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Griechenland: Finanzämter sperren Schließfächer

Der griechische Staat bemüht sich stärker denn je, Zugriff auf die Vermögen wohlhabender Staatsbürger zu erlangen. Angeblich wurden seit Anfang 2014 mehr als eine halbe Millionen Pfändungen von Bankkonten steuerpflichtiger Griechen vorgenommen und Tausende von Schließfächern gesperrt. Vielfach soll dies ohne weitere Vorankündigung gegenüber den Besitzern geschehen sein, sofern die Betroffenen über einen gewissen Zeitraum Zahlungen an den Fiskus schuldig geblieben sind. Mehr

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Eingetragen von am 20. Jul. 2014. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

18 Kommentare für “Griechenland: Finanzämter sperren Schließfächer”

  1. Ich bin auch mißtrauisch , ich würde Edelmetall nicht in einem Bankschließfach lagern.
    In einer richtigen Wirtschaftskrise greift der Staat auf alles zu.

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    • @Bauernbua
      Ja, das ist eben der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz.Gebe ich das Gold ins Schließfach, bin ich zwar noch immer der Eigentümer des Goldes,aber besitzen tut es die Bank.Dieses kleine Problem hat auch die BRD mit seinem Gold, gelagert in den USA. Diese sitzen nun auf dem Gold.Daher kommt auch der Begriff „Besitz“.
      Also, sein Rettungsboot hat man in Besitz.Apropos Eigentum, man muss nicht mal der Eigentümer des Liferaft sein, wenn das Schiff untergeht. Oder:
      Geliehenes Gold tut es in der Krise auch.

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    • Sehe ich genauso. Ein Schließfach ist schließlich bei der Bank registriert und somit auch dem Staat sofort bekannt. Versichern muss ich es auch noch zusätzlich.

      Auch ich besitze etwas Gold in physischer Form. Da die Lagerung daheim (die beste Variante) versicherungstechnisch ebenfalls alles andere als unproblematisch ist, wähle ich die nächstbeste Variante: ich lasse es in einem Nicht-EU-Land in einem Schließfach verwahren.

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      • Die Schließfächer in Griechenland betrafen säumige Steuerschuldner. D.h. konkret der Staat muss erst einmal eine Steuerschuld und deren Säumnis feststellen. Solange diese Schuld und Säumnis nicht rechtskräftig festgestellt wurde, braucht man keinerlei Befürchtungen haben.

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        • @Krösus
          wenn die Steuerschuld offensichtlich ist schon. ZB bei Steuerhinterziehung.
          Da können die Herren das Fach und die Konten schon sperren, lange bevor die bei Ihnen an der Haustür klingeln.Ansonsten wird Ihnen natürlich eine Zahlfrist eingeräumt.Erhält das FA aber Kenntnis,dass sie den geschuldeten Betrag nicht werden aufbringen können, können die auch schon vorher zugreifen,im Rahmen der Sicherstellung der Leistungen.Das FA und der Zoll haben mehr Befugnisse als Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen.Nicht ohne Grund hat der Staat diese damit ausgestattet.

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          • @anaconda.Ich kenne Situationen in denen Steuerfahnder/Betriebsprüfer die Höhe der Steuern pauschalierten und dann dem Steuerberater“ großzügig“ 20% entgegen kamen.Steuerberater sind nämlich den Ämtern loyaler gesonnen als ihren Mandanten,man will ja selbst kein Stress mit dem FA.Für 2012 sollten Vater und ich (inkl.Gewerbesteuer) mal eben 82700€ Zwangsgeld abgeben,als mein Bruder (Betriebsprüfer) alles nochmals durchging waren es ca.50000€.Das ist ,wenn an Hilfe bekommt,alles sehr „flexibel“!

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            • @heiko
              So ist es.Steuerberater sind de facto dem Finanzamt verpflichtet und angehalten,den Mandanten zur Steuerehrlichkeit““motivieren“.Letztlich kann der Berater zur Haftung herangezogen werden, wenn der Mandant das FA beschummelt.

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            • Ich weiß von deutschen Geschäftspartnern, dass viele Steuerberater eine ausgeprägte Blockwart Mentalität gegenüber dem Staat haben. In Ö ist es wie üblich gemütlicher. Ich kann mit meinem Steuerberater wirklich alles bereden und der sagt mir dann ob es geht, ob man es riskieren kann oder ob man es wirklich lassen soll. Der Schmarotzeranteil in D ist halt höher als in Ö, da müssen die Leistungsbereiten noch mehr gefedert werden. Mutti wird’s schon richten.

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          • Auf jeden Fall kommt so etwas nicht überraschend. Es bleibt genügend Zeit alles in Sicherheit zu bringen. Im Übrigen wird ein halbwegs intelligenter Mensch sich nicht nur aufs Schließfach verlassen.

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            • @Krösus
              Ihr Wort in Gottes Ohren.Aber die meisten Katastrophen kommen leider überraschend.Bankfeiertage (Moratorien) werden zum Wochenende verhängt. (Schäuble: soetwas macht man übers Wochenende).Ob da dann Schließfächer ausgenommem werden ?
              Wer weiß, erst mal ist der Eingang zur Bank verrammelt und davor stehen auch immer ein paar Schutzbeamte mit dem Bulli und dem Hund, für den Fall, dass einer der Kunden renitent wird.

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            • Anaconda
              Beim Argentinien Crash wurden auch die Bankschließfächer gesperrt.

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    • EU und Euro werden Europa zerstören

      Besonders der deutsche Staat, dieser entpuppt sich als wahrer Weltmeister in Sachen Steuern und Abgaben!

      Nicht umsonst haben wir die höchsten Steuen und Abgaben seit Bestehen der Bundesrepublik – Die Schulden Union der EU will finanziert sein!

      Wer dem Staat traut hat schon verloren, da gebe ich Ihnen ausdrücklich recht!

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      • Das ist Unsinn und entspricht so nicht den Tatsachen. Seit der deutschen Einheit wurden Vermögende, Erben und Spitzenverdiener mit milliardenschweren Steuersenkungsorgien beglückt, während für die Masse der Durchschsnittseinkommen die Belastungen permanent gestiegen sind und weiter steigen.

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        • Antwort an Sie

          Sie sollten meinen Kommentar richtig lesen, genau dies habe ich gesagt nur eine diplomatischere Wortwahl verwendet!

          Aber wenn es Sie beruhigt, auch Ihre Worte sind richtig, dennoch sollte man die Meinung anderer nicht als Unsinn bescheiben, dies ist ein schlechter Stil für eine gemeinsame Ansicht die sich fundamental eigentlich nicht unterscheidet und soweit nicht auseinander liegt.

          Übrigens ist der zweite Satz meines Kommentars ist in Fachmedien nachprüfbar, dehalb ist der erstgenannte Satz stimmig und dehalb die logische Schlussfolgerung.

          Freundliche Grüße an Sie

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          • Ich habe Ihren Beitrag nochmals gelesen,komme dennoch zu dem Schluss, dass Sie bestenfalls die halbe Wahrheit geschrieben haben.
            Fachmedien die Vertrauen verdienen, kenn ich nicht. Es sind im Übrigen nicht die Schulden der EU die den deutschen Normalbürgern aufgenötigt werden sollen. Dass dies so in den Fachmedien steht, hat seinen Grund, in den unbequemen Wahrheit, dass sich die Finanz und Exportindustrie im europäischem Süden verspekuliert hat, obwohl man es besser hätte wissen müssen. Was dem Normalbürgern und nicht nur den deutschen aufgenötigt werden soll, sind die Verbindlichkeiten von Banken, Versicherungen, Riester und Rürup Renten, Investmendfonds usw. usw., die diese selbst nicht mehr bedienen können. Das die Griechen, Spnaier usw. auf Kosten der deutschen Proleten leben, ist das was deutsche Proleten glauben sollen, weild as so in den Fachmedien steht. Und offensichtlich funktioniert dies fast reibungslos. Hat ja früher auch funktioniert, die völkische Karte wird immer dann gespielt, wenn die Krisenverursacher einen Sündenbock suchen.

            Denn die einen stehn im Dunkeln und die andern stehn im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.

            B.B.

            Es lag aber ansonsten nicht in meiner Absicht Ihnen zu Nahe zu treten, also sorry.

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  2. Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes,- aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.

    Friedrich Nietzsche

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    Im Übrigen mag die Frage, wer Sie wohin küssen darf, für Sie selbst von erheblicher Bedeutung sein, für Andere, das darf ich Ihnen mit aller Gewissheit sagen, ist diese Frage nur von mäßigen Interesse.

    …………………………………………………………………………………………..

    2 Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, obwohl ich mir beim Universum doch nicht ganz sicher bin.

    Albert Einstein

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