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Goldpreis in Euro: 7,5 Prozent unter Allzeithoch

Gold droht eine weitere Korrekturphase. In Euro gerechnet hält sich der Goldpreis allerdings noch deutlich besser als in der Handelswährung Dollar.

Am Mittwochmorgen (8:30 Uhr) notierte der Goldpreis am Spotmarkt bei 1.639 Dollar (1.257 Euro). In der Handelswährung hat der Kurs des Edelmetalls seit dem Allzeithoch am 5. September damit 13,5 Prozent abgegeben. Seinerzeit wurde Gold im Londoner Vormittagsfixing auf 1.896,50 Dollar pro Feinunze taxiert.

Mit 1.257 Euro lag der Goldpreis in der europäischen Gemeinschaftswährung gerechnet lediglich 7,5 Prozent niedriger als während seinem Allzeithoch von 1.359,40 Euro am 9. September (Kurslisten Goldpreis 2011). Denn im gleichen Zeitraum büßte der Euro gegenüber dem US-Dollar mit gut 6 Prozent deutlich an Wert ein.

Die aktuelle Kursentwicklung des Euro-Goldpreises zeigt der folgende Chart.

 

Goldpreis in Euro, 1 Jahr

 

Der Goldchart – in US-Dollar – ist Anfang der Woche aus einer symmetrischen Dreiecksformation nach unten ausgetreten. Der Euro-Goldpreis hält sich in dieser Hinsicht noch etwas besser. Der Durchbruch nach unten war zum Zeitpunkt unserer Betrachtung noch nicht erfolgt.

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Eingetragen von am 14. Dez. 2011. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Goldpreis in Euro: 7,5 Prozent unter Allzeithoch”

  1. Gold im freien Fall und das im Dezember, wer hätte dies gedacht? Ich auch nicht, meine Prognose noch vor zweieinhalb Wochen: 1800 USD noch dieses Jahr, das können wir vergessen!
    Statt dessen: 10 % Kursverlust in wenigen Tagen!! Die Chart – Formation Ausbildung eines M`s und Durchbruch des gleichschenkligen Dreiecks nach unten ist bearish zu bewerten.

    Meine bisherigen Kauflimits 1630 USD beim Gold und 30 USD beim Silber (heute erreicht ) korrigiere ich nach unten mit 1490/26 USD.

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    • @Nearco
      Nicht so pessimistisch. Bei den Turbulenzen an den Märkten, man kann es fast schon Amoklauf nennen, ist es genausogut jederzeit umgekehrt möglich. Du kannst überhaupt nicht planen, alles ist möglich. Sieh Dir mal den Dax an.
      Da fallen die Aktien von gesunden Unternehmen fast ins Bodenlose und Aktien von Firmen ohne jede materielle Ausstattung (Internetfirmen) wie Amazon gehen durch die Decke. In diesen Zeiten braucht man ein Rettungsboot und das ist nur physisches Gold, egal was es kostet. Wenn ich als Segler eines brauche, kaufe ich das auch jetzt anstelle morgen, wo es möglicherweise billiger ist. Doch Morgen ist es vielleicht zu spät, da könnte ich schon abgesoffen sein.
      Ich kaufe, wenn mein Bauchgefühl mir sagt, ich brauche es jetzt. Nur dann.
      Das bisschen Sicherheit gönne ich mir. Jeder hat eben ein anderes Risikobewußtsein.

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  2. @anaconda
    Sie haben recht, die Volatilität ist an den Märkten extrem hoch ( VIX um die 30 % ) und sie wird hoch bleiben.

    Was lernen wir daraus? Flexibel bleiben und an den ups and downs mitverdienen. Die Märkte haben immer recht, nicht die Besserwisser!

    Planen kann man schon, man muß nur wissen, wie der Hase läuft.Ich habe in
    den letzten drei Wochen mit DAX – Calls 313.000.– Euro netto plus gemacht.

    Aktuell bin ich in Gold und Silber long und in Kupfer, Dax und Greece short.

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    • @Nearco
      Glückwunsch zum Gewinn. Doch die meisten hier sind keine Händler an der Börse und haben auch nicht das Fachwissen und die Möglichkeiten dazu.Die meisten hier wollen nur ihr sauer verdientes Geld einigermaßen absichern. Ok, mit Optionsscheinen, Turbozertifikaten etc kann man eine Menge verdienen, aber auch ganz schnell pleite machen.Ich kenne aus meiner Jugend Leute, die haben dabei Haus und Hof verspielt. Tu mir bitte einen Gefallen und sagen den Leuten hier, dass zu so einem Gewinn auch ein extrem hohes Risiko gehört und wer nicht jahrelange Erfahrung in diesen Dingen hat, soll um Gottels Willen die Finger davon lassen.
      Seriöses Investment bringt weniger, aber man schläft auch ruhiger. Gold und Edelmetalle in physischer Form gehört sicher zu den seriösen Invests.Wer dazu noch gerne mit Papieren was probieren möchte, bitte mit Limits und ohne Gier.Denn Gier frißt Hirn und das ist gefährlich, auch vor Weihnachten.
      Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest.

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  3. @ Nearco: so kann man auch in heutiger Situation versuchen Monopoly zu spielen.
    Man sollte dabei nicht vergessen, daß Monopoly irgendwann zu Ende geht, und wenn das Spiel aus ist, kann man sich dafür kein Hotel mehr kaufen. OK?

    Du hast Geld verdient? Nein Du hast Blüten des Systems verdient. Die Tage des Euros und des Dollars sind gezählt, also solltest Du Du unabdingbar dieses Kapital in Realwerte umschichten, solange es noch geht.

    Ich gehöre zwar auch zu den eiskalten Tradern, aber gegenwärtig in der Papierzockerhölle noch vertreten zu sein, das grenzt schon an Wahnsinn!

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  4. Die Papiermärkte (also dort, wo die EM Preise festgestellt werden) sind nun einmal dermaßen stark manipuliert, daß es nur so kracht. Die Gegenseite verfügt über theoretisch unbegrenzte Liquidität und kann die Preise an den Papiermärkten nach nach Belieben hoch- oder runtertreiben! Das zählt für Edelmetalle gleichermaßen wie für Aktien- und Anleihenmärkte.

    Jedoch gibt es bei den Edelmetallen eine Besonderheit. Sobald deren Kurse unter die Herstellungskosten fallen, machen die Produzenten ihre Läden dicht, was zu einer starken Verknappung führt. Insbesondere Silber wäre davon betroffen, da ein großer Teil davon von der Industrie benötigt wird (ca. 60% der Jahresproduktion). In einem solchen Fall mag der Preis einer Unze am Papiermarkt nur noch ein lächerlich niedriger Witzbetrag sein, aber dafür wird einem keiner mehr Edelmetall verkaufen wollen.

    Die Preisaufschläge der Händler von physischem Metall zum Papierpreis sind schon heute nicht ohne! Nur wann eine völlige Abkopplung der Preise für physisches Metall stattfinden könnte, weiß keiner so recht. Es hängt wohl auch davon ab, wann sich die Masse der Geld-Eigenschaft von Gold und Silber bewußt wird und wie lange die Manipulationen noch aufrecht erhalten werden können.

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  5. „Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen und der letzte Fluß vergiftet ist, dann werdet ihr merken, daß man Geld nicht essen kann.“ Ich sehe die Dinge nicht ganz so kraß, wie der Indianer-Häuptling Seattle, von dem diese Worte stammen. Aber dafür hat meine Sippe ein Stück Land, mein Vater hat 32 Bienenvölker und ich hab‘ keine Angst, einen Spaten anzufassen. Anaconda hat recht, ich bin einer von den kleinen Peanuts, der sein bißchen verdientes Geld in Sicherheit bringen will mittels Edelmetall. Aber anders als Anaconda will ich keinen Gold-Standard. Unsere Nation hat eine zu lange Tradition von staatlicher Willkür, und mir kommt die Galle hoch bei dem Gedanken, daß sich eine jede neue Obrigkeit erst einmal an unseren EM-Reserven vergreift, nur um damit die gleichen Fehler wieder von vorn zu finanzieren.

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    • @0177translator
      Der Goldstandard ist schon umstritten,da haben Sie recht.Doch Papiergeld nicht minder, wie die letzte Zeit genug gezeigt hat.Sicher, man bräuchte wahrlich kein Gold, wenn die Regierungen weise und klug und fast mit göttlicher Intelligenz gesegnet die Notenpresse handhaben würden (Sokrates) Doch da habe ich wie der vor 3000 Jahren auch so meine Bedenken. Beim Goldstandard kann die Regierung so dumm sein wie sie will, sie kann keinen Schaden anrichten, (aber auch nicht viel Nutzen). Und ob sie sich am Gold vergreift oder an unseren Renten, Sparbüchern und Immobilien ist letztlich auch fast egal. Gold kann ich wenigstes noch verstecken und behaupten ich hätte nichts oder es verloren oder versoffen oder … nein, ich sags lieber nicht vor Weihnachten.
      Der Vorteil von Gold ist einfach: Es kann fliehen oder sich verstecken und bleibt doch immer etwas wert.
      Zum Golde strebt doch alles, am Golde hängt alles (oder so ähnlich) in Goethes Faust.

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