantische Blase platzt?“

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  2. @anaconda irrt ziemlich daneben in der Weltgeschichte…der Welt…herum: „Um den Ausspruch eines Indianerhäuptlings abzuwandeln: Erst wenn der letzte Idiot bergriffen hat, dass alles nur Papier ist, wird man merken, dass nur reale Werte zählen.“
    Falsch: Ein Indianer, wenigstens einer jener Zeit, war sicherlich nicht… ein Anlageberater! Der sehr geläufige Indianerspruch lautet -in etwa: Wenn der letzte Baum gefällt wird, etc… dann wird der Mensch -oder wahrscheinlich eher der weisse Mann, weiss nicht mehr genau…- begriffen haben, dass man GELD NICHT ESSEN KANN“-also…natürlich…nichts die Sprache von anderen Werten wie Gold, oder Immobilien, etc… Sondern es ging nur um die REINE NATUR UM UNS.
    Übrigens: Einige Ureinwohner des amerikanisches Kontinentes, also die sogenannten „Indianer“, nannten Gold „die Scheisse der Götter“ ,andere wiederum opferten Gold an die Götter, indem sie solchen zu Schmuck oder Artesanien verarbeiteten in grossen Mengen in einem See versenkten -so war der Umgang mit Gold wenigstens von seiten der „Indianer“ (Naturvölker in Amerika)
    Ich kenne diese Geschichten, weil ich nicht so eurozentristisch (Nein Leute hier: ich meine hiermit nicht den Euro…) bin und auch mal andere, hier nicht so bekannten Geschichten (vor allem aus Südamerika) kenne.

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  3. @arjuna-de(?) liegt zu der SENKUNG von Gold-Margins einerseits völlig daneben:
    “WARUM passiert das gerade jetzt – wo zunehmend der Handel mit Gold-Futures ins Zwielicht gerät?” Nein, denn wenn es “in Zwielicht gerät” oder geanuer weil es zu spekulativ wird, dann werden die Margins gerade ERHÖHT; also um die Spekulationen zu erschweren. Also ganz im Gegenzug wahrscheinlich will man jetzt dem Goldhandel wieder auf die Sprünge helfen, weil die Volumina zuletzt zu niedrig geworden sind, Gold ist also uninteressant geworden
    Dafür aber andererseits wahrscheinlich ziemlich richtig erkannt, dass nämlich “Nur noch ein Prozent des “Gold”handels ist tatsächlich mit physischem Gold gedeckt. Was, wenn diese gigantische Blase platzt?”

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  4. Selten habe ich so eine unlogische Argumentation erlebt, wie bei finanzen.net.
    http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/Vermoegensverwalter-Kolumne-1-000-Dollar-sind-genug-2266707.
    Der gute Mann denkt einfach in Börsenkategorien und meint, es müßte immer ein Börsen-Profit rauskommen. Er denkt einfach nur in Märkten. Gold hat aber eine wesentlich andere Aufgabe und ist mit Rohstoffen und deren Verbrauch nicht zu vergleichen. Gold ist Geld, sagte mal Alan Greenspan und Geld verbraucht sich eigentlich nicht und läßt sich auch Charttechnisch nicht so ohne weiteres erfassen. Und da es sich nicht verbraucht, sollte es sich wie Geld vermehren, doch genau das tut es auch nicht.Ja, was ist nun Gold eigentlich:
    Es ist das Metermaß des Geldes. Nicht Gold ist teuer oder billig, es ist das Geld, welches seinen Wert ändert.Mal bekomme ich für eine Unze 2 manchmal 3 oder mehr gedruckte Scheine, aber die Unze bleibt immer gleich 31,103 Gramm reines Gold.
    Mich würde die stellungsnahme des Forums zum obigen finanzen.net Artikel interessieren.

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