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Goldhersteller Royal Canadian Mint will digitales Geld produzieren

MintChip: Das Online-Geld-Projekt der Royal Canadian Mint

MintChip heißt ein Projekt für bargeldlose Bezahlung, das von der kanadischen Münzprägeanstalt ins Leben gerufen wird.

Es klingt irgendwie grotesk. Die Royal Canadian Mint gehört zu den wenigen Einrichtungen der Welt, die noch echtes Geld herstellen. Von ihr stammen die unter Anlegern beliebten Maple-Leaf- Münzen in Gold und Silber. Ausgerechnet dieses Unternehmen will nun eine neue virtuelle Währung mit dem Namen MintChip für die bargeldlose Gesellschaft ins Leben rufen.

Das digitale Zahlungssystem wird als nächster Schritt der „Währungs-Evolution“ angepriesen. Dank Chip-Technologie könne man mit der Digitalwährung überall und anonym selbst kleinste Cent-Beträge noch schneller und an jedem Ort der Welt begleichen, heißt es im Promotion-Video (siehe unten).

Doch das Projekt steht noch am Anfang. Die Royal Canadian Mint sucht Entwickler, die dem Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Idee behilflich sind und Anwendungen dafür programmieren. Dazu hat sie einen Wettbewerb gestartet und ein Preisgeld ausgelobt. Die Prämie: Kein digitales „Fiat Money“, sondern echtes Gold im Wert von 50.000 Dollar.

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Eingetragen von am 5. Apr. 2012. gespeichert unter Gold, News, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können auf diesen Eintrag antworten oder ihn verfolgen

3 Kommentare für “Goldhersteller Royal Canadian Mint will digitales Geld produzieren”

  1. Es gibt schon länger Bitcoin (www.bitcoin.org). Ob die RCM mit einem “Pendant” das gegenüber dem Original Bitcoin nur Nachteile hat (inflationierbar, Staatlich kontrolliert, etc.) erfolgreich sein wird ist mehr als fraglich…
    All das was MintChip verspricht und noch mehr geht heut schon mit Bitcoin. Gerade Edelmetal-Bugs dürften darauf Wert legen, das eine “Ware” nicht beliebig vermehrt werden kann.

    • Die Idee von Bitcoin ist an sich nicht schlecht, aber auch nicht wirklich neu. Bitcoins haben ohnehin keine Zukunft, weil es viel zu wenig Anbieter gibt, die BTC’s als Zahlung akzeptieren. Die Internetwährung hatte mal für ein paar Monate einen Popularitätsboom, weil durch den steilen Wertanstieg viele Zocker angezogen wurden. Die nachfolgende Abverkaufswelle hat sie dann alle wieder rausgewaschen. Die fehlende Planungssicherheit hält zahlreiche Anbieter davon fern.

  2. Alter Wein in neuen Schläuchen.Die erfinden immer etwas Neues,angeblich innovatives um dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen.Jegliches digitale Geld ist bis in den letzten Winkel nachvollziehbar,ohnedies nicht gedeckt und rein virtuell.Da kann ich auch Monopoly spielen.Wäre aber alles nicht so schlimm, wenn es nicht das letzte bißchen Freiheit rauben würde.
    Bargeld und EM Metalle sind nur ein anderes Wort für Freiheit
    (Osterzitat anaconda).
    Frohe Ostern an alle.

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