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Goldman Sachs prognostiziert Ende des Goldbullenmarktes

Baldiges Ende des Bullenmarktes? We don’t think so!

Die US-Investmentbank erwartet im kommenden Jahr verbesserte US-Wirtschaftszahlen, eine steigende Realverzinsung, eine weitere Ausweitung der Fed-Bilanz und reduziert die Goldpreisprognose. Wir sind skeptisch.

Die Analysten von Goldman Sachs setzen den Goldpreis verbal unter Druck. Im Rahmen eines aktuellen Reports haben die Investmentbanker ihre Goldpreis-Prognose revidiert. Auf Sicht von drei Monaten erwartet man einen Goldpreis von 1.825 Dollar. Danach geht man von leicht fallenden Kursen aus: 1,805 Dollar innerhalb von sechs Monaten, 1.800 Dollar im Zeitraum von einem Jahr. Für 2014 setzt man ein Kursziel von 1.750 Dollar pro Feinunze.

„Mittelfristig ist der Ausblick für Gold zwischen zwei gegensätzlichen Kräften gefangen: mehr Lockerungsmaßnahmen durch die Fed und ein leichter Anstieg der Realzinsen aufgrund eines besseren US-Wirtschaftswachstums“, heißt es in dem Report aus dem US-Medien zitieren.

Man gehe davon aus, dass die Auswirkungen der Wachstumsaussichten in den USA größeren Einfluss auf den Goldpreis haben werden, als die Bilanzausweitung der Fed und dass der Gold-Zyklus deshalb im kommenden Jahr drehe.

Dennoch erwähnt Goldman Sachs verbleibende Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung der USA, insbesondere im Rahmen des viel zitierten „Fiscal Cliff“. In diesem Zusammenhang drohen den USA automatischen Ausgabenkürzungen, sollten sich die Parteien nicht auf  ein Konsolidierungsprogramm einigen.

Die eigenen positiven Vorhersagen in dem mittlerweile fast zwölf Jahre anhaltenden Goldbullenmarkt, hätten auf ultra-niedrigen Zinsen und den Netto-Käufen der Zentralbanken basiert. Nicht jede Ankündigung von Maßnahmen der Quantitativen Lockerung habe zuletzt zu einem Preisanstieg bei Gold geführt, so das Urteil der Goldman-Sachs-Analysten. Zum Jahresende rechnet man aufgrund fehlender Impulse aus diesem Bereich mit einem weiteren Absacken des Goldpreises auf 1.625 Dollar. Ende 2013 können die Feinunze dann aber noch einmal 1.900 Dollar erreichen.

Vor einem halben Jahr hatten Goldman-Sachs-Analysten für November noch einen Goldpreis von 1.840 Dollar prognostiziert (Goldreporter berichtete).

Unsere Einschätzung: Goldman Sachs übt mit den Aussagen zusätzlichen Druck auf den Goldpreis aus. Der Investment-Riese gehört zu den großen Playern auf dem Goldmarkt. Die Frage ist, wie die Realzinsen spürbar stark ansteigen sollen, wenn die Notenbanken die Marktzinsen künstlich niedrig halten müssen, um eine bezahlbare Staatsfinanzierung im Rahmen der weltweiten Rekordverschuldung zu gewährleisten. Zudem steigen bei anziehender Wirtschaft die Inflationsrisiken. Ein spürbarer Anstieg der Inflation, insbesondere in den USA, würde zusätzliche Goldnachfrage auslösen. Eine Hochzinspolitik, die solche Risiken einzudämmen hülfe, gliche angesichts der Haushaltslage und der negativen Konjunktureffekte einem geldpolitischen Selbstmord.

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Eingetragen von am 6. Dez. 2012. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

13 Kommentare für “Goldman Sachs prognostiziert Ende des Goldbullenmarktes”

  1. Jeder weiß inzwischen daß Goldman Sachs überwiegend aus Verbrechern & Betrügern besteht & NUR EIGENE Ziele verfolgt:-(((

    • Genau,und deshalb heisst die Devise: schön das Gold behalten und keine Panik, denn genau das wollen die säen, und damit wollen sie erreichen, dass die grosse Masse der Leutchen entweder Ihr gold abstossen ,oder nicht auf den Goldmarkt strömen, denn scheinbar ist damit ja kein Geld mehr zu machen..Unsicherheit und Angst……

    • @don branca
      „Jeder weiß inzwischen daß Goldman Sachs überwiegend aus Verbrechern & Betrügern besteht & NUR EIGENE Ziele verfolgt“
      Da sagen Sie wirklich nichts Neues un das gilt sowieso für viele Banken, aber auf die „Goldmäner“ scheinen sich viele einzuschiessen, weil sie die Schllusten aus… USA… sind, so könnte man auch z.B. die Deutsche Bank genauso beschreiben… Mal zur Abwechslung

  2. Bei den niedrigen manipulierten Notenbankzinsen ist
    ein Einbruch des Goldpreise schwer vorstellbar.
    Erst eine Zins-Wende würde für den Goldpreis gefährlich.
    Bei dieser enormen Staatsverschuldung mit weiterer Ausgabe von
    Schuldscheinen mit fast 0% Zinsen ist die Staatsfinanzierung
    gesichert und die Entschuldung der Staaten über die Inflation.
    Bei einer Zins-Wende würde das ganze Kartenhaus des FIAT-MONEY zusammenbrechen und das Wirtschaftswachstum auf Pump beenden.
    Und das soll unbedingt verhindert werden !!!

    • „Bei den niedrigen manipulierten Notenbankzinsen ist
      ein Einbruch des Goldpreise schwer vorstellbar.
      Erst eine Zins-Wende würde für den Goldpreis gefährlich.“

      Ja, das hört sich richtig an. Aber:
      1. die Staaten haben keine andere Wahl als Schuldenreduzierung durch „leichte“ Inflation
      2. Sie sollten berücksichtigen, dass die Goldreserven von Ländern genutzt werden können, wenn eine Haushalts- Schieflage nicht anders gelöst werden kann. Dann wird es Tonnen an Gold auf dem Markt regnen. Werden ausreichend Käufer da sein? Es steht zu befürchten: nein. Was macht dann der Preis?

      • Staatsschulden mit Goldverkäufen finanzieren ? Unmöglich und selbst wenn man das verkauft hat, womit will man dann die neue Währung untermauern, wenn sich weitere Schulden anhäufen weil die Wirtschaft nicht in Gang kommt.Selbst wenn ich Tonnen hätte, würde ich das Gold auch bei allen Schulden niemals verkaufen sondern eher verstecken.

  3. Goldman ist der beste Kontraindikator. Bei pro-Gold Artikeln ist der Goldpreis stark gefallen. Dann können wir gespannt sein wer den nächsten Schwung nach oben mitnimmt. Wahrscheinlich nicht die ängstlichen Hände…

  4. GS macht nichts anderes als eine fundamentale Bewertung der US- Wirtschaftslage. Daher ist der Satz „Goldman Sachs übt mit den Aussagen zusätzlichen Druck auf den Goldpreis aus.“ wenig gehaltvoll. Grundlage der Analyse: „aufgrund eines besseren US-Wirtschaftswachstums“.

    Es ist letztlich ein Glaubensstreit:
    a) Inflationanstieg vs.
    b) Wirtschaftswachstumsantieg.

    Es ist wenig sinnvoll, GS Unlauterkeit zu unterstellen.

  5. Zu MAB,
    absolut richtig erkannt.
    Freuet Euch und singet. Wenn die Goldman Sachs Bänker (ein anderer
    Ausdruck ist treffender, darf jedoch nicht verwendet werden)
    niedrige Goldpreise voraussagen gibt es nur einen Rückschluß.
    Sie wollen nochmals billiger Einkaufen. Also Leute Edelmetalle kaufen und
    vor allen das was man hat behalten. Es ist schließlich keine Frage
    ob die Euro Sch… explodiert sondern nur wann.
    Zwei Fragen an die naiven Papiergeldfanatiker.
    1. Was bekommt man heute für einen Hundert DM Schein von 1900.
    2. Was bekommt man heute für eine 20 Goldmark oder 5 Mark Silbermünze
    von 1900.
    Einen schönes WE an alle Träumer.

  6. @Karl, der m.M.n ziemlich verkehrt meinte: „…Wenn die Goldman Sachs Bänker…
    niedrige Goldpreise voraussagen gibt es nur einen Rückschluß.
    Sie wollen nochmals billiger Einkaufen. Also Leute Edelmetalle kaufen…“
    Aber WENN das überhaupt stimmen sollte, dann wäre gerade verkehrt jetzt zu kaufen, sondern eben dann wenn es tatsächlich genug billiger wird…Sonst macht man den ganzen Preisabstieg erstmal mit!
    „Es ist schließlich keine Frage
    ob die Euro Sch… explodiert sondern nur wann.“
    Das würde ganz umgekehrt den Goldpreis stark nach unten ziehen…erstmals
    Denn dann tun private Investoren gerade das was die Zentralbanken nie tun würden: Den Anteil ihres Portfolios an Gold so schnell wie möglich in Bares (Dollars) umzutauschen.
    Solche Tendenz sah man schon die ganze Zeit zuletzt, wann die Eurokrise zu eskalieren drohte, denn niemand möchte wie nach Lehmann dann mit grossen Wertrverlusten erstmal dastehen

    • @darius
      Ich warne absolut, obwohl ich ein Goldliebhaber bin, das gesamte Vermögen in Edelmetalle umzuwandeln.Nur der Teil, den man absolut in den nächsten 10 Jahren nicht braucht (Altersvorsorge etc.) soll umgewandelt werden. Sonst droht bei einer globalen Rezession der Umstand, dass man zwenig Bargeld hat und nicht mehr flüssig ist.
      6 Monate für den Lebensunterhalt sollte man auf alle Fälle in der Landeswährung bar vorhalten können und dann noch ca 3 Monate für außergewöhnliche Ausgaben wie Reparaturen und Neuanschaffungen.Für die meisten bedeutet das, dass nur wenig Geld für EM zur Verfügung steht,was andereseits auch bedeutet,dass der Ärger bei fallenden Goldpreisen sich dann auch in Grenzen halten kann.Lieber ab und zu wenig nachkaufen, als alles auf einmal in Panik.Nur dann lohnt sich das.

  7. ich wollte grade auf „gefällt mir“ klicken ;-)

    Liquidität ist absolut wichtig! In meiner Familie sind wir in der Immobilienbranche tätig. Da kann man an sich gut davon leben, allerdings darf man keinesfalls mal eine Flaute außer Acht lassen! Man hat ständig laufende Kosten und wenn mal ein paar Monate hintereinander die Kaufinteressenten in letzter Minute abspringen, dann kann ich nen Fliesenleger nicht eben mal bezahlen indem ich ein Stück vom Balkon abbreche. Und Edelmetalle will ich keinesfalls aus Not heraus verkaufen müssen – noch dazu für nen evtl. grad ungünstigen Spotpreis – nur weil ich grad knapp bei Kasse bin. Etwas Bargeld zu Hause bzw. ein Puffer für mind. ein halbes Jahr, wie anaconda oben schon sagte, auf dem Giro ist absolut Notwendig. Wenn ich vor lauter „Euro Crash“ Panik alle Konten bis auf Null ausräumte und dafür Gold kaufe, wäre ich nächsten Monat Zahlungsunfähig und müßte das Gold für den natürlich niedrigeren „Ankaufs“preis an nen Händler verscherbeln oder eine Immobilie würde Zwangsversteigert. So oder so würde jede Menge Wert unnötig verbrennt.

    • @anaconda, @BerZerk
      Ich meinte eher die Fondsmanager, die sowieso mit fremden Geldern arbeiten und nicht uns! -;)
      Die müssen bei sonstigen Wertverlusten dann ihr Anteil an Gold verkaufen, um das zu kompensieren und ihre Anleger bedienen zu müssen, solche halten Gold tatsächlich als Versicherung für solche Fälle und das zieht dann den Goldpreis auch stark nach unten, deshalb wollte ich die Aussage eines anderen Beitragenden hier entschieden widersprechen, nämlich „Also Leute Edelmetalle kaufen und vor allen das was man hat behalten. Es ist schließlich keine Frage
      ob die Euro Sch… explodiert sondern nur wann.“, insofern dass bei solcher immineneter Gefahr einer Finanzkrise, es gerade nicht ratsam ist egal wieviel an Gold zu kaufen, sondern zuerst mal den Preissturz abwarten. Gut, eine andere Sache ist wenn man als Privater Gold schon hätte, sollte man schon nicht gleich in Panik geraten und verkaufen, denn z.B. nach dem Sturz nach der 2008er Krise, stieg Gold danach rapide wieder an und übertraff die vorhergegangenen Hochs

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