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Gold: Verkaufsposition der US-Banken seit Mai 2016 halbiert

Die US-Banken waren Anfang Januar mit nur noch 152 Tonnen Gold netto-short. Zuletzt haben sich diese Goldhändler aber wieder etwas stärker auf der Short-Seite betätigt.

Der aktuelle Bank Participation Report zur Bankenbeteiligung am amerikanischen Gold-Futures-Handel zeigt folgendes Bild: Die US-Banken wiesen per 3. Januar 2016 eine Netto-Short-Position von 48.959 Kontrakten auf. Gegenüber Dezember stieg die Zahl um 17,8 Prozent. In den vier Monaten zuvor war die aggregierte Verkaufsposition jeweils geschrumpft.

Zum Vergleich: Das Jahreshoch 2016 ereignete sich im Mai mit einer Netto-Short-Position von 107.646 Kontrakten (umgerechnet 334 Tonnen). Seither wurde 54 Prozent dieser Position abgebaut.

Hintergrund: Die Futures-Positionen der US-Banken am Terminmarkt weisen in der Regel antizyklische Verläufe auf. Extreme oder ausgeprägte relative Hochs bei der Netto-Short-Position waren in der Vergangenheit oft Vorboten fallender Goldpreise. Und umgekehrt: Bei geringen Netto-Short-Positionen stieg der Goldpreis im Nachgang oft an.

Anders als der wöchentliche CoT-Report, der nur Händlergruppen differenziert, zeigt der Bank Participation Report einmal am Anfang des Monats die Positionen der Banken – weiter unterschieden in US-Banken und Nicht-US-Banken. Aus dem Report geht auch hervor, dass seit Jahren nur eine Handvoll an US-Banken am Gold-Futures-Handel beteiligt ist. Zuletzt waren es fünf.

Die Short-Positionen dieser fünf Banken repräsentierten aber zuletzt 14,2 Prozent des gesamten Open Interest, also aller offenen Gold-Futures-Kontrakte an der COMEX. Es gab allerdings schon Zeiten als dieser Anteil bei über 30 Prozent lag, wie beispielsweise zuletzt im Dezember 2012. Der Höhepunkt war Februar 2012. Damals vereinten die US-Banken eine Netto-Short-Position von 104.717 Kontrakten, die einen Anteil von 34 Prozent am Open Interest entsprachen. Von einer solchen Position geht naturgemäß eine große Marktmacht aus – und im Falle von Short-Positionen ein großen Interesse an fallenden Goldkursen.

Wie ist die aktuelle Lage bei Silber? Die Netto-Short-Position der US-Banken ist gegenüber Vormonat um 2 Prozent auf 21.332 Kontrakte gestiegen, nachdem sie zuvor vier Monate in Folge um insgesamt 43 Prozent gefallen war.

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Eingetragen von am 9. Jan. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

27 Kommentare für “Gold: Verkaufsposition der US-Banken seit Mai 2016 halbiert”

    • @Heraklit :Auch an sich untereinander prügelnde Polizeischüler wird man sich in Muttis Multideutschland gewöhnen müssen.diese Nachricht wundert mich nicht weil man ja nun unbedingt eine Multi-Kulti-Polizei braucht.

      • Material
        Ich muss all den Spaßvögeln für ihren Humor gratulieren, die eine Art revol. in Deutschland prophezeien.
        Das ist so unwahrscheinlich wie noch nie zuvor.

        Ich vermute etwas innerhalb der nächsten Jahre, was noch niemand wirklich auf dem Radar hat. Irgendwas muss ja passieren. Es kann unmöglich immer so weitergehen.
        Es müsste irgendwas passieren was keiner für möglich hält.

        Die Menschen streben generell nach dem guten. Die aktuellen Umstände befördern nur das negative.
        Das kann unmöglich alles so bleiben.
        Und dass eine sache noch gesagt ist; die verantwortlichen MÜSSEN zur Rechenschaft gezogen werden.
        Undzwar alle. Daran führt wirklich nichts vorbei.

  1. Bei geringen Netto-Short-Positionen stieg der Goldpreis im Nachgang oft an, weil die Banken wieder neue Wetten ( neue Shorts) abschließen, die erst dazu führen, das der Goldpreis wieder steigen wird bis sie diese wieder verkaufen werden und der Goldkurs wieder fällt.

    Es ist nur die Frage wie hoch der Open interest während dieser Zeit steigen wird und wie tief die Short- und damit Long-Positionen dann wieder fallen werden?

    Werden wieder so viele Kontrakte wie 2016 aufgebaut geht der Kurs beim Gold 2017 erst einmal um 250$ herauf. Noch höher wenn dementsprechend noch mehr Futures abgeschlossen werden.

  2. Bin mal gespannt, ob Gold heute über 1180 steigt. Daran ist er schon öfter gescheiert.

    Interessant finde ich, dass der total überbewertete Nasdaq immer weiter ansteigt. Wenn ich mir solche Aktien wie Tesla oder Amazon anschaue, dann frage ich mich immer, wer steckt da noch Geld rein.

    Das kann eigentlich nur über die geistlosen und vollkommen sinnbefreiten ETFs kommen.

    • Zackig, zackig der Goldpreis. Spikes nach oben müssen mit Milliarden abgefangen werden. Ob Trump weiterhin Geld rausschmeisst, für das blöde Gold. Sagte er doch, von mir aus kann es bis zum Saturn steigen, Hauptsache Amerika great again.
      Noch manipuliert man, bei 1180 war es schon. Die Frage ist jetzt, ob es über 1350 steigt.

    • @Stillhalter
      Das sind reine Wetten, Spekulationen. Wenn jemand verdient, muss ein anderer verlieren. Es ist ein Hühnchenspiel, Man lockt die Leute rein und kassiert dann ab.Die Macher an den Börsen können innerhalb von Sekunden jede Aktie in jede Richtung manipulieren und die Gewinne mitnehmen. Wer da mitspielt, braucht ein schnelles Pferd.

    • @stillhalter
      hier ein einfach zu verstehender Artikel aus dem manager magazin vom 30.12.2015 zum Aktienkurs von Amazon:

      http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/amazon-kgv-1000-und-rekordhoch-a-1069990.html

      „Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 1000: Die Aktie des Online-Händlers, die gestern ein Rekordhoch von 696 Dollar erreichte, wird mit dem Tausendfachen der aktuellen Gewinne bewertet. Das heißt, das Unternehmen müsste die nächsten 1000 Jahre die in diesem Jahr ausgewiesenen Gewinne einzahlen, um seine Börsenbewertung von rund 310 Milliarden Dollar zu „verdienen“.

      Was soll man dazu noch sagen ?

      Die Geschäftsidee von Amazon besteht darin, Päcken mit Produkten fremder Hersteller zu befüllen und diese zu verschicken.

      • @stillhalter:Dazu passend die Dividendenrendite wahrscheinlich nahe null ,das ist die moderne Börse von heute.

      • @christof777: Man kann dazu noch folgendes (ironisches sagen): Das KGV wurde als Parameter abgeschafft…hehe oder wird modifiziert, MKGV (KGV ist nochmals durch 1000 zu teilen). Damit hat man dann wieder die gewünschten Zahlen….alles nur verars….
        Beste Gruesse

      • Christof777

        Den Artikel kannte ich (trotzdem danke, schön das ich ihn noch einmal lesen konnte).

        Die Aktie war 2015 auch schon chronisch überbewertet. Ist jetzt ja nicht gerade billiger geworden. Ich kann mir nicht helfen, erinnert mich irgendwie an die DOTCOM Bubble.

        Komisch nur, dass da immer noch Leute Geld reinstecken, sei es über ETF oder Fonds oder wie auch immer. So dämlich kann man eigentlich doch gar nicht sein.

        Eines Tages wollen alle gleichzeitig aussteigen, das wird ein Spaß. Wenn es dazu kommt nehme ich Urlaub und schalte genüßlich die Glotze an und hole dazu Sekt aus dem Keller.

        • Wer steckt Geld in Aktien ? Die „Leute“ machen nur 15 % aus.

          Hier eine Übersicht für den DAX:

          http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/10_01_dax_01.jpg

          Blackrock als größter institutioneller Anleger muss das Geld seiner Kunden irgendwo unterbringen. Das tut er z. B. auch in GLD …

          Hier ein interessanter Artikel aus 2014 zu Blackrock:

          http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=22077

          Daher ist nicht anzunehmen, dass alle gleichzeitig aussteigen wollen ..
          die Milliarden von Geld, die sich in dem „Märkten“ befinden, drängen immer ans „Licht“ und suchen Rendite …

          Aktien, Devisen, Gold, Silber, Platin, Palladium, Bonds, Nahrungsmittel, alles wird zum Zocken benutzt.

          … wer sich nicht verrückt machen lässt, behält lieber den goldenen Spatz in der Hand ….

          • Little Drummerboy

            @Bidonville ,jeder der ne LV. besitzt (evtl. als Hypothekensicherung) ,jeder der ne Versicherung mit Rückzahlprämie besitzt. Wenn der Aktienmarkt fällt ist Holland in Not !

          • @Bidonville
            Das ist das Problem. Denn die können schneller austeigen, als der Kleinanleger.Und die haben das Hintergrundwissen und die Informationen, bevor noch der Trump Twittert.
            Und Blackrock kann etwas tun, was der Kleinanleger nicht kann. Er kann sich Kapital bei der Notenbank besorgen, zum Nulltarif und Aktien kaufen.
            Und da schließt sich der Kreis. Denn Aktien sind nichts weiter, als eine andere Form des inflationierten Papiergeld.Mit etwas Hintergrunddeckung durch den Firmenwert.Immerhin etwas besser, als das völlig ungedeckte Fiat Money.
            Völlig offen ist jedoch, wieviel von der Aktie nun werthaltig gedeckt ist.
            Da muss man sich auf Bilanzen verlassen. Wiederum Papier.
            Wem das alles nichts ausmacht, soll eben Aktien kaufen und den Stress mitmachen.

  3. Verarsche der EM Chart…

  4. Wie schützt man sich am besten vor Trump? Mit einem Trump-Twitter-Alarm, der vor den erratischen, gerne nächtlichen Kurzmeldungen des Trumpels warnt, da diese – mag man dies für bizarr halten oder nicht – inzwischen die Börsenkurse beeinflussen können? Oder hält man es eher mit Gold, dem klassischen, fast schon konservativen Schutz vor den Irren dieser Welt?
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/anlagestrategie-mit-gold-gegen-trump-schuetzen/19227154.html

  5. Naja…mich hat auch keiner gefragt.

    Wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich im irren d.land, oder in einem ärmeren Land, aber dafür freieren Land ohne viele unsinnige und unfaire Schikanöse „Regeln“, Dann bin ich mir nicht sicher ob ich in d.land bleiben würde.
    Vermutlich werde ich weggehen, wenn sich die Umstände so weiter entwickeln.
    Für mich ist das kein Problem.

  6. Sollen die hier ihren Dreck selbst erledigen. Ist ja schließlich alles künstlich herbeigeführt.
    Habe ich dadurch etwa Vorteile?
    Nicht dass ich wüsste !

  7. Es macht auch kaum noch Spaß, weil alle nur noch verängstigt drauf sind. Die Leute werden zunehmend paranoid . Was sind das für Zustände !!!

  8. Man sieht heute sehr schön den Zusammenhang Dollar-Goldpreis.
    Zeigt der Dollar Schwäche und das tut er zur Zeit, dem Euro gegenüber,so hedgen die amis sofort mit Gold dagegen.Der Goldpreis steigt und mit ihm der Euro.Gegenüber dem Jen zeigt der Dollar ebenfalls Schwäche,der Euro allerdings auch.
    Heißt,schwacher Dollar,höherer Goldpreis in Dollars.Währungskriege.Wer wirklich zocken will,sollte das nicht mit Gold tun,sondern mit Devisen.
    Put auf den Dollar gegenüber Euro oder Jen.Da kann man schnell Geld verdienen,wenn man am Computer sitzt und ein schnelles Händchen hat.

  9. An den „nord-schweden“:

    Wie bezahlst du dort in swe. eigentlich?
    Musst du irgendeine Plastikkarte benutzen?
    Würde mich mal interessieren.

  10. Hallo Gold-Leser,

    Und weiter gehts mit der ach-so-dringlichen Terrorbekämpfung – ist ja auch das globale Alltagsproblem schlechthin.
    Gerade diesen da auf¨m Standard gefunden.
    Das Wort Gold wird, es wundert hier gewiss niemand, ebenfalls erwähnt.

    http://derstandard.at/2000049678278/EU-will-Terrorfinanzierung-erschweren?ref=rec

    Grüsse, NOtrader

  11. Wenn ich das verlogene Geleier vom Kampf gegen Terrorfinanzierung höre kommt mir der Morgenkaffee hoch .Wer hat denn Anis Amri alias……. (14 Identitäten)durch x fache monatliche Sozialleistungen finanziert ? Ja genau die die jetzt gegen Terrorfinanzierung kämpfen.

    • @materialist
      Die Deutschen sind noch zu beqem, kriegen ihren Arsch noch nicht hoch. Viele müssen rennen im Job, die Sinnsucher werden mit Blöd-TV versandet … und alle mit Volkszertreter-Gequassel.

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