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Goldmarkt: Die USA bleiben Netto-Exporteur

Goldschmelze Goldcorp

Das Gold aus den US-Minen wird in Barrenform gegossen und später vor allem in der Schweiz raffiniert. Weiter geht es dann in der Regel nach Asien.

Die USA haben im Juni erneut mehr Gold ins Ausland verschifft, als eingeführt. Im ersten Halbjahr wanderten netto 92 Tonnen Gold ab.

Die Vereinigten Staaten haben im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 239 Tonnen Gold exportiert. Die Goldimporte im gleichen Zeitraum umfassten lediglich 147 Tonnen. Daraus ergeben sich Netto-Exporte im Umfang von 92 Tonnen. Das geht aus aktuellen Zahlen des U.S. Geological Survey (USGS) hervor.

Im vergangenen Juni wurden 27,2 Tonnen Gold exportiert, aber nur 22,7 Tonnen eingeführt. Die Netto-Exporte betrugen damit 4,5 Tonnen. Im Vormonat waren es 2,5 Tonnen.

Das meiste raffinierte Gold ging nach Großbritannien (6,28 Tonnen) und Hongkong (5,03 Tonnen). Gold in Rohbarrenform aus der Minenproduktion („Doré“) wanderte in großem Umfang in die Schweiz. Im Juni waren es 8,35 Tonnen.

In die USA gelangt vor allem Gold aus Mexiko und Kanada, darunter große Teile raffiniertes Gold in Form von Anlageprodukten.

Die heimischen Bergbauunternehmen haben im Juni 17,7 Tonnen Gold gefördert. Im ersten Halbjahr waren es 103 Tonnen und damit 6,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2013.

2013 erlebten die USA den bislang größten Goldabfluss. Seinerzeit wurden 692 Tonnen Gold exportiert, aber nur 313 Tonnen eingeführt. Das macht Netto-Exporte von 379 Tonnen. Im gleichen Zeitraum produzierte US-Minen laut USGS 230 Tonnen Gold. Es kam also zu einem tatsächlichen Abfluss von Gold aus den USA.

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Eingetragen von am 30. Sep. 2014. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

11 Kommentare für “Goldmarkt: Die USA bleiben Netto-Exporteur”

  1. Gold bei 1209 Dollar, fallend. Und in Euro: Keine Veränderung,denn der Euro fällt gleichmäßig mit 1,25 mit möglicherweise heute noch 1,25. Am Jahresende vielleicht Parietät oder darunter. Gold in Dollar 1050 und in Euro 1.050 EUR. Identisch oder etwas mehr als heute.
    Gold ist kein Save haven ? In Euro vielleicht schon.Man beobachte mehr den Gold- Eurokurs als den Gold-Dollarkurs

    0
    • @anaconda
      Das sieht alles sehr orchestriert aus: um Punkt 11.05 Uhr fielen die Kurse von Gold, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Euro,…
      Siehe Grafik für Gold mit Zeitintervall „Intraday“.
      http://www.godmode-trader.de/rohstoffe/gold-preis,133979
      Die Notenbanken/das Goldkartell lassen grüßen.

      Man könnte fast meinen, das ist die finale „Preisdrückung“ vor
      dem kommenden, langen Wochenende und dem angekündigten
      islamischen „Opferfest“.

      0
      • @Goldminer
        Man wird es nicht vorher ankündigen.Weder durch ein Datum noch durch ein Opferfest oder ähnliches. Es kann nur dann wirken, wenn es völlig überraschend kommt, aus voller Gesundheit heraus sozusagen.1980 mußte ich eine 20 jährige Baisse bei Gold durchmachen.Und der Anstieg kam so überraschend, dass er in den Medien überhaupt nicht registriert wurde.
        Eines aber bin ich sicher, es wird eine neue Katastrophe geben.Und diese wird der Auslöser für einen Crash an den Märkten sein.Vielleicht bleibt auch da Gold völlig unbeeindruckt, aber sicher bleibt es allemal.Egal ob gedrückt oder nicht gedrückt, die Unze wird das nächste Jahrtausend erleben, der Euro sicher nicht.
        Aber Sie haben völlig recht, der Hype an den Märkten ist schon beängstigend, die Indizes sind völlig überkauft und bullisch. Ein Zeichen für einen Crash demnächst.

        0
        • @anaconda
          Sehr auffällig ist, daß die Politik keine „verbalen“ Baldrian-Tabletten an das Volk verteilt – zum abstürzenden Eurokurs hat sogar unser Finanzminister die Sprache verloren.
          Was könnte er jetzt noch sagen – die EZB hat ihr Pulver verschossen und reagiert nur noch hektisch auf die Markt-Reaktionen.

          Die Banken haben die Politiker an die Leine gelegt, und nicht
          umgekehrt.

          „Der Preisauftrieb im Euroraum fiel im September wie erwartet
          auf den tiefsten Stand seit Oktober 2009. Die Jahresrate der
          Teuerung sank auf 0,3 Prozent. Die Inflationsrate entfernte
          sich damit noch weiter vom Zielwert der Europäischen Zentralbank
          (EZB) von knapp zwei Prozent.“

          Damit ist Mario Draghi’s Druckerpresse gefordert – jetzt muß er
          die Geldschleusen öffnen und das Milliarden-schwere Schrott-
          Anleihenprogramm zusammen mit seinem Kumpel Blackrock durchziehen.

          0
          • @Goldminer
            Damit produziert er nur eine Teuerung, jedoch keine Inflation mit Wirtschaftsaufschwung.Das gleiche könnte er auch mit einer Mehrwertsteuer versuchen.Dann wird auch alles teurer,aber der Wirtschaft nutzt es nicht.
            Sicher, er kann die Schulden abbauen und damit die Guthaben, aber deswegen kommt die Wirtschaft auch nicht in Trab. Die Firmen müssen schon Kredite aufnehmen und das tun sie nur, wenn die Wirtschaft vorher in Gang gekommen ist.Ich nehme doch keinen Firmenkredit, wenn der Laden ohnedies mau läuft.Es sei denn, ich gehe damit ins Casino Zocken und hoffe, auf den Hauptgewinn.Aber dann ist meist eh alles schon zu spät.
            Niemand investiert auf Vorrat.Schon gar nicht, wo der Markt an Maschinen etc gesättigt ist und man die Investitionsprodukte förmlich nachgeschmissen bekommt.
            Das weiß natürlich alles der Herr Draghi auch, aber er hat keine andere Wahl mehr.Es ist End-game. Wie das ausgeht, wissen nur die Götter.

            0
            • Erdöl ist knapp, bzw. wird neue verteilt .
              Ohne Öl läuft nix.
              Wirtschaft muss schrumpfen muss ( verbrauch sinken )

              0
  2. Da führt man nun einen starken Dollar und die Zinsspekulation als Grund für den Rückgang von Gold an.Gut, war jedenfalls 1981 so.Aber kann die USA die Zinsen so einfach anheben ? Die wenigsten glauben das.Aber wie können die den Dollar stärken, falls sie das wollen ?
    1. Durch Wirtschaftskraft (noch weit entfernt).
    2. Durch Krieg in Europa und Nahost (Schon näher)
    3. Durch Bindung des Dollars an Gold. (Dazu muss man es allerdings haben).
    4. Durch Lug und Betrug (hält nicht lange, hat kurze Beine).
    Vielleicht beides:
    Gold und Krieg bei uns. Könnte klappen.Man würde dann gerne in den Dollar fliehen,als save haven.

    0
    • Die Fed und EZB können die Zinsen gar nicht anheben ohne sich ins eigene Fleisch zu schneiden. Diese Nationalbanken halten so viele Obligationen bei so tiefen Zins, wenn sie dann den Zins anheben, verlieren die Oblis stark an Wert, Sackgasse.

      0
  3. Ganz richtig Det! Nie schreibt wer, dass eine Zinserhöhung wegen der ins Haus stehenden Kursverlust und der lahmen Wirtschaft schon lange keine Option mehr ist. Durch Regulation – besser Manipulation gesagt- ist Alles durcheinander gekommen und es scheinen die Marktfaktoren keine Rolle zu spielen (also Angebot u. Nachfrage)! Soll neuerdings die Wirtschaft, Kobsum- und Kreditnachfrage durch höhere Zinsen erreichbar werden? Wenns nicht so traurig wäre, wär’s zum Lachen!

    0
  4. Mit den rapide „gefallenen“ Preisen für die Edelmetalle (alle Krisen-Probleme sind „abgehakt“) führen Schnäppchenpreise zu größerer Nachfrage: die US-Mint verkaufte an einem einzigen Tag (am Montag) 750.000 Silber-Eagle.

    http://srsroccoreport.com/u-s-mint-sells-over-750000-silver-eagles-in-one-day/u-s-mint-sells-over-750000-silver-eagles-in-one-day/

    Silber ist das Gold des „kleinen Mannes“.

    0
    • @watchdog.Der Kaufwunsch der Kunden war wohl das ganze Jahr gleich,nur das Angebot war nicht vorhanden!Soviel zu den angeblich übervollen Lagern Silber!PS,Silber ist das Geld des Edelmannes,Tausch das des kleinen,und Schulden das Geld der Sklaven!

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