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Gold und Silber: So sind die US-Banken jetzt positioniert

Anfang Juli haben die US-Banken ihre Netto-Verkaufspositionen im amerikanischen Futures-Handel gegenüber Vormonat jeweils um gut ein Drittel verringert.

Schon die wöchentlichen CoT-Daten haben zuletzt gezeigt, dass die kommerziellen Goldhändler an der COMEX ihre Vorwärtsverkäufe zuletzt deutlich reduziert haben. Genaue Auskunft über die Positionierung der Banken gibt der monatliche Bank Participation Report der CFTC.

Dieser Aufsichtsberichts über die Bankenbeteiligung am US-Futures-Handel zeigt per 11. Juli 2017 folgende Veränderungen gegenüber Juni.

Die Netto-Short-Position der US-Banken ist um knapp 36 Prozent gesunken auf 64.050 Kontrakte. Dabei sind die Short-Positionen um 28 Prozent auf 78.063 Kontrakte zurückgegangen, während die Long-Positionen sogar um 65 Prozent auf 14.013 Kontrakte anstiegen. Die genannten Zahlen entfallen auf insgesamt nur fünf Institute.

Die Netto-Short-Position aller Banken zusammen (US-Banken und Nicht-US-Banken; 29 Institute) ist um 40 Prozent auf 104.748 Kontrakte gesunken (siehe blaue Grafik).

In beiden Fällen (US-Banken / alle Banken) waren die Netto-Short-Positionen im März 2017 schon einmal niedriger.

Bei den Silber-Futures hat sich die Netto-Short-Position der US-Banken Anfang Juli um 34 Prozent verringert auf 20.417 Kontrakte. Es war der niedrigste Wert seit Juni 2016.

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Eingetragen von am 18. Jul. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Marktdaten, News, Silber, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “Gold und Silber: So sind die US-Banken jetzt positioniert”

  1. Das Finanzsystem als des Wahnsinns fette Beute: Argentinien hat im Juni eine 100-jährige Anleihe herausgegeben, zu einem Zinssatz von 7,25% und einer Fälligkeit im Jahre 2117. Das Beste aber ist, dass dem argentinischen Staat diese Hochrisiko-Anleihe – das Land neigt bekanntlich zu zyklisch wiederkehrenden Insolvenzen – von Anlegern förmlich aus den Händen gerissen wird. Neben Großbanken wie der HSBC und der Citibank schlagen vor allem Versicherungen zu:

    https://www.godmode-trader.de/artikel/pleiteland-begibt-erfolgreich-100-jaehrige-anleihe-warum-sie-jetzt-silber-kaufen-sollten,5415334

    Wie groß muss da die Verzweiflung sein?

    24+
    • @Thanatos
      Riesengroß.

      Wie bereits gesagt: Jetzt kaufen nur noch die, die am Erhalt des kaputten Finanzsystems nicht nur ein Interesse haben sondern existenziell davon abhängen bzw. per Gesetz dazu gezwungen werden wie z.B. Versicherungen. Ich vermute mal, dass etliche Spieler das bereits auch begriffen haben, tagsüber Aktien und Bonds anpreisen und nach Feierabend bei ProAurum vorbeischauen.

      Sehenden Auges ins Verderben.

      21+
  2. Apropos Silber, und sorry für die Anfängerfrage:
    An die Österreicher hier : Warum kann ich Silber Münzen (z. B. Maple Leaf) bei Goldvorsorge.at differenzbesteuert kaufen und beim Schöller (smh.net) nicht?

    3+
    • @Gustl

      Hm, ich versuche mal eine Antwort: Die Differenzbesteuerung bei Silbermünzen bzw. Münzbarren kann bekanntlich angewandt werden, wenn die heißbegehrte Ware aus einem Nicht-EU-Land eingeführt wurde. Beim Maple Leaf, der direkt aus Kanada bezogen wird, sieht die Sache noch einfach aus. Was ist aber mit dem österreichischen EU-Philharmoniker? Der wird dann eben bei Großhändlern z.B. aus der Schweiz geordert.

      Womit wir beim Schöller Münzhandel wären, der dieses Verfahren nicht anwendet. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Schöller ein 100%iges Tochterunternehmen der Münze Österreich ist und sich verständlicherweise verpflichtet sieht, seine Philharmoniker direkt dort zu beziehen. Dass aber wenigstens der Maple Leaf und andere differenzbesteuert angeboten werden, scheint da nicht in Frage zu kommen. Ist nur konsequent und leider teuer.

      7+

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  • frznj: http://www.goldseiten.de/artik el/347270–Silber~-Preisz yklen-und-Kriegszyklen.html
  • Taipan: Es betrifft nur die Papierspekulanten. Kein normal denkender Goldhändler, welcher mit physischem Gold...
  • Draghos: @Dieter Was meinst Du mit „freiwilligem“ Teil des Einlagensicherungsfonds ? Dafür, dass...
  • Safir: „Für Yellen ist es nach eigener Aussage ein „Rätsel“, warum die Preise nicht kräftiger anziehen.“...
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