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Goldpreis: Rücksturz oder Breakout?

Gold steht vor einer bedeutenden Richtungsentscheidung. Fällt der Kurs nach dem kontinuierlichen Anstieg der letzten Wochen wieder zurück oder stehen bald deutlich höhere Notierungen an?

Am heutigen Freitag werden in den USA neue Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls, Arbeitslosenquote) veröffentlicht. In den vergangenen Monaten kam es nach Bekanntgabe der Daten häufig zu auffälligen Kursbewegungen bei den Preisen für Gold und Silber.

Banken-Kritiker wie der Amerikaner Jim Rickards und Vertreter des Gold Anti-Trust Action Commitee (GATA) haben im Zusammenhang mit diesen Terminen auf eine Systematik hingewiesen, die gezielte Goldpreis-Manipulation vermuten lässt.

Beobachtung: Fielen die Arbeitsmarktdaten positiv aus, dann kam es häufig erst zu einem steilen Anstieg der Edelmetallpreise, die dann kurze Zeit später umso stärker einbrachen. Waren die Arbeitsmarktdaten schlecht, dann fielen Gold- und Silberpreise unmittelbar.

Wie auch immer, nach dem steilen Anstieg des Goldpreises seit Ende Juli stellt sich nun die Frage, ob das Edelmetall weiter über die alten Rekordstände hinaus fortschreiten kann, oder ob es zu einem größeren Rücksetzer kommt.

Wenn man den aktuellen Goldchart betrachtet, so lässt sich weiterhin eine so genannte Tasse-Henkel-Formation erkennen. Wir haben im Rahmen unseres Newsletter mehrfach auf dieses Chartbild hingewiesen. Ende Juni war es bereits zu einem Fehlausbruch gekommen. In der Folge fiel der Goldpreis noch einmal bis auf das Niveau von 1.160 Dollar zurück.

Goldpreis, 1 Jahr (DB-Indikation)

Sollte die Tasse-Henkel-Formation erfolgreich abgeschlossen werden, so ergibt sich für Charttechniker ein Kursziel von 1.450 Dollar innerhalb der kommenden sechs Monate. Dazu müsste der Goldpreis dauerhaft über die jüngsten Rekordstände bei 1.260 Dollar und über die Nackenlinie hinaus ansteigen (Niveau um 1.270 Dollar).

Fazit: Im Verlauf des heutigen Tages (die Arbeitsmarktdaten kommen um 14.30 Uhr MESZ) kann es bei den Edelmetallen zu heftigen Kursbewegungen in die eine oder andere Richtung kommen. Dass die alten Hochs in einem Zug überwunden werden können, darf durchaus bezweifelt werden. Die Erfahrungen der Vergangenheit lehren, dass Edelmetallpreise kurzfristig und im Umfeld aussichtsreicher Chartformationen immer wieder unter Druck geraten. Dies ändert jedoch nichts an den äußerst positiven langfristigen Aussichten für Gold und Silber, die wir immer wieder im Rahmen unserer Veröffentlichungen darlegen.


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Eingetragen von am 3. Sep. 2010. gespeichert unter Charttechnik, Gold. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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