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Goldpreis im Januar: Wiederholt sich die Vorjahres-Rally?

Im vergangenen Jahr stieg der Goldpreis im Januar um mehr als 10 Prozent. Auch damals ging der Entwicklung ein deutlicher Dezember-Rücksetzer voraus.

Eines macht die 40-jährige Goldpreis-Statistik deutlich. Der Januar war immer ein Monat mit eindeutiger Kurstendenz und starken Kursausschlägen.

Im vergangenen Jahr legte der Goldpreis im Januar um 10,38 Prozent zu. Vorausgegangen war ein extrem schlechter Dezember mit Kurseinbußen von 7,6 Prozent. Wiederholt sich die Geschichte? Der Dezember 2012 endete für Gold immerhin mit einem Kursverlust von 3,7 Prozent.

Seit 1973 ist Gold im Januar 19-mal gestiegen und 21-mal gefallen. Im Durchschnitt der vergangenen 40 Jahre springt aber ein Plus von 1,68 Prozent heraus.

Im Januar 1980 schoss der Goldpreis um 27,48 Prozent nach oben. Es war der Höhepunkt der letzten Gold-Hausse. Der schärfste Kurseinbruch ereignete sich genau ein Jahr später mit einem Januar-Abschlag von minus 13,91 Prozent.

Das Jahrestief fiel seit 1973 dreizehnmal auf einen Januar, zuletzt 2011. Das Jahreshoch wurde in dem Monat nur fünfmal erreicht.

Die beste Januar-Performance seit 1972 (Top-5)
1980: 27,48 %
1974: 18,71 %
1983: 12,28 %
2006: 11,07 %
2008: 10,43 %

Die schlechteste Januar-Performance seit 1972 (Top-5)
1981: -13,91 %
1976: -8,73 %
1997: -6,64 %
1975: -6,00 %
1991: -5,47 %

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf das Goldpreis-Fixing London A.M.

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Eingetragen von am 3. Jan. 2013. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “Goldpreis im Januar: Wiederholt sich die Vorjahres-Rally?”

  1. Kein Mensch kann in die Zukunft blicken, auch die Charttechniker nicht.Die können zwar die Vergangenheit erklären und daraus Schlüsse für die Zukunft ziehen,mehr jedoch nicht.Letztlich ist es wie beim Klima, 2 oder 3 Jahre Beobachtung reichen nicht für eine Prognose und für einen Klimawandel braucht man sicherlich mehr als ein paar hundert Jahre Beobachtung.Also wird man erst in Jahrzehnten wissen, was mit unserem Geldsystem geworden ist.Was man jedoch weiß, ist, dass bisher noch jedes Geldsystem gescheitert ist und jedes Klima sich gewandelt hat.Mehr als ein paar Jahrhunderte hat auch das stabilste Geldsystem nicht überstanden. Es sei denn, man koppelt es an einen unverrückbaren,natürlichen Fixpunkt.Bandulet hat es mal geschrieben.Man muss nur einen Fixpunkt in die Wand nageln,daran kann man die Möbel ausrichten.Oder anders gesagt,genauso wie man für die Navigation den O-Meridian oder den astronomischen Frühlingspunkt genommen hat,so verlangt ein stabiles Geldsystem einen ebensolchen.Und kein anderer eignet sich so gut wie Gold.Jeder Ökonom weiß das und doch will man stets das Rad neu erfinden.
    Eine Bindung an Gold hätte das heutige Schuldenproblem nicht entstehen lassen, hätte einige Kriege verhindert,da dann zu teuer,und würde den Menschen wieder Vertrauen geben,dass sich Arbeit,Sparen und Altersvorsorge auch lohnt.Zwar nicht mit exorbitanten Gewinnen,aber immerhin mit solider Basis.
    Es wird Zeit,dass sich diese Erkenntnis bei den Politikern und Notenbanken durchsetzt.

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  2. @ anaconda, deren Kommentare für mich immer interessant sind. Obwohl Goldbindung gut und richtig wäre, erscheint sie derzeit nicht machbar. Außerdem, wer sollte diese wollen? Kein Staat hätte genug Gold und alle haben sie zuviel Geld, also müsste entweder der Goldpreis auf $ 50.000,– steigen oder die Geldmenge drastisch reduziert werden. Das ist oder scheint zur Zeit politisch und finanzwirtschaftlich nicht machbar und niemand wird sichs getrauen zu wollen. Also zündeln FED und EZB solange, bis der Hut brennt. Egal was das dann genau heisst, wird gut sein, sodann auf der Hut und schon in Gold investiert zu sein.

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    • @Goldmann
      Ja,50.000 Dollar. Man könnte einfach beim (neuen) Dollar 3 Nullen streichen und die Unze würde 50 (neue) US$ kosten.Zwar bliebe erst mal alles beim Alten, aber psychologisch wär es neu und eine Goldbindung dem Volk vermittelbar. Bei vielen Währungsreformen hat man das so gemacht.Z.B. Alter Zloty neuer Zloty (Polen). Letztlich war es bei EUR / DM genauso,nur eben 2:1. Desweiteren erinnere ich an den Vorschlag in den USA einfach eine Billion Dollar Münze zu prägen, auch eine Möglichkeit.
      Ja, wie Sie schon sagen, wenn es richtig brennt, wird einem egal sein,woher und wie man an das Löschwasser kommt.
      Ja, und auf der Hut sein muss man tatsächlich, die Zeiten ruhigen Schlafes und die Vermögensbildung der Bank zu überlassen, sind vorbei. Es gilt heute umso mehr, für den Eventuellfall vorbereitet zu sein. Denn eine Währungsreform wird niemals angekündigt und wenn sie kommt, dann überraschend.Deshalb ist es müßig über den heutigen Goldpreis zu diskutieren.Denn der wird dann sicher Makulatur sein.Und um das abgedroschene Wort zu verwenden, Gold ist immer dann alternativlos, wenn die Regierenden Amok laufen.

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      • 0177translator

        @anaconda
        Ich frage mich, wie das mit der Abwertung – ein paar Nullen streichen – gehen soll, wenn sich zig unterschiedliche Staaten einen monetären Blutkreislauf teilen. Ich meine die „alternativlose Schicksals-Gemeinschaft“ Euro.

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        • @0177translator
          Nein,das ist keine Abwertung.Angenommen, man streicht 1 Null, so bekommst Du statt 2000 EUR Gehalt 200, der Sprit kostet statt 1,50 EUR 15 cent die Miete statt 800 EUR dann 80 und Gold die Unze statt 50.000 EUR eben 5.000.Ob man das dann als EUR / Dollar 2.0 Neuauflage bezeichnet oder anderswie,ist egal.
          Um das Ganze sozialverträglich zu gestalten, könnte man Guthaben auf der Bank bis 50.000 EUR mit den erwähnten 5.000 Neu-EUR belassen,alles darüber hinausgehende mit einem anderen Faktor tatsächlich abwerten (1:20 bis 1:1000 bei über 10. Millionen).Firmen und Pensionsvermögen könnte man belassen. Gestaltungsmöglichkeiten gibt es viele,man braucht nur dafür zu sorgen, dass es psychologisch sozialverträglich erscheint und die
          vermeintlichen Verursacher zur Kasse gebeten würden.
          Ich glaube kaum, dass irgendwer meckert, wenn Herrn Maschmeier das Vermögen um 1:000 abgewertet wird und im Gegenzug die Brötchen dann 5 ct kosten würden.Den eigentlichen Betrug würde niemand so schnell merken, die Bild schon gar nicht.
          Übrigens prognostiziert Herr Eichelburg von hartgeld.com ein ähnliches Modell.

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