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Goldstandard: Romney unterstützt Initiative der US-Republikaner

Gold deckt Papierwährung: Bis Anfang der 70er-Jahre Normalität!

Die Republikaner wollen im Wahlkampf erneut die mögliche Rückkehr zu einer Gold-Bindung des US-Dollars erörtern.

Im Rahmen des US-Wahlkampfs wollen die Republikaner eine Kommission einrichten, die die mögliche Rückkehr zum Goldstandard erörtern soll. Das berichtet das Wall Street Journal.

Die Republikaner erinnern sich dabei der einstigen Initiative von Ronald Reagan. Der ehemalige US-Präsident hatte während seiner Amtszeit ebenfalls ein Gremium einberufen, um die erneute Gold-Bindung des US-Dollar zu prüfen, die unter Präsident Ford Anfang der 70er-Jahre aufgegeben wurde. Reagans Experten kamen damals zu einem negativen Bescheid.

„Um die Machbarkeit einer Metallbasis für die US-Währung zu klären, soll eine ähnliche Kommission eingerichtet werden, die mögliche Wege untersucht, den Dollar an einen fixen Wert zu binden“, so ein Sprecher des Republican National Committee.

Selbst Präsidentschafts-Kandidat Mitt Romney steht dem Thema aufgeschlossen gegenüber: „Ich befürworte es, wenn wir eine ganze Reihe von Ideen untersuchen, die helfen unserer Währung und unserer Geldpolitik mehr Stabilität zu verleihen“, wird Romney zitiert.

Aber der Obama-Herausforderer schränkt die Sache ein: „Ich weiß, als wir in der Vergangenheit einen Goldstandard hatten, war es falsch, dem Kongress keinerlei Einflussmöglichkeiten zu lassen. Denn auch bei einem Goldstandard muss jemand entscheiden, wie das Umtauschverhältnis zwischen Gold und Dollar aussehen soll.“

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Eingetragen von am 24. Aug. 2012. gespeichert unter Gold, News, Politik, US-Dollar, USA, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

17 Kommentare für “Goldstandard: Romney unterstützt Initiative der US-Republikaner”

  1. Ich lach mich schlapp – wenn die Amerikaner den Goldstandard wieder einführen, dann haben sie zwar eine stabile Währung, aber kaum noch Möglichkeiten zur geldpolitischen Lockerung. USA wäre dann binnen weniger Jahre Bankrott oder müssten alle Staatsausgaben massiv drücken.
    Dazu kommt noch, dass die bereits vorhandenen Schulden massiv aufwerten würden. Das würde insgesamt die Reichen / Nettogläubiger dieser Erde sehr freuen, während die Armen / Nettoschuldner sehr schaden. So ein Vorschlag kann auch nur von einem Republikaner kommen.

    Mal abgesehen davon bräuchten wir einen Goldpreis der locker 100 mal so hoch ist um auch nur einen Teil des Dollars in Gold zu decken. Viel schlauer wäre eine stabile Parallelwährung die mit Gold gedeckt ist, während weitere Schulden auf Dollarbasis gemacht werden können…

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  2. Nathan der Weiße

    ..stimmt. Einen reinen Goldstandard wird es niemals geben. Die Vermögenswerte sind viel zu enorm angewachsen und können allein mit Gold nicht abgedeckt werden. Ein Rohstoff- und Währungswarenkorb könnte allerdings helfen. Es wird also allenfalls ein Gold-Randstandard in Kombi mit anderen Metallen oder Rohstoffen. Alle reinen Goldstandard-Anhänger sind Träumer..

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    • @nathan der weise
      Man muss unterscheiden, zwischen einem Goldstandard und einem Gold Devisen-Standard. Einen Goldstandard, da hast Du völlig recht, wird es nicht geben. Denn da müßte die Unze 50.000 EUR und mehr kosten.Ein Devisenstandard, mit 5 % Goldhinterlegung wäre möglich.Das Gold würde ja nur hinterlegt, keiner hätte das Recht sich das Gold auzahlen zu lassen, wie beim Goldstandard.Also bleibt es bei der FED wie eh und je und ohne Kontrolle. Denn der Golddevisenstandard ist nur Papier.
      Beim echten Goldstandard wäre der Staat verpflichtet, meine Euros in Gold umzutauschen, wie es auf dem Schein draufgedruckt ist.
      Also: 35 $ gebe ich hin und erhalte dafür eine Unze Gold wie 1933 ( USA) und unabhängig von Inflation oder sonstigen Wirren. Dass die USA diesen Standard aufgeben mußte, war klar, denn sonst hätten sie heute kein Gold mehr.

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    • Eine 100% Golddeckung ist sehr wohl möglich. Alles was dafür notwendig wäre ist z.B. daß die USA kräftig Dollars druckt (macht sie sowieso) und damit zwecks Deckung der eigenen Währung den Goldmarkt leerkauft. In Folge dessen schiesst der Goldpreis gen Himmel und die Reserven reichen zur Deckung.

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  3. …… warum nicht .
    Eine 100 % Deckung kann es nicht geben , denn die
    Geldmenge kann nur noch in Billionen gemessen werden.
    Aber eine Teildeckung ist auch heute noch machbar.
    Noch , aber bald ist es zu spät , denn das Drucken von wertlosem Papier geht weiter.

    0
    • …. wenn du wirklich der Meinung bist, dass Geld wirklich nur wertloses Papier ist, dann schicke es bitte an folgende Adresse:

      Peter Stegmann
      Weinsteige 14
      50667 Köln

      ich werde es gerne für dich vernichten.

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      • @Prophet
        Papiergeld ist nicht wertlos, es ist nur ungedeckt.Das ist ein Unterschied.
        Papiergeld ist ein Versprechen des Staates, dass man damit seine Schulden bezahlen kann (So etwa steht es auch auf dem Dollar drauf – this note is legal tender for all debts public and private-).
        Also, Papiergeld ist ein Versprechen auf eine Ware und solange jeder sein Versprechen hält ist es nicht wertlos. Ist eben wie bei einer Heiratsurkunde, da hat man versprochen, bis das der „Tod euch scheidet oder so“. Auf dem Dollar verspricht man das auch: „In God we trust“.
        In dem Augenblick aber, wo ein Partner (Kontrahent) das Versprechen bricht, ist die Urkunde wertlos. Und Geld wird in dem Augenblick wertlos, wenn der Staat seine Schulden nicht mehr bezahlen kann oder will !.
        Noch ist es nicht soweit, aber die Gefahr ist real. Deshalb muss man sich absichern, mit einem Ehevertrag oder mit Gold, denn sonst ist man ruiniert.

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      • Objektiv gesehen haben Geldscheine zum Beispiel nur einen sehr geringen Wert, es reicht gerade mal für ein kleines Feuerchen. Alles was darüber hinausgeht ist nur der blinde Glaube, auch in Zukunft noch etwas dafür zu bekommen. Wer z.B. große Mengen Geldscheine hortet spekuliert eben darauf und Spekulationen können auch schiefgehen, wie wir alle wissen.

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  4. Ich habe dir einen 1000 Reichsmarkschein meiner Grosseltern zugeschickt, den kannst du bei der Reichsbank gegen Goldmünzen tauschen, steht zumindest drauf auf dem Wisch. Ansonsten gib es ja bei ebay immerhin noch 50 Eurocents für das Papier.

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    • @Jupp
      Es gibt auch noch 1 Billion Mark von 1923 bei ebay, die kosten etwa 3 EUR
      Wenn man nun 6 von den Dingern ersteigert, könnte man die kompletten Staatsschulden von Deutschland bezahlen.Schäuble könnte sich freuen.
      Es gab da so eine Story von meiner Oma 1923
      Man ging mit einem Kinderwagen voll solcher Scheine einkaufen.Wenn man nun den Wagen vor dem Geschäft parkte, passierte es, dass der Kinderwagen geklaut war, das Papiergeld jedoch lag am Strassenrand.

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  5. Fiatwährungen oder irgendwelchen Goldstandards hin oder her, die Frage des VERTRAUENS an den „Spiel“-Regeln zwischen den Akteuren, nicht nur in der Wirtschaft, bleibt das letztlich Entscheidende.
    So könnten z.B. Fiatwährungen genauso vertauenswürdig sein, wenn Zentralbanken massvoll handeln würden und einfach ein Goldstandard würde auch nichts bringen, solcher kann auch im Bedarfsfall einfach anulliert werden, wie schon geschehen.
    Aber allgemein in einem z.Z. verbreiteten System, welches auf Prämisen der Gewinnmaximmierung/Unersättlichkeit des EINZELNEN basiert und dass angeblich nur sowas irgendwie am Ende dem Wohl DES GANZEN dienen soll, also dem ganzen Konstrukt traue ich sowieso nicht.
    Dieses ist was letztendlich nicht vertrauenswürdig ist.

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  6. Kleine Korrektur zum letzten Beitrag:
    …Goldstandards bringen genauso wenig Vertrauen, denn sie können einfach bei Bedarf abgeschafft werden, wie schon geschehen.
    So ist letztendlich Vertrauen keine Frage zw. Fiatwährungen oder ein Goldstandard, sondern es muss zuallerst ein Vertauen bezüglich vereinbarte Normen/Regeln zw. den Akteueren in allen Bereichen des Lebens hergestellt worden sein.

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    • @darius
      Sicher, aber erst mal gäbe es Vertrauen und das wäre schon mal ein Anfang. Weil man Gold nicht inflationieren kann, denn Inflation ist und bleibt Betrug am Volk. (Benjamin Franklin). Und einer Regierung, welche subtil betrügt, indem sie Inflation schafft, der kann man nicht vertrauen, so nicht und auch anders nicht.

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  7. @Anaconda
    Genau…: Wenn Regierungen sowieso das Volk betrügen wollen, weil sie eher bestimmte mächtige Interessengruppen schützen, dann werden doch solche Mechanismen aufrechterhalten, die das ermöglichen, dann wird ein Goldstandard unter solchen Voraussetzungen sowieso nicht geben und wenn das alles nicht so wäre, wäre es nicht einmal nötig, dann würden alle in die Zahlungsmittel der Staaten vertauen können -das wollte ich nur andeuten.
    Wenn aber infolge vom Auseinanderbrechen von Gesellschaften oder Länder in Krieg geraten und so erst beim Chaos… Gold wieder zum „natürlichen“ Standard wird, dann erwünscht man sich wirklich kein Goldstandard…

    1+
    • @Darius
      Nun ist es aber in der Vergangenheit immer so gewesen, dass das Volk letztlich betrügerische Regierungen abgewählt hat (um nicht zu sagen zum Teufel gejagt hat.).Und Gold hat bei den Menschen schon immer mehr Vertrauen gehabt, als alle Regierungsversprechen zusammen.Isaak Newton sagte mal: „Wenn Regierungen eine göttliche Weisheit und Vorausschau hätten, bräuchte man kein Gold, doch bis es soweit ist, rate ich Ihnen auf Gold zu setzen.“
      Und Socrates formulierte es ähnlich : „Ich habe nichts gegen Papiergeld, vorausgesetzt die Regierungen verfügen über eine göttliche Voraussicht“
      Ob der eine vom anderen den „Gutenberg“ gemacht hat ?
      Ein Goldstandard muss nicht unbedingt zum Krieg und Elend führen, die Vergangenheit hat eher gezeigt, dass es zwar etwas weniger Wohlstand gab, dafür war der aber beständiger.
      Stabilitätsdauer der Goldstandards:
      Franz.Franc: 1814-1914 (100 Jahre)
      Holl Gulden: 1816-1914 (98 Jahre)
      Pfund Sterling 1821-1914 (93 Jahre)
      Schweizer Franken 1850-1936 (86 Jahre)
      Belg.Franken 1832-1914 (82 Jahre)
      Schwedische Krone 1873-1931 (58 Jahre)
      Deutsche Mark 1875-1914 (39 Jahre)
      Ital.Lira 1883-1914 (31 Jahre)
      Der erste Weltkrieg hat die Goldwährung beendet.Warum ? weil der Krieg nicht mal 1 Woche gedauert hätte, hätte man mit Gold bezahlen müssen.
      Ich behaupte mal so aus dem Fenster: Mit einem Goldstandard gibt es keinen Krieg, da dieser unbezahlbar wäre. Den kann man nur mit billigem Papiergeld bezahlen (Mit Dollars in etwa).Mit Gold niemals.

      1+
  8. @anaconda
    Vielen Dank für diese ausführliche Antwort, wahrscheinlich habe ich da Einiges ohne viel eigene Anstregung (Recherche, etc..) dazugelernt! -;)

    0
  9. @anaconda
    Wirklich toller Beitrag

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