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Goldförderung in den USA bricht ein

Immer tiefer, immer teurer: Die Goldproduzenten benötigen einen höheren Goldpreis, um ihre Fördermengen aufrecht zu erhalten.

Die Goldförderung in der Welt gerät zunehmend ins Stocken. Auch die Minen in Südafrika liefern immer weniger Gold.

Unterstützung für den Goldpreis: Die Bergbauunternehmen in den USA haben im April 7 Prozent weniger Gold zutage gefördert als im Vormonat. Insgesamt waren es laut Bericht des U.S. Geological Survey (USGS) 17,4 Tonnen. Im März hatte man noch 18,8 Tonnen gefördert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat schrumpfte die Fördermenge um 3,3 Prozent.

Auch in Südafrika ist die Goldproduktion weiter rückläufig. Im vergangenen Mai wurden im Vorjahresvergleich 2,9 Prozent weniger Gold gefördert. Bereits im März hatten Goldminen in Südafrika 11,6 Prozent weniger Gold aus der Erde geholt als zum gleichen Zeitpunkt 2011.

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Eingetragen von am 12. Jul. 2012. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

14 Kommentare für “Goldförderung in den USA bricht ein”

  1. Tja, so ist das mit der Inflation.Es steigen eben auch die Löhne, Energie und damit die Förderkosten.Und je tiefer man runter muss, desto teuerer wirds. Und billige Sklaven gibts auch in den USA nicht mehr. Dank Internet organisieren die auch einen ordentlichen Streik. Öl verschwindet durch Verbrennung und Gold verschwindet in privaten Tresoren oder bleibt gleich unter der Erde. Früher oder später wird es wohl dazu kommen, dass Gold einen Währungsersatz darstellt und somit ein staatliches Monopol. Dann ist es zum privaten Goldverbot nicht mehr weit. Deshalb jetzt schon vorbeugen.

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  2. Erstaunlich. Wird weniger Gold gebraucht oder wird weniger gefunden, respektive kann immer weniger wirtschaftlich gefördert werden?

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    • Die Förderung von Gold wird mit der Zeit immer schwieriger und kostenintensiver. Die oberflächennahen Lagerstätten wurden schon längst abgebaut und steigende Energiekosten treiben die Förderkosten immer weiter in die Höhe. Stellen die Minenbetreiber ihre Förderung irgendwann ein, weil es sich in Folge heruntermanipulierter Goldpreise nicht mehr rechnet, sinkt das Angebot, was positiv für den Goldpreis ist. Ist dieser irgendwann hoch genug, wird die Förderung wieder aufgenommen.

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  3. Ich denke, dass die Minen einen Teil zurückhalten und ein anderer Teil unter den aktl. Rahmenbedingungen tatsächlich nicht mehr gefördert wird/werden können.

    Ein Teil werden die Minen zurücklegen und damit evtl. auch einen „anderen“ Handel bedienen. Der offizielle Weg geht ja in die Statistik ein. Was wissen wir von den „anderen“ Handelswegen?

    Vielleicht sind auch andere Vorabschöpfungsinvestoren da, die nun ihre Lager füllen, um für eine neue Hinterlegung gewappnet zu sein.

    Ich denke da an z. B. die DB, die in London ein neues Goldlager aufbaut und direkte Anteile an einer Mine gekauft hat. Die bekommt also ein Teil der Förderung direkt.

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    • Ich denke nicht, dass es noch sowas wie eine Dunkelproduktion gibt. Die Minen sind ja alles AG (oder andere Kapitalgesellschaften) mit öffentlichen Bilanzen. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Minen die Produktion langsam runterfahren, solange der Goldpreis noch im Abstieg ist. Klar ist aber auch, dass irgendwann mal alles förderbare Gold gefördert wurde. Die intensivste Förderung kann ja nur dann kommen, wenn die so eine Art Phasenverschiebung erreicht wurde, bei dem der Goldpreis schneller als die reale Inflation steigt.

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  4. und alle diese schönen physischen Sachen kaufen diese Verbrecher nur mit wertlosen
    giralen Papierfalschgeldes, dass aus dem nichts geschaffen wird und am Ende in Gold verwandelt wird auf Kosten unserer..

    0
    • So würde ich das nicht unbedingt sehen. Deutschland z.B. ist keine Industriegesellschaft mehr, sondern eine Dienstleistungsgesellschaft. Die meisten Dienstleistungen (wie diese Webseite mit Werbung und die Goldhändler als Dienstleistungsunternehmen) verkaufen immatrielle, als nicht-stoffliche Güter. Es wird dann auch mit nicht-stofflichem Geld bezahlt. Betrachtet man Geld als Tauschmittel, so wäre es ja unfair, wenn man eine Dienstleistung – die aus dem Nichts ensteht – tauscht gegen Geld, dass aus dem Boden gefördert werden muss… Einfach nur mal ein Denkansatz.

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      • Also, Dein Denkansatz ist ja ein Burner. Ich habe überlegt diesen zu kommentieren. Dein Denkansatz ist aber so brillant, das ich lieber nicht mehr drüber nachdenke.

        Gruß und Kuss

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      • @Prophet
        in den ehemaligen Ostblockstaaten gab es 2 Sorten von Arbeitern.
        Die Produktiven, pysischen Arbeiter, also die Malocher und die unproduktiven Genossen, also Ärzte, Wissenschaftler, Rechtsanwälte und alle, die geistig arbeiteten (Auch Dienstleister) .Und die wurden wesentlich schlechter bezahlt und schlechter behandelt. Sie produzierten ja kein Ware. Und in China bei der Kulturevolution hat man die gleich umgebracht. Die Folgen, na da brauche ich nicht darüber zu sprechen.
        Lieber Prophet, auch geistige Arbeit ist eine produktive Arbeit und das Geld wird durch Geistesarbeit fällig. Wäre es nicht so, würden wir alle noch auf den Bäumen sitzen.
        Anmerkung: In Albanien unter Hocha mußten alle Studenten mehrere Wochen auf dem Feld arbeiten und in Polen die Medizinstudenten Gleise verlegen, damit sie was produzierten. Das Ergebnis kannst Du Dir vorstellen.

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        • 0177translator

          @anaconda
          Das habe ich in meinem Jahr als Austausch-Student (1990-91) an der Linguistischen Universität in Moskau direkt miterlebt. Ein Arbeiter verdiente 120 Rubel im Monat – ein Rubel waren 3,20 Mark der DDR – und ein an der Fachschule ausgebildeter Ingenieur, der 3 oder 4 Jahre studiert hatte, verdiente 130-140 Rubel. Die Putzfrauen im Internat, in dem ich wohnte – übrigens im Stadtteil Sokolniki, ich war kurze Zeit Nachbar des Republik-Flüchtlings Erich Honecker – verdienten alle 100 Rubel. Schüler und Studenten hat man regelmäßig auf die Felder gescheucht als Erntehelfer, wofür sie allerdings nichts bakamen, was in der DDR anders war! In der UdSSR hieß es lapidar, das Geld, was ihr hier verdient habt, geht in den (sogenannten) Friedens-Fonds – kein Mensch wußte, was das in Wirklichkeit war – also man erhielt als sowjetischer Student einen feuchten Händedruck als Dank und den Hohn seitens der Faultiere, daß man so dämlich war, sich zum Affen zu machen, statt sich irgendwie durch Tricksen vor’m Arbeiten zu drücken. Ach ja, man hatte den Weltfrieden sicherer gemacht. Das ließ einen gleich besser schlafen. Stichwort Charakterformung: Was man dabei an Charakteren heranzüchtete, das sieht man jetzt. Nach 74 Jahren sozialistischer Erziehung, daß nämlich ein tüchtiger und kluger Mensch nichts davon haben soll – Hauptsache, man ist unauffälliges Mittelmaß und man fällt weder positiv noch negativ auf, paßt sich an bis zur Unkenntlichkeit – hatten die nach dem Zusammenbruch der UdSSR erst recht ein Dollarzeichen auf jedem Auge.
          1990 gab es im europäischen Teil der UdSSR einen völlig verregneten Herbst, man bekam die Kartoffelernte nicht aus dem Boden. Bitte nicht vergessen, daß die Landwirtschaft in den RGW-Staaten mechanisiert war! Also „Was tun?“, würde Lenin fragen. Man hat also sämtliche Studenten der Uni, wo ich war, MIT MISTGABELN auf die nassen, matschigen Felder gejagt – als Ausländer brauchte ich nicht mit ran – wo sie natürlich nichts retten bzw. bewirken konnten. Die Kartoffelernte 1990 verfaulte ihnen im Dreck. Aber Hauptsache, die jungen Menschen erst einmal demotivieren und verschleißen! Macht haben ist doch geil!
          Da die DDR mit der Währungsunion de facto-EG Mitglied geworden war, und aus Brüssel der Hinweis kam, wir haben 2 Mio. Schweine zuviel und könnten uns unsere Kartoffelernte in die Haare schmieren – die DDR hatte im Herbst 1990 eine nie dagewesene Rekordernte – leierte unser letzter Premier Lothar de Maiziere mit Kohl und Gorbatschow ein, daß man der UdSSR 1. Mio Schweine schenkt und einen großen Teil der Kartoffelernte. 8.000 Tonnen Kartoffeln lagen im Speicher bei mir zu Hause in der Nähe in Schönfließ nahe Frankfurt (Oder). Die verlud man auf Waggons, brachte sie nach Hamburg, und von dort ging alles nach Leningrad (heute Sankt Petersburg). Hamburg und Leningrad waren bzw. sind Partnerstädte, um das hatten sich die Kameraden um Henning Voscherau und seine Nord-Sozis gekümmert. Putin war zu der Zeit stellv. Bürgermeister von Leningrad und kümmerte sich um die ganzen Lieferungen. Er verbrachte damals mehr Zeit in Deutschland als zu Hause. Aus der Zeit stammt noch seine positive Einstellung zu unserem Land, obwohl wir längst von bösartigen Rußland-Hassern und US-Arschkriechern regiert werden. Besagte 8.000 Tonnen Kartoffeln kamen mit dem Schiff in Leningrad an. Zur Erinnerung: die deutsche Blockade im WKII hatte dort 300-500 Tausend Hungertote verursacht, diese Lebensmittelhilfen waren politisch brisant. Dann stand alles im Hafengelände herum, keiner kümmerte sich sich um die weitere Verteilung, und die ersten frühen Nachtfröste – Leningrad liegt im hohen Norden – machten die 8.000t unbrauchbar. Ergebnis: Alles wurde wieder nach Hamburg zurückgeschifft, von da aus kam alles wieder per Eisenbahn zu uns – mein Bruder war damals Arbeiter im Kartoffellager – und alles, was sie erst eingeladen hatten, durften sie wieder ausladen. Und die verdorbene Ware vernichten. (Anmerkung: Als ich 2000 eine Russin heiratete, mußte ich meinem Bruder erst lange gut zureden und viel Überzeugungsarbeit leisten, daß es in Rußland auch vernünftige Menschen gibt.)
          Fazit: Man kann in den Köpfen von (jungen) Menschen durch falsche Erziehung mehr Schaden anrichten, als durch Atombomben!

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        • @anaconda
          Solche genannte Fehlplanungen, also Medizinstudenten zum Gleisen verlegen schicken passieren klar in einer sozialistischen Planwirtschaft.
          In einer sozialen Marktwirtschaft gibt es dafür die tolle Erfindung des dualen Bildungssystems, wo EINER NUR IN SEINEM LERNBEREICH aber auch mal handwerklich ran muss/kann und so nicht nur vergeistigt bleibt, nichts wissend wie es in der Produktionsbasis wirklich zugeht.
          Damit wird auch die Verbindung zw. physischen und geistigen Arbeiter geschaffen -nicht zuletzt innerhalb derselben Person, aber vor allem in das gegenseitige Verständnis zw. beiden Klassen von Arbeitern

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      • Ich würde ein bisschen mehr differenzieren und nicht die bekannten Schablonen anlegen für Produktion dieses, Dienstleistungen das andere…
        So betrachtet wäre BRD lange nicht eine Dienstleistungsgesellschaft, denn die „Dienstleistung“ z.B. eines Ingenieuers oder Programmierers hier, damit dann irgendwo anders in der Welt das Endprodukt günstiger hergestellt wird, wird doch als (ziemlich grosser) Mehrwert für jenes Produkt angerechnet, so gesehen ist der Ingenier oder Programmierer eigentlich auch ein Produktionsarbeiter, denn solcher sogar erleichtert oder nimmt den Endmonteuren des Produktes ziemlich viel Arbeit weg, indem er ihnen z.B. eine effiziente Maschine „hinstellt“ -deswegen bleibt BRD auch so erfolgreich in der Welt über Finazkrisen hinweg.
        Anders sind andere Staaten, wo überwiegend wahre Dienstleistungen ein Grossteil vom jeweiligen BSP ausmachen, wie z.B, Handeln oder Finanzen, oder nur geringwertigere Produktionen stattfinden, wie etwa alles was mit Bauen zu tun hat, solche kriegen ständig Probleme, wenn dann die jeweiligen selbsterzeugten Blasen platzen.
        Ein Beispiel für Letztere sind wenigstens in letzter Zeit sicherlich die USA geworden

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  5. Danke an alle Kommentatoren, besonders an 0177translator, der sehr schön die Verhältnisse im sozialistischen „Musterland“ beschreibt.
    Doch eine Frage sei nun angemerkt:
    Wie will man Gute Dienstleister von Schlechten Dienstleistern unterscheiden ?
    Will man einen Katalog aufstellen oder eine Black List ?
    Ich denke, das ist genauso unmöglich, wie die Kriminalität oder die Gewinnsucht zu verbieten.
    Es wird immer solche und Solche geben, in allen Berufen.

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