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Goldpreis erreicht neues Allzeithoch – Wundern sollte das niemanden mehr!

Reale Werte wie Gold glänzen immer stärker

Während der Goldpreis im Umfeld der Fed-Sitzung am Mittwoch noch gedrückt blieb, entlud sich die Erkenntnis über die anhaltende Liquiditätsorgie der US-Notenbank mit kleiner Verzögerung in explodierenden Edelmetallkursen.

Am gestrigen Donnerstag folgte die späte Rache. Mit einem Kursplus von zeitweise mehr als 4 Prozent gegenüber dem Vortag antwortete der Goldpreis deutlich auf das geldpolitische Vorhaben der amerikanischen Notenbank. Käufe von US-Staatsanleihen im Volumen von 600 Milliarden US-Dollar bedeuten nichts anderes, als eine weitere gigantische Ausweitung der Geldmengenbasis.

Mit einem Dollarschein wird man in Zukunft noch ein bisschen weniger kaufen können als heute. Reale Vermögensgegenstände wie Gold und Silber, die sich nicht beliebig vermehren lassen, quittieren diese Tatsache mit einem steigenden Preis.

Im direkten Umfeld der US-Notenbanksitzung waren Gold und Silber noch leicht unter Druck geraten. Kritiker gehen davon aus, dass hier von den „Währungshütern“ gezielt am Markt interveniert wurde, um die Gold- und Silberpreis-Explosion in Grenzen zu halten und unerwünschte Signale (steigende Edelmetallkurse = schwächelnde Währung) so gut es geht zu unterdrücken. Eine umfangreiche Short-Eindeckung von Terminmarkt-Kontrakten beschleunigte am Tag danach den Höhenflug der Edelmetallpreise.

Mittlerweile lässt sich dieser Zusammenhang zwischen steigender Geldmenge und steigendem Gold- und Silberpreis ohnehin kaum mehr verschleiern. Zu offensichtlich und zu öffentlichkeitswirksam sind die Maßnahmen der Fed, die eine Deflation mit allen Mitteln verhindern will und dadurch immer größere Inflationserwartungen weckt.
Und so wurde der Goldpreis am Donnerstag im Londoner Nachmittagsfixing auf 1.381 Dollar (968,44 Euro) festgelegt. Ein neuer Rekord. Und auch der Silberpreis stand in London mit 25,38 Dollar seit über 30 Jahren nicht mehr so hoch. Mittlerweile zahlte man für die Silberunze sogar mehr als 26 Dollar.

Spekulative Anleger hierzulande können vom Aufschwung der Edelmetallkurse weiter nur schwach profitieren. Der fallende Dollar hat den Preisanstieg in Euro fast vollständig kompensiert. Langfristig vermögensschutzorientierte Investoren kümmert das allerdings wenig. Denn der Wert eines Edelmetalldepots wird ohnehin bald nicht mehr in Dollar oder Euro abgerechnet, sondern in Gütern, die man für Gold und Silber erwerben kann.

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Eingetragen von am 5. Nov. 2010. gespeichert unter Allgemein, Euro, Fed, Gold, Marktkommentare, News, Silber, US-Dollar. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

2 Kommentare für “Goldpreis erreicht neues Allzeithoch – Wundern sollte das niemanden mehr!”

  1. Nicht staunen, nur wundern!

    Die Geschichte der Völker und Staaten mit ihren Kreditsystemen, Geldsystemen und Wertpapiersystemen ist selten von Vertrauen und Frieden geprägt. Weit häufiger werden Zahlungssysteme den Menschen aufgezwungen und Alternativen bekämpft. Geld ist vom Tauschmittel zum Machtmittel verkommen, um Eliten zu bereichern und Werte von großen Bevölkerungsgruppen durch Inflation und Zinseszinsen unmerklich abzuschöpfen. Das Verkaufen von Darlehen und das Drängen von Menschen, Unternehmen und Behörden in finanzielle Schulden hat zu einer in der Menschheitsgeschichte beispiellosen Verschiebung der Vermögensverhältnisse geführt. Das Versinken in Armut und die Zahlungsunfähigkeit ist Alltag geworden, weil in Deutschland zum Beispiel eine Staatsquote von 50 Prozent und eine Fülle von Auflagen an Unternehmen vielerlei Arbeit für immer mehr Menschen unbezahlbar gemacht hat. Wer daran finanziell zerbricht, wird zu allem Überdruß wegen Schwarzarbeit gegeißelt oder in der Privatinsolvenz als Hartz-IV-Empfänger seiner Menschenwürde und Freiheit beraubt.

    Derzeit findet ein Abbau von Forschung und Industrialisierung in Deutschland statt, um die Umverteilung von Vermögen voranzutreiben und Deutschland zu verarmen. Der „Sachverständigenrat für Umweltfragen“, ein vom Bundesumweltministerium eingesetztes Gremium, erstellte im Jahr 2001 ein Gutachten, in dem er dazu aufrief, die mögliche Abwanderung energieintensiver Industriezweige und die Ausweitung von Stromimporten als unvermeidliche Begleiterscheinung der alternativlosen „ökologischen Modernisierung“ Deutschlands anzusehen.

    0
  2. Manfred Broghammer Erdmannhausen Germany

    So ist es.Aber statts darüber nur berichten,solltest du mal auch was tun.
    Wir,als Deutsche haben bis heute noch keinen Friedensvertrag.Hier
    wird alles ausgeschlachtet wo es nur geht an die US-Blödis-Überall nur noch Abzocke von den Volkszertretern.Leistung Null!!!!!Die Bänkster kriegen den Kragen nicht voll genug.Zudem Haftest,oder Bürgst du dafür.Du bist der Bürge,und das Personal in dem besetztem Gebiet.Sau auf deinen Personalausweis.Du bist der Leibeigener(Sklave)dieser Bänkster,Homos Politikum,der Volkszertretern.Wo gibt es denn hier eine Demokratie???

    Schau doch mal bei der http://www.zds-dzfmr.de/ rein.Da kann jeder seine Geburts-und Menschenrechte wieder war nehmen.Gold löst gar keine Probleme.
    Hier gibt es nämlich keine.

    Mfg.:Manfred Broghammer

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