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Goldnachfrage im 1. Quartal: Europa pfui, Rest der Welt hui!

Während die Goldnachfrage in Asien und in den USA im ersten Quartal deutlich anzog, ging der Goldkonsum in der Euro-Krisen-Region zurück.

Die weltweite Goldnachfrage ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wertmäßig um 23 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. In Tonnen gemessen betrug das Minus 19 Prozent auf insgesamt 963 Tonnen. Der Wert: 51 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal sank die Goldnachfrage 16 Prozent (in US-Dollar) beziehungsweise 13 Prozent (in Tonnen). Das geht aus aktuellen Zahlen von World Gold Council /Thomas Reuters GFMS hervor.

Goldnachfrage weltweit Q1 2013

Wachstum verzeichneten die Goldmärkte in den USA, China und Indien (siehe unten und Grafik oben). Den weltweit stärksten Einbruch verzeichnete die Nachfrage nach Gold- ETFs. Im ersten Quartal 2013 flossen aus diesem Sektor 176,9 Tonnen im Wert von 9,28 Milliarden US-Dollar ab.

Der Markt für Goldschmuck wuchs um 8 Prozent (in US-Dollar) beziehungsweise 12 Prozent (in Tonnen) gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres. Die Investment-Nachfrage fiel dagegen wertmäßig um 51 Prozent und in Tonnen gemessen um 49 Prozent.

Weitere Erkenntnisse aus dem ersten Quartal 2013:

  • Goldnachfrage in China: 294 t (+20 % ggnü. Vorjahr)
  • Goldnachfrage in Indien: 257 t (+27 % ggnü. Vorjahr)
  • Siebtes Jahr in Folge mit Zentralbanken als Netto-Käufer (109 t / -5 % ggnü. Vorjahr)
  • Europa ohne ehemalige GUS-Staaten: 53,1 t (-26 % ggnü. Vorjahr)
  • USA: 38,9 t (+22 %)

Der gesamte Marktreport zum ersten Quartal 2013 kann auf der Internetseite des World Gold Council (www.gold.org) abgerufen werden. Die Zahlen für Deutschland finden Sie hier: Deutsche Goldnachfrage im ersten Quartal deutlich gesunken

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Eingetragen von am 16. Mai. 2013. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

12 Kommentare für “Goldnachfrage im 1. Quartal: Europa pfui, Rest der Welt hui!”

  1. Da sieht ma mal, was ‚wir‘ uns noch leisten können. Wer seinen Job verloren hat, kann schließlich nichts mehr zur Seite legen und wird im Endeffekt seine in besseren Zeiten gekauften Barren und Anlagemünzen verkaufen und wenns ganz bitter wird auch den Schmuck mit sentimentalem Wert.

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    • Ich glaube das nicht ,was Du da behauptest ,weil es auch in Europa genug Geld gibt.Nur – die Leute glauben den besch…Politikern und den Ihr geplapper – die Mehrheit lässt sich veräppeln ,denn sie glauben ,was denen in den Medien erzählt wird.Wer jetzt sein Gold her gegeben hat, der wird es noch bitter bereuen.Denn die Stunden der Wahrheit werden noch kommen. Nur warten müsste man können.

      0
      • Comment_0815

        Wenn „der Rest der Welt“ jetzt wieder (Mr. Soros !? investiert 25 Mill. US-$ in Goldaktien) Interesse an Gold findet,
        wird vielleicht auch W. Buffet schnell zur Geldbörse greifen und auf den anfahrenden Gold-Zug aufspringen.

        http://www.deraktionaer.de/aktien-deutschland/gold–george-soros-schoepft-wieder-vertrauen–19665739.htm

        Ok, warten muß man können-
        eine Investition in EM sollte nicht auf schnellen Profit ausgerichtet sein.

        0
      • Comment-0815

        HKMEX (Hongkong Metal Exchange) und Shanghai Gold Exchange stoppen Auslieferung von physischem Gold für offene Kontrakte ab 20.05.13 (cash settlement, also cash statt Gold);

        das dürfte ein kritischer „physical gold run“ für die LBMA/London werden?

        http://silverdoctors.com/hkmex-to-cease-trading-will-close-out-cash-settle-open-contracts-monday/#more-26786

        Wallstreet-Journal vom 19.5.13 als neuer „Kontraindikator“, 4 Artikel zum Thema Gold!

        „Ende des Goldrauschs“
        „Goldpreis findet kein Halten mehr“
        „5 Gründe für Gold“
        „5 Gründe gegen Gold“

        Grundtenor und hochinflationäres Pubertätsgestammel:

        „zusätzlich belastet wird das Edelmetall von der sinkenden Nachfrage“,

        (das hört sich an, als ob Paris Hilton einen Gastbeitrag zum Thema Gold beim WSJ abgegeben hätte…?).

        0
  2. Gold sollte eigentlich zur Absicherung dienen und nicht zur Spekulation.Also Gold kauft man in guten Zeiten,wo man genügend Geld übrig hat.Es ist dann egal was es mal gekostet hat.Verkaufen kann man es in sehr schlechten Zeiten,dann zu einem Preis,der einem das Leben erträglich machen kann, egal wie der Verkaufspreis dann ist.Kleines Beispiel gefällig: Unternehmer, gründet Firma,läuft bombig und erst mal Geld ohne Ende.Legt sich etwas Gold zur Seite, von dem niemand etwas weiß.Jahre später gerät die Firma, verursacht durch einen Kompagnon, in Schieflage, die Ehe geht in die Brüche. Insolvenz, Gerichtsvollzieher, Offenbarungseid und Pfändung. Lebt jetzt von Harz4 mehr schlecht denn recht.Er mußte alle Vermögen offenlegen.Nichts blieb,Er kann leben mit dem bißchen Gold und wünschte sich heute, er hätte mehr davon gekauft als es ihm noch gut ging.Egal zu welchem Preis.
    Das und genau das kann und soll Gold leisten.Kein Konto in der Schweiz kann das. Der Mann betreibt heute einen Kiosk und verkauft Zigaretten und Gummibächenn und stockt mit Harz 4 auf.

    0
  3. Über was diskutiert Ihr hier? Über den typischen Gold- Käufer. Ist der einer der 20 Millionen Rentner? Ist das jemand, der netto 1.500 Euro im Monat verdient und der sich keinen Cent für das Alter zurücklegen kann, also einer von 30 Millionen? Oder redet Ihr über die 8 Prozent der Wohlhabenden? Oder redet Ihr über den ungefälschten Mittelstand in der Größenordnung um 10 Millionen?

    Von diesen sozialen Gruppen können sich grundsätzlich die Wohlhabenden und der ungefälschte Mittelstand Gold leisten. Und nun, wie denken die?
    Die wirklich Wohlhabenden und ein großer Teil des Mittelstandes sind systemgläubig. Ihnen geht es sozial gut, sie brauchen sich keine Sorgen machen, die Geschäfte laufen ( noch ) gut, sie haben die letzten Krisen gut überstanden und daraus wächst die Überzeugung: wozu Gold.
    Es ist – bis auf Spekulanten – richtig, was anaconda sagt: „Gold sollte eigentlich zur Absicherung dienen“. Und wer verdammt hart für sein kleines Vermögen gearbeitet hat und wer Angst hat, dass die verdammten Politiker oder Finanzsystemfehler dieses kleine Vermögen verpulvern, der denkt an Sicherheit. Das sind die typischen Goldkäufer.

    Wer bei Statistica nachschaut, der erfährt, dass der Bundesbürger über 18 Jahre rund 2.700 Euro Gold in Barren/Münzen hat. Diese Statistik würde dazu führen, dass in Deutschland rund 200 Mrd. ( 2.700 * ( 80.000.000 – 18 * 300.000 ) ) Euro in Gold gebunden sind.

    Die Steinbeis-Hochschule schreibt in einer Analyse, dass nur ca. 3% der Gesamtvermögen der privaten Haushalte in Münz- oder Barrengold angelegt sind. Rund 26% der Bundesbürger haben Gold in Form von Münzen oder Barren, also rund 30 Millionen Bürger = 13 Millionen Familien. Diese 13 Millionen kongruieren etwa mit den obigen 10 Millionen des Mittelstandes.

    Diese Zahlen haben gezeigt: diejenigen, die überhaupt nur können, haben Gold in beträchtlicher Größenordnung angelegt.

    Lesenswert: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&ved=0CEYQFjAE&url=http%3A%2F%2Fwww.steinbeis-research.de%2Fpdf%2F20101102_Goldstudie_RFS-Steinbeis_Kurzfassung.pdf&ei=gpyVUdOFGMaQswbp3oEo&usg=AFQjCNH0UC0Ir-CnaBtjletoYcCgSdx-Lw&sig2=A9ajoKYY6K9-0y47mk7pag&bvm=bv.46751780,bs.1,d.Yms&cad=rja

    0
    • @Bernd
      Es gab mal in den 80-90ern so eine Moderscheinung, da kauften sich junge Leute sogenannte Panzerketten und hängte sich diese, meist auch mehrfach übereinander um den Hals.Irgendein Filmschauspieler aus Hollywood machte das vor.Könnte sein,dass diese hässlichen Dinger, wenn sie nicht schon längst verkauft wurden, irgendwo noch in den Haushalten herumliegen.Meist wurden die in Thailand oder der Türkei erworben,weil billiger als hier. Als absolut spießig wurden Eigentumswohnungen und Bausparverträge angesehen.Eigentumswohnungen verfielen derart rasant im Preis, dass man
      damit gehänselt wurde.1980 gab es keine kurze Spitze beim Gold bis hinauf zu 1350 DM, danach fiel der Preis und blieb 20 Jahre so bei 300 DM.Die Ursache des Peaks wird uns heute als „Spekulation“ verkauft.Die wahre Ursache waren aber die Aufmarschpläne des Warschauer Paktes und die Minuteman Raketen.Leider habe ich auch damals, wie alle, etwas in Panik ein paar Krugerrand gekauft und auch etwas Silber.Ich habe noch die Rechnung der Deutschen Bank: 1.310 DM = 655 EUR. ( Juli 1981).Zusätzlich Platin.Das Platin habe ich mit Verlust verkaufen müssen.Die Krugerrand und das Silber habe ich noch heute.Rechnet man die Inflation und den Zinsverlust mit ein, sieht man, dass die Krugerrand im Nachteil sind.Anders herum aber, hätte ich das als Geld angelegt,hätte ich es schon längst ausgegeben.Da hat man weniger Hemmungen eben. Wäre aber 1980 der 3. Weltkrieg ausgebrochen….. Tja, hätte, hätte……Man weiß es eben immer nur hinterher.
      Meine Eltern, welche beide Weltkriege erlebt hatten, haben immer Gold gekauft, wenn sie konnten.Wir Kinder lachten natürlich darüber.Als ich meinen Vater mal fragte, warum Gold ? sagte der „Nicht als Kapitalanlage,da gibt es Besseres,ich kaufe es als Vorsichtsmaßnahme“.Wir Kinder wollten es verkaufen, denn wir waren damals satt, trainiert und unzerstörbar. Wirtschaftswunder-Kinder. Gold ist eben auch Psychologie.Wozu sich gegen Tollwut impfen lassen, wenn ich in der Großstadt wohne.

      0
  4. Hier ein Artikel der Wirtschaftsnachrichten
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/17/wegen-manipulationen-papier-gold-stirbt-boom-bei-physischem-gold/
    Mittlerweile sind sich wohl alle einig darüber, dass bei Gold manipuliert wird. Also nicht nur beim Libor, beim Benzinreis vor den Ferien oder bei den Kartoffeln in Deutschland.

    0
  5. Comment-0815

    @a
    Nicht zu vergessen: die Manipulation der Presse…

    Mittlerweile entwickelt sich das „Wallstreet-Journal“ zur billigen Comic-Schwarte und lachhaftem „Kontra-Indikator“ für die Ereignisse am EM-Markt.

    Wo ist die Occupy-Bewegung geblieben, möchte man sich fragen?
    Da verwundert es nicht, wenn Man(n)/Frau liest, daß man sie kurzerhand als terroristische Vereinigung eingestuft und „mundtot“ gemacht hat – die Macht des Geldes steuert Staatsgewalt!

    Wer jetzt noch sein Geld auf dem Girokonto parkt, sollte sich den Showdown im Mittelmeer (vor Zypern) ansehen: die Situation spitzt sich zu.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/17/russland-verlegt-kriegsschiffe-ins-mittelmeer/

    Wer es etwas romatischer, aber auch heftiger erleben will, sollte sich das Video ansehen, solanhe es noch existiert:

    http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/05/16/es-ist-offiziell-atombomben-auf-syrien/

    Also: „Schau ‚mer mal“…

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    • „http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/17/russland-verlegt-kriegsschiffe-ins-mittelmeer/“ -> na, Comment-0815, da steckt meiner Meinung nicht Zypern hinter. Es geht um ein anderes Szenario: Iran! Um den Iran wirkungsvoll zu bekriegen muss Syrien besetzt werden, müssen Israelische/saudische Truppen problemlos den Weg Libanon, Syrien, Irak marschieren können. Syrien liegt geostrategisch überaus günstig. Sie haben ja sicherlich davon gelesen, dass Russland Flugabwehrraketen nach Syrien senden will und Sie wissen, dass Russland Schutzmacht von Syrien ist; wäre das nicht so, dann würde Syrien wie der Irak schon längst eingenommen worden sein.

      Will heißen ( auch in Verbindung mit dem zweiten Link ): hier wird mit dem Syrien- Konflikt ein viel größeres Schlachtfeld aufgemacht … in das die Frage Rohstoffe eine überaus wichtige Rolle spielt.

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      • Comment-0815

        Das Thema „Rohstoffe“ im Mittelmeer (gerade auch Griechenland/Zypern) wird in Dirk Müllers Buch Showdown sehr intensiv beschrieben, und auch das Große Thema „Iran“ spielt hier eine Rolle.
        Rußland sieht natürlich die große Gefahr, daß sein letzter strategischer Hafen im Mittelmeer verloren gehen könnte, deshalb wird jetzt Flagge gezeigt, auch um Israel zu zeigen: hier liegt unsere „rote Linie“.

        Vom „Timing“ her gesehen sehr geschickt von Putin gesteuert, um den Weltpolizisten USA von der Bühne abzuhalten.

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  6. Comment-0815

    Immer diese Schreibfühler…jetzt wird sogar noch meine Tastatur „manipuliert“,

    ich korrigiere: „Wer es etwas. romantischer, aber auch…solange es noch existiert“

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