Donnerstag, 7. Januar 2010 - 12:29 Uhr
Gold und Silber: Kaufsignale ausgelöst!
Die Edelmetalle starten mit ansehnlichen Kursgewinnen ins neue Jahr. Goldreporter sieht die Kurs-Konsolidierung bei Gold und Silber nun abgeschlossen. Es ist Zeit für Nachkäufe.
Am vergangenen Dienstag zeigte sich im Tagesverlauf einmal mehr, wie stark die Kurse von Gold und Silber aktuell nach unten abgesichert sind. Pünktlich um 14:20 Uhr setzte erneut massiver Verkaufsdruck aus dem amerikanischen Futureshandel ein. Auch gegen 19 Uhr erlebten wir noch einmal einen kurzen und heftigen Preisrückgang bei Gold. Beide Male erholten sich die Kurse aber schnell.
Der Goldpreis schwankte am Dienstag zwischen 1.115 und 1.129 Dollar. Das so genannte Intraday-Reversal, also ein Wiederansteigen des Kurses im Tagesverlauf, nach einem starken kurzzeitigen Rückgang, interpretierten wir als bullisches Zeichen.
Unseren Newsletter-Abonnenten empfahlen wir am Mittwochmorgen, wieder in Gold und Silber einzusteigen. Die Konsolidierungsphase bei Gold und Silber, die nach dem Erreichen der Höchstkurse am 3. Dezember einsetzte, sahen wir als abgeschlossen an.
Im späteren Tagesverlauf stiegen die Edelmetallpreise dann tatsächlich deutlich an. Gold schloss bei 1.138 Dollar (Tagestief: 1.118 Dollar) und Silber ließ mit 18,16 Dollar wieder die 18-Dollar-Marke hinter sich (Tagestief: 17,86 Dollar).
Wie von uns erwartet, legte der Silberpreis ordentlich zu, nachdem der technische Widerstand bei 17,40 gebrochen war und der Kurs die Keilformation nach oben hin verlassen hatte. Für einen weiteren Anstieg muss nun der Widerstand bei 18,30 fallen.
Aktueller Silberchart
Auch bei Gold etablierte sich nach dem Test der Unterstützung bei 1.080 Dollar ein neuer kurzfristiger Aufwärtstrend. Für einen erneuten Kursanstieg sollte nun das Niveau von 1.140 Dollar auf Tagesschlussbasis überschritten werden.
Aktueller Goldchart
Gold und Silber starteten also mit ordentlichen Kursgewinnen ins neue Jahr. Der Goldpreis liegt 2010 bereits 2,4 Prozent im Plus (1.130,75 Dollar, London Fix A.M., 07.01.10), Silber hat seit dem 31.12.2009 schon wieder 6,82 Prozent gewonnen (aktuell: 18,15 Dollar).
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Mittwoch, 6. Januar 2010 - 14:02 Uhr
Asiatische Goldnachfrage zieht an

Die Goldnachfrage in China, Indien und Thailand hat in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Auch der tägliche Kursverlauf lässt auf eine starke Unterstützung aus dem asiatischen Raum schließen.
Es war in den vergangenen Wochen das typische Verlaufsmuster des Goldpreises. Während die Kurse im amerikanischen Handel regelmäßig unter Druck gerieten, stieg der Goldpreis im asiatischen Handel davor und danach wieder deutlich an. Mit diesem Schema sind auch Nachrichten vereinbar, die derzeit auf eine verstärkte physische Goldnachfrage in Asien schließen lassen.
„Die Nachfrage aus Thailand und Indien ist gut und wir haben sogar Anfragen aus Indonesien. Wir sind nahezu ausverkauft. Das Preisniveau um 1.100 Dollar zieht offensichtlich viele Investoren an“, so ein Goldhändler aus Singapur gegenüber der Presse.
Inder nutzen derzeit die gegenüber dem US-Dollar erstarkte Rupie zu Käufen. Ein schwacher US-Dollar verbilligt das Investment für die Goldinteressenten.
Auch in Hong Kong sehen offensichtlich viele der aktuellen Situation - nach der Konsolidierung des Goldpreises bei weiterhin schwachem Greenback - als Kaufgelegenheit an. „Ich würde sagen, das Sentiment ist leicht bullish, weil die Währung Gold hilft“, so Ronald Leung, Goldhändler der Firma Lee Cheong Gold in Hong Kong.
Nach Angaben der China Gold Association ist die Goldnachfrage Chinas im Jahr 2009 um geschätzte 13,9 Prozent auf 450 Tonnen gestiegen. In China zieht die Goldnachfrage traditionell zum Jahreswechsel nach dem Mondkalender noch einmal an. Mitte Februar gehen viele Chinesen in Urlaub und nutzen die freie Zeit zu Schmuckkäufen.
Erste Schätzungen im Juni, die indischen Goldimporte könnte 2009 um 50 Prozent auf lediglich 200 Tonnen gesunken sein, bestätigen sich scheinbar nicht. Die Bombay Bullion Association geht nun von 300 bis 350 Tonnen aus. Die Schmuckverkäufe im vierten Quartal sind besser gelaufen, als befürchtet.
Goldreporter
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Dienstag, 5. Januar 2010 - 14:19 Uhr
Krisenbewältigung: Politikversagen auf ganzer Linie!
Dass den Banken die entscheidende Verantwortung für die aktuellen Krise zukommt, ist unumstritten. Umso mehr muss man sich wundern, dass alle guten Absichten zur Regulierung der Finanzmärkte vergessen sind und die Geldbranche uns nun ungebremst in das nächste Desaster katapultieren darf.
Machen wir es kurz: Die Politik hat auf ganzer Linie versagt. Die Folgen der aktuellen Krise sind offensichtlich noch immer nicht schmerzhaft genug, damit endlich konsequent und vor allem präventiv gehandelt wird.
Begrenzung der Bankerboni? Gescheitert!
Strengere Eigenkapitalregeln? Würde die immer noch wackeligen Banken erst recht umhauen!
Zerschlagung der Großbanken? Nur Lippenbekenntnisse!
Zulassungsstelle für Wertpapiere? Gilt als illusorisch!
Verbot gefährlicher Derivategeschäfte? Darüber spricht niemand mehr!
Finanztransaktionssteuer? Geht verschüttet in den Grabenkämpfen der Regierungsparteien!
Banken einfach Pleite gehen lassen, um eine Marktbereinigung zu erlauben? Dafür ist man zu feige!
Stattdessen verkündet die Deutsche Bank neue Rekordgewinnziele. Dem deutschen Mittelstand werden dagegen dringend benötigte Kredite vorenthalten.
Die Banken verdienen weiter vor allem am Eigenhandel, dem Investmentbanking und dem so genannten Kreditersatzgeschäft. Wieso hat man die Institute überhaupt mit Milliarden an Steuergeldern vor dem Untergang gerettet, wenn sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung ohnehin nicht gerecht werden? Und während die Bankengemeinde weiter in Dekaden planen kann, denkt der gemeine Politiker maximal bis zu den Ergebnissen des nächsten Deutschlandtrends.
Fazit: Es hat sich nichts geändert, deshalb ändert sich auch nichts! Die Politik ist weiter nicht mehr als ein Spielball der Bankenbranche. Die nächste Krise kommt bestimmt!
Goldreporter
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Dienstag, 5. Januar 2010 - 10:25 Uhr
Investment-Tipp: Der englische Sovereign

Sie ist die am weitesten verbreitete Goldmünze der Welt: der englische Sovereign. Nicht nur für Sammler, sondern auch in Sachen Vermögensschutz ist die Münze ein attraktives Investment.
Die ersten Exemplare wurden 1489 unter Henry VII. geprägt, drei Jahre bevor Christoph Columbus Amerika entdeckte. Seitdem gerieten mehr als anderthalb Milliarden Stück mit wechselndem Münzbild in Umlauf, seit 1917 mit gleichbleibendem Feingewicht.
Man spricht beim Sovereign (dtsch: Herrscher) in diesem Zusammenhang vom so genannten „Crown Gold“. Es entspricht 22 Karat und hat je nach Legierung einen rötlichen oder gelben Farbton. In all ihren Varianten und Prägejahrgängen stellt der Sovereign unter Münzliebhabern ein eigenes, weites Sammelgebiet dar.
Old und New Sovereign
Bei Anlegern sind vor allem die Pfund-Münzen interessant, die nach 1817 (bis heute) in Umlauf kamen. Man unterscheidet hier noch einmal zwischen Old Sovereign (geprägt vor 1957) und New Sovereign (ab 1957, auf QE2-Sovereign genannt, mit Queen Elisabeth II. als Abbild). Für beide Sorten gibt es sogar offizielle Handelspreise (Charts: New / Old). Die Kurse unterscheiden sich jedoch nur marginal, so dass es beim Kauf zur Vermögensanlage keinen Unterschied macht, ob Sie einen Old oder New Sovereign erstehen.
Varianten
Den Sovereign (Old und New) gibt es als 5 Pound, 2 Pound, 1 Pound (siehe Abbildungen) und 1/2 Pound.
5 Pound Sovereign
Gewicht: 39,94g
Feingewicht:36,61 g
Feingehalt: 916,67/1.000 (22 Karat)
Größe/Durchmesser: 36,02mm
2 Pound Sovereign
Gewicht: 15,97g
Feingewicht:14,63 g
Feingehalt: 916,67/1.000 (22 Karat)
Größe/Durchmesser: 28,40mm
1 Pound Sovereign (siehe Abbildungen)
Gewicht: 7.98g
Feingewicht:7,315 g
Feingehalt: 916,67/1.000 (22 Karat)
Größe/Durchmesser: 22,05mm
½ Pfund Sovereign
Gewicht: 3,99g
Feingewicht: 3,66g
Feingehalt: 916,67/1.000 (22 Karat)
Größe/Durchmesser: 19,30mm
Münzbild (1 Pound)
Während auf der Vorderseite jeweils das Bildnis des jeweiligen Herrschers zu sehen ist (siehe Abbildung rechts), ziert die Rückseite am häufigsten der Heilige Georg im Kampf mit dem Drachen (siehe Abbildung oben links). Darunter ist die Jahreszahl der Prägung zu sehen.
Die Münzen tragen bis heute (bis auf eine Ausnahme) keinen Nennwert. Die verschiedenen Varianten (siehe oben) sind abgesehen von den wechselnden Motiven nur durch Größe und Gewicht zu unterscheiden.
Die Sovereigns haben in der Regel einen geriffelten Rand. Das war ein übliches Verfahren beim Umlaufmünzen, um das Abfeilen des Goldes und damit eine Münzverschlechterung zu verhindern.
Als Geldanlage
Als Investition zum Vermögensschutz beschränkt man sich am besten auf den Kauf der 1-Pfund-Münze. Sie wird am meisten gehandelt und gilt unter Anlegern als DIE Sovereign schlechthin. Alle Sovereigns sind heute noch gültiges Zahlungsmittel, wobei ihr Materialwert den jeweiligen Nennwert natürlich deutlich übersteigt.
1 Pfund Sovereign kostet derzeit zirka 190 Euro. Gemessen am aktuellen Goldpreis (ca. 780 Euro) zahlt man damit ein Aufgeld von nur 4 Prozent gegenüber dem reinen Goldwert.
Fazit
Zur Diversifizierung des physischen Edelmetalldepots ist die Sovereign gut geeignet. Die Münze ist in der Regel gut handelbar und eignet sich zum stufenweisen Aufbau (und Abbau) des Goldvermögens. Die wunderschöne Ästhetik und der historische Hintergrund machen die Münze zusätzlich attraktiv. Tipp: Kaufen Sie nicht bei eBay, sondern bei Edelmetallfachhändlern. Es sind Fälschungen im Umlauf.
Bezugsquellen:
Geiger Edelmetalle
Licawa
Goldreporter
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Montag, 4. Januar 2010 - 12:23 Uhr
Goldpreismanipulation? GATA reicht neue Klage gegen Fed ein
Das Gold Anti Trust Action Committee (GATA) wirft den Vertretern des amerikanischen Federal Reserve Systems sowie dem US-Finanzministerium seit Jahren vor, den Goldmarkt zu manipulieren. Nun will die Vereinigung mit einer erneuten Klage die Veröffentlichung von Informationen zu den Aktivitäten der genannten Institutionen auf dem Goldmarkt offenlegen lassen.
„GATA hat heute eine Klage gegen das US- Federal Reserve Board eingereicht, mit dem Ziel einer gerichtlichen Anordnung zur Offenlegung von Akten der Zentralbank im Zusammenhang mit deren betrügerischer Marktintervention zur Preisdrückung des monetären Metalls“, heißt es in der Presseerklärung des Gold Anti Trust Action Committees vom 30. Dezember 2009.
Gegenstand der Klage sind laut GATA Daten über Gold Swaps und Gold-Transaktionen mit ausländischen Finanzinstituten, in die die Fed nach Ansicht der Vereinigung involviert war. „In einem Brief, der datiert mit dem 17. September dieses Jahres bei GATAs Anwaltskanzlei William J. Olson P.C. Vienna, Virginia einging, gesteht das Mitglied des Fed Board of Governors Kevin M. Warsh ein, dass die Fed Gold-Swap-Vereinbarungen mit ausländischen Banken eingegangen ist, diese Dokumente jedoch geheim hält“, heißt es weiter.
GATA hat in der Vergangenheit bereits ähnliche Klagen zur Offenlegung von Informationen über Aktivitäten von Fed und US-Schatzamt auf dem Goldmarkt angestrengt. Bislang ohne Erfolg.
Link: GATA
Goldreporter
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Samstag, 2. Januar 2010 - 20:20 Uhr
EU-Staatsbankrott: Der Ernstfall simuliert!
Was wäre wenn? Das ARD-Magazin Plusminus versucht in diesem Beitrag die Folgen eines möglichen Staatsbankrotts innerhalb der Europäischen Union zu "simulieren". Was würden die Nachrichtensender wohl berichten, wenn Länder wie Österreich, Italien oder Griechenland ihre Zahlungsunfähigkeit erklärten? Prof. Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft und Prof. Max Otte vom Institut für Vermögensentwicklung kommentieren.
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Samstag, 2. Januar 2010 - 15:10 Uhr
Gold-Geschichte: Der Siegeszug des Krügerrand

Sie ist die bekannteste und beliebteste Anlagemünze der Welt: der südafrikanische Krügerrand. Als erste echte Anlagemünze revolutionierte sie Ende der 60er-Jahre den Goldmarkt für private
Investoren.
Am 3. Juli 1967 feierte die Krügerrand-Münze Premiere. Benannt nach dem südafrikanischen Präsidenten Paul Krüger, entwickelte sich die Goldmünze für Privatinvestoren innerhalb weniger Jahre zur Goldanlage schlechthin. Mit keiner anderen Goldanlageform bekam man seinerzeit so viel Gold für sein Geld.
Der Krügerrand war die erste Goldmünze, die mit einem Nominal von 1 Unze herausgegeben wurde. Auf ein Währungsnominal verzichtete man. Der Wert der Münze sollte sich ausschließlich auf den reinen Goldanteil beziehen.
Das Aufgeld, also der Mehrpreis gegenüber dem reinen Goldwert, betrug dementsprechend nur wenige Prozent. Das machte diese Münze für Anleger so attraktiv. Zum Vergleich: Mitte der 60er-Jahre musste man hierzulande beim Kauf eines 20-DM-Goldstücks noch ein Aufgeld von bis zu 50 Prozent auf den aktuellen Goldpreis zahlen. Der Grund: Das Angebot an Anlagemünzen war sehr stark begrenzt.
Zu Beginn war die Krügerrand-Münze nur im Gewicht von einer Unze (31,10 Gramm) erhältlich. 1980 kamen die Varianten zu ½ Unze, ¼ Unze und 1/10 Unze dazu. Der steigende Goldpreis Ende der 70er-Jahre und eine flächendeckende Werbekampagne machten den Krügerrand auch in Deutschland immer populärer.
1971 wurden in Deutschland rund 400.000 Krügerrand-Münzen in einem damaligen Gesamtwert von 60 Millionen Mark verkauft (150 DM pro Stück). 1978 betrug die weltweite Absatzmenge mehr als sechs Millionen Stück. Bis heute wurden 46 Millionen Unzen abgesetzt.
Mit der Phase des Importstopps - im Rahmen der Anti-Apartheitsbewegung zwischen 1986 und 1999 - verlor der Krügerrand dann seine alleinige Vorherrschaft im Goldanlagemarkt. Mit der kanadischen Maple Leaf (1979), dem American Gold Eagle (1986) und der Britannia (1987) kamen bedeutende Wettbewerber auf den Markt.
Goldreporter
Link: Aktueller Preis 1 Unze Krügerrand
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Donnerstag, 31. Dezember 2009 - 11:56 Uhr
Goldpreis: Kleines Kursfeuerwerk an Silvester

Die letzten Auktionen amerikanischer Staatsanleihen sind abgeschlossen, die Händler der Bullion Banken haben ihren Endjahresurlaub angetreten. Was machen Dollar-Kurs und Edelmetallpreise, wenn man sie dem freien Spiel der Marktkräfte überlässt? Sie folgen einem natürlichen Trend, wenn man den Markt monatelang mit ungedecktem Schuldgeld überschwemmt.
Der letzte Handelstag des Jahres bringt noch einmal deutliche Gewinne für Gold und Silber. Der Goldspotpreis stieg am Vormittag des Silvestertages noch einmal um gut 1 Prozent und kletterte zurück über die Marke von 1.100 Dollar. Silber notierte wieder knapp über 17 Dollar. Letztlich ist die positive Kursentwicklung erneut auf einen schwächeren US-Dollar zurückzuführen. Der Euro kostete gegen 11 Uhr erneut mehr als 1,44 Dollar.
Der Dollar gewann zuletzt im Vorfeld von Auktionen langlaufender US-Staatsanleihen immer wieder an Stärke, Gold- und Silber-Preis gerieten unter Druck. Am gestrigen Mittwoch kamen in diesem Jahr zum letzten Mal wichtige US-Bonds unter den Hammer. Die US-Regierung ließ 7-jährige Notes zu durchschnittlich 3,25 Prozent per annum versteigern.
32 Milliarden Dollar kamen bei der Auktion zusammen. Über 2,1 Milliarden Dollar sammelte die US-Regierung in diesem Jahr auf diese Weise bei Anlegern ein. Wer sich heute solche Papiere zulegt, muss schon ein ausgesprochener Optimist sein oder eben dem Federal Reserve System angehören, das aufgrund fehlender Nachfrage immer häufiger als Abnehmer von US-Anleihen einspringen muss.
In jedem Fall wird die Währung des Landes, in denen diese Papiere denominiert sind, vor der Ausführung solch bedeutender Maßnahmen der Staatsfinanzierung gerne etwas aufgehübscht. Ein steigender Goldpreis signalisiert stets eine Schwäche des gesetzlichen Zahlungsmittels. Gold, als Alternative zu den Geldmarktpapieren, darf kein allzu hohes Ansehen genießen, wenn der Staat Papiere ausgibt, die alleine auf das Vertrauen der Anleger gegenüber der Staatswährung basieren.
Wie auch immer. Im Gegensatz zu den Staaten, kann Gold nie Pleite gehen. Das wird auch 2010 unser Leitmotto sein.
In diesem Sinne wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Goldreporter
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Mittwoch, 30. Dezember 2009 - 15:55 Uhr
Gold 2009: Jahresrückblick in Zahlen

Goldanleger haben ein aufregendes Jahr hinter sich. Goldreporter erinnert an 20 Nachrichten und Ereignisse, die den Goldmarkt im Jahr 2009 bewegten.
400.000 Euro ergaunerten fünf Männer im Juni mit dem Verkauf von nicht existentem Gold, Silber und Platin über die Auktionsplattform eBay.
Der Goldpreis müsste theoretisch mit 6.300 Dollar pro Unze bewertet sein, um die Summe des ausstehenden US-Zentralbankgeldes voll zu decken ($ 1,7 Bio. vs. US-Goldreserven von 8.130 Tonnen). Das berichtet die Neue Züricher Zeitung am 24. November.
1.218,50 Dollar: Jahreshöchstkurs und Allzeithoch für Gold am 3. Dezember.
Der weltweit größte Gold-ETF (Exchange Traded Fund) SPDR Gold Trust meldet am 1. Juni die Rekordmenge von 1.134,03 Tonnen an gelagertem Gold zur physischen Hinterlegung der Anteilsscheine.
Bei 810,0 Dollar markierte der Goldpreis am 15. Januar sein Jahrestief (London Fix P.M.).
805,45 Euro lautete der Jahreshöchstkurs und gleichzeitig das Allzeithoch in Euro am 3. Dezember (London Fix P.M.).
Mit 618,51 Euro wurde am 15. Januar das Jahrestief des Euro-Goldpreises erreicht (London Fix P.M.).
Mit einem geschätzten Goldkonsum von 450 Tonnen wird China in diesem Jahr Indien voraussichtlich als das Land mit der weltweit größten Goldnachfrage ablösen.
414 Tonnen Gold (133.596 Short-Kontrakte à 100 Unzen) verkauften vier US-Banken Anfang Dezember an der Warenterminbörse COMEX auf Termin. Rekord!
Die Indische Zentralbank kaufte im Oktober überraschend 200 Tonnen Gold aus den Beständen des Internationalen Währungsfonds. Der Goldpreis schoss nach der Bekanntgabe Anfang November kräftig nach oben und setzte sich dauerhaft über 1.000 Dollar fest.
75,7 Prozent höhere Goldreserven wies China urplötzlich im Juni-Bericht des World Gold Council aus. Das Land schob sich mit 1.054 Tonnen auf Platz 6 der größten Goldreservehalter.
An 70 Tagen in diesem Jahr schloss der Preis für die Feinunze Gold bei mehr als 1.000 US-Dollar.
59 Tonnen Gold wurden im deutschen Einzelhandel (Münzen und Barren) alleine im ersten Quartal 2009 verkauft, 400 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresquartal (Weltrekord!).
Im Juni schätzten Goldgroßhändler, dass Indien im Jahr 2009 bis zu 50 Prozent weniger Gold importieren wird, als im Vorjahr. Die guten Verkaufstage zum Auftakt der indischen Festivalsaison im dritten Quartal werden das Minus etwas mildern.
Fast 25 Prozent hat der Goldpreis gegenüber dem 31.12.2008 zugelegt.
Die größte Intraday-Spanne wurde mit 7,15 Prozent Kursdifferenz am 19. März registriert. Das Tagestief lag bei 886,60 Dollar, der Tageshöchstkurs bei 950,05 Dollar (Dt.Bank-Indikation).
Mit einem Plus von 6,07 Prozent legte der Goldpreis am 30. Januar den größten Tagesgewinn des Jahres hin.
Mit einem Minus von 4,24 Prozent verbuchte der Goldpreis am 8. Juni den größten Tagesverlust des Jahres.
Nicht mehr als 3 Tage in Folge konnte der Goldpreis 2009 höher schließen, als am Vortag. Dagegen stand Gold mehrmals 4 Tage in Folge schwächer da, als am Tag zuvor.
1,9 Prozent betrug der Goldanteil der chinesischen Währungsreserven im September. Das ist enorm wenig und eröffnet - durch erwartete Zukäufe Chinas - großes Kurspotenzial für Gold. Zum Vergleich: Die großen europäischen Staaten halten 60 bis 70 Prozent ihrer Reserven in Gold.
Goldreporter
Hinweis: Wenn keine anderen Angaben im Text erscheinen, dann bezieht sich der Goldpreis jeweils auf die London Gold Fixings A.M.
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Mittwoch, 30. Dezember 2009 - 12:07 Uhr
So verhält sich der Goldpreis im Januar!
Ein für Gold- und Silber-Anleger erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Goldpreis - in Euro gerechnet - legte gut 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Silber kann sogar ein Plus von 55 Prozent verbuchen. Derzeit kämpft der Goldpreis mit der Marke von 1.100 Dollar. Wird bald die nächste Stufe der Goldkurs-Rakete gezündet oder kommt es im Januar doch zu einer größeren Kurskorrektur? Niemand kann das mit Sicherheit prognostizieren. Wir wissen aber, wie der Januar in den vergangenen Jahren für Gold gelaufen ist. Er war immer wieder ein Monat mit größeren Goldpreissprüngen.
Eine wahre Kursexplosion ereignete sich im Jahr 1980. Damals zog der Goldpreis von Ende Dezember bis Ende Januar um 27,48 Prozent nach oben.* Es war die Endphase der letzten großen Goldhausse. Auch 1974 schnitt Gold im Januar mit einem Plus von 18,71 Prozent mehr als ordentlich ab.
Zweistellige Kursgewinne konnten auch in den Jahren 1983 sowie zuletzt 2006 und 2008 erzielt werden. Ein einziges Mal ergab sich im ersten Monat des Jahres ein zweistelliger Verlust. 1981 kostete die Feinunze 13,91 Prozent weniger als im Vormonat.
Seit 1973 wurde im Januar eine Goldpreissteigerung von durchschnittlich 1,61 Prozent erzielt. 17 mal stand der Kurs des Edelmetalls Ende Januar höher als Ende Dezember, 19 mal notierte er niedriger.
Eine komplette Übersicht über die Goldpreisentwicklung im Dezember seit 1973 erhalten Sie in der folgenden Grafik.
In den vergangenen drei Jahren konnte der Goldpreis im Januar jeweils ein Plus verbuchen. Man darf gespannt sein, ob sich dieser Trend 2010 fortgesetzt.
Goldreporter
*Alle Preise London Fix A.M. / Quelle: LBMA, eigene Recherche
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Dienstag, 29. Dezember 2009 - 12:10 Uhr
Goldpreis 2010: Mehrzahl der Vermögensberater ist optimistisch

Eine Umfrage der DAB Bank ergab: 58 Prozent der deutschen Vermögensberater rechnen im kommenden Jahr mit einem steigenden Goldpreis. 42 Prozent erwarten fallende Kurse.
Marktforscher der DAB Bank haben 50 unabhängige Vermögensberater zu ihren Erwartungen über die Entwicklung verschiedener Anlageklassen im kommenden Jahr befragt. Aus den Umfrage-Ergebnissen geht hervor, dass 31 Prozent der Befragten per Ende 2010 mit einem Preis von rund 1.500 US-Dollar für die Feinunze Gold rechnen. 27 Prozent erwarten einen Goldpreis von etwa 1.250 Dollar. 42 Prozent der Vermögensberater rechnen mit einem Rückgang des Goldpreises auf 1.000 Dollar und darunter. Zum Umfragezeitpunkt im Dezember notierte Gold bei 1.100 Dollar. "Gold scheint im neuen Jahr seine Anziehungskraft als sichere Investition zu behalten, doch es gibt auch einige Pessimisten", kommentiert Josef Zellner, Bereichsleiter bei der DAB Bank die Umfrageergebnisse.
Goldreporter
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Montag, 28. Dezember 2009 - 17:35 Uhr
Video: "10 bis 20 Prozent Inflation denkbar“
Die Aktienkurse steigen unaufhörlich, auch dank der grenzenlosen Zufuhr von Zentralbank-Liquidität. Die aktuelle Krise wird seit Monaten mit Maßnahmen bekämpft, die wesentlich zu ihrer Entstehung beigetragen haben: Die Flutung des Bankensektors mit ungedecktem Schuldgeld.
Prof. Max Otte und Marc Faber haben die Krise frühzeitig vorhergesagt. Sie sind der Meinung, dass wir jetzt vor einer Zeit außerordentlich hoher Inflationsraten stehen und warnen vor dem Platzen einer noch größeren Blase.
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Donnerstag, 24. Dezember 2009 - 11:53 Uhr
Edelmetalle feiern Heiligabend mit Kursgewinnen

Schöne Bescherung für Goldbesitzer: Der Goldpreis erobert an Heiligabend die Marke von 1.100 Dollar zurück.
Der Goldpreis hat den Heiligabend genutzt, um die Vortagsgewinne im heutigen asiatischen Handel noch einmal auszubauen. Am Mittag notierte Gold am Spotmarkt bei 1.104 US-Dollar (765,62 Euro). Ursache für den Kursanstieg war vor allem der US-Dollar, der nach der Rally der vergangenen Tage wieder deutlich schwächer tendierte. Der Euro kostete gegen 12 Uhr MEZ wieder etwas mehr als 1,44 US-Dollar, nachdem er am Vortag noch bei 1,42 stand.
Auch der Silberpreis legte um gut 1 Prozent auf 17,30 US-Dollar zu. Die Marke von 17 Dollar konnte in den vergangenen Tagen mehrfach erfolgreich verteidigt werden.
Die deutschen Märkte bleiben an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen.
Goldreporter wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
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Mittwoch, 23. Dezember 2009 - 18:18 Uhr
100-Euro-Goldmünzen: Lidl legt noch einmal nach

Gestern Nachmittag wurden im Online-Shop des Discounters Lidl fünf der sieben angebotenen 100-Euro-Goldmünzen als ausverkauft angezeigt. Kurz vor Weihnachten hat Lidl nun noch einmal eine Zusatzmenge aus dem Hut gezaubert.
Aktuell heißt es bei vier Angeboten: "Jetzt wieder verfügbar!"
Die begehrtesten 100-Euro-Goldmünzen:
1. "Lübeck" (Jahr: 2007, Auflage: 330.000)
2. "Übergang zur Währungsunion"
(2002, 500.000)
3. "Bamberg" (2004, 400.000)
4. "Weimar" (2006, 350.000)
5. "Quedlinburg" (2003, 400.000)
Die aktuelle "Trier" (2009, 320.000) ist für € 399,- das eigentliche Schnäppchen des Goldmünzen-Angebots (wir berichteten). Hier hat Lidl offensichtlich auch die größte Menge eingekauft. Vergleichbare 1/2-Unzen-Münzen (Krügerrand, Maple Leaf) kosten im Goldhandel nach wie vor flächendeckend um 425 Euro. Die Münzen werden im Etui und mit Echtheitszertifikat ausgeliefert (siehe Bild).
Der Goldpreis ist am heutigen Mittwoch (18 Uhr) gegenüber dem Vortag um knapp 1 Prozent auf 1.095 US-Dollar (763 Euro) gestiegen.
Goldreporter
Link: Lidl-Shop
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Mittwoch, 23. Dezember 2009 - 13:05 Uhr
Video: "Ausblick 2010: Angst vor neuen Krisen"
Börsianer feiern neue Jahreshöchststände beim Dax. Fondsmanager peppen mit den letzten Aktienkäufen ihre Portfolios noch einmal optisch auf. Doch die liquiditätsgetriebene Aktien-Rally kaschiert Grundprobleme der aktuellen Finanz- und Wirtschaftsmisere. Was uns im kommenden Jahr noch erwarten könnte, erklärt Marktkommentator und Buchautor Artur P. Schmid im Interview mit Börse Stuttgart.
Goldreporter
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Dienstag, 22. Dezember 2009 - 18:39 Uhr
Zentralbank des Eurosystems kauft Goldmünzen

In der Woche vom 18. Dezember ist die Position "Gold und Goldforderungen" in der konsolidierten Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB) um 1 Million Euro gestiegen.
Laut einer heutigen Pressemitteilung der EZB resultiert diese Veränderung aus dem Erwerb von Goldmünzen durch eine Zentralbank des Eurosystems. Um welche Bank es sich konkret handelt, wird nicht gesagt. Mit einer 1 Million Euro kann man derzeit etwa 1.250 Feingoldmünzen zu einer Unze erwerben.
Die EZB gab außerdem bekannt, dass im Eurosystem die Fremdwährungsreserven per 18. Dezember im Vergleich zur Vorwoche netto um 1,6 Milliarden Euro 2009 auf insgesamt 161,8 Milliarden Euro geschrumpft sind. Der Grund: Kurzfristige Liquiditäts-Bereitstellungsmaßnahmen in Schweizer Franken und US-Dollar mit der Schweizer Nationalbank und dem Federal Reserve System im Rahmen von Swap-Geschäften (Kauf-/Rückkauf-Vereinbarungen).
Der Banknotenumlauf im Euroraum nahm um 8,1 Milliarden Euro auf 797,75 Milliarden Euro zu. Die Einlagen auf Girokonten bei Kreditinstituten des Eurosystems stiegen um 10,3 Milliarden auf 252,8 Milliarden Euro.
Goldreporter
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Dienstag, 22. Dezember 2009 - 09:57 Uhr
Investoren nutzen Goldpreisrückgang zum Nachkauf

Der Goldpreis erreichte im gestrigen Handel ein Sechs-Wochen-Tief. Nach dem Rückfall unter die Marke von 1.100 Dollar verzeichnen Händler nun wieder eine verstärkte Investment-Nachfrage.
Am gestrigen Montag tauchte der Goldpreis unter 1.100 US-Dollar ab. Der Spotpreis für das Edelmetall notierte im asiatischen Handel bei 1.094,13 Dollar so tief, wie zuletzt vor sechs Wochen. Der Rückgang wurde nun von vielen Investoren genutzt, um erneut in Gold zu investieren. Der weltweit größte mit Gold hinterlegte Fonds, SPDR Gold Trust, stockte gestern aufgrund verstärkter Käufernachfrage seine Goldbestände um 6,1 Prozent auf 1.132,71 Tonnen auf. Damit lagert SPDR offiziell nur geringfügig weniger Gold für seine Kunden, als beim Rekordstand am 1. Juni 2009. Seinerzeit meldete das Unternehmen 1.134,03 Tonnen an vorrätigem ETF-Gold.
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Dienstag, 22. Dezember 2009 - 09:14 Uhr
Lidl-Angebot: 100-Euro-Goldmünzen in Kürze ausverkauft
Letzte 100-Euro-Goldmünzen beim Discounter im Verkauf. Bis Weihnachten soll das Angebot noch reichen.
Für Lidl ist die Verkaufsaktion offensichtlich ein großer Erfolg. Sieben verschiedene 100-Euro-Goldmünzen aus dem jährlichen Münzprogramm des Finanzministeriums sind seit kaum einer Woche im Lidl-Online-Shop erhältlich. Darunter die aktuelle Ausgabe des Jahres 2009, "Römische Baudenkmäler – Dom und Liebfrauenkirche in Trier", zum Preis von 399 Euro (wir berichteten). Das Angebot dürfte nun in Kürze vergriffen sein.
Auf unsere Nachfrage hin erhielten wir von Lidl keine Informationen über die verbleibende Menge an Goldmünzen. Beim Discounter geht man aber davon aus, dass einzelne Stücke noch mindestens bis Weihnachten verfügbar sind.
Am Dienstagmorgen waren drei der sieben 100-Euro-Münzenausgaben bereits ausverkauft. "Übergang zur Währungsunion 2002", "UNESCO Weltkulturerbestadt Bamberg 2004" und "UNESCO Welterbestadt Hansestadt Lübeck 2007" sind nicht mehr erhältlich.
Auch auf dem jetzigen Preisniveau (Spotpreis, Dienstag 9 Uhr: 764 Euro) zahlt man für die aktuelle 2009er-Münze "Trier" ein Aufgeld von 4,2 Prozent auf reinen Goldwert. Bei den anderen Münzen sind es rund 8 Prozent. Für Anlagemünzen dieser Größe (1/2 Unze) sind die Preise im ersten Fall ein sehr gutes, für die anderen Münzen ein marktgerechtes Angebot.
Goldreporter
Link: Lidl-Shop
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Montag, 21. Dezember 2009 - 11:45 Uhr
Es gibt keine Goldpreiskorrektur!
Der Goldpreis fiel zuletzt, weil der US-Dollar deutlich stieg. Das muss Goldanleger hierzulande nicht beunruhigen. Denn das Comeback des Greenback hat für Euro-Investoren durchaus seine Vorteile.
Am 3. Dezember 2009 markierte der Goldkurs ein historisches Hoch. Der Spotpreis erreichte im Tagesverlauf 1.228 US-Dollar. Stellt man diesem Kurs das Tagestief bei 1.095 Dollar am vergangenen Donnerstag gegenüber, so kommt man auf ein Minus von 10 Prozent. Ein deutlicher Kursrückgang. Aber genau genommen dürfte man als Marktbeobachter nicht einmal von einer „Kurskorrektur“ sprechen. Als solche definieren Charttechniker erst Abschläge von 20 Prozent und mehr. Minus 10 Prozent, dass fällt in die Kategorie „Konsolidierung“. Vom Platzen einer Blase zu reden, ist in diesem Zusammenhang noch größerer Unfug.
Aber uns geht es an dieser Stelle nicht um Definitionen. Wir wollen nicht analysieren, wie man das Leiden des Patienten nennt, sondern wie krank er tatsächlich ist. Hierzu betrachten wir einmal die Goldpreisveränderung in Euro. Mit dieser Währung bezahlen wir hierzulande schließlich das Edelmetall.
Goldpreis in US-Dollar
Kurs am 3. Dezember (London A.M. Fix): $ 1.218,25 (Allzeithoch).
Kurs heute (London A.M. Fix): $ 1.113,25
Ergebnis: -8,62%
Goldpreis in Euro
Kurs am 3. Dezember (London P.M. Fix): € 805,45 (Allzeithoch).
Kurs heute (London A.M. Fix): € 776,92
Ergebnis: -3,54%
Erkenntnis: Der Goldpreisrutsch wurde vor allem vom steigenden Dollar getrieben. Durch den schwächeren Euro fällt der Goldpreisrückgang für Euro-Anleger deutlich weniger ins Gewicht. Hierzu muss man der Vollständigkeit halber erwähnen, dass Gold ausschließlich in US-Dollar gehandelt wird. Um den Goldpreis in einer anderen Währung zu betrachten, rechnet man den Dollar-Preis des Goldes schlicht zum aktuellen Wechselkurs in die gewünschte Währung um.
Vergleicht man nun noch die charttechnische Situation bei Gold in US-Dollar und in Euro umgerechnet, dann ergeben sich die folgenden Darstellungen.
Gold in US-Dollar bewegt sich seit dem Hoch am 3. Dezember noch auf einem kurzfristigen Abwärtstrend. Jetzt steht eine wichtige Richtungsentscheidung an.
Gold in Euro hat diesen Trend am Montagmorgen bereits kurzfristig nach oben durchbrochen. Ein kurzfristiger Aufwärtstrend ist schon etabliert.
Die Interpretation: Der Goldpreis in Euro berechnet könnte nun weiter steigen, während der kurzfristige Abwärtstrend für Gold in US-Dollar weiter intakt ist.
Folgendes Szenario ist somit denkbar: Der Dollar steigt gegenüber dem Euro stärker, als der Goldpreis (in US-Dollar) nachgibt. Die Folge wäre: Der Euro-Goldpreis legt zu, obwohl der Goldpreis in US-Dollar fällt. Und genau dies ist vergangene Woche passiert! (Gold in Dollar: -1,73%; Gold in Euro: +0,02%; jeweils London P.A. Fix)
Für potenzielle Goldkäufer wurde es " teurer", Gold mit Euro zu kaufen. Und Goldbesitzer im Euroland erfreuten sich der Wertsteigerung ihres Investments.
In jedem Fall wird ein Goldpreisverfall, der sich aus einem erstarkten Dollar ergibt, für Euro-Anleger auch weiterhin durch einen "besseren" Wechselkurs ganz oder zumindest teilweise kompensiert.
Letztlich muss man sich aber stets folgendes vor Augen führen: Der Goldpreis gibt "lediglich" an, wie stark die jeweiligen Währungen gegenüber Gold an Wert verlieren - oder anders ausgedrückt, wie stark sie angeschlagen sind. Euro und Dollar sind aber gleichermaßen unterwegs Richtung Intensivstation.
Empfehlung für Goldanleger: Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie die Show! Für alle anderen heißt es: Jetzt schleunigst in Gold und Silber investieren!
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Samstag, 19. Dezember 2009 - 12:11 Uhr
Lidl verkauft weitere 100-Euro-Goldmünzen

Neben der aktuellen „Trier“-Ausgabe sind im Online-Shop des Discounters Lidl nun auch deutsche 100-Euro-Goldmünzen älterer Jahrgänge erhältlich – zu ebenfalls attraktiven Preisen.
Am vergangenen Donnerstag berichteten wir über das „Schnäppchen“-Angebot von Lidl. Die vom Bundesfinanzministerium herausgegebene 100-Euro-Goldmünze "Römische Baudenkmäler – Dom und Liebfrauenkirche in Trier" ist im Online-Shop des Discounters zum Preis von 399 Euro erhältlich.
Nun hat Lidl nachgelegt. Auch 100-Euro-Goldmünzen älterer Jahrgänge werden nun angeboten. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Stücke:
100-Euro-Goldmünze "UNESCO Welterbestadt Lübeck 2007", Preis: € 419,-
100-Euro-Goldmünze "Römische Baudenkmäler – Goslar 2008“, Preis: € 419,-
100-Euro-Goldmünze "UNESCO Weltkulturerbestadt Bamberg 2004", Preis: € 415,-
100-Euro-Goldmünze "UNESCO Welterbestadt Weimar 2006", Preis: € 415,-
100-Euro-Goldmünze "Übergang zur Währungsunion 2002", Preis: € 415,-
100-Euro-Goldmünze "UNESCO Weltkulturerbestadt Quedlinburg 2003", € 415,-
Alle aufgeführten Goldmünzen haben ein Feingewicht von 15,5 Gramm (1/2 Unze) und bestehen aus 999,9er Feingold. Sie erfüllen damit die Kriterien einer Anlagemünze. Die Goldmünzen gelten zudem als offizielles Zahlungsmittel, auch wenn der Materialwert den Nominalwert natürlich bei weitem übersteigt.
Wie sind die Preise zu bewerten?
Der Goldpreis (Spotpreis New York) notierte am Freitagabend bei 775,34 Euro. Für die Goldmünzen aus den Jahren 2007 und 2008 zahlt man mit 419 Euro ein Aufgeld von 8 Prozent. Die anderen Goldmünzen liegen mit ihrem Preis von 415 Euro 7 Prozent über dem reinen Goldwert. In beiden Fällen handelt es sich somit um ein attraktives Angebot.
Vergleichbare Anlagemünzen in der Größe von ½ Unze (Krügerrand, Male Leaf) sind derzeit im Fachhandel zwischen 420 und 430 Euro erhältlich. Die deutschen 100-Euro-Münzen besitzen darüber hinaus bei Sammlern hohes Ansehen und werden mitunter zu höheren Preisen gehandelt.
Die Lidl-Münzen werden mit Echtheitszertifikat und in einer Münzschatulle ausgeliefert. Die Warenaussendung erfolgt laut Lidl ab dem 28. Dezember. Die Menge ist auf 1 Stück pro Besteller beschränkt.
Fazit: Auf Basis des aktuellen Goldpreises und auch vor dem Hintergrund des Sammleraspekts jeweils ein sehr gutes Angebot. Hier geht’s zum Lidl-Shop!
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Samstag, 19. Dezember 2009 - 10:22 Uhr
Jetzt 140 US-Banken pleite: FDIC kann Einlagen nicht mehr voll auffangen
Am Wochenende sind sieben weitere US-Banken pleite gegangen. Das Tragische: Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) muss Übergangsbanken zur Einlagensicherung gründen und kann Kundengelder erstmals nicht vollständig auffangen.
Sieben US-Banken mussten am Freitag ihre Pforten schließen, darunter vier Banken mit Milliarden-Einlagen. Zusammen genommen verfügten die sieben Institute zuletzt über Aktiva in Höhe von 14,45 Mrd. US-Dollar und Einlagen von 11,16 Mrd. Dollar. Der Einlagensicherungsfonds der FDIC wird mit insgesamt 1,8 Mrd. Dollar belastet.
Die größte Pleitebank des Wochenendes ist die First Federal Bank of California aus Santa Monica mit Aktiva in Höhe von 6,1 Mrd. Dollar und Einlagen von 4,5 Mrd. Dollar.
In der Vergangenheit wurden die Kundeneinlagen und die Geschäfte zusammengebrochener Banken im Rahmen einer so genannten „Loss Share Transaction“ von anderen Banken in der jeweiligen Region übernommen. An diesem Wochenende konnte die FDIC erstmals die Einlagen dreier Pleitebanken nicht an andere Institute vermitteln.
Um die Pleite der Citizens State Bank aus Baltimore aufzufangen, gründete die FDIC die Deposit Insurance National Bank of New Baltimore. Diese Bank soll 45 Tage geöffnet bleiben und den Kunden Zugriff auf ihre Einlagen gewähren. Eine „Bridge Bank“ (Überbrückungsbank) musste ebenso zur Abwicklung der Independent Bankers Bank aus Springfield geründet werden.
Für die Kunden der Rockbridge Commercial Bank in Atlanta gibt es keine solche Lösung. Sie erhalten maximal 250.000 Dollar pro Person ausgezahlt. Dieser Betrag ist von der FDIC versichert. Einlagen, die über diesen Betrag hinausgehen, müssen die Kunden vermutlich abschreiben.
Die Anzahl der in den USA in diesem Jahr zusammengebrochenen Banken erhöht sich mit den sieben Pleiten vom Wochenende auf 140.
Goldreporter
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Freitag, 18. Dezember 2009 - 10:23 Uhr
Indische Bräute feiern fallenden Goldpreis

Das gedrückte Goldpreisniveau wird von indischen Konsumenten dankbar zu verstärkten Edelmetall-Käufen genutzt.
Der aktuelle Rückgang des Goldpreises begeistert indische Bräute. Wie Commodity Online berichtet, melden indische Schmuckverkäufer auf dem aktuellen Kurslevel von 1.100 US-Dollar pro Feinunze ein riesiges Kaufinteresse für Gold. Inder nutzten das gedrückte Preisniveau, um verstärkt ihren Goldbedarf für die andauernde Festival- und Hochzeitssaison zu decken, heißt es. „Der gefallene Goldpreis ist ganz offensichtlich die Antwort auf die Gebete vieler künftiger Bräute in Indien“, so Autor Mike Daly von Commodity Online.
Die indischen Goldimporte waren vor nicht allzu langer Zeit eine der bedeutendsten Determinanten des Goldpreises. Die Nachfrage ist in den vergangenen zwei Jahren jedoch stark eingebrochen. Aufgrund der Wirtschaftskrise, des schwachen Monsuns (der der Landbevölkerung aufgrund von Ernteausfällen weniger Einkommen beschwert) und des historisch hohen Preisniveaus hat Indien im ersten Halbjahr dieses Jahres mit lediglich 71,6 Tonnen 56 Prozent weniger Gold eingeführt, als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2007 repräsentierte die indische Goldnachfrage mit 900 Tonnen Gold noch 20 Prozent der gesamten weltweiten Nachfrage. Eine deutlich steigende Goldnachfrage aus diesem Land ist deshalb jederzeit in der Lage einen fallenden Goldpreis zu stabilisieren.
Goldreporter
Bild: Filmszene aus dem Bollywood-Film "In guten wie in schweren Tagen" (c) Rapid Eye Movies.
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 - 16:56 Uhr
100-Euro-Goldmünze bei Lidl ist ein Schnäppchen

Die vom Finanzministerium herausgegebene 100-Euro-Goldmünze "Römische Baudenkmäler – Dom und Liebfrauenkirche in Trier" gibt es jetzt beim Discounter Lidl zu kaufen. Und der Preis ist heiß!
Die 100-Euro-Goldmünze ist in limitierter Auflage für 399,- Euro erhältlich. Der offizielle Ausgabepreis lag am 1. Oktober bei 367 Euro. Zu diesem Preis haben die Münze nur Interessenten erhalten, die das gute Stück ein halbes Jahr vorher bestellt hatten. Wer die neue 100-Euro-Goldmünze danach kaufen wollte, musste im Fachhandel deutliche Aufschläge in Kauf nehmen.
Die Münzdaten der Goldmünze "Trier":
Goldanteil: 999,9/1000
Feingewicht: 1/2 Unze (15,55 g)
Nennwert: 100 Euro
Mit 399 Euro zahlt man aktuell (1 Unze = 775 Euro) ein Aufgeld von lediglich 2,9 Prozent auf den Spotpreis. Eine vergleichbare ½ Unze Maple Leaf kostet derzeit rund 425 Euro.
Versandkosten fallen in Höhe von 3,95 Euro an. Geliefert wird die Münze ab dem 23.12.2009. Gezahlt wird per Kreditkarte oder Vorkasse.
Fazit: Auf dem aktuellen Goldpreisniveau ein echtes Schnäppchen. Zugreifen, solange der Vorrat reicht!
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 - 14:27 Uhr
Video: Es gibt eine Währungsreform, Dummkopf!
In diesem Betrag der n-tv Telebörse diskutieren Börsenkommentator Friedhelm Busch und TV-Moderator Raimund Brichta über die Unmöglichkeit der Zurückführung von Zentralbank-Liquidität und eine drohende Währungsreform.
Ein wunderbar unterhaltsames Streitgespräch. Muss man gesehen haben!
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 - 13:38 Uhr
Moody's-Report: Wird 2010 zum Jahr der Staatskrisen?

Die Rating-Agentur Moody’s zeichnet in ihrem aktuellen Jahresbericht ein düsteres Bild für die internationalen Staatsfinanzen im kommenden Jahr. Die wesentlichen Erkenntnise: Eine zweite Finanzkrise würden die meisten Länder nicht verkraften. Außerdem gibt es erhebliche Risiken bei der Rückführung der Stützungsprogramme.
Für die Emittenten von Staatsanleihen könnte sich das Jahr 2010 als ein turbulentes Jahr erweisen. Diese Auffassung vertritt die internationale Ratingagentur Moody’s Investors Service in ihrem aktuellen Jahresbericht mit dem Titel „Sovereign Risk: Review 2009 & Outlook 2010 - Fasten Your Seat Belts: Tumultuous Times Ahead“. Kritisch wird darin vor allem die Unsicherheit über das voraussichtliche Tempo und die Intensität der finanz- und geldpolitischen Exit-Strategien gesehen, wenn die Regierungen ihre Stützungsprogramme zurückfahren. Moody’s spricht von „erheblichen Durchführungsrisiken“.
„Die zentrale Herausforderung für die entwickelten Volkswirtschaften wird darin bestehen, den perfekten Ausstiegszeitpunkt zu finden: nicht zu rasch oder zu früh, um das Wachstum nicht abzuwürgen; aber auch nicht zu langsam oder zu spät, um die Finanzmärkte nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen“, so Pierre Cailleteau, Managing Director in der für Länderratings zuständigen Global Sovereign Risk Group bei Moody’s.
Die Rahmenbedingungen für die Beurteilung staatlicher Kreditrisiken hätten sich seit Ausbruch der Krise Mitte 2007 drastisch verändert. Für viele wohlhabende Länder habe die „besorgniserregend lang andauernde Krise“ nun zu einer Krise der öffentlichen Finanzen geführt.
„Für 2010 gilt in erster Linie, dass wir bestenfalls eine ‚Normalisierung‘ und schlimmstenfalls eine deutliche Verschlechterung der staatlichen Refinanzierungsbedingungen sehen werden“, so Cailleteau. Die meisten Regierungen könnten schlicht keine weitere Finanzkrise verkraften.
Die Zugehörigkeit zum Euro-Raum werde manche Länder zwar vor Liquiditätsrisiken, nicht aber vor langfristigen Insolvenzrisiken schützen.
Im Rahmen ihres 2010-Ausblicks führt Moody’s eine Rangliste der führenden Problemstaaten auf. 
Dieser Index, der jeweils das erwartete Haushaltsdefizit und die Arbeitslosenquote zum Maßstab hat, wird von Spanien angeführt. Man rechnet für Spanien im Jahr 2010 mit einer Staatsverschuldung von 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und einer Arbeitslosenrate von 30 Prozent. Die USA rangieren nach Lettland, Litauen, Irland, Griechenland, Großbritannien und Island bereits auf Platz acht.
Unser Kommentar: Nach US-Immobilen-, Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise könnte 2010 zum Jahr der Staatskrisen werden.
Goldreporter
Quelle: Moody's Investors Service
Bild: Twentieth Century Fox (Szenenbild "The Day after Tomorrow")
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