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Gold: Terminmarkt-Händler in Wartestellung

Die Netto-Positionen der wichtigsten Goldhändler am US-Terminmarkt blieben gegenüber Vorwoche praktisch unverändert. Der Open Interest stieg leicht an.

Am US-Terminmarkt wird wieder etwas mehr Gold gehandelt. Allerdings haben sich die Wetten unter den größten Goldhändlern an der COMEX kaum verschoben.

Die aktuellen CoT-Daten per 31. Oktober 2017 zeigen im US-Handel mit Gold-Futures gegenüber Vorwoche folgende Veränderungen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ nahm lediglich um 5 Kontrakte ab auf 210.648 Kontrakte. Auch jene der „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) ging nur um 150 Kontrakte oder 3,75 Prozent zurück.

Die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ stieg um 0,89 Prozent auf 193.095 Kontrakte.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, stieg um 1 Prozent auf 531.918 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ging es dann wieder 0,37 Prozent zurück auf 529.918 Kontrakte.

Der Goldpreis gab vergangene Woche um 0,3 Prozent nach auf 1.269,75 US-Dollar (FOREX).

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Eingetragen von am 6. Nov. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

14 Kommentare für “Gold: Terminmarkt-Händler in Wartestellung”

  1. Neu: Fairtrade-Zertifizierung für Gold! Wo müsste nach einer fairen Bewertung Gold stehen? Preissteigerungen und die Ausweitung der Geld- und Kreditmenge lassen ein Preisband von $ 1700 bis $ 1900 als angemessen erscheinen. Nun ja, der Autor sieht den Beginn einer „Übertreibungsphase“ bei Gold (was ich nun wirklich übertrieben finde), aber die Empfehlung ist deutlich: Weiter „voll“ in Gold und Silber investiert bleiben!

    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10033031-gold-veraendert

    Übrigens: Gold hat auch das Siegel „Geprüfte Sicherheit“ (GS) verdient!

    • Klapperschlange

      @Thanatos

      Habe die Ehre!

      Einen guten Anhaltspunkt für einen „realistischen Goldpreis“ kann man
      auch auf der WEB-Seite „US.Debtclock“ ableiten, wenn man das Verhältnis
      US-Dollar zum Goldpreis berücksichtigt: (siehe in der Grafik
      rechts unten:)

      Berührt die Maus das Feld, klappt oben die Erläuterung auf:

      US Dollar to Gold Ratio:
      The Year over year increase in the US-M2 money supply divides by
      the yearly world production of Gold (in Ounces).
      Quelle: USGS, Federal Reserve

      Auf Plattdeutsch:
      Verhältnis US Dollar zu Gold:
      Der Anstieg der US-M2-Geldmenge im Vergleich zum Vorjahr geteilt
      durch die jährliche Weltproduktion von Gold (in Unzen).
      Quelle: USGS, Federal Reserve

      Realistischer Goldpreis demnach: $5995,-/Unze
      Silber: $728,- Unze

      Silber ist demnach völlig unterbewertet und hätte das meiste „Aufhol-Potenzial“.

      • @Klapperschlange
        Realistischer Preis???
        Spielen wir es doch mal durch: Wir wollen morgen Gold kaufen, dann sagt der Dealer, sorry, heute Nacht ist’s leider richtig teurer geworden, Gold 5995 und Silber 728. So! Wieviel Unzen kaufst du dann?
        Oder die Inder, Chinesen usw. die Hauptkäufer von Gold?
        Wenn keiner kauft, ist der Preis schnell wieder unten, (Angebot/Nachfrage.)

        Wenn man Gold mit anderen Preisen in Relation setzt, schau dir mal bei Inscrementum das Gold/Bier Ratio an, dann sieht man das die Relation nicht so falsch ist. Der Preis ist im größeren geschichtlichen Rahmen ok, natürlich kann er auch ein paar hundert $ schwanken!
        Wenn das Bier auf der Wiesn mal 70€ kostet, dann wird Gold wohl bei 6000 sein. Wenn die Inflation hochschnellt, geht Gold natürlich mit! Aber so aus heiterem Himmel?
        Gold hat über die Jahrtausende immer seinen Tauschwert beibehalten,
        Ein gängiges Beispiel dazu, die Stola der Römer und ein Anzug heute kosten immer noch etwa eine Unze Gold.
        Der Goldpreis wird sich auch auf absehbare Zeit etwa um den Bereich der Förderkosten bewegen und die hängen auch an den Ölpreisen, Löhnen etc.
        Wenn die Chinesen ihre Schulden in Gold umrechnen, kommen die auf über 60.000$. Aber mal ehrlich, hat das für dich was Reales? Wer kauft dann noch?

        Falls Gold doch mal wie Bitcoin zum reinen Spekulationsobjekt verkommen sollte, dann sicher nur für relativ kurze Zeit.
        Wie man bei den holländischen Tulpenzwiebeln sah, pendelt der Preis sich schnell wieder auf reale Größen ein. (Erwarte ich auch längerfristig bei Bitcoin)

        Ich persönlich halte von so Preisspielen wenig, Gold ist Werterhalt, d.h. sein langfristiger Wert in Relation zu anderen Dingen des Lebens hat sich immer als beständig erwiesen, davon gehe ich auch in Zukunft aus.

        • @Antoni voyage
          Das mit Angebot und Nachfrage ist nicht immer schlüssig.Das gilt meist nur für Konsumartikel.Wer kauft schon Ferrari ? Die meisten kaufen VW und Toyota.Also müsste, da kaum einer Ferrari kauft, dieser sehr billig sein.
          Nehmen wir an, Gold kostet 6.000 Euro. Wieso sollte kaum einer kaufen ?
          Wenn dem so wäre, würde auch der Preis des Bitcoin schnell unten sein.
          Ist er aber nicht.
          Fazit: Luxusartikel, hype Produkte und dazu gehört auch Gold, werden umso begehrter, je teurer sie sind,
          Wer kaufte Gold bei 1050 Dollar oder 1.000 Euro 2015 ?
          Jeder wartete doch auf noch billiger und immer billiger.
          Ich kaufte und habe nun 50 Philis mehr. Ich kaufte auch bei 700 Euro und wieder ein paar Kilos und als 1983 keiner kaufte, weil zu billig, erwarb ich über 20 Kg.
          Wer hat 2011 gekauft, als die Unze fast 1400 Euro kostete ? Gold Hype.
          Ich kenne einige.
          Dr. Bruno Bandolet brachte es einmal auf den Punkt:
          Goldrausch und Goldpreis hält sich nicht an Normen und Voraussagen.
          Er führt ein Eigenleben, vorbei an aller Markttechnik, vielfach gesteuert von Eliten und Mächtigen.

          • @Taipan Was ich meinte ist, wenn z.B. Ferrari morgen für seine Autos 5x mehr verlangt wird das nicht funktionieren, auch nicht bei VW. Genauso bei Gold, Inder, Chinesen und auch Taipane ;-) kaufen Gold preisbewußt bei 1200 ein, aber nicht bei 6000. Oder irre ich mich da?

            • Boa_Constrictor

              @Anton
              Doch, Du irrst Dich.
              Bei ‚BitCoin‘ kauft niemand preisbewußt ein, rund um den Erdball kauft man wie in Panik BitCoin zu $7500,- USD.

        • Klapperschlange

          @Antoni voyage

          Gut, daß in Deinem Kommentar auch der Begriff „Bitcoin“ auftaucht,

          denn ‚zwangsläufig‘ stellt sich auch bei der ‚Krypto-Währung‘
          a) die Frage nach einem „realistischem Preis? , und
          b) wie hoch (im Vergleich zu Gold) sind die Stromkosten „Förderkosten“?

          Wer kauft jetzt – bei einem Preis von 6400,- € Bitcoin?
          Wenn ’niemand‘ kauft, müßte der Preis ja auf ein Niveau vom
          Juli 2012 fallen,
          also nahe „Null“?

          In meinem Preis-Beispiel (Kommentar oben) wird das Verhältnis
          der in Umlauf befindlichen US-Dollar-Geld-Menge zur jährlichen
          Gold-Fördermenge gebildet; in beiden Fällen ein nachvollziehbarer
          „Basispreis“, der dann eben die referenzierten Preise von Gold
          und Silber errechnen läßt.

          Es gibt noch eine andere Bezugsgröße zum bewährten Geld GOLD:
          die Höhe der US-Schulden.

          Nur durch eindeutig erkennbare Eingriffe (= „Manipulation“) der
          Notenbanken hat sich der Goldpreis vom Kursverlauf des Schuldenstandes entkoppelt; sonst würden wir heute einen Goldpreis von $2.200,- pro Unze nennen können.

          • @Boa
            Bitcoin ist zur puren Zockerei verkommen, die, die da noch aufspringen tun das doch bloß, weil sie hoffen das Ganze Wochen später mit fettem Gewinn verkaufen zu können und nicht weil sie gedenken Bitcoin als Währung zu gebrauchen, was ja der ursprüngliche Gedanke war.
            Pure Gier um schnell reich zu werden.
            Wer Gold, Autos oder anderes kauft freut sich zwar auch über einen Wertzuwachs aber die Intuition ist eine ganz andere.
            Da sind wir uns doch einig.

            @Klapperschlange klar die Relationen gehen zusehends verloren, auch Aktien spiegeln meist nicht mehr die Situation der Unternehmen wieder, der Zins schon gar nicht. Da bin ich ganz bei dir.
            Wollte aber das Augenmerk auf was anderes lenken.
            Schau dir mal Warenkörbe im Laufe der Zeit in Euro und in Gold an, dann stellst du fest, Gold ist, trotz gewisser Schwankungen, werthaltig, Papiergeld nicht. Aber wenn Gold werthaltig ist, kann sich sein Preis nicht verfünffachen und die restlichen Preise bleiben gleich, denn dann würde es eben nicht mehr
            „den Wert halten“.
            Vielleicht kostet Gold bald 6000€, aber z.B. Brot kostet dann wahrscheinlich auch 20€, es geht mir mehr um das Verhältnis Gold/ Waren, bei Zahlen (Fiatmoney) kann man soviel Nullen dranhängen
            wie man will. Darum schafft Gelddrucken ja auch keinen Wohlstand.
            Es gefällt mir vor dem Hintergrund gut, wenn z.B. Herr Bergold Aktienindizes und anderes in Unzen Gold bewertet, denn damit deckt er die Geldillusion auf.
            Falls Gold doch mal radikal aufwertet, ist das natürlich super, auch mit der Werterhaltungsfunktion, wie bisher, kann ich gut leben.

        • @antoni voyage

          dein Text:
          „Realistischer Preis???
          Spielen wir es doch mal durch: Wir wollen morgen Gold kaufen, dann sagt der Dealer, sorry, heute Nacht ist’s leider richtig teurer geworden, Gold 5995 und Silber 728. So! Wieviel Unzen kaufst du dann?

          mein Text:
          wenn Du mich fragen solltest – keine einzige Unze kaufe ich dann!!!
          …warum?: weil ich alle meine ünzerchen schon gekauft habe:))

          …was mache ich dann bei diesen Preisen?: Leben auf Kosten meiner Ünzerchen!!! – ok. dass ist politisch nicht korrekt, auf Kosten anderer zu leben – aber ich habe einen Deal mit meinen Ünzerchen – ich lasse sie erst dann wieder frei, wenn sie sich genug gebildet/entwickelt haben – wie ein guter Daddy:)) Stichpunkt ist hier nicht Abbi+Studdy sondern der kabalistische Zahlencode: 6800/720 – hihi – wenn der erreicht ist, dann gibs Freiheit ohne Ende:)) – meine Unzen freuen sich schon:)

          gruß aus HH
          Montezuma

          • @Monti wünsche ich dir.
            Vor 65 Jahren, als Gold noch ca. 35$ kostete, verdiente mein Vater umgerechnet fast einen Euro pro Stunde, wenn ich mir anschaue was Gold 1982 kostete und meinen Verdienst damals und das alles mit Heute vergleiche, ist mein Fazit: Die geleisteten Stunden für die Unze sind in etwa gleich geblieben. Warum sich da was ändern soll, nur weil Gold irgendwann auf 6000 steigt, ist zumindest aus der Vergangenheit nicht schlüssig erkennbar.
            Aber im Gegensatz zu Fiatmoney hat es die Arbeitsleistung über all‘ die Jahre erhalten und das ist ja auch fantastisch.
            Schauen wir mal was kommt….
            Früher war es (noch) viel leichter Millardär zu werden:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923#/media/File:500_Milliarden_Mark_1923-10-26.jpg

      • @Klapperschlange
        Und was würde passieren, wenn der Goldpreis auf 7.000 oder mehr steigt ?
        Ich meine, gar nichts. Kaum einen würde es jucken. Die ohne Gold würden weiterhin ohne Gold bleiben und die mit Gold würden es halten und aufbewahren. Und auf weitere Steigerung hoffen.Ein paar würden spekulieren und kaufen.Oder juckt jemanden der Bitcoinpreis ? Mich nicht.Wer kauft schon Bitcoins beim jetzigen Preis ?

        • Klapperschlange

          @Taipan

          Ich glaube schon, daß einige Goldbesitzer bei einem Preis von $7000,- und höher durchaus Gewinne mitnehmen und nicht alle Unzen/Barren vererben wollen.

          Den Rest behält man, denn der Kurs könnte ja noch weiter steigen.
          Bei einem Preis von $50.000,- tauscht man 8 Unzen gegen ein kleines Reihenhaus; dann hat sich das Warten gelohnt.

          (Natürlich auch für das Finanzamt, das dann die Hände aufhält und am Kurs-Gewinn beteiligt werden möchte…)

  2. Klapperschlange

    Alter Hut: die Alternative zum Zusammenbruch des Finanzsystems
    lautet (für die USA): ein Krieg muß her.
    Daß das Pent.a.gon so einfach das weiße Handtuch in den Ring wirft, war sehr
    unwahrscheinlich.

    Es sieht ganz so aus, als ob die USA über ihre Stellvertreter einen
    Krieg mit dem Iran provozieren…
    „War is coming ?“

    Wenn es so kommen sollte: wohin springt der Öl-Preis?
    Schon Heizöl gebunkert?

    • Vom Propheten Mohammed ist ein Zitat überliefert. „Sollten jemals Menschen zum Mond fliegen – den Persern traue ich es zu.“ Sollten die Saudis beherzigen.

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