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Goldpreis: Wird die Goldman-Sachs-Prognose zum „Running Gag“?

An steigenden Goldpreisen ist nicht jeder erfreut

An steigenden Goldpreisen ist nicht jeder erfreut.  Etwa dann, wenn man mit seiner Prognose falsch liegt.

Jeffrey Currie, Rohstoffanalyst der US-Investmentbank Goldman Sachs ist laut Bloomberg News weiterhin fest davon überzeugt, dass der Goldpreis am Jahresende bei 1.050 Dollar steht. Vom aktuellen Kursniveau aus gesehen wäre dies ein Verlust von 20 Prozent.

Die Prognose wiederholte der Banker in diesem Jahr nun bereits zum dritten Mal im Rahmen öffentlicher Statements. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Jeffrey Currie, leitender Rohstoffanalyst der US-Investmentbank Goldman Sachs, Gold als „Slam-dunk sell“ bezeichnet. Damit wollte er auf sportlich-blumige Weise zum Ausdruck bringen, dass man den Goldpreis seiner Meinung auch 2014 ordentlich runtergehämmern wird. Vielleicht steigt die Wahrscheinlich dafür mit der Häufigkeit des Erwähnens. Denn am Wochenende wiederholte Currie seinen Forecast im Rahmen eines Marktreports, wie Bloomberg News berichtet.

Bislang lässt sich der Kurs des Edelmetalls von dieser Dauernegativprognose aber wenig beeindrucken. Am Montagmittag kostete die Feinunze Gold 1.324 Dollar (957 Euro). Seit Jahresbeginn hat der Goldkurs damit um 10 Prozent zugelegt.

Allerdings wird sich erst am Jahresende herausstellen, ob es sich bei Curries Goldpreis-Forecast um den „Running Gag 2014“ handelt. An der Begründung hat Currie auch aktuell nichts geändert: Die Fed ziehe mit dem „Tapering“ die Zügel ihrer Geldpolitik an und die US-Wirtschaft werde sich weiter erholen. Der jüngste Kursanstieg bei Gold sei vor allem durch schwache US-Daten gestützt, die aber wahrscheinlich aufgrund des schlechten Wetters in den Vereinigten Staaten entstanden seien. Außerdem hätten die steigenden Spannungen in der Ukraine zur Erholung des Goldpreises beigetragen. „Während eine weitere Eskalation die Goldpreise stützen könnten, erwarten wir nacheinander eine Steigerung der Aktivitäten in den USA und China und deswegen einen fallenden Goldpreis“, so Currie. Schalten Sie auch im kommenden Monat wieder ein …

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Eingetragen von am 14. Apr. 2014. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News, Politik, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

20 Kommentare für “Goldpreis: Wird die Goldman-Sachs-Prognose zum „Running Gag“?”

  1. Goldman Sachs – so seriös wie Bernie Madoff.
    Diese Bank steckt mit der Fed und der amerikanischen Regierung unter einer Decke.
    Oberstes Prinzip – Du sollst nur an einen Gott (Dollar) glauben.

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  2. Wenn die Prognosen allen stimmen würden,wäre es ja einfach mit dem Geldverdienen.G&S hat auch den Dow bei 20.000 fest im Blick und den Dax bei 10.000.Wenn es denn so käme,gäbe es keine Krise.Leider, leider aber könnte eine so klitzekleine Krise,an der selbstredend die anderen schuld sind,dem einen Strich durch die Rechnung machen.Konnte aber auch wirklich keiner ahnen.(wird es dann wieder mal heißen).Ich frage mich, wenn denn alles so palletti ist, wieso kümmert sich G&S denn überhaupt um den Goldpreis ? Um einen so kleinen Markt um ein so ubedeutendes Metall ?Ich hätte doch erwartet,dass G&S das Wort Gold gar nicht in den Mund nimmt.Oder haben die noch immer große Angst vor dem Gold ?Scheint so.Gerade deshalb sollten wir es uns zulegen.Damit die noch ein wenig mehr zittern.Nur zu mit den 1000 $. Hoffentlich können die dann auch liefern.

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    • Old Shatterhand

      @anaconda
      Die schreiben immer das was sie gerne hätten. Der Currie hat mit seinen Prognosen nur ein Mal ins Schwarze getroffen. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung muss man ja irgendwann mal einen Treffer landen.

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  3. Heute bei t-online: Gabriel: „Putin bereit Panzer über Europas Grenzen rollen zu lassen“. Die Kriegstrommeln werden lauter und die Hetze geht los.Bald gibt es noch Friedens (Pardon Kriegs ) Anleihen zu zeichnen.Damit Europas Grenzen geschützt werden.Wie heißt es so schön großspurig:“Kaufen, wenn die Bomben fallen“. Hoffentlich fallen sie aber nicht auf den Käufer.,der schon vorher die Hosen voll hat.

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    • Vieleicht ist das ein Zeichen dafür wie schlecht es wirklich um die EU/USA steht, bzw um das Papiergeld allgemein.
      Ein Indiz für mich ist das grade Deutschland verbal so nach vorne prescht.
      Wenn es hier allen gut gehenlaufen würde wäre das im Normallfall ein glattes Eigentor.
      Selbst meine politverdrossenen Arbeitskollegen zeigen der Groko nur noch den „Scheibenwischer“.
      Ich bin bestimmt kein Putin Freund und meine Kollegen auch nicht, aber diese Provokation der EU und vor allem Deutschlands ist nicht mehr nachzuvollziehen.
      Ich glaube die Politiker wissen viel mehr als wir erahnen.
      Vieleicht wird gerade das Ende der EU eingeleutet oder der letzte ettungsanker „Krieg“ geworfen, was gleichbedeutend auch der Niedergang Deutschlands wäre, auch Kosten der Rettung der PIIGS(F).

      Das ist jetzt von mir gesponnen aber so abwägig ist das nicht.

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      • Deutschland ist doch lediglich amerikanisch besetzter Feindstaat. Da verwundert es nicht, dass die von der alliierten Besatzungsmacht gesteuerte Besatzungszonenverwaltung – sprich „Bundesregierung“ – nicht anders kann, als deren Willen zu vollstrecken.
        Stichwort „Kanzlerakte“.
        Deutschland hetzt gerade deshalb so heftig, weil die Amis das so wollen. Widerstand zwecklos.
        Die Vorbehaltsrechte der Besatzer gelten trotz Wiedervereinigung und 2+4 – Vertrag immernoch. Inklusive fortdauerndem Kriegszustand mangels Friedensvertrag.
        So eklatant würde kein freier Staat gegen seine eigenen vitalen Interessen handeln, wie es die Besatzungszone Deutschland derzeit tut.
        Und Putin hat auch schon geäußert, dass sich Deutschland in den Selbstmord treiben lässt.
        Recht hat er.
        Wir liegen mal wieder zwischen den Fronten. Wenn’s knallt, haben wir wieder zu leiden. Siehe Dresden ’45.

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    • 1914 2.0 -Der feuchte Traum der EU-Politbonzen :Ich geb Gold für Eisen-Wie die Sache ausging ist bekannt.

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      • @Bernd Walter
        Wenn nichts mehr geht,kommt eben Gold ins Spiel.So war es immer.Und patriotische Duchhalte-Parolen.Jeder ist dann ein Schwein,der sein Gold nicht fürs Vaterland hergibt.(Welches dann übrigens andere einsammeln und horten, denn verschossen wird es ja nicht).Ich kann nur hoffen,dass die Menschen diesmal schlauer sind.

        0
  4. Unter den Augen des FBI und DOJ (US-Justizministerium) werden
    zur Zeit an den New Yorker Börsen erste Händler des „Hochfrequenzhandels“
    (HFT) von der CME-Gruppe vom Handel ausgeschlossen – die
    Untersuchungen gegen die CME laufen noch.
    Auslöser war das Buch „Flash Boys“,- und jetzt gibt es die erste
    Sammelklage von Händlern gegen die Betreiber der Terminbörse „CME“
    auf Schadenersatz.
    http://www.zerohedge.com/news/2014-04-13/cme-sued-giving-high-frequency-traders-peek-market-2007

    Auffällig ist die laufende Manipulation der Gold-Silberpreise am
    Comex-Gold-Future-Markt (durch die Fed, JP.Morgan, Goldman Sachs)
    trotz der eskalierenden Ukraine-Krise.
    Allerdings erfolgen die Manipulationen eher in kleinen, unauffälligen und wasserfallartigen Preisdrückungen – mit demselben Erfolg.

    Der Goldkurs erreichte heute bereits zweimal knapp die Marke von 1330,-$,
    wurde dann jedoch mehrfach „heruntergezogen“, weil sonst der US-Dollar
    eine saubere „Grätsche“ auf’s Börsenparkett hinlegen könnte.

    Die Situation in der Ukraine ist immer noch kritisch, und aus den
    Aktienmärkten wird kontinuierlich Kapital abgezogen.

    Ja, die Knechte um die Fed haben diese Woche alle Hände voll zu tun…
    Wenn der US-Dollar „crasht“, werden 240 Billionen toxischer Derivate
    der US-Banken auch Mr. Blankfein nach ganz unten, in den Staub der
    Wallstreet-Gosse befördern.

    0
  5. Watchdog@ Bevor der Dollar crasht, zünden die Amis den Planeten an.

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  6. Was sollen die Amis auch anderes sagen?
    Wenn Gold weiter steigt ziehen sich die Anlger von den US Staatsanleihen zurück.
    Ich glaube die Verluste könnten die FED nicht wett machen.
    Das wäre eine automatisierte Abwärtsspirale für das Schuldenkonto der USA.
    Problem ist nur das die FED/JP Morgen und Glodman Sachs soviel Papier Gold drucken können wie sie wollen. Anscheinend interessiert das kein Schwein, vieleicht sogar geduldet von der EU.
    Interessant wird es erst wenn die „Gläubiger“ ihr physisches Gold fordern :)

    Ich vermute eher das die Papiergoldbesitzer irgendwann ausbezahlt werden wenn der Goldpreis eine gewisse Schwelle nach unten passiert.
    Siehe ABN Amro Bank NL

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/04/niederlaendische-abn-amro-enteignet-gold-kunden/comment-page-1/

    Wir werden sehen…

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  7. http://www.finanzen100.de schreibt: „Wenn die Analysten von Goldman nun erneut zum Goldverkauf raten, wäre es doch spannend zu wissen: Was tut Goldman Sachs möglicherweise selbst? Dazu könnte ein Blick auf eine Goldmann-Studie von April 2013 helfen. Damals haben die Analysen des Geldhauses ihr Kursziel für Ende 2013 auf 1450 Dollar je Unze und für Ende 2014 auf 1270 Dollar je Unze gesenkt. Goldman selbst hat im zweiten Quartal 2013 aber den Rekordwert von 3,7 Mio. Einheiten des weltweit größten Gold-ETCs, des SPDR Gold Shares (US-Kürzel: GLD), gekauft und war damit zum siebtgrößten Besitzer dieses ETCs geworden.“

    Das war wohl (hier: http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/goldman-raet-zum-goldverkauf-aber-was-tut-goldman-selbst-_H1354722328_66751/ ) eine gute Darstellung, wie GS am Markt vorgeht.

    Andererseits vertrete ich wieder die Meinung, dass der Goldpreis nicht deutlich steigen wird, weil Amerika Befürchtungen hat, heute mehr als vor 2 Wochen, dass der USD bald durch den YEN abgelöst wird. Nachdem Russland und China ihre Strategie geändert haben, Handel nur noch in eigener Währung zuzulassen, wird es eng um den Dollar; das um so mehr, als China keine Staatsanleihen der USA mehr kaufen wird.

    Auch hier sage ich: es findet derzeit ein brutaler Finanzkrieg statt, wobei der Goldpreis nur eine wichtige Nebensächlichkeit ist.

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  8. was habe ich gehört, sie hätten 80.000 Bänker entlassen, da müssen sie wohl einen vergessen haben, wie war noch mal der Name Currie.
    Also ich habe so das Gefühl, dass sich das Blatt bald wenden wird, dass die Goldbesitzer das Sagen haben werden, alles andere kann man vergessen! Wenn man sich die ganzen Hochhäuser in Ffm ansieht und weiß, dass sie alle leer sind, ist das doch ziemlich traurig, bei der Wohnungsnot!

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    • @hanny
      Der Sturm, der 2008 begann, ist noch lange nicht vorrüber.Er wird wieder massiv zunehmen und das faule Geäst hinwegfegen.Er hat eine reinigende Wirkung in der Natur wie das Feuer auch.Wie hieß mal ein Song von den scorpions : ….the wind of change. Ja,den brauchen wir.Einen,der dieses Finanzsystem niederreißt.

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  9. Die Goldman Prognose kann sich aber als richtig herausstellen.
    Die Masse hat niemals recht an der Börse. Einzelkämpfer behalten meistens recht.-leider –
    Daher, ich bin sehr vorsichtig geworden.

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    • @Silberomega
      Genau das will ja auch die FED und damit G&S. „Bloß jetzt kein Edelmetall kaufen“,schon gar nicht physisch,vorsichtig abwarten.Auf alle Fälle rät G$S natürlich ihre Produkte und Fonds jetzt zu kaufen, allesamt auf Hochglanz gedruckt.
      Problem: Nur wer hortet dann das ganze Gold ? und wer kauft die Papiere ?
      Das erinnert mich so an die Schafsherde,die man durch ein bestimmtes Gatter treiben will.Mit dem Hund (Vorsicht vor dem ).Und die Schafe sind natürlich vorsichtig, sie werden ja auch vor dem Hund gewarnt.
      Deshalb: „So fühlt man die Absicht und man ist verstimmt“ (Goethe)

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