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Montag, 9. November 2009 - 17:52 Uhr

Video: "Neuordnung des Weltfinanzsystems - Weltwährungsreform"

Bereits seit geraumer Zeit gibt es immer wieder Hinweise, dass die großen Wirtschaftsnationen hinter den Kulissen an einem Konzept für eine neue Weltleitwährung arbeiten. In diesem Zusammenhang ist bereits des Öfteren der Begriff "Bretton Woods II" gefallen.

1944 wurde in Bretton Woods das Weltfinanzsystem nach der Weltwirtschaftskrise neu geordnet und der US-Dollar in Form eines Gold-Dollar-Standards als Leitwährung etabliert.

Droht uns bald ein erneuter Währungsschnitt?

Der 3sat-Bericht wurde im Juni dieses Jahres im Umfeld des letzten UN-Gipfels zur Finanzkrise gesendet. Edgar Most, ehemaliger Vorstand der Deutschen Bank, erklärt darin unter anderem, dass das weltweite Kapital eigentlich um zwei Drittel abgewertet werden müsste, da sich das Finanzvermögen seit der Abschaffung des Goldstandards um das 35-fache erhöht hat, die Realwirtschaft aber nur um das 13-fache gewachsen ist.

Es lohnt sich, diesen Videobeitrag aufmerksam zu studieren.




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Donnerstag, 5. November 2009 - 12:58 Uhr

Expertenstreit: “Ein Goldpreis von 2.000 Dollar ist totaler Blödsinn”

Inflationsbereinigtes Rekordhoch von 1980 ist das Kursziel, sagt der eine. Der andere sieht weder Deflation noch Inflation als Preistreiber für ein solches Niveau. Die renommierten Fachleute Jim Rogers und Nouriel Roubini haben unterschiedliche Ansichten, was die Zukunft des Goldpreises angeht.

Jim Rogers ist langjähriger amerikanischer Rohstoffspezialist und erfolgreicher Fondsanbieter mit einem geradezu legendären Ruf bei der Vorhersage von Rohstoff-Trends. Nationalökonom Nouriel Roubini beriet einst die US-Regierung in Wirtschaftsfragen und sagte die Finanzmarktkrise weit im Vorfeld voraus. Welche Aussagen sind glaubwürdiger, wenn es um die Prognose des Goldpreises geht?

Jim Rogers sagte zuletzt vorher, der Goldpreis werde sich in absehbarerer Zeit mindestens auf 2.000 Dollar verdoppeln. Je nach weltpolitischem Umfeld könne Gold noch weit höher steigen. Das inflationsbereinigte Rekordhoch aus dem Jahr 1980 setze hier den Maßstab und rechtfertige einen weiteren deutlichen Anstieg des Goldpreises. Roubini hält das für “totalen Blödsinn”. “Vielleicht werden wir 1.100 erreichen, aber 1.500 oder 2.000 Dollar sind Unsinn”, so der US-Professor türkisch-iranischer Abstammung auf einer Konferenz in New York. Es gebe weder Inflation noch eine Deflation, die den Goldpreis in solche Höhen treiben könnten. Er warnt vor einer Blasenbildung bei Edelmetallen.

Der Goldkurs erreichte am vergangenen Mittwoch ein neues Allzeithoch. In New York notierte das Edelmetall bei 1098,50 US-Dollar.

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Donnerstag, 5. November 2009 - 12:19 Uhr

Sri Lanka deckt sich mit Gold ein

Die Zentralbank des einstigen Ceylon hat in den vergangenen Monaten seine Währungsreserven sukzessive mit Gold diversifiziert. Das Land will weiter Edelmetall kaufen.

“Wir haben unsere Goldreserven in den letzten Monaten ziemlich stark ausgebaut und damit auch noch nicht aufgehört”, erklärt Ajith Nivard Cabraal, Zentralbankchef Sri Lankas gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters. Der Inselstaat südlich des Indischen Subkontinents besitzt Währungsreserven von umgerechnet rund 4,8 Milliarden US-Dollar. Wie viel Sri Lanka davon in Gold angelegt hat, will der Notenbänker nicht preisgeben. “Viele Länder diversifizieren derzeit. Man achtet auf die tatsächliche Werthaltigkeit der Reserven und Gold ist ein natürlicher Kandidat für diese Art der Reservebildung”, so Niyard Cabraal.

Goldreporter

Bild: Wikipedia

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Dienstag, 3. November 2009 - 18:52 Uhr

Goldpreis explodiert - Was spielt sich am Terminmarkt ab?

Der Goldpreis hat heute ein neues Rekordhoch erreicht. Dabei koppelten sich die Kurse des Edelmetalls deutlich von der Dollar-Entwicklung ab. Welche Rolle spielen Eindeckungsbemühungen großer Leerverkäufer?

“Goldpreis-Prognose: 1.100 Dollar im November?” lautete die Überschrift unseres Artikels vom 28.10.2009. Wir spekulierten darauf, dass sich der Goldpreis ähnlich verhält, wie zu Beginn der Monate Oktober und November: Er stieg nach kurzen Korrekturphasen geradezu explosionsartig an, wie im aktualisierten Chart unten zu erkennen ist.



Gold in US-Dollar, 3 Monate: Den grünen Pfeil setzten wir am 28. Oktober bei einem Goldpreis um 1.030 US-Dollar.

Am heutigen 3. November nun tatsächlich ein ähnliches Bild: Am späten Nachmittag unserer Zeit sprang der Goldfuture in New York (Goldpreis zur Lieferung im Dezember) zunächst bis auf 1081,70 US-Dollar - auch der Spotpreis notierte über 1.080 Dollar - hielt sich auf hohem Niveau und stieg später weiter an.

Was sind die Gründe für die ungewöhnliche Goldstärke?

Tatort Terminmarkt
Dazu ein kleiner Exkurs: Am Terminmarkt spielen sich derzeit Dinge ab, die der breiten Öffentlichkeit verborgen bleiben. Ganz offensichtlich haben einige große Banken derzeit immer wieder Probleme, am Monatsende ihren Lieferverpflichtungen nachzukommen, weil Kontrahenten auf physische Gold-Lieferung bestehen. Wie aus Insiderkreisen zu erfahren ist, waren die Institute zuletzt bereit, einen hohen Aufpreis zu zahlen - man spricht von bis zu 20 Prozent über dem Spotpreis - um die Lieferverpflichtungen in bar ausgleichen.

Das Papiergold-Problem
Schon seit geraumer Zeit ist klar, dass im Rahmen von Termin- und Swap-Geschäften durch große Finanzinstitute und Notenbanken (Verkauf- mit gleichzeitiger Rückkauf-Vereinbarung zu vorab festgelegten Konditionen) mehr Gold in Papierform verkauft wird, als physisch überhaupt vorhanden ist. Mehrfach haben wir bereits auf ein großes Volumen an Vorwärtsverkäufen weniger großer US-Banken an der Warenterminbörse COMEX berichtet.

Feinde des Goldpreisanstiegs
Warum verkaufen diese Institute so massiv Gold (und Silber) auf Termin? Als einen Grund für solche Maßnahmen wird von kritischen Beobachtern die gezielte Drückung des Goldpreises genannt. Notenbanken und Regierungen müssen die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit gegenüber dem ungedeckten Papiergeld aufrechterhalten. Ein hoher Goldpreis signalisiert Währungsschwäche und konterkariert das eigene Schuldgeldsystem. Das zusätzliche Interesse einiger Banken: Im Zuge des kontinuierlichen Goldpreisanstiegs der vergangenen Monate müssen regelmäßig Leerverkäufe zu möglichst günstigen Preisen aufgelöst werden.

In früheren Jahren hat sich nach der letzten Goldhausse (ab Anfang der Achtzigerjahre) bei sinkenden Preisen gutes Geld mit Wetten auf weiter fallende Goldpreise verdienen lassen. Hier hat sich bei einigen besonders stark engagierten Akteuren offensichtlich einiges an “Ballast” angesammelt, was nicht mehr ohne Probleme (und hohe Kosten) durch einfaches Eingehen von Gegenpositionen in Papierform glattstellen lässt.

Der Goldpreis: Mächtig Dampf im Kessel
Was passiert wohl, wenn die Halter von Verkaufs-Optionen und die Betreiber von Leerverkäufen jede Menge physisches Gold liefern müssen, das sie gar nicht besitzen? Die Kontrahenten wären gezwungen alles Gold zusammenzukratzen, was nur irgendwie verfügbar ist. Der Goldpreis würde in der Tat explodieren. Inwieweit diese Aspekte beim aktuellen Goldpreisschub tatsächlich eine Rolle spielen, wissen wir nicht. Sicher ist, dass es derzeit eine starke Gold-Nachfrage gibt, die mit den marktüblichen Argumenten (z.B. Dollar-Schwäche) nicht ohne weiteres zu erklären ist. Nebeneffekt: Der Goldkurs in Euro zog prozentual noch stärker an. Sicher ist auch das zahlreiche Short-Seller sich derzeit eindecken müssen, um keine Mega-Verluste einzufahren. Dieser so genannte "Short Squeeze" beschleunigt den Goldpreisanstieg zusätzlich.

Handeln wie die Insider
Geradezu als mathematische Gewissheit dürfte gelten, dass die aktuelle Überschuldungs- und Geldexpansionskrise früher oder später den Exitus der Papiergeld-Systeme herbeiführen wird. Es ist davon auszugehen, dass immer mehr große Investoren dies verinnerlichen und sich deshalb mit physischem Edelmetall eindecken. Auch hier wird zusätzliche Goldnachfrage generiert. Es kann also als Privatanleger kein Fehler sein, die gleiche Strategie zu fahren und physisches Gold und Silber zu kaufen. Die Insider tun es auch.

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Dienstag, 3. November 2009 - 12:20 Uhr

Indien kauft 200 Tonnen IWF-Gold

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat 200 Tonnen Gold an die Reserve Bank of India verkauft. Damit wandert schon einmal die Hälfte des durch den IWF im Sommer zum Verkauf avisierten Goldes in starke Hände.

Zum Preis von rund 6,7 Milliarden US-Dollar gingen im Oktober 200 Tonnen IWF-Gold an Indien. Der Internationale Währungsfonds hatte im September von seinen Mitgliedern die Genehmigung erhalten, insgesamt 403,3 Tonnen Gold zu verkaufen, um die Erlöse als Kredite an bedürftige Länder weiterzugeben und die Finanzen des IWF zu sanieren. Die Indische Zentralbank hat das entsprechende Goldangebot nun dankend angenommen und laut IWF-Pressemitteilung rund die Hälfte dieser Menge erworben.

Die Transaktion fand laut IWF-Angaben in mehreren Tranchen zwischen dem 19. Oktober und 30. Oktober auf Basis der jeweiligen Tageskurse statt.

Mit dem Verkauf an Indien wandert IWF-Gold sprichwörtlich in starke Hände. Staaten wie Indien, Russland und China sind seit geraumer Zeit auf die Absicherung ihrer Währungsreserven mit dem allseits geschätzten Edelmetall bedacht. Es wird also langfristig in den Tresoren gehalten. Gold in Händen des IWF und entsprechende Verkäufe oder bloße Verkaufsankündigungen stellen - wie das aktuelle Beispiel zeigt - immer wieder eine Belastungsprobe für den Goldpreis dar. Die genannten Länder gehören unterdessen auch zu den meist gehandelten Abnehmern für die restliche Goldverkaufsmenge des IWF.

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Sonntag, 1. November 2009 - 22:20 Uhr

CIT stellt Insolvenzantrag

Der US-Mittelstandsfinanzierer CIT hat Gläubigerschutz beantragt. Damit stellte das Unternehmen bereits am heutigen Sonntag Insolvenzantrag. Das Wall Street Journal hatte zunächst den bald anstehenden Bankrott gemeldet. Wir berichteten.

Die CIT Group hatte im vergangenen Herbst 2,3 Milliarden US-Dollar aus dem amerikanischen Bankenrettungs-Fonds erhalten. Kreditausfälle und Fehlspekulationen hatten den Mittelstandsfinanzierer in Bedrängnis gebracht. Einer zweiten Finanzspritze erteilte die US-Regierung Mitte des Jahres eine Absage. CIT konnte im vergangenen Juli schließlich nur mit einem Notkredit der größten Anteilseigner in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar vor der Zahlungsunfähigkeit gerettet werden.

Es handelt sich nun um die fünftgrößte Firmenpleite in der US-Geschichte. Die Bilanzsumme der Finanzgruppe beträgt mit 71 Milliarden US-Dollar immerhin rund ein Achtel der Aktiva von Lehman Brothers, deren Pleite als größter Firmenzusammenbruch der USA in die Geschichte einging.

Die Folgen der CIT-Insolvenz für Finanzwelt und Wirtschaft sind derzeit nicht abzusehen. Kreditrisiken von CIT sind laut Ratingagentur Standard & Poors in annähernd 2000 so genannter Collaterized Debt Obligations enthalten. Absicherungen auf CIT-Ausfälle sind angeblich in über 60 Prozent aller europäischen CDOs vertreten.

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Sonntag, 1. November 2009 - 21:11 Uhr

Wall Street Journal: CIT-Insolvenz möglicherweise schon am Montag

Nach monatelangem Ringen ums Überleben muss der US-Mittelstandsfinanzierer CIT nun offensichtlich doch Insolvenzantrag stellen. Bereits am Montag könnte das Unternehmen laut dem Wall Street Journal Gläubigerschutz beantragen.

Es wäre die größte Bankenpleite seit Lehman Brothers im September 2008. Zuletzt hatte es noch Meldungen über eine Zwischenfinanzierung durch die größten Anteilseigner gegeben. Auf CIT lasten Schulden in Höhe von 65 Milliarden US-Dollar. Ein Domino-Effekt mit weiteren Firmen- und Bankenpleiten ist nicht ausgeschlossen. CIT versorgt Tausende kleiner und mittlerer US-Firmen mit Geld. CIT-Anleihen sind Bestandteil vieler Kreditportfolios weltweit. Mit einer geordneten Insolvenz erhofft man, CIT Luft für eine Restrukturierung zu verschaffen.
Quelle

Eine Insolvenz könnte die Aktienkurse in der kommenden Woche noch einmal deutlich belasten und den Edelmetallkursen Aufwärtsschub verleihen.

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Samstag, 31. Oktober 2009 - 09:42 Uhr

Neun weitere US-Banken sind pleite

Am Freitag hat die Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) neun weitere US-Banken geschlossen. Inzwischen gibt die FDIC nicht einmal mehr einzelne Pressemitteilungen pro Bank heraus, sondern fertigt die Pleiten in einer Sammelmeldung ab.

Demnach besaßen die neun Banken zuletzt gemeinsam Aktiva in Höhe von 19,4 Milliarden US-Dollar und Einlagen in einer Summe von 15,4 Milliarden Dollar.

Im einzelnen handelt es sich um folgende Banken:

- Bank USA, National Association, Phoenix, Arizona
- California National Bank, Los Angeles, California
- San Diego National Bank, San Diego, California
- Pacific National Bank, San Francisco, California
- Park National Bank, Chicago, Illinois
- Community Bank of Lemont, Lemont, Illinois
- North Houston Bank, Houston, Texas
- Madisonville State Bank, Madisonville, Texas
- Citizens National Bank, Teague, Texas

Der amerikanische Einlagensicherungsfonds wird durch die neun Pleiten mit insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar belastet.

Die Zahl der in diesem Jahr zusammengebrochenen Banken steigt damit auf 115.

Die FDIC steht in den USA mit dem Einlagensicherungsfonds im Pleitefall für die Einlagen von insgesamt 8.195 Instituten gerade. Experten rechnen in den kommenden Monaten im Zuge der Wirtschaftskrise mit vielen weiteren Bankencrashs. Vor allem die massive Zunahme von Kreditausfällen aus dem Bereich der Wohn- und Gewerbeimmobilien-Finanzierung könnten bis 2011 für mehrere Hundert weitere Banken das Aus bedeuten.

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Donnerstag, 29. Oktober 2009 - 16:50 Uhr

Investment-Tipp: Silber günstig kaufen

In ein gut diversifiziertes, physisches Edelmetalldepot gehört neben Gold auch Silber. Münzbarren und Kilo-Münzen bieten hier besonders günstige Anlagemöglichkeiten. Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Informationen für den Einkauf.

Warum Silber?
Beginnen wir zunächst mit den schlechten Nachrichten. Silber hat gegenüber Gold zumindest zwei Nachteile.

1. Um mit Silber größere Vermögen zu sichern, benötigt man gegenüber Gold bedeutend mehr Lagerplatz und auch das Lager-Gewicht ist bei gleichem Anlagebetrag erheblich größer.

2. Beim Kauf von Silberbarren und Silbermünzen fällt Mehrwertsteuer an. Diese bekommen Sie natürlich nicht erstattet, sollten Sie das Edelmetall später verkaufen. Beim Erwerb von Silbermünzen werden 7 Prozent Mehrwertsteuer fällig, reine Silberbarren unterliegen dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent.

Und jetzt die gute Nachricht: Wenn die Edelmetalle den nächsten Preisschub erleben, wird Silber deutlich stärker anziehen als Gold. Der Steuernachteil dürfte dadurch deutlich kompensiert werden.

Während man Silbermünzen in schweren Krisenzeiten als harte Währung verwenden kann (Silber im Tausch gegen Güter des täglichen Bedarfs), eignen sich Silberbarren für die langfristige Vermögenssicherung und größere Investments. So genannte Münzbarren sowie Kilo-Münzen sind dabei - was Punkt 2 angeht - eine günstige Alternative zu Silberunzen und den üblichen Silberbarren. Hierauf wollen wir genauer eingehen.

Münzbarren
Im Unterschied zu normalen Silberbarren, die lediglich das Gewicht und den Feingehalt als Prägung aufweisen, gleichen Münzbarren in ihrer optischen Gestaltung den Münzen. Das heißt, sie tragen ähnliche Motive und einen Nominalwert in der Währung des herausgebenden Landes und sind dort auch gesetzliches Zahlungsmittel. Hierzu gehören die Münzbarren der Cook Islands in den Gewichtsklassen 1 Kilogramm, 100 Unzen und 5 Kilogramm.

Gegenüber klassischen Silberbarren erhalten Sie beim Kauf von Münzbarren in der Regel mehr Silber für Ihr Geld (Ausnahme: Das aktuelle Barren-Sonderangebot unseres Shop-Partners Mida), weil nur der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent anfällt.

Man kann also die Vorteile beider Anlageformen (Münzen, Barren) kombinieren (günstiger Silberpreis/reduzierter Mehrwertsteuersatz), indem man in Münzbarren investiert.

Kilo-Münzen
Eine ähnlich vorteilhafte Alternative wie Münzbarren stellen 1-Kilo-Münzen dar. Wie bei Gold sollte man auch bei Silber-Kilo-Münzen zu bekannten und gefragten Produkten greifen, wenn man nur auf Vermögenssicherung bedacht ist. Denn auch bei Kilo-Münzen werden Sammlerstücke angeboten, die in niedrigerer Auflage und mit Sonder-Applikationen oder coloriert hergestellt werden.

Die größten Silbermünzen der Welt stammen übrigens aus der so genannten australischen Lunarserie mit verschiedenen Motive (Maus, Schwein) und einem Gewicht von jeweils 10 Kilogramm.

Die Vorteile der Kilomünzen: Auch hier erzielt man gegenüber gewöhnlichen Silberbarren und meist auch im Vergleich zum Kauf von Silbermünzen in der Regel einen günstigeren Preis für die gleiche Menge Silber.


Angebote Münzbarren

1kg-Münzbarren "Cook Islands"



Dieser Münzbarren wird vom unabhängigen Inselstaat Cook Islands seit 2007 herausgegeben. Der Inselstaat besteht aus 16 Islands, die nordöstlich von Neuseeland gelegen sind. Hergestellt wird der Barren - derzeit der einzige seiner Art - in Australien und in Deutschland (Firma Heimerle + Meule). Nennwert: 30 Dollar. Feingehalt: 999/1000 Silber. Hauptmotiv ist der Dreimaster "Bounty", mit der Leutnant William Bligh 1787 seine Expeditionsreise in die Südsee antrat. In der Literatur wurde dieses Schiff durch die "Meuterei auf der Bounty" bekannt. Gehört derzeit zu den gefragtesten Silberanlageprodukten in seiner Gewichtsklasse.

Anbieter (Auswahl):
EdelmetallHouse
GoldOnlineShop


5kg-Münzbarren "Cook Islands"
Dieser Münzbarren besitzt die gleichen Eigenschaften (Optik, Silbergehalt) wir das 1kg-Pendent. Das Stück ist jedoch 5 Kilo schwer, hat einen Nennwert von 150 Dollar und ist - auf das Kilo umgerechnet - meist noch günstiger als der Kilomünzbarren.

Anbieter (Auswahl):
EdelmetallHouse


Angebote Silber-Kilomünzen

1kg-Münze "Kookaburra"



Beliebte und optisch sehr schöne Kilo-Silbermünzen. Sie trägt das Motiv des australischen Eisvogels Kookaburra, auch "Lachender Hans" genannt. Wie bei allen australischen Münzen ist auf der Rückseite das Profil von Queen Elisabeth II zu sehen. Der Nennwert beträgt 30 Dollar. Geprägt wird das Stück in der Perth Mint und bei der Royal Mint in der australischen Hautpstadt Canberra. Feingehalt: 999/1000. Das Gesamtgewicht des Münzbarrens beträgt exakt 1.002,50 Gramm.

Anbieter (Auswahl):
Mida GmbH
EdelmetallHouse
GoldOnlineShop
Anlagegold24


1kg-Münze "Koala"



Kilo-Münze mit dem Motiv des Koalas auf der Vorderseite und dem Abbild der Queen auf der Rückseite. Hergestellt wird der Koala seit 2007 von der australischen Perth Mint. Er besitzt ebenfalls einen Nennwert von 30 Dollar. Das Motiv wird jedes Jahr in leichter Abwandlung geprägt. Feingehalt: 999/1000.

Anbieter (Auswahl):
Mida GmbH
EdelmetallHouse
GoldOnlineShop

Alle Kilomünzen werden übrigens in einer passenden Plastikmünzkapsel ausgeliefert.

Fazit
Mit dem Cook Islands Münzbarren und den 1-Kilo-Silbermünzen erhalten physisches Silber zu vergleichsweise günstigen Preisen. Bei den aktuellen Aussichten für den Silberpreis, sollte man sich jetzt das ein oder andere Stück in seinen Haussafe legen oder im Bankschließfach deponieren.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009 - 12:44 Uhr

Goldpreis-Prognose: 1.100 Dollar im November?

Trotz der Kurskorrektur der letzten Tage hat Gold seinen seit Juni etablierten Aufwärtstrend nicht verlassen. Kommt es nun zu einem erneuten Kursschub, wie bereits zu Beginn der Monate September und Oktober?

Die Kursverläufe ähneln sich stark. Nach einer mehrwöchigen Seitwärtsbewegung, gefolgt von einem kurzen aber deutlichen Rücksetzer, schnellte der Goldpreis sowohl Anfang September als auch zu Beginn des Oktobers schlagartig um gut 50 US-Dollar nach oben.

Betrachten wir dazu den Kursverlauf:



Gold in US-Dollar, 3 Monate: Nach einer vierwöchigen Seitwärtsbewegung kam es zuletzt zweimal zu einer Kursexplosion.

Der US-Dollar hat vergangene Woche neue Tiefs markiert. Der Euro notierte über 1,50 US-Dollar. Nach der deutlichen Kurserholung, die den Greenback gegenüber dem Euro deutlich verteuerte (Euro am Mittwochmittag bei $1,4770), erwarten nun bereits viele Analysten eine wiederaufkommende Dollar-Stärke.



EUR/USD, 1 Jahr: Aufwärtstrend weiter intakt.

Die Zeit des billigen Geldes ist noch lange nicht vorbei. Das wirtschaftliche und geldpolitische Umfeld sowie die aktuelle Chartsituation bei US-Dollar und Gold deuten unserer Einschätzung nach noch nicht auf eine Trendwende hin.

Goldpreis-Prognose: Sollte es in den kommenden Tagen nicht zum Bruch charttechnischer Unterstützungen kommen (Gold unter $1.030, EUR/USD unter $1,46), dann ist ein Goldpreis von 1.100 Dollar im November durchaus im Bereich des Möglichen.

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Montag, 26. Oktober 2009 - 13:45 Uhr

Neue Milliardenpleite: Markt für US-Gewerbe-Immobilien fordert seine Opfer

Die Situation am US-Immobilienmarkt spitzt sich erneut zu: Der 20 Milliarden Dollar schwere Hypothekenfinanzierer Capmark ist pleite. Auch die Deutsche Bank ist betroffen.

Marktkenner haben bereits vor Monaten vor einer zweiten Welle der Immobilienkrise gewarnt. Mit dem Zusammenbruch der Capmark Financial Group nimmt diese zweite Phase nun Gestalt an. Der amerikanische Immobilien-Finanzierer ist insolvent. Hohe Verschuldung und Kreditausfälle haben das Unternehmen dazu gezwungen, am gestrigen Sonntag Gläubigerschutz zu beantragen.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 21 Milliarden Dollar überstiegen zuletzt das Betriebsvermögen von 20,1 Milliarden Dollar. Capmark ist einer der größten Finanzierer von Gewerbeimmobilien in den USA. Im zweiten Quartal 2009 meldete man einen Verlust von 1,6 Milliarden Dollar. Zu den Eigentümern von Capmark gehört auch der US-Bankenriese Goldman Sachs. Capmark ging aus der ehemaligen GM-Tochter GMAC Commercial Holding Corp hervor und versucht nun über die Insolvenz Schulden abzubauen und das Geschäft zu restrukturieren.

Die Capmark-Pleite muss als klares Zeichen einer Verschärfung der Immobilienkrise gesehen werden. Sie könnte Wellen schlagen, denn verbunden mit dem Zusammenbruch, drohen anderen Institute ebenfalls Kreditausfälle. Hierzu gehört auch die Deutsche Bank, deren Amerika-Tochter Forderungen in Höhe von insgesamt rund 1,8 Milliarden Dollar gegenüber Capmark hält.

Laut Angaben des Marktforschers Reis Inc. stehen in den USA derzeit so viele Ladengeschäfte leer wie zuletzt 1992. Die Anzahl der freien Büroflächen ist auf einem Fünfjahreshoch. Die Besitzer dieser Gewerbeimmobilen haben deshalb Probleme, ihre Hypotheken abzuzahlen. Die folgenden Kreditausfälle bedrohen die Existenz der Gläubigerbanken. Verluste aus dem Gewerbeimmobiliengeschäft werden derzeit von amerikanischen Aufsichtsbehörden als die größte Bedrohung der US-Bankenbranche angesehen.

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Sonntag, 25. Oktober 2009 - 22:20 Uhr

Inder kaufen trotz Höchstpreisen mehr Gold

56 Tonnen Gold wurden zum Auftakt der indischen Festival-Saison verkauft. Der Umsatz im Umfeld des fünftägigen Diwali-Festes wurde damit gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent gesteigert. Dies berichtet der World Gold Council.

"Die Nachfragesteigerung ist darauf zurückzuführen, dass die Konsumenten Gold in der aktuellen weltweiten Krise als das einzig sichere Investment ansehen", sagt Ajay Mitra, Geschäftsführer des World Gold Council Indien. Er ist überzeugt, dass der steigende Absatztrend bis zum Jahresende anhält.

In Indien kosten 10 Gramm Gold aktuell rund 230 Euro, was einem Unzenpreis von 715 Euro entspricht. Innerhalb der vergangenen 12 Monate stieg der Goldpreis in indischen Rupien gemessen um gut 22 Prozent. In US-Dollar zog Gold seit dem 23. Oktober 2008 dagegen um satte 46 Prozent an (in Euro: +26%).

Mehr zu Indien und Gold

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Samstag, 24. Oktober 2009 - 17:09 Uhr

Neue US-Bankenpleiten: 7 auf einen Streich

Am Freitag hat der Pleitegeier in den USA gleich sieben Finanzinstitute erwischt. First DuPage Bank (Bundesstaat Illinois), Riverview Community Bank (Wisconsin), Bank of Elmwood (Minnesota), Flagship National Bank, Hillcrest Bank Florida, Partners Bank (alle Florida) und American United Bank (Georgia) heißen diesmal die Bankrotteure. Alle sieben Banken verfügten zuletzt gemeinsam über Aktiva in Höhe von 1,16 Mrd. US-Dollar. Die amerikanische Einlagensicherung wird dadurch mit weiteren 356,7 Mio. Dollar belastet.

Damit müssten aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise in diesem Jahr bereits 106 Banken schließen.
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Dienstag, 20. Oktober 2009 - 19:29 Uhr

Video: Gestatten, Angela Merkel ... Schuldensünderin!

"Das ist eine Versündigung an den Interessen der zukünftigen Generation, das ist die Wahrheit", so kommentierte Angela Merkel noch im Jahr 2005 als Oppositionsführerin im Bundestag die Neuverschuldungspläne der damaligen Bundesregierung. Wachstum auf Pump, dass sei doch nicht die Antwort, so ihre damalige Überzeugung.

Doch diese Aussagen sind nun nichts mehr wert. Mit einer Sonderfonds genannten Neuverschuldung in Höhe von 50 bis 60 Milliarden Euro will die Bundeskanzlerin nun Steuersenkungen finanzieren und den Aufschwung herbeikaufen ... auf Kosten einer jüngeren Generation!

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Montag, 19. Oktober 2009 - 15:42 Uhr

Neue Anti-Dollar-Allianz: Lateinamerika plant eigene Handelswährung

Das Bündnis linksgerichteter lateinamerikanischer Staaten ALBA, darunter Kuba, Bolivien und Venezuela, plant die Einführung einer gemeinsamen Handelswährung, um den US-Dollar zu verdrängen.

Die britische Zeitung The Independent hatte Anfang Oktober über angebliche Geheimpläne arabischer Ölförderstaaten berichtet, den US-Dollar als Fakturierungswährung abzulösen (wir berichteten). Die Nachricht wurde kurz darauf von Landesvertretern dementiert. Nun gibt es neue Meldungen über die Abkehr einer Staatengemeinschaft vom Greenback.

Eine Gruppe karibischer und lateinamerikanischer Staaten planen die Einführung einer gemeinsamen regionalen Handelswährung, um sich dem Diktat der angeschlagenen US-Währung zu entziehen. Bei der Ländergemeinschaft handelt es sich um die so genannten ALBA-Staaten (span.: Alianza Boliviana para los de Nuestra América = Bolivianische Allianz für die Völker unseres Amerika). Hierzu zählen Bolivien, Kuba, Venezuela, Ecuador, Nicaragua, Honduras, Antigua und Barbuda, Domenica und Staint Vincent. Grenada und Paraguay gelten als Mitgliedsanwärter.

Vertreter des Bündnisses trafen sich am vergangenen Wochenende in Bolivien. Ihre Absicht ist es, Anfang nächsten Jahres die virtuelle Rechnungswährung „Sucre“ einzuführen. Das Zahlungsmittel ist nach einem lateinamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer benannt. Der Sucre soll im Handel zwischen den neun Mitgliedsstaaten zum Einsatz kommen und damit den US-Dollar verdrängen.

Zwar gäbe es derzeit keine Pläne über die Herausgabe von Sucre-Banknoten, die Einführung einer tatsächlichen Gemeinschaftswährung wird jedoch nicht ausgeschlossen, heißt es.

Die Pläne der ALBA-Staaten dokumentieren erneut das schwindende Vertrauen exportorientierter Länder gegenüber dem US-Dollar. Der Wert des Greenback befindet sich seit Wochen im freien Fall. Am Montag markierte der Euro bei 1,4950 Dollar ein neues Jahreshoch. Der Dollar-Index (Währungskorb in Dollar gemessen) hat vergangene Woche weitere charttechnische Unterstützungen nach unten durchbrochen.

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Samstag, 17. Oktober 2009 - 17:08 Uhr

Video: "Deutschland ist ein Sanierungsfall"

Es sieht düster aus für die deutschen Staatsfinanzen. Zinsbelastungen, Konjunkturprogramme und Bankenrettung lassen die Ausgaben explodieren, massive Steuerausfälle belasten die Einnahmeseite.

Professor Joachim Wieland von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften sagt: "Wenn man bei einem Haushalt ein Drittel der Ausgaben über Kredite finanzieren muss, dann ist man schon lange ein Sanierungsfall. Ein größerer Sanierungsfall ist praktisch kaum vorstellbar."

Sehen Sie dazu den TV-Beitrag des ZDF heute journals vom 7. Oktober 2009.

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Samstag, 17. Oktober 2009 - 16:34 Uhr

US-Bankenpleite Nr. 99

San Joaquin Bank, Bakersfield, California: Die neunundneuzigste US-Bankenpleite des Jahres. Das Institut mit Aktiva in Höhe von 775 Millionen US-Dollar und Einlagen von 632 Millionen Dollar kostet den amerikanischen Deposit Insurance Fund 103 Millionen Dollar.

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Donnerstag, 15. Oktober 2009 - 19:03 Uhr

Inder kaufen 20 Tonnen Gold an einem einzigen Tag

Am heutigen 15. Oktober ist in Indien "Dhanteras", der Start des fünftägigen Diwali Festivals. Es ist ein Gold-Tag der Superlative.

Indien ist das Land mit dem weltweit größten Gold-Konsum. Auch wenn die dortigen Gold-Importe in diesem Jahr aufgrund der hohen Edelmetallpreise und der anhaltenden Wirtschaftskrise um bis zu 50 Prozent einbrechen werden, Indien hat in Sachen Gold weiterhin Superlative zu bieten.

"Dhanteras" lautet der Auftakt des fünftägigen Diwali Festivals, das am heutigen 15. Oktober startete. Zum Anlass des Festtages kaufen Hindus traditionell Gold in dem Glauben, es werde Wohlstand und Reichtum heraufbeschwören. Dieser einzige Tag in Indiens Festival-Rhythmus ist laut Angaben der indischen Bombay Bullion Association jedes Jahr für Goldkäufe in einem Umfang von bis zu 20 Tonnen verantwortlich. In Sachen Gold ist "Dhanteras" damit eine echte Rekord-Veranstaltung. Sie muss jedoch in diesem Jahr auch mit Rekord-Einbrüchen rechnen. Suresh Hundia, Präsident der Bombay Bullion Association, erwartet, dass zu "Dhanteras" in diesem Jahr bis zu 75 Prozent weniger Gold abgesetzt wird. Händler bestätigen einen deutlichen Rückgang. "Leute die sonst 10 Gramm erwerben, kaufen 5 Gramm, aber sie kaufen. Mit dem Festival sind jede Menge Emotionen verbunden", so ein indischer Goldanbieter gegenüber der Presse.

Goldreporter

Foto: Ibnlive

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Dienstag, 13. Oktober 2009 - 21:24 Uhr

US-Banken weiten Gold-Verkäufe am Terminmarkt massiv aus

Zwei amerikanische Banken dominieren weiter mit hohen Short-Positionen den Gold-Futures-Markt. Anfang Oktober erhöhten die Institute das Volumen ihrer Vorwärtsverkäufe an der COMEX um 54 Prozent gegenüber dem Vormonat.

An der Warenterminbörse COMEX besteht weiterhin eine hohe Konzentration an Vorwärtsverkäufen von Gold, getätigt von nur zwei US-Banken. Laut aktuellem Bericht der Warenterminbörsenaufsicht U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat das Kontrakt-Volumen der Banken im Gold-Futures-Handel Anfang Oktober wieder stark zu genommen, nachdem im September ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war.

Die Anzahl aller offenen Handelskontrakte ist laut Bank Participation Report der CFTC im Vergleich zu Anfang September von 384.703 um mehr als ein Viertel auf nun 484.307 Kontrakte gestiegen. Von diesen 484.307 offenen Kontrakten entfielen alleine 116.790 (Vormonat: 75.550; plus 54 Prozent) oder 29,1 Prozent auf Short-Engagements zweier US-Institute.

Da mit jedem einzelnen Kontrakt 100 Feinunzen Gold gehandelt werden, hatten diese beiden Banken Anfang Oktober umgerechnet 11,679 Millionen Unzen oder 363,22 Tonnen Gold an Vorwärtsverkaufen in ihren Büchern stehen.

Die Entwicklung der Gold-Vorwärtsverkäufe durch US-Banken ist folgenden Grafiken zu entnehmen.






Quelle: Bank Participation Report der CFTC vom 06.10.2009; Grafik: Goldreporter.de

Ebenfalls stark gestiegen sind die Vorwärtsverkäufe von Silber. Zwei US-Banken hielten Anfang Oktober 38.375 Short-Futures auf das weiße Metall, 28,4 Prozent mehr als im Vormonat. Das entspricht einer physischen Silbermenge von erstaunlichen 5.967,31 Tonnen (Kontaktgröße: 5.000 Unzen). Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lag die gesamte weltweite Silberförderung bei 21.175 Tonnen.

Hintergrund: Banken betreiben mit Warentermingeschäften Eigenhandel, bauen damit aber auch Gegenpositionen zu anderen Derivate-Geschäften auf, bei denen sie als Kontrahenten ihrer Kunden auftreten. Die starke Konzentration auf der Short-Seite bei Gold und Silber wird von Kritikern jedoch seit langem als marktbeherrschend und manipulativ angesehen.

Short-Positionen auf dem Futures-Markt können im Prinzip täglich mit Gegenpositionen, also entsprechenden Kaufvereinbarungen, glattgestellt werden. Mit großvolumigen Vorwärtsverkäufen besteht aber die Möglichkeit, Kurse an der Warenterminbörse kurzfristig stark zu drücken. Durch Arbitrage-Geschäfte zwischen Spot- und Terminmarkt korrespondieren die Kurse auf beiden Märkten eng miteinander.

Einen durchschlagenden negativen Effekt auf den Goldpreis haben die Short-Engagements der Banken derzeit allerdings nicht. Gold zur Lieferung im Dezember markierte am Dienstag mit 1069,70 US-Dollar ein neues Allzeithoch.

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Montag, 12. Oktober 2009 - 20:04 Uhr

Kunden stürmen Bank in den Niederlanden

In den Niederlanden ist es zu einem Banken-Ansturm gekommen. Kunden der Privatbank DSB versuchten ihre Einlagen in Sicherheit zu bringen, nachdem Spekulationen über einen bevorstehenden Zusammenbruch des Instituts aufkamen. Die Niederländische Zentralbank hat am Montag erfolgreich einen gerichtlichen Antrag gestellt, die Bank wegen hoher Liquiditätsabflüsse ihrer Aufsicht zu unterstellen. Die Kunden der DSB Bank kommen derzeit nicht mehr direkt an ihr Geld, sondern müssen Abhebungen über Bargeldschalter anderer Banken vornehmen. Die Kundeneinlagen sind bis zu einem Betrag von 100.000 Euro garantiert. Die DSB Bank wies zuletzt Aktiva in Höhe von 8 Milliarden Euro aus und ist stark im Hypothekengeschäft engagiert. Mehr Infos ...

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Montag, 12. Oktober 2009 - 13:14 Uhr

Goldpreis-Prognosen: Analysten erwarten weiteren Kursschub

Nachdem der Goldpreis am vergangenen Donnerstag bei 1.061,20 US-Dollar ein neues Allzeithoch markierte, rechnen die Analysten nun praktisch durchweg mit weiter steigenden Edelmetall-Notierungen.

Wir haben die aktuellen Goldpreis-Prognosen zahlreicher Marktbeobachter gesammelt.


Verdoppelung in 10 Jahren
Jim Rogers, bekannter amerikanischer Rohstoffexperte: "Das Edelmetall wird in zehn Jahren bei 2.000 US-Dollar stehen. Gold wird das inflationsbereinigte Allzeithoch von mehr als 2.300 US-Dollar pro Unze hinter sich lassen."

Großer Ausbruch erwartet
Clive Maund, englischer Chart-Analyst: "Nach einer massiven 19-monatigen Konsolidierung, welche enormes Potenzial für eine große Rally generiert hat, ist Gold endlich in der Position auszubrechen und einen kräftigen Aufwärtstrend einzuschlagen, bei dem wir den Kurs innerhalb von zirka sechs Monaten 30 bis 60 Prozent höher sehen sollten."

Kursziel erhöht
JP Morgan, US-Bankhaus: "Insgesamt sehen wir Gold bei durchschnittlich $1.000 pro Unze im vierten Quartal ... aber neue Höchststände zwischen $1.050 und $1.100 erscheinen uns für Anfang 2010 wahrscheinlich."

Goldpreis steigt weiter $87 pro Jahr
James West, Herausgeber Midas Letter: "Der Goldpreis hat seine bullische Aufwärtsbewegung zuletzt direkt nach der Dot-Com-Blase begonnen und bis heute durchschnittlich $87 pro Jahr zugelegt. Da die Vereinigten Staaten sich selbst und damit viele ihren Verbündeten Jahrzehnte der Schuldenfinanzierung auferlegt haben, können wir davon ausgehen, dass diese Durchschnittsrate sich mindestens über die kommenden zehn Jahre hinweg fortsetzen wird. Das wird den Goldpreis innerhalb der nächsten Dekade näher an $2.000 pro Unze als an $1.000 pro Unze heranbringen."

Attraktive Fundamentaldaten
Deutsche Bank (Aktueller Research Report): "Wir sind weiterhin der Meinung, dass die Fundamentaldaten bei Gold attraktiv sind und sagen einen Durchschnittspreis von $1.150 pro Unze für 2010 voraus"

Wir haben Deflation
Nouriel Roubini, Universitätsprofessor in New York, ehemaliger Berater des US-Finanzministeriums: “Wir haben in Wirklichkeit eine Deflation. Neue Rekordhöhen für den Goldpreis sind daher nicht gerechtfertigt. Die Notierung für das Edelmetall dürfte sich kurzfristig seitwärts bewegen. Aufgrund der langfristigen Inflationssorgen ist ein Preis von 1.000 Dollar aber auch aktuell als gerechtfertigt anzusehen.”

$1.500 möglich
Jordan Kotick, Chefanalyst Barclays Capital: "Der Widerstand des steigenden Trendkanals liegt derzeit bei $1.370, die Kurshistorie legt einen Run auf $1.500 nahe. Wir vermuten, dass die Rally Welle 3 oder 5 repräsentiert (laut der Theorie der Elliott-Wellen, Anm. d. Red), was zum Jahresende hin auf einen möglichen Vorstoß in den Bereich von $1.120 und darüber hinaus hinweist."

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Freitag, 9. Oktober 2009 - 18:17 Uhr

Video: Bereitet uns der EZB-Präsident auf die Weltgemeinschafts-Währung vor?

Während der Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag machte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet interpretationsbedürftige Äußerungen zur Währungspolitik. Was haben die Zentralbanken mit Dollar und Euro vor?

Der Kurs des US-Dollars ist im freien Fall und auch der Euro verliert permanent an Wert. Die Regierungen finanzieren ihre maroden Staatshaushalte weiter mit Defizitpolitik. Das Scheingeld wird mit der Macht des Zinseszinses weiter zügellos vermehrt. Am Ende kommt, was kommen muss. Der Währungsschnitt. Zu diesem Thema wird in Foren seit Jahren lebhaft diskutiert. Droht uns als nächstes die weltweite Währungsunion?

Interessant sind aktuelle Äußerungen von Jean-Claude Trichet während der Pressekonferenz des EZB-Rats am vergangenen Donnerstag. Darin äußert sich der EZB-Präsident über die Schädlichkeit stark schwankender Wechselkurse und die Gefahren der Währungsspekulation: „Sie schaden der Wirtschaft und der Stabilität des Finanzsystems. Darüber sind wir uns diesseits und jenseits des Atlantiks einig“, so Trichet.

Wollen EZB und Fed nun Dollar und Euro durch gezielte Markteingriffe „harmonisieren“ oder deutet der "Währungshüter“ bereits Pläne für eine weltweite Gemeinschaftswährung an? Die Aussagen lassen in jedem Fall Raum für Spekulationen. Sehen Sie dazu den Beitrag von „Börse im Ersten“ vom 8. Oktober 2009.


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Freitag, 9. Oktober 2009 - 16:42 Uhr

Pressespiegel: Neue Gold-Erkenntnisse, alte Klischees

Herabzuwürdigen oder einfach ignorieren? Vor einigen Wochen war aus den Gold-Berichten der Publikumspresse vor allem Skepsis herauszulesen, sofern man dort überhaupt etwas über Edelmetalle erfuhr. Doch nach den historischen Höchstständen der letzten Tage schlagen die großen Nachrichtenseiten teilweise völlig neue Töne an. Es wird erstaunlich sachlich argumentiert und mit neuen Kursrekorden gerechnet. Und dennoch scheint dem einen oder anderen Wirtschaftsredakteur ein steigender Goldkurs noch immer mächtig auf den Senkel zu gehen.




„Gold wird zur Einheitswährung der Papiergeld-Skeptiker“

Welt Online, 09.10.2009
Der steile Goldpreisanstieg wird als logische Konsequenz der laxen Geld- und Fiskalpolitik erklärt. Gold als Wertmesser für die ungedeckten Papier-Währungen der Welt. Darauf hätte man aber auch schon bei Kursen von 900 US-Dollar kommen können. Dennoch eine wichtige Erkenntnis, die es sich angesichts des unvermeidlichen Goldpreisanstieges nun scheinbar zu kommunizieren lohnt.

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„Zwei Tage in Folge: Goldpreis wieder auf Rekordhoch! ... doch was ist nur mit dem Dollar los?“

Bild.de, 07.10.2009
Bild nennt exakt drei Gründe für den Goldpreisanstieg und lässt Mr. Dax (Dirk Müller) für sich argumentieren: Dollar-Schwäche vor dem Hintergrund der Berichte über den neuen „Ölwährungskorb“, steigende indische Feiertagsnachfrage und Angst vor Inflation. Ein bisschen dünn, aber immerhin nicht falsch. Und Müller weiß ohnehin Bescheid. In der „Klickbox“ (...Was bedeutet das für die Verbraucher?) werden dann noch Experten-Meinungen zu Investment- und Sicherheits-Aspekten von Gold aneinandergereiht. Das unvermeidliche „Gold bringt keine Zinsen“ darf natürlich auch nicht fehlen.

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„Analysten raten bei Gold zu kühlem Kopf“

T-Online (Börsenradar), 07.10.2009
In diesem Artikel werden vor allem Skeptiker zitiert. Commerzbank-Analyst Weinberg warnt erneut vor Rückschlagrisiken bei Gold und pinkelt nebenbei Investment-Legende Jim Rogers ans Bein. Nur weil der jetzt noch deutlich höhere Kurse erwartet.

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Donnerstag, 8. Oktober 2009 - 13:25 Uhr

Gold und die Irrelevanz von Höchstkursen

Soll man jetzt noch Gold kaufen? Diese Frage stellen sich viele unsichere Investoren bereits seit Wochen, wenn nicht sogar permanent. Das Gefühl, ein Anlageprodukt zum Höchstkurs gekauft zu haben und nach dem Erwerb sinkenden Kursen zuzusehen: kein schönes Erlebnis.

Aber ausgerechnet jetzt, wo der Goldkurs einen historischen Widerstand aus dem Weg räumte, zweifeln selbst langjährige Marktanalysten, ob man noch investieren soll. „Gold hat ein neues Hoch erreicht und ich kann es nicht leiden, etwas zu Rekordpreisen zu kaufen, wenn es dafür keine extrem starken fundamentalen Gründe gibt“, erklärt Rohstoff-Legende Jim Rogers in einem aktuellen Reuters-Interview. Abgesehen davon, dass es „extrem starke fundamentale Gründe“ gibt, seit die Welt nur noch ungedecktes Papiergeld kennt, muss man sich diesbezüglich zwei Fragen stellen.

1. Was sind Höchstkurse?
2. Warum kaufe ich eigentlich Gold?

Im Rahmen unseres wöchentlichen (kostenlosen) Newsletters weisen wir regelmäßig darauf hin: Wer Gold zu spekulativen Zwecken kauft, muss sich der Risiken bewusst sein. Wie jedes frei handelbare Gut ist auch Gold teils heftigen Kursschwankungen ausgesetzt. Hier sind Höchstkurse relevant. Im günstigen Einkauf liegt der Gewinn.

Wir empfehlen Gold (und Silber) alleine zum Vermögensschutz. Gold hat zu jeder Zeit seinen Wert bewahrt. Der Wert des Goldes, den die Kurstafel zeigt, beschreibt ohnehin nur die Schwäche des beliebig vervielfältigbaren Maßstabs, dem man ihm gegenüberstellt.

Unser Motto lautet deshalb: „Wenn Gold seinen wahren Wert offenbart, dann ist es egal, ob man bei 500 oder 1.ooo Dollar gekauft hat, dann ist es nur wichtig, es zu besitzen“.

Unsere Empfehlung an jeden Anleger, der seine Vermögen vor Inflationsentwertung, Systemrisiken und Währungsschnitt bewahren will: Kaufen Sie regelmäßig echtes Gold und Silber. Dadurch erzielen Sie auf lange Sicht einen günstigen Durchschnittspreis. Kaufen Sie nur so viel, dass Sie irgendwann nicht gezwungen sind, aufgrund kurzfristiger Liquiditätsprobleme zu verkaufen. 20 bis 30 Prozent dessen, was man ohnehin als Ersparnisse zurücklegt, darf man derzeit mindestens in Edelmetall investieren. Dann können Sie das wilde Treiben an den Weltfinanzmärkten entspannt verfolgen – ganz egal, auf welchem Niveau gerade der letzte Punkt des Goldcharts sitzt.

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Donnerstag, 8. Oktober 2009 - 10:34 Uhr

Banken brauchen weitere Milliarden und das möglichst schnell

Der Kapitalbedarf europäischer Finanz-Institute ist weiter enorm. Fast schon in einer konzertierten Aktion nutzen Banken die derzeitige Hochphase an den Börsen, um sich über die Ausgabe neuer Aktien mit frischen Finanzmitteln einzudecken. Dabei ist Eile geboten.
BNP Paribas organisierte sich auf diese Weise 4,3 Mrd. Euro, DnB NOR erhielt 1,6 Mrd. Euro, Société Générale erwartet 4,8 Mrd. Euro und Unicredit will 4 Mrd. Euro klar machen. Den Vogel schießt jedoch die britische Lloyds ab. Aktuellen Medienberichten zufolge erwägt das Institut eine Kapitalerhöhung von umgerechnet 16 Mrd. Euro.

Ziel der Institute: Kernkapitalquote erhöhen und Staatsbeteiligungen abbauen, solange die gute Laune an den Aktienmärkten noch anhält. Sollten die Beschlüsse von Pittsburgh (G-20-Treffen) über neue Eigenkapitalvorgaben zur Anwendung kommen, dann benötigen die Institute dringend mehr Geld. Die Kernkapitalquote soll bis zum Jahr 2011 von derzeit erforderlichen 4 Prozent vermutlich auf 8 Prozent verdoppelt werden. Beispiel: Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt die Commerzbank angeblich 12,2 Milliarden Euro zusätzliche Mittel.

Die US-Investmentbank JP Morgan geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass die europäischen Banken in den kommenden sechs Monaten Kapitalerhöhungen in einer Gesamthöhe von 53,5 Milliarden Euro durchführen werden. Für die Deutsche Bank rechnet man mit einem Kapitalbedarf von etwa 3,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2011. Der IWF ging zuletzt von einem zusätzlichen Gesamtkapitalbedarf europäischer Banken in Höhe von 150 Milliarden Euro aus.

An der Börse sind Kapitalerhöhungen allerdings nicht immer gern gesehen, weil sie den Aktienkurs der Firmen verwässern. Das eigentliche Problem und der Grund warum bei den Banken derzeit Eile angesagt ist: Was passiert wenn die Euphorie an den Börsen nun plötzlich schwindet? Viele Analysten erwarten nach der Börsenrally der letzten Monate einen erneuten Kurseinbruch. Die Banken konkurrieren derzeit massiv um das Geld von Fonds, Versicherungsgesellschaften und Privatanlegern. Ein erneuter Crash könnte sich bedrohlich auf die Möglichkeiten der Rekapitalisierung und die Finanzlage der Banken auswirken.

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