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Goldpreis: Kurskonsolidierung ist noch nicht abgeschlossen

Nach einem 3-prozentigen Kursrücksetzer hat der Goldchart wieder leicht nach oben gedreht. Wie geht es jetzt weiter mit dem Goldpreis?

Am gestrigen Dienstag ging der Goldpreis mit 1.747,80 Dollar aus dem späten Handel (Deutsche-Bank-Indikation). Am 4. Oktober hatte der Goldpreis bei einem Tagesschlusskurs von 1.790,35 Dollar noch ein 7-Monats-Hoch erklommen. Im Rahmen der nachfolgenden Verkaufswelle wurden am vergangenen Montag 1.737,20 Dollar erreicht. In diesem Bereich befindet sich eine charttechnische Unterstützung. Damit konnten wir seit den jüngsten Höchstkursen eine Kurskonsolidierung von knapp 3 Prozent beobachten. Der Goldchart reichte in diesem Zuge bis auf 0,8 Prozent an die 50-Tages-Linie heran.

Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr (Deutsche-Bank-Indikation)

 

Ausblick: Vom einer Bodenbildung sollte man frühestens ausgehen, wenn die wichtige Marke von 1.760 Dollar auf Tagesschlussbasis erreicht wurde (Zwischenhoch von Anfang Februar). Ein erneuter Rücksetzer unterhalb des aktuellen Unterstützungsniveaus von 1.736 Dollar könnte dagegen ein weiteres Absacken des Goldpreises zunächst auf Kurse um 1.719 Dollar einleiten.

Wie sieht es mit dem Euro-Goldpreis aus? 1.334 Euro kostete die Feinunze Gold am Mittwochvormittag. Das Allzeithoch im Londoner Fixing wurde am 1. Oktober bei 1.382,27 Euro erreicht. Daraus ergibt sich seit dem Peak ein Kursrückgang von 3,5 Prozent.

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Eingetragen von am 17. Okt. 2012. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

2 Kommentare für “Goldpreis: Kurskonsolidierung ist noch nicht abgeschlossen”

  1. Ich habe grade auf „Die Welt“ einen Artikel gelesen wo der Deutschland Chef vom grössten Fondanbieter der Welt „Primco“ Gold als die einzige und grösste Blase bezeichnet und vor dem Kauf von gold warnt!

    http://www.welt.de/finanzen/article109931159/Wenn-es-eine-Blase-gibt-dann-beim-Gold.html

    16:36
    Pimco-Chef
    „Wenn es eine Blase gibt, dann beim Gold“

    Gold gilt vielen Anlegern seit Jahren als bester Schutz vor drohenden Finanz-Katastrophen. Ein Trugschluss, meint nun eine gewichtige Stimme. Der Preis sei längst schon viel zu hoch.

    Der Deutschland-Chef des weltgrößten Fondsanbieters Pimco hat Privatanleger zur Vorsicht bei der Umschichtung von Kapital in Gold gemahnt. Gold biete zwar Sicherheit vor Inflation, sagte Pimcos Deutschland-Geschäftsführer Andrew Bosomworth der Wochenzeitung „Die Zeit“.

    „Aber es ist wirklich eine große Investmentmode geworden, eine Anlage, die durch neue Finanzprodukte auch einer breiteren Masse zugänglich geworden ist. Also, wenn es eine Blase gibt, dann beim Gold.“ Viele Anleger setzen mit Blick auf die Schuldenkrise auf Gold-Investments, um sich vor Inflation zu schützen.

    Am Mittwoch stand der Goldpreis bei knapp unter 1750 Dollar je Feinunze. Damit hat sich der Goldpreis seit Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 mehr als verdoppelt.

    Keine große Gefahr bei Immobilien

    Dagegen sieht der Pimco-Manager, der über rund 250 Milliarden Euro an Kundengeldern wacht, bei Immobilien bisher keine Gefahr, trotz der enormem Preissprünge in den jüngsten Jahren. „Die Preise steigen, ja, aber die Immobilienkäufe werden derzeit hauptsächlich aus dem Ersparten finanziert.

    Um die Entwicklung als Blase zu bezeichnen, müssten die Immobilienkäufe verstärkt über Kredite finanziert werden, in der Hoffnung auf steigende Preise. Die Kreditvergabe für Käufe steigt bisher aber noch nicht. Trotzdem sollte die Finanzaufsicht den Markt kritisch anschauen“, erklärte Bosomworth.

    Positiver Blick auf südeuropäische Anleihen

    Der Investmentmanager ist zuversichtlich gestimmt, was die Überwindung der Krise in Europa angeht: „In Europa ist das Schlimmste vorbei. Wir bei Pimco schauen inzwischen zum Beispiel auch wieder positiv auf italienische oder sogar spanische Staatsanleihen mit ein bis drei Jahren Laufzeit, insbesondere wegen der Ankündigungen der Europäischen Zentralbank, alles zur Rettung des Euro zu tun.“

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    Da bekommen einige Panik das die Bürger sich mit Gold eindecken, anstelle von Fonds-Anlagen.

    Das ist für mich ein Zeichen das der Goldverkauf zumindest in Deutschland ordendlich läuft.

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  2. Da ist wieder mal der Wunsch der Vater des Gedankens und tut wohl auch dort und da seine Wirkung, zumindest kurzfristig. Da trifft ersich mit den Interessen der auf niedrigere Goldpreise spekulierenden Banken, denen wieder die Notenbanken mit ihren tàglichen Interventionen helfen. Aber wie lange ist das gegen den langfristigen Trend durch zu halten? Kann auch ins Auge gehen und mir tun dann diese Leute sicher nicht Leid.

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