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Goldexporte der Schweiz: Starke asiatische Nachfrage im August

Die Schweizer Goldimporte sind im vergangenen Monat um knapp 24 Prozent gestiegen. Über das internationale Golddrehkreuz gelangte auch wieder deutlich mehr Gold in die großen asiatischen Nachfragezentren.

Die Schweiz hat im vergangenen August Gold im Wert von 5,87 Milliarden Franken (5,4 Mrd. Euro) importiert. Gegenüber dem Vormonat entsprach dies einer Steigerung um 23,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Goldimporte sogar um 52,5 Prozent zu.

Das zeigen die heute veröffentlichten Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung.

Größter Goldlieferant war einmal mehr Großbritannien. Dort werden große Teile des US-amerikanischen ETF-Goldes verwahrt. Im August wanderten 84,78 Tonnen Gold von der Insel in die Schweiz. Damit haben sich die Goldlieferungen gegenüber Vormonat verdoppelt und gegenüber Vorjahr sogar fast verachtfacht.

Schweiz 08-2015 Goldimporte

Schweiz 08-2015 Goldexporte

Die Goldexporte der Schweiz umfassten im August bei knapp 6,1 Milliarden Franken (5,61 Mrd. Euro). Das entsprach einer Steigerung um 5,44 Prozent gegenüber Vormonat und einer Verdoppelung gegenüber Vorjahr.

Größter Abnehmer war erneut Indien mit 66,89 Tonnen Gold im Wert von 2,33 Mrd. Franken (-5,16 % ggnü. Vormonat, verdoppelt ggnü. Vorjahr). Hongkong, als zweitgrößter Adressat, verdoppelte mit 36,23 Tonnen seine Goldimporte aus der Schweiz gegenüber Vormonat. Und auch für China werden deutliche Steigerungen gemeldet (+49,76 % / + 422,8 %).

Weitere Details entnehmen Sie bitte den Tabellen.

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Eingetragen von am 22. Sep. 2015. gespeichert unter Asien, Europa, Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

13 Kommentare für “Goldexporte der Schweiz: Starke asiatische Nachfrage im August”

  1. kann mir mal einer erklären, warum verschiedene Länder exportieren und importieren.
    Ist das „rinse and repeat“ in punkto Veredelung, oder was steckt dahinter?

    Die Ölscheichs langen ja auch richtig zu eh?
    Warum exportieren die nichts?

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    • @GolderBuddha

      Das fragt man sich in der Tat.

      http://www.handelszeitung.ch/invest/goldraffinerien-unter-dem-radar

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    • keine Ahnung.

      Ich denke, man sollte sich schon längst von der Vorstellung verabschiedet haben, dass es noch Nationalstaaten gibt wie noch vor 100 Jahren. Das sind heute größtenteils sowieso nur noch im Handelsrecht geführte Entitäten.

      Und die Hochfinanz war noch nie an irgendwelche „Staaten“ oder Länder gebunden sondern hat diese lediglich benutzt. Ob das Gold nun in NYC im Keller der FED liegt, in London oder in Singapur ist denen völlig wurscht. Entscheidend ist, wer den Schlüssel hat und ob in Zukunft da wo das Gold liegt mit politischer und wirtschaftlicher Stabilität gerechnet werden kann, und da liegt der Vorteil wohl eindeutig bei Asien. Wenn ich über einen zweistelligen Milliardenbetrag verfüge, Wohnsitze auf vier Kontinenten habe und jederzeit innerhalb 24 h per Jet da aufschlagen kann wo ich will, dann mache ich mir doch keine Sorgen wegen 800.000 Asylanten in 2015 oder Gewitter in der Ukraine. Die oberen 10.000 haben bereits vorgesorgt, entlegene Ranch in NZ mit eigener Landebahn. Von da aus ist es auch nicht so weit bis Singapur. Hat schon alles seinen Sinn.

      0
  2. Die Berichte (und Gerüchte) der letzten Tage, daß aus dem Goldlager
    der Comex in New York vermehrt Gold abgezogen und nach London transferiert
    wurde, um der Londoner LBMA auszuhelfen (starke Abflüsse aus dem GLD-ETF), sind wohl doch nicht von der Hand zu weisen.
    Indien importiert im August knapp 67 Tonnen Gold, und die COMEX hat nur noch
    einen Bestand von 5 Tonnen für das Papiergold-Kasino.

    Die indische Regierung hatte außerdem vor einigen Tagen die Importzölle für Gold und Silber reduziert; rechtzeitig zur beginnenden Hochzeitssaison in Indien.

    Da wird die BuBa eben noch ein paar Jahre warten müssen, bis sie wieder mal mit ein paar Tonnen Goldreserven beliefert wird,- wenn überhaupt.

    Übrigens: nach dem CEO von First Majestic Silver, Keith Neumeyer, sind sowohl
    Icahn, Soros und andere Investoren aktuell massiv in Gold-Investments eingestiegen:

    Angeblich warten die Herren auf den Gold-Ausbruch nach ‚oben’…
    Es wird berichtet, daß der Wartesaal täglich immer mehr Zulauf bekommt.

    0
    • @Goldminer

      Soweit verstanden, haben die von Dir genannten Personen vornehmlich in Minenaktien investiert, d.h. in Gold welches noch nicht gefördert ist. Ansonsten haben die nur Papier gekauft, nichts Physisches.

      Sicher haben Sie Recht und die versprechen sich in Zukunft davon eine Menge Gewinn.

      Die Bundesbank ist aus dem Goldgeschäft angeblich ganz heraus. Ob die das Gold was in den USA bei der FED gelagert sein soll, überhaupt interessiert? Man hat kaum den Eindruck.

      Die WGC-Zahlen für D sind immer die gleichen, dabei wird auch jetzt wieder oben, wie in den vergangenen Berichten der Goldreporter darüber, der Export immer höher ausgewiesen als der Import.

      Das der Goldpreis gesunken ist, dem anzulasten, dass China seine Goldreserven doch nicht so hoch beziffert hat, wie angenommen!, ist erstaunlich. Die haben trotzdem eine hohe Steigerung ausgewiesen, wie wir alle wissen. Den Restreserven haben sie jedoch noch nicht genannt.

      Indien, China und Russlands Zentralbanken legen jedenfalls kontinuierlich zu, das ist Fakt.

      0
  3. Better Gold Initiative BGI

    „Mit Hilfe dieser Better Gold Initiative soll eine verbesserte Transparenz in der Zulieferkette des Goldes angestrebt werden. Gleichzeitig sollen von den Behörden die Wege des Goldes besser nachverfolgt werden können.“

    http://www.conviva-plus.ch/?page=1502

    0
  4. @all; an das geneigte Forum

    Im Laufe der letzten beiden Tage war immer wieder die Rede vom „Schwarzen Schwan“ (übrigens das Buch von Taleb hierzu empfehle ich jedem). Folgende Beobachtung und daraus resultierende Fragestellung: Der VW-Abgasskandal hat sich heute erneut im Aktienkurs wiedergespiegelt (in den letzten sechs Monaten minus 58%; die Aktie notiert knapp über 100 EUR). Es kann nicht ausgeschlossen werden m.A.n., dass weitere Automobilhersteller mit ähnlicher friesierter Software operieren (die Anzahl der Entwickler und Hersteller dürfte überschaubar sein; ergo, auch hier begann ein Wettrennen). Vllt. ist es daher nur eine Frage der Zeit, bis weitere Manipulationen bei weiteren Herstellern „publik gemacht“ werden. Verhalten sich dann alle Automobilkurse wie die von VW, würde doch das für einen Black Swan genügen, oder?

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    • @kortus
      Erst parken die Leute ihre Verluste in den sicheren Häfen und das sind laut Bankberater die Bonds, die Futures der Republik.Die mit den Negativzinsen.
      Jetzt muss nur noch eine Vermögensanleihe für die Flüchtlinge kommen und weiter 10 % vom Vermögen sind weg.
      Wer geglaubt hat,dass nur bei den Zinsen oder beim Gold manipuliert wird,ist ein Narr.
      Es werden auch Wahlergebnisse manipuliert und Statistiken und Bilanzen der Firmen sowieso.Die geben noch heute Superwachstumszahlen und Gewinne an und in 2 Stunden ist der Gerichtsvollzieher und der Insolvenzverwalter vor der Tür.So läuft heute die Wirtschaft und die Politik.
      Die Presse veröffentlich gezwungenermaßen nur noch das,was ohnehin schon seit Wochen alle wissen.Es hat schon seinen Grund,weshalb man nicht zur Wahl geht oder die Presseumsätze auf Niedrigniveau sind

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      • @toto

        So wie beschrieben, ist es. Habe dieses Spielchen – auch in der Exzessivität – vor allem bei Immobilienfonds studiert. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Menschen überhaupt noch an gedruckte Renditeversprechen (zumal sie diese meistens überwiegend selbst bezahlen, da auf der anderen Seite verzinsliche Kredite stehen – ergo im besten Fall ein Nullsummenspiel im Wechsel zwischen privaten Forderungen und Verbindlichkeiten) glauben.

        Interessant finde ich dennoch immer wieder – auch selbstreflektiv – dass wir – die wir auf EM vertrauen – „hoffen“, „glauben“, dass diese zu unserem Nachteil manipuliert sind… Das darf auch gerne als Frage verstanden, resp. als Gedankenansatz, den ich gerne weiter vertiefen möchte…

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        • @kortus
          EM werden und wurden schon immer manipuliert.Das begann schon im alten Rom,als man die Goldmünzen mit Kupfer verwässerte und davor bei den alten Griechen, wo Achimedes nachwies,dass des Königs Krone eben nicht aus reinem Gold sei.
          Gold ist der erklärte Feind des Papieres,da man es nicht inflationieren kann und schon gar nicht kontrollieren.Es ist der Nullpunkt,an dem sich alles messen muss.
          Also was tun für die Bänker.Den Nullpunkt verändern ist die Lösung.
          Man schafft Papiergold,dieses kann man inflationieren und täuscht dem Anleger vor,er hätte echtes Gold.
          Derweil macht man Gesetze,welche festlegen,dass sich der physische Goldpreis nach dem Papiergoldpreis zu richten hat.
          Gut, solange die Menschen das mitmachen,klappt es ja auch.Ich kann ja auch per Gesetz den Milchbauern zwingen,seine Milch zu 20 cent zu verkaufen.Was bleibt dem armen Mann den übrig.Nur,wenn das Regime
          patzt,dann kommt die Stunde des Goldes,des echten und nicht desjenigem auf dem Papier.
          Ich hoffe nicht oder ich glaube auch nicht,dass Gold manipuliert wird, ich weiß es ganz einfach.Es ist schlicht und ergreifend eine Tatsache,wie die Manipulation und der Betrug von VW und anderen an der Abgasanlage und beim Verbrauch.
          Als ich mich beim Händler über meinen zu hohen Verbrauch und den zu hohen CO Austoss beschwerte, meinte der, ich messe nicht richtig und fahre zu viel Bleifuß.
          So kann man es natürlich auch machen.
          trotzdem kaufe ich das Auto,einfach deshalb,weil ich es brauche und nehme zähneknirschend den Betrug hin.
          Ist es nicht bei Gold genauso ?

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          • @toto
            Als Vespasian Kaiser in Rom wurde, führte er eine Steuer auf Urin ein, den man damals in Krügen sammelte und für diverse Zwecke brauchte. Sein Sohn Titus tadelte ihn dafür. Als Vespasian dann die ersten Einnahmen aus der neuen Steuer erhalten hatte, ließ er seinen Sohn zu sich rufen und fragte ihn, ob das Geld riecht. „Non olet“ soll Titus geantwortet haben. Davon ist „pecunia non olet“ abgeleitet.
            Der alte Fritz hatte auch den Silbergehalt der Münzen in Preußen gesenkt und somit seine eigenen Untertanen angeschmiert. Und die Misthaufen-Steuer hat er eingeführt.
            Wir werden uns noch wundern, aus was für Produkten der geistigen Verdauung der Staat, wenn er erst mal klamm ist, Geld bezieht.

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  5. …interessanter Ansatz.

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  6. Nachdem die Aktienindizes allesamt,der DAX voran abstürzen, versucht man noch mit dem restlichen Geld ein Golddrückerchen.Damit die Aktienaussteiger ja nicht auf den Gedanken kommen, ins Gold oder Silber zu gehen.Umso besser,die Gier danach wird umso größer sein.Denn das Gold geht hinaus,dann eben zu anderen Käufern,den asiatischen zum Beispiel.Hier sollen die Leute lieber in den Papieren bleiben, sie haben es nicht anders vedient.

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