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Goldexporte der Schweiz im Mai stark gestiegen

Schweiz Goldbarren (Foto: Goldreporter)

In der Schweiz werden rund zwei Drittel des weltweit nachgefragten Goldes raffiniert (Foto: Goldreporter)

Im vergangenen Mai war Großbritannien mit 69 Tonnen erneut der größte Abnehmer Schweizer Goldes. Die Vereinigten Arabischen Emirate lieferten dagegen noch einmal 42 Tonnen Gold.

Im  vergangenen Mai kam es zu einem starken Anstieg der Schweizer Goldexporte. Das geht aus den aktuellen Außenhandelszahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung hervor. Es wurden 177,27 Tonnen Gold im Wert von 6.996 Milliarden CHF (6.436 Mrd. €) ins Ausland geliefert. Der Wert lag 84 Prozent über Vorjahr und 25 Prozent über Vormonat. Es waren gleichzeitig die umfangreichsten Schweizer Goldexporte seit Dezember 2015.

Der größte Abnehmer Schweizer Goldes war Großbritannien, zum dritten Mal hintereinander. Im Mai erhielt das Vereinigte Königreich 69,47 Tonnen Gold, knapp 10 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahr waren es nur 445 Kilogramm gewesen. Seit Jahresbeginn flossen insgesamt 198 Tonnen Gold von der Schweiz nach Großbritannien.

Wesentlicher Grund dürfte die gestiegene Gold-ETF-Nachfrage sein. In London werden beispielsweise die Goldbestände des weltgrößten Goldfonds SPDR Gold Trust gelagert. Und genauso wie in den vergangenen Jahren Gold aus diesem Hort abgeflossen ist, kommt nun Metall zurück an diese Lagerstätte.

Schweiz-05-2016 Goldimporte

Schweiz-05-2016 Goldexporte

China steigerte seine Importe Schweizer Goldes um 11 Prozent gegenüber Vorjahr und 41 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Mai lieferte die Schweiz 19 Tonnen Gold nach China. Dafür nahm Hongkong mit 24 Tonnen wieder mehr Gold ab. Gegenüber Vormonat stieg die Importmenge um 153 Prozent.

Indien erhielt mit 18,53 Tonnen weniger Gold aus der Schweiz, sowohl gegenüber Vorjahr (-18 %) also auch gegenüber Vormonat (-13 %).

Die gesamten Schweizer Goldimporte lagen im Mai bei 173,15 Tonnen im Wert von 5.424 Milliarden CHF. Das entsprach einer Steigerung von 24 Prozent gegenüber Vorjahr, aber einem Rückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) waren nun vier Monate in Folge der weltweit größte Goldlieferant. Im Mai wurden noch einmal 42,13 Tonnen im Wert von 1,67 Milliarden CHF in die Schweiz transferiert. Seit Februar haben die VAE insgesamt 158 Tonnen Gold dorthin geliefert. In die Gegenrichtung flossen im gleichen Zeitraum nur 4,1 Tonnen. Über die Gründe der hohen Goldexporte kann nur spekuliert werden. Ein möglicher Grund: Die Emirate müssen die rückläufigen Einnahmen aus dem Ölgeschäft kompensieren, um ihren Staatshaushalt zu finanzieren.

Hintergrund: In Schweizer Goldraffinerien werden gut zwei Drittel des weltweit nachgefragten Goldes aufbereitet. Die Schweizer Außenhandelsdaten geben somit einen guten Anhaltspunkt über die weltweite Goldnachfrage. Bei dem aufgeführten Gold handelt es sich definitionsgemäß um „Gold, einschl. platiniertes Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausg. als Pulver)“.

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Eingetragen von am 21. Jun. 2016. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

35 Kommentare für “Goldexporte der Schweiz im Mai stark gestiegen”

  1. Auf der rückseite dieser abgebildeten unze ist da matterhorn eingeprägt. Gibts bei raiffeisen…. :-)

    0
  2. Ungläubiger Thomas

    Na klar doch: der BGH beugt sich dem EUGH, ohne Rücksicht auf Verluste und schon gar nicht m i t Rücksicht auf das deutsche Volk. Herr Draghi kann fröhlich weiter Staatsanleihen kaufen (in betrügerischer Weise über privat, nicht direkt vom Staat, damit es nicht so auffällt), Herr Juncker kann sich die Hände reiben oder auch ins Fäustchen lachen…..die machen ihr Ding, die ziehen das voll durch, die schaffen d a s. Und die Deutschen halten wie immer still.

    3+
    • @Ungläubiger Thomas

      Es ist nicht der BGH, sondern das BVG, beide sitzen in Karlsruhe, das die Entscheidung getroffen hat. Zwischen beiden ist ein gewaltiger Unterschied.

      0
  3. Gold und Silber, Sparen sind out, nur was für ewig Gestrige.Heute zockt, pardon, tradet Oma und Opa auf der Internetplatform und sichert damit die Rente.
    Los, Leute, entsorgt das Zeugs, welches man nicht essen kann und keine Zinsen bringt, haut die Sparbücher auf den Kopf, welche nur Gebühren kosten und tradet, tradet, tradet…mit Zertifikaten, ETF und Derivaten.
    Wo entsorgen ? Bei totos First Goldfree Ass. Limited…

    2+
  4. Ungläubiger Thomas

    Gerade hat H.Juncker bekannt gegeben, dass Griechenland „über den Berg sei“.
    H.Juncker, dessen Verhältnis zum Thema Wahrheit/Lüge hinlänglich bekannt sein dürfte, wird wohl die Vereinigten Staaten von Europa skrupellos durchpeitschen.

    8+
  5. Ungläubiger Thomas

    Vielleicht will der Herr ja unbedingt noch Präsident der VSE werden. Die Allmachtsfantansien dieses Mannes und seiner weitreichenden Clique sind einfach unerträglich um nicht zu sagen ekelhaft….

    8+
  6. wenn england aus der eu tritt kann dann gold auch steigen?oder wirds eher ein sell off geben weil ja alles wieder rosig ist…?was meint ihr?das die lügen für die breite masse wissen wir ja.

    0
    • @warc

      Das Gold fällt wenn Deutschland Fussball Europameister wird! Dann ist die Welt in Ordnung und alles läuft wie die Elite es geplant hat. Wenn Deutschland verliert, dann brauchen wir ein paar neue Einwanderer. Ergo, dann steigt das Gold.

      1+
      • D. hat bisher noch wirklich keine Glanzleistung gezeigt was Fussball anbetrifft. Irgendwie finde ich diesen deutschen Hochmut schon immer amüsant a la „wir sind die grössten!“ …..

        1+
  7. Es scheint zurzeit immer mehr so, dass passieren kann was will. Die Drücker sitzen am längeren Hebel. Die Briten kaufen mehr, die Chinesen, die Russen. Immer mehr Münzen sind ausverkauft. Und dann fällt Gold fast mit einem Schlag von 1316 auf 1277 $ um fast 40 $.

    Immer, wirklich immer wenn Gold an/oder über 1300 $ geht wird der Preis sofort nach unten gedreht. Und nicht nur etwas runter, sondern gleichmal wieder auf 1270 $. Diese Leute sind einfach zu mächtig. Nennt mir einen Grund, warum Gold auch nur auf 1350 oder 1400 gehen sollte? Alles über 1300 $ wird mit enormer Kraft abgefangen. So stark, dass sich der Preis mehrfach schon über 20 $ drücken ließ. Runter geht immer viel schneller als hoch. Ein richtiger Aufwärtsdruck fehlt völlig. Einer, der nicht nur mal 2 Stunden anhält mein ich.

    5+
    • @Terrabino
      Das war bei 1.100 und auch bei 1.200 Dollar so.Lange Zeit wurde immer wieder nach unten gedrückt,mit viel Aufwand.Immer so um die 50 Dollar.Es hat aber dennoch nichts gebracht und ich bin sicher,die 1.300 werden nach oben durchstossen und dann geht das Spiel bei 1.380 erneut los.

      5+
    • Terrabanio
      diese video hat bernstein im folgenden thread gepostet. Vielleicht hast dus schon gesehen.

      https://www.youtube.com/watch?v=etG9pQDGww0

      wenn der zeitpunkt derartiger szenarien gekommen ist, wird es kein halten mehr geben…..dann kannst du dich als EM besitzer etwas zurücklehnen und zusehen der dinge die da kommen. Es braucht nur ein bedeutendes ereignis (DB,Brexit….usw.) und die grossen investoren entscheiden sich in eine sichere anlage zu flüchten….dann bewahre…..
      bis dahin wird die politik alles mögliche tun um alles unter den tisch zu kehren, um das gesicht zu wahren….
      in der zwischenzeit bleibt dir nur eins: glücklich sein über die “billigen“ nachkaufpreise und “geduld“!!!!

      3+
    • …ja, so ist das wenn David gegen Goliath kämpft. Das „Gute“ gegen das “ Böse“, Geduld ist ein wichtiger, wenn nicht entscheidender Faktor in diesem Spiel. ….und dann plötzlich, wenn keiner mehr daran glaubt, passiert das Unabwendbare und es wird nach oben katapultiert, aber es dauert….

      3+
    • … es heisst nicht umsonst: Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!

      3+
  8. Es sieht nicht schlecht aus für uns.

    4+
  9. Das Kartell in Basel, Frankfurt ,London u. NY sorgt schon dafür das die 1306 nicht dauerhaft durchstossen werden. Und das Gold das jetzt wieder nach GB zurückfliest wird dort dringend gebraucht weil die Comexlager leer sind ….

    Dazu heute im Netz:

    Die Brexit-Kampagne: Irreführung im Namen der Finanzindustrie Bullionbanken verdoppeln die Margen auf Gold-Kontrakte

    Seit Wochen bestimmt der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU die europäische Medien-Landschaft. Politik und Medien entwerfen immer neue Schreckensszenarien und warnen davor, dass die Entscheidung für einen Brexit das Schicksal Europas besiegeln könnte und die Liste der Droher wird immer länger u. prominenter.

    »Zur Zeit können die Dinge nicht noch orchestrierter sein, als sie es im Moment sind. Vergangene Woche diskutierte man darüber, dass das Brexit-Problem an vorderster Front steht, die Aktienmärkte weltweit beeinflusst und ein festes Gebot unter Gold und Silber stellt.

    Dann wurde eine bedauernswerte britische Parlamentarierin von einem Spinner ermordet, der sich als starker Unterstützer den Austritt Großbritanniens aus der EU herausstellt und plötzlich drehen sich die Umfragen voll zugunsten des Verbleibs in der Europäischen Union. Wenn die Überzeugungen der Menschen von einem beliebigen Akt der Gewalt derart dramatisch verändert werden können, warum soll man dann überhaupt noch ein Referendum abhalten?
    Infolge des Mords wurde Gold innerhalb eines Augenblicks um $ 35 herunter getrieben, als die Bullionbanken und ihre Verbündeten den Papiermarkt für Gold aggressiv shorteten und der Open Interest stieg dramatisch an. Zu behaupten, dies sei alles Betrug, wäre eine gewaltige Untertreibung.

    Bullionbanken haben gerade die Gold-Margen verdoppelt

    Und heute früh verdoppelten eine Reihe von Firmen die Margen auf Gold-Kontrakte , was Abwärtsdruck auf die Long-Positionen der Spekulanten verursacht – und dies, während der US-Aktienmarkt gestiegen ist. Diese ganze Manipulation riecht weiterhin nach Verzweiflung, denn das Blatt wendet sich unerbittlich gegen das Establishment. Die Volkswirtschaften schwächen sich auf der ganzen Welt spürbar ab, während die Finanzstruktur täglich zerbrechlicher wird.

    Ein Ereignis der vergangenen Woche, welches wenig oder gar keine Öffentlichkeit bekommen hat, war die Entscheidung des schweizerischen Parlaments den Antrag der Schweiz zum Beitritt zur Europäischen Union zurückzuziehen – ein Antrag, der seit 1992 stand, aber niemals umgesetzt wurde. Ich denke, dieser formelle Widerruf bestätigt meine Anmerkungen der vergangenen Woche, dass die Europäische Union nun als das vollkommene wirtschaftliche Desaster erkannt wird, die sie war. Und dieser wirtschaftliche Ruin fällt jetzt noch mit der ungelösten Flüchtlingskrise zusammen.

    Dabei handelt es sich bei der Brexit-Debatte um nichts anderes als eine im Interesse der Finanzindustrie inszenierte Täuschungskampagne. Ihr Ziel ist es, die Wut der arbeitenden Bevölkerung zu kanalisieren, den Menschen fälschlicherweise ein demokratisches Mitspracherecht in wichtigen Zukunftsfragen vorzugaukeln und sie von den wirklich entscheidenden Vorgängen – den historischen Manipulationen im Finanzsektor – abzulenken.

    Längst beschlossen: Einen Brexit auf Dauer wird es nicht geben

    Hintergrund der Brexit-Abstimmung ist die wachsende Unzufriedenheit der britischen Bevölkerung mit den sozialen und politischen Verhältnissen in ihrem Land. Sie hat dazu geführt, dass die beiden großen Volksparteien Labour und Tories immer stärker an Rückhalt verlieren und die nationalkonservative UKIP (United Kingdom Independence Party) ganz erheblich an Zulauf gewonnen hat. Um diesen Protest nicht aus dem Ruder laufen zu lassen und die eigene Macht zu sichern, hat Premierminister Cameron eine zunächst für 2017 angekündigte Volksabstimmung auf den 23. Juni dieses Jahres vorziehen lassen.

    Ziel dieser Abstimmung ist es, der arbeitenden Bevölkerung Großbritanniens das Gefühl zu geben, sie selber entscheide über die Zukunft ihres Landes. Das ist immens wichtig, da die Regierung angesichts der sich verschärfenden Finanzkrise schon bald erneute Einschnitte im Staatshaushalt vornehmen und den Lebensstandard der breiten Masse weiter senken wird, während sie der Finanzindustrie auch in Zukunft erlauben wird, die Märkte nach Belieben zu manipulieren.

    Die Brexit-Kampagne ist aber nicht nur ein Täuschungsmanöver, sondern auch ein zwischen Politik und Wirtschaft abgekartetes Spiel: Die von Premier Cameron vertretene Finanz- und Wirtschaftselite setzt seit Monaten die ganze Macht der von ihr finanzierten Medien dafür ein, den Ausgang des Referendums zum eigenen Vorteil – also zum Verbleib in der EU – zu beeinflussen. Und das obwohl zu T.Blairs Zeiten der Euro empfohlen wurde aber Blair dann aber von seinem Finanzminister zurückgepfiffen wurde weil die City of London andere Pläne hatte.

    Selbst für den Fall, dass die Entscheidung allen Manipulationsversuchen zum Trotz für einen Brexit ausfallen sollte, ist die Finanzindustrie gerüstet: Sie treibt die Kurse vor dem Referendum auf Rekordhöhen, um der arbeitenden Bevölkerung Europas im Fall einer Niederlage durch Kursstürze zu zeigen: Seht her, was passiert, wenn ihr euch gegen das Diktat der EU auflehnt! Da die EU-Vorschriften für den möglichen Austritt eines Landes eine Übergangsphase von 2 Jahren vorsehen, kann man sicher sein, dass die Finanzelite die Menschen innerhalb dieser Zeit durch Diffamierung, Einschüchterung und unverhohlene Drohungen – unterstützt durch Medien, Politik und weitere Erschütterungen der Finanzmärkte – dazu bringen würde, ihre Entscheidung in einer zweiten Wahl zu widerrufen.

    Die EU ist nicht Europa

    Das von EU-Befürwortern am häufigsten vorgebrachte Argument gegen die Brexit-Anhänger bezichtigt diese der Europa-Feindlichkeit. Dahinter steht die fälschliche Gleichsetzung von EU und Europa. Beide haben nichts miteinander zu tun. Der Europagedanke verkörpert für die arbeitenden Menschen auf dem Kontinent die Überwindung historischer Konflikte, die Durchlässigkeit von Grenzen und das harmonische Miteinander verschiedener Kulturen. Von einem vereinten Europa erhoffen sie sich Frieden, demokratische Strukturen und einen freien Handel, der Wohlstand für alle gewährleistet.

    Die EU garantiert nichts von alledem. Als Nachfolgerin der Europäischen Gemeinschaft (EG) und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ist die EU ein Zweckbündnis, das in den vergangenen Jahren gezeigt hat: Es vertritt nicht die Interessen der arbeitenden Bevölkerung, sondern die einer winzigen Wirtschafts- und Finanzelite, und das ohne jegliche demokratische Legitimation.Obwohl das Europäische Parlament von den Bürgern der EU-Länder gewählt wird, werden die maßgeblichen Funktionäre in Absprache mit der Wirtschafts- und Finanzindustrie ernannt. So hat keines der 26 Mitglieder der EU-Kommission, des höchsten und wichtigsten Exekutiv-Gremiums der EU, die Legitimation der europäischen Bevölkerung. Die wichtigsten Entscheidungen der EU (u.a. auch die Verträge von Maastricht und Lissabon) wurden unter maßgeblicher Mitarbeit des „European Round Table of Industrialists“ getroffen, einer Vereinigung von etwa 50 Führungskräften europäischer Großkonzerne. Alle wichtigen Finanzentscheidungen werden mit der Führungsspitze der Europäischen Zentralbank (EZB) abgesprochen. Weder die Mitglieder des Round Table, noch die der EZB müssen sich den Wählern gegenüber verantworten.
    Dieses bewusste Umgehen aller demokratischen Kontrollen und der mittlerweile riesige bürokratische Brüsseler Apparat mit seiner Mischung aus Überheblichkeit und Selbstbedienungs-Mentalität stößt die arbeitenden Menschen in Europa von Jahr zu Jahr mehr ab. Hinzu kommt, dass die Bilanz der EU-Bürokraten in der Eurokrise verheerend ausfällt: Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit haben Rekordniveaus erreicht, der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung ist auf breiter Ebene gesunken, während eine winzige Elite noch reicher geworden ist.

    Die Manipulation der Finanzmärkte kennt keine Grenzen mehr

    Die Brexit-Kampagne dient auch dazu, die Menschen von den immer dreisteren Manipulationen an den Finanzmärkten abzulenken. Diese haben gerade in den vergangenen Wochen und Monaten eine neue Dimension erreicht.
    Nachdem die EZB seit März 2015 bereits mehr als eine halbe Billion Euro in das Finanzsystem gepumpt hat, hat sie den Leitzins im März dieses Jahres auf Null gesenkt. D.h.: Die Finanzelite, die das Geld zum größten Teil nicht etwa investiert, sondern in die Spekulation an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten steckt, zahlt für das ihr zur Verfügung gestellte Geld keinen Cent Zinsen mehr.

    Darüber hinaus hat die EZB im Juni begonnen, auch Unternehmensanleihen aufzukaufen. D.h.: Sie hilft Großunternehmen, deren Schuldner nicht zahlen können, die fehlenden Gelder aufzustocken und animiert sie auf diese Weise, zusätzliche Risiken einzugehen oder ihr Geld für Aktienrückkäufe zu verwenden, um so die Manager-Boni noch weiter in die Höhe zu treiben. Zudem verfälscht sie auf diese Weise die ohnehin exzessiv manipulierten Aktien- und Anleihenmärkte noch weiter.

    Großer Verlierer dieser Geldpolitik sind nicht nur regionale Banken und Sparkassen, die wegen der Nullzinspolitik bereits zum Teil ums Überleben kämpfen sondern der gesamte EU-Bankensektor der natürlich mit seinen ca. 6500 Banken für Europa völlig überdimensioniert ist. Vor allem der Mittelstand, der nichts von dem zur Verfügung gestellten kostenlosen Geld sehen wird, wird weiterhin um die Zuteilung von Krediten betteln müssen und erleben, wie sich seine Konkurrenzsituation gegenüber größeren Marktteilnehmern weiter verschlechtert. (Basel III)

    Der ganz große Verlierer wird aber schon bald die gesamte arbeitende Bevölkerung sein, denn die Anzeichen verdichten sich, dass die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Systems immer weniger wirken. Dass deutsche Bundesanleihen in der vergangenen Woche zum ersten Mal negative Renditen erbrachten, ist ein mehr als deutliches Warnzeichen. Dass die US-Zentralbank den Leitzins nicht wie die EZB auf Null senken kann, ohne den Reservestatus der US-Dollars und damit dessen finanzielle Weltherrschaft zu gefährden, ist ein weiteres. Dass sämtliche inflationsfördernde Maßnahmen der Vergangenheit wirkungslos verpufft sind und die Zentralbanken ihr Pulver im Kampf gegen die Deflation so gut wie verschossen haben, dass Großinvestoren sich aus den Märkten zurückgezogen haben und auf Sachwerte setzen, dass der Goldpreis sich trotz aller Manipulation derzeit nicht weiter drücken lässt – all das sind Symptome des Verfalls, die in ihrer Gesamtheit darauf hindeuten, dass auch die Kampagne gegen den Brexit den endgültigen Zusammenbruch eines maroden Systems, das ohne Manipulation längst Geschichte wäre, nicht mehr lange aufzuhalten vermag.

    6+
    • @hasenmeier
      sehr guter beitrag. Eine anmerkung noch:
      der rückzug des schweizer beitrittsgesuchs ist ebenfalls ein täuschungsmanöver. Man gauckelt dem volk den rückzug vor um im selben atemzug in den bilateralen verträgen eu recht zu übernehmen….wenns schnell genug geht, merken die meisten nicht mal was….
      wir haben immer noch irre im parlament die morgen schon das beitrittsgesuch unterschreiben würden….wenn sie dazu befugt wären…..

      2+
    • Es wird eben jetzt so richtig Geschichte geschrieben und wir sind live dabei.

      ..

      …aber weisst du es scheint eine „Krankheit“ derr Europäer und Amis zu sein, dass wir immer so kurzfristig denken (wenn du weisst was ich meine) :)))

      Kauf halt einfach nach und gut ists….es kommt schon…

      4+
  10. Ungläubiger Thomas

    Merkel mahnt heute doch tatsächlich deutliche Erhöhungen der Militärausgaben an.
    Ihre Hybris ist offenbar alternativlos und kennt auch hier keine Obergrenze. Kurzum, die Dame wird auch das noch s c h a f f e n . Solange sie keiner aufhält.
    Und die „Gefahr“ besteht wohl kaum. Schützenhilfe aus Brüssel ist ihr gewiss.
    Oder sollte man sagen, sie tut alles, was ihr von Brüssel befohlen wird???

    2+
    • Weltweit werden die Rüstungsausgaben hochgehalten oder erhöht.
      Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass man das
      monetäre Desaster mit einem Krieg übertünchen möchte; der
      grosse Vorteil ist, dass man immer einen Schuldigen findet, der
      für alles verantwortlich ist.
      Früher war es der böse Saddam Hussein, der die „Börse kaputt machte“
      und heute wohl auch daran Schuld wäre, wenn irgendein unreifer
      Jüngling in den USA mal wieder Amok läuft.
      Bin schon sehr gespannt, welches die nächsten Bösen sind…
      Im Moment haben wir ja die ISIS, vormals waren es noch Al-Quaida, die
      früher vom Westen als Freiheitskämpfer hoch gelobt und ausgerüstet wurden.
      Ich habe die Schnauze von all diesem Quatsch wirklich gestrichen voll.
      Ist Krieg, sollte man definitv dazü übergehen, unsere Politiker endlich
      als Füsiliere an der Front abzusetzen, damit sie mal sehen, was sie eigentlich die ganze Zeit über so alles anrichten.

      Grüsse, NOtrader

      5+
  11. @Hasenmaier,
    (Zitat – Schweiz)
    „Ein Ereignis der vergangenen Woche, welches wenig oder gar keine Öffentlichkeit bekommen hat, war die Entscheidung des schweizerischen Parlaments den Antrag der Schweiz zum Beitritt zur Europäischen Union zurückzuziehen – ein Antrag, der seit 1992 stand, aber niemals umgesetzt wurde. Ich denke, dieser formelle Widerruf bestätigt meine Anmerkungen der vergangenen Woche, dass die Europäische Union nun als das vollkommene wirtschaftliche Desaster erkannt wird, die sie war. Und dieser wirtschaftliche Ruin fällt jetzt noch mit der ungelösten Flüchtlingskrise zusammen.“
    ********************************************************************************

    Stimmt leider alles. Aber die Schweiz kannste seit 30 Jahren nicht
    mehr für voll nehmen. Ein einstmals intelligentes Volk was Geld und
    Souverenität anbelangt, hat den Bezug hierzu leider weitestgehend verloren,
    allein schon deshalb, weil dies „politisch unkorrekt“ ist bzw. wäre. Der Rückzug
    des Antrags hat bedauerlicherweise nicht viel zu bedeuten. Ein längst
    verschimmeltes Papier, das ohnehin neu formuliert werden müsste…
    Es gibt hierzulande immer noch Leute, die glauben, es wäre angemessener
    den Euro einzuführen.

    Und die Wirklichkeit sieht wohl noch düsterer aus als ohnehin. Ein paar
    Anmerkungen:
    Es mag auch sein, dass die Flüchtlinge ein Teil der US-Strategie sind. Zusätzlich
    versucht man, in Europa Kernwaffen zu installieren. Die USA führen lieber
    hier Krieg als zu Hause. Die Schweiz finanziert mit.
    Die Finanzrisiken sind nicht kalkulierbar: Als kleines Beispiel erwähne ich nur
    die gesetzlichen Besonderheiten in den USA bei den „sicheren“ Geldmarktfonds.
    (Mögliche Auszahlungsstopps). Derartige Risiken müssten sofort beendet werden.
    Für mich persönlich noch immer
    der grösste Schweizer Skandal. Mein Vater, leider verstorben, sagte: Diese
    Politiker und der Verkauf des Goldes gehören vor Gericht. Inkl. Bundesrat
    Koller (Verfassungsänderung: der Ausdruck „Gold“ fiel gänzlich ‚raus).
    Unter den Negativ-Prognosen für die Sozialwerke, wird dann hier wie
    anderswo natürlich
    auch die Migrationspolitik zum Krepierer. Auch dies wird sich statistisch problemlos
    aufzeigen lassen.
    Wirtschaftlich „hält sich die Schweiz dem Vernehmen nach recht gut“; die Feld- Wald- und Wiesenökonomen werden nicht müde, uns zu erklären, dass die Euro-Käufe „nichts kosten“. Die Schlussabrechnung lassen sie aussen vor. Die Signale von der Front lauten: „Europa ist pleite“. Dies sagen mir Leute, die Waren tatsächlich verkaufen müssen. Und die Investmentbanker sagen, dass die Sozialwerke bei den aktuellen Zinsverhältnissen nicht aufrecht zu erhalten sind. Dass wir unsere Exporte mittlerweile selbst bezahlen, sagt keiner. Die Wirtschaft weiss das, scheint jedoch Angst vor den Konsequenzen zu haben. Und ein paar Leute (solche, die nicht einmal ein Kasachstan-Geschäft managen können), glauben, dass sie bei einem weitaus komplexeren Geschäft wie dem EU-Beitritt zu den Menschen mit Expertise gehören. Doch wie Abhilfe schaffen? Neue, frische Gedanken wären nach 30 – 45 Jahren „gepflegter Dummheit“ dringend nötig. Es gäbe sicher einige Punkte, wo man etwas machen kann. Aber wir führen lieber Billag-Zwangsabgaben für Firmen ein, die überhaupt keine Zeit zur Beachtung des TV-Programmes haben.

    Mittlerweile finanziert die Schweiz im grossen Stil jeden Quatsch mit, sei
    es in der EU, oder bei unseren „Freunden von Gottes Gnaden“ auf der
    anderen Seite des Teiches. Und zwar insbesondere mit Sozialversicherungsgeldern und Vorsorgegeldern. Leider hat hierzulande
    der Versicherte nichts über die Investitionsmöglichkeiten zu entscheiden –
    so kommt es auch, dass bald gegen 1,75 Bio USD Schweizer Gelder von
    Black-Rock verwaltet werden, nota bene also nicht Gelder von Privatanlegern,
    sondern von Menschen, die Einzahlungen machen müssen.
    Es ist einfach alles eine riesengrosse Sauerei, und wenn man den ganzen
    Tag darüber nachdenkt, kriegt man ein Magengeschwür.

    Grüsse, NOtrader

    3+
    • @NOtrader

      Es sind nicht alle Schweizer so! Ich bin Schweizer aber leider hat seit den 1990er Jahren mit kleinen Unterbrüchen eine linksrote Mehrheit im Bundesrat Einsitz genommen. Nebnebi sind eldier viele Akademiker und Akademikerinnen sehr links eingelullt, weil wie in Deutschland auch, die Fachhochschulen und Unis zuviel linkes Gedankengut verbreiten.

      1+
  12. Notrader

    Ein Magengeschwür lohnt sich wegen der Eliten erst gar nicht. Und für die Sauereien des 21. Jahrhunderts werden andere geradestehen müssen. Merkel könnte Clintons Schwester sein. Und der EU scheint die Rolle in Mephistos Faust geradezu auf den Leib geschnitten zu sein. Der Vorhang fällt im Sauseschritt, das Publikum schreit auf wir lachen mit …….

    5+
  13. Das Gold wird im Verhältnis zur Währung USD dramatisch steigen. Das wird aber vielleicht noch etwas dauern. Irgendwann wird das Vertrauen in das Fiat Geld sinken. Mit dem nächsten Wirtschaftsabschwung wird es richtig eng. Weder der Staat hat dann noch Geld noch die EZB kann dann noch die Zinsen senken. Dann kann auch die Elite nichts mehr aufhalten. Also abwarten und schlafen und schlafen……. Und sich nicht vom auf und ab irritieren lassen.

    2+
  14. Nachtrag. Es wird sich an der jetzigen Situation nichts ändern solange Investoren Gold etf kaufen und glauben dann Gold zu besitzn. Das ist nämlich ein eindeutiges Zeichen dafür, dass dem Fist Geld noch vertraut wird.

    1+
    • @stillhalter
      Noch ein paar Dollars abwärts, und es kommen wieder hervorgekrochen, die basher, Gold geht unter 1.000 Dollar, den Boden haben wir noch nicht gesehen,
      der Wert liegt irgendwo bei 30 Dollar die Unze usw.Die gleichen, wie beim Öl, welches jetzt schon unter 10 Dollar liegt.Oder etwa nicht ?
      Die Aktien meiner Firma klettern, der DAX hat die 20.000 fest im Visier und Draghi alles im Griff.
      Wenn da nur nicht das Schicksaal wäre….und einen Strich durch die Rechnung macht.So was dummes auch, konnte ja keiner ahnen.
      Sollen die weiter Schulden machen, es interessiert mich nur peripher.

      1+
        • Wir menschen haben in 75 jahren nichts
          Was frieden anbelangt dazu gelernt
          Wir sind eher wieder auf ein niveau
          So um 1938..
          Dieses mal ist die Regie nicht in berlin
          Sondern Washington

          0
          • @Auzuschauer, die Menschen haben noch nie was Krieg anbelangt dazu gelernt! Warum rottet man eine Rasse nicht gründlichst aus ? Weil damit der Zweck dann verfehlt wäre ! Krieg ist immer die beste und einfachste Lösung ! Der Krieg ermöglicht es den Menschen eine gewisse Zeit , sehr angenehm zu leben . Frage mal einen Human ob er auf etwas komfortables Dasein (Sozen werden da ganz fuchsig) ,zu Gunsten einer fernen friedlichen Zukunft, verzichten würde . Selbst den Norm- Eltern (Prepper und EM-Bugs ausgeschlossen) ist der Fortbestand ihrer Kinder scheißegal, Hauptsache Komfort und Status . Deshalb kann eine satanische Elite auch alles durch ziehen ,andererseits sind locker 80% der Menschheit humaner Müll ,welche keinen Wert (egal in welcher Form )besitzen . Besonders die „Armen“ ,welche saufen und rauchen und feiern und verantwortungslos Minderbälger zeugen ! Also ist Krieg eine wertvolle biologische Regulierung !

            1+
      • @Toto ,ohne diese Debilen hätte Gold ja auch keinen Wertgewinn! Jeder Basher ,jeder Bondaffe ,jeder mit Aktienbeschissene hilft uns indirekt! Zudem wäre es auch echt Scheiße ,wenn jeder EM kaufen würde, wo bleiben denn dann wir ?

        0
        • Es wäre gut, wenn JEDER Gold kaufen würde;
          wir hätten echtes Geld und eine ernstzunehmende Währung
          einerseits, und andererseit müsste Fiat-Geld zwangsläufig
          glaubwürdig und entsprechend der ökonomischen Plausibilitäten
          gemanagt werden. Das wäre mir viel lieber als meine Notwehr
          via Gold/Silber.

          Gruss, NOtrader

          2+
  15. Hi. Was haltet ihr von onecoin? Ist gerade in meiner Nachbarschaft im Gespräch, und ich soll auch mit zu einem Vortrag….Überlegung wert? Dank für Antworten.

    0
    • Schon mal die Preisschwankungen beim Bitcoin gesehen oder den anderen tausenden Kryptowährungen? Wenn das nicht Abschreckung genug ist. Da kannst auch gleich in ein Wettbüro gehen. Besser Gold und SIlber kaufen und gegen die Finanzmafia wetten. Es sollte klar sein das man sein Erspartes nicht als USB-Stick unter das Kopfkissen legt.

      0

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