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Goldpreis profitiert von Nachrichten aus Frankfurt und Peking

Der Goldpreis hat am Donnerstagnachmittag die Marke von 1.675 US-Dollar überschritten. Die Zinsentscheidung der EZB und neue Konjunkturdaten aus China halfen.

Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass man den Euro-Leitzins auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent belassen wird. Die Entscheidung sei einstimmig ausgefallen, ließ EZB-Präsident Mario Draghi verlauten. Analysten werteten dies als Hinweis, dass die im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld in der Euro-Zone sobald nicht mit einer Zinserhöhung zu rechnen ist, zumindest nicht mehr im 1. Quartal 2013.

Goldpreis und Silberpreis am 10. Januar 2013

 

Der Goldpreis zog allerdings erst nach Eröffnung des US-Terminmarktes kurz nach 14 Uhr deutlich an. Das ist auch auf positive charttechnische Effekte zurückzuführen. Vom Tagestief bei 1.659 Dollar (Deutsche-Bank-Indikation) stieg der Kurs des Edelmetalls zunächst bis auf 1.670 Dollar. In einem zweiten Aufwärtsschwung nach 15:30 Uhr kletterte der Goldpreis weiter auf Kurse knapp oberhalb von 1.675 Dollar (1.268 Euro). Da auch der US-Dollar um mehr als 1 Prozent anzog, konnte der Euro-Goldpreis kaum Boden gut machen

Für Kursfantasie sorgten auch Meldungen aus China. Die Exporte des Landes sind im Dezember überraschend auf ein Siebenmonatshoch gestiegen. Davon profitierten auch die stärker konjunkturabhängigen weißen Edelmetalle.

Silber stieg im Tagesverlauf um gut 50 Cent auf 30,80 Dollar (23,24 Euro). Palladium legte 2,27 Prozent auf 699,60 Dollar zu. Platin stieg um 1,7 Prozent auf 1.625 Dollar.

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Eingetragen von am 10. Jan. 2013. gespeichert unter Euro, EZB, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

1 Kommentar für “Goldpreis profitiert von Nachrichten aus Frankfurt und Peking”

  1. Wovon der Goldpreis auch immer „profitiert“ (Ein hier unzutreffendes Wort), die Nachfrage wegen dieser Nachrichten aus Frankfurt und Peking ist es nur marginal.
    Richtig interessant wird es erst, wenn Panik ausbricht und alles und jeder sein Vermögen retten will. (Vor was auch immer). Ich empfehle diesbezüglich Katastrophenfilme, auch die aus Hollywood, anzusehen, dann bekommt man einen Vorgeschmack was Panik ist.Wenn tausend Leute in ein Rettungsboot wollen, für das nur Platz für 25 ist.Der Untergang der ach so sicheren und unsinkbaren Titanic wäre schon mal ein Anfang. Oder die Costa vor Giglio.Oder die Andrea Doria und die Stockholm. Ach, ja unser Euro ist doch so sicher und unsinkbar. Wäre da nicht ein kleiner, klitzekleiner Eisberg versteckt, wovon nun wirklich keiner ahnte, dass es soetwas gibt im Eismeer. Man hat ja Computer und Radar und tolle Kapitäne (Merkel) ……..und Nebel ist doch kein Problem.
    Und wäre da nicht das Gesetz von Murphy Nr3: Wenn etwas theoretisch schief gehen kann, geht es auch irgendwann praktisch schief. Die perfekte Welle, der perfekte Sturm da draussen im Finanzdschungel lauert schon.

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