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Großbanken passen Gold-Prognosen an, weil die Fed zögert

Ende der Goldpreis-Rally mit dem Ende von QE3: Davon gehen immer noch viele Bankanalysten aus.

UBS und Barclays heben ihre Goldpreis-Prognose an. JP Morgan erklärt, man habe eine Long-Position aufgebaut. Bei anderen Bank-Analysten überwiegt die Skepsis.

Die jüngste Entscheidung der US-Notenbank, ihre Goldpolitik vorerst nicht zu straffen, hat einige Großbanken-Analysten dazu veranlasst ihre Goldpreis-Erwartungen anzupassen.

Die Schweizer UBS hat ihren 1-Monats-Forecast von 1.250 Dollar auf 1.450 Dollar angehoben. Innerhalb der kommenden drei Monate erwartet man nun 1.375 Dollar, statt zuvor 1.350 Dollar.

Die britische Investmentbank Barclays erklärte in einem Analyse-Papier, der Goldpreis habe unter den veränderten Bedingungen Potenzial, bis zum Oktober auf 1.482 Dollar zu steigen. Man rechnet für das vierte Quartal 2013 mit einem Durchschnittspreis von 1.463 Dollar

JP Morgan erklärte diese Woche gegenüber Anlegern, man habe nun eine Long-Position auf Gold eröffnet. Die Maßnahmen der Qualitativen Lockerung (QE) seien in den vergangenen fünf Jahren der Haupttreiber für den Goldpreis gewesen. Es könne nun im Zuge der Kehrtwende seitens der Fed wieder stärkere Unsicherheit hinsichtlich künftiger Inflation aufkommen.

Aber es gibt weiterhin Institute, die gegenüber Gold weiter negativ eingestellt sind. „Während jede weitere Verzögerung [der QE3-Drosselung] dem Goldpreis wahrscheinlich kurzfristig förderlich ist, denken wir nach wie vor, dass es sich nur um eine Verzögerung des Unvermeidlichen handelt“, sagt Adam Longson, Analyst bei Morgan Stanley. Man erwarte für das kommende Jahr einen durchschnittlichen Goldkurs zwischen 1.200 und 1.350 Dollar. Danach werde Gold noch tiefer tendieren.

Bei der Citigroup bläst man ins gleiche Horn. Gold habe zwar kurzzeitig Aufwind erhalten und könne in den kommenden Wochen noch steigen, die Kurse würde in diesem Jahr aber wahrscheinlich auf unter 1.250 Dollar pro Feinunze sinken und sich im kommenden Jahr auch durchschnittlich auf diesem Niveau bewegen, prognostiziert Citi-Analyst Heath Jansen. Der physische Markt in China sei gut versorgt und stärkere Goldverkäufe von Produzenten trügen dazu bei, dass das Aufwärtspotenzial für Gold limitiert bleibe. So die Begründung.

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Eingetragen von am 24. Sep. 2013. gespeichert unter Banken, Fed, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

31 Kommentare für “Großbanken passen Gold-Prognosen an, weil die Fed zögert”

  1. Da haben wir’s ja endlich schwarz auf weiss – „Stärkere Goldverkäufe von Produzenten“ – trügen dazu bei, dass das Potenzial für Gold limitiert bleibe! Ich gehe sogar noch weiter – sollte der Goldpreis tatsächlich auf 1000 Dollar abstürzen, ist dies die alleinige Schuld der chaotischen Goldminenbranche! Diese muss aktuell höllisch aufpassen, dass Gold nicht völlig in der Bedeutungslosigkeit versinkt! Es ist halt bei Gold nicht anders, am Schluss zählen nur harte Fakten und Tatsachen – und nicht Hokuspokus von wegen Verschwörungstheorien, Manipulationen etc.!

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    • @Sugus
      Hatte wir alles schon mal.Bedeutungsloses Gold,Fällt auf 30 $, lästernde Bänker,alles schon da gewesen in der Geschichte der letzten 60 Jahre.Vergessen ? Gold kam aber immer dann zurück, als keiner mehr dran glaubte.Und so wird es wieder kommen, wenn es nicht vorher zum Crash der Währungen kommt.
      Wer aus der Vergangenheit nichts lernt, ist verdammt sie zu wiederholen (Churchill)

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      • @anaconda

        Nein, habe ich nicht vergessen und darum gebe ich Gold noch etwas Zeit, bzw. eine letzte Chance! Aber, es zeigt sich jetzt eben doch immer mehr, dass die Produzenten selbst hauptverantwortlich sind für die aktuell tiefen Preise und sonst niemand!

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    • Gold unter 1000$ alleinige Schuld der Minenindustrie? Sorry, aber ich kann dich nicht mehr ernst nehmen!

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      • @W

        Spielt mir keine Rolle.;-)! War gestern bei einem Goldhändler – gähnende Leere in den Verkaufsräumen, die verkaufen derzeit fast nichts – so sieht die Realität, zumindest bei uns in Europa aus – mein guter!

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        • @sugus. Besser jetzt verkaufen(Hoffnungstirbtzuletzt).Der Goldmarkt wird bald so überschwemmt sein ,das es bald höchstens zur Firmung,Taufe….als Allerweltsgeschenk benutzt wird!Der Markt ist sowas von platt(wie Solarindustrie).Es ist vorbei!Geh in Norwegische Kronen ,Dollar oder Franken,so besteht die Möglichkeit bei „Erholung“zurück zu kaufen!Aber ehrlich ich sehe kein Land mehr für EM!

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          • @Heiko
            also, wenn sugus verkaufen will,gerne.Schon merkwürdig,dass sugus den Goldproduzenten die Schuld für den Preis gibt.Wie ist es mit Aktien ? oder Immobilien oder Anleihen etc.Gerade die werden vermehrt,dass die Wände krachen.
            Also wenn etwas vermehrt überflüssig produziert wird,dann ist es bestimmt ncht Gold und Silber.Es sind die Papiere,nur die werden von den Anbietern eben besser schöngeredet.Wertpapier klingt auch viel besser als Schuldpapier.Goldwert eben.
            Doch am Ende der Hype wird nur noch Gold und Silber bleiben und die Menschen werden die Papiere verbrennen.So wie in der französischen Revolution.Sagte dann schon Napoleon:“Wir bezahlen in Gold oder gar nicht.“
            Eichelburg oder Schulte hin oder her.Kassandras werden eben niemals ernst genommen,bis es passiert.

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          • @anaconda

            Ich habe nie gesagt, das Gold und Silber überflüssig sind – sondern nur, dass im Moment zuviel produziert wird aufgrund der ungenügenden Nachfrage. Sieh mal unter Miningscout.de von heute nach – der CEO von Goldcorp. – aktuell grösster Goldproduzent aufgrund der Börsenkapitalisierung, hält weiterhin an einem starken Wachstumskurs fest und will die Produktion weiter massiv erhöhen. Durch die „Blume“ gesprochen – er nimmt einen noch tieferen Goldpreis bereits heute in Kauf und hofft auf die Zukunft, insbesondere auf die Käufer in Asien. Sorry, aber das sind alles andere als gute Preisaussichten!

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  2. @ Heiko
    Und in 15-20 Jahren seh ich kein Land mehr MIT EM! Dann ist nämlich alles aus dem Boden raus. Abgesehen von den Tresoren unter der Erde. Und beim Silber noch viel früher ( 10-15 Jahre ). Wenn ihr beide ( inkl. Heiko) dann besser schlafen könnt, dann macht es eben und tauscht es zurück – oder erst mal nur 25-50% eures Bestandes.

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    • @latus

      Weder Gold noch Silber werden wirklich jemals knapp werden – das ist schlicht ein Hirngespinst à la Schulte und Eichelburg! Die Minenindustrie hat in den letzten Jahren als der Goldpreis noch ständig stieg, viele neue Projekte gestartet. Diese sind jetzt zum Teil vielleicht etwas verschoben worden, aber ein echter Engpass wird daraus nie entstehen. Zudem werden immer mehr Minen fast vollautomatisch, oder mit Hilfe von Roboter ausgebeutet, sodass die Förderkosten sinken. Das alles nützt dem Goldpreis leider rein gar nichts!

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      • Verkaufen!Alles!

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      • Es ist immer hilfreich, wenn sich ein „Experte“ zu einem Thema äußert
        (Silber-Vorräte) und endlich Klarheit schafft (Sugus).

        Eine Studie aus dem Jahre 2010 prognostizierte ein Ende der verfügbaren
        Silbervorräte bereits für 2015, wobei man davon ausging, daß
        weltweit seit über einer Dekade jährlich mehr Silber verarbeitet als
        produziert wird – dieser Trend hält an.

        http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sz-serie-rohstoffe-iii-silbervorraete-werden-knapp-1.905239

        Im Jahre 2011 wurde weltweit eine Gesamtmenge von fast 25.000 Tonnen Silber gefördert. Der Löwenanteil der Silberförderung entfällt dabei auf den amerikanischen Kontinent, der für mehr als die Hälfte der Menge verantwortlich ist.
        An der Spitze der Förderländer in Amerika stehen Mexiko mit 4500
        Tonnen und Peru mit 4000 Tonnen.
        Ebenfalls 4000 Tonnen werden von China gefördert.
        Weitere wichtige Länder mit Silberminien sind Australien (1900 t),
        Chile (1400 t) , USA (1160 t), Polen (1200 t), Kanada (700 t),
        Russland (1400 t) und Bolivien(1350 t).
        Alle restlichen Länder mit Silbervorkommen fördern zusammen noch
        eine Menge von 2200 Tonnen.

        Neue Explorationsergebnisse aus Peru und Mexico erweitern die Silber-
        Vorkommen für eine weitere Dekade, sodaß ab dem Jahre 2025 mit einer
        Verknappung der Silberförderung gerechnet werden muß.

        Der Satz „Weder Gold noch Silber werden wirklich jemals knapp werden“
        ist tatsächlich ein Hirngespinst und leicht zu widerlegen.

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        • @Goldminer
          Ähnliches schrieb schon vor Jahren das angesehene National Geographic
          Silber bis 2015-20120 und Gold bis 2030. (Bei heutigen Abbaubedingungen)
          Sicher gibt es mehr Gold (So ist in den Ozeanen der welt ein vielfaches davon in gelöster Form vorhanden), aber da kommt man nicht dran.auch nicht an das Gold vom Mars oder vom Mond.Es sei denn, der Preis der Unze steigt auf eine Million $ nach heutigem Dollarwert. Einem Ingenieur ist eben nicht zu schwör.

          0
          • Sorry, meinte natürlich 2015-2020 !

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          • @…….! Der sugus hat Recht!Der Experte auch!Und sugus soll sein Metall endlich verkaufen!Alle Anderen sollen es horten und sich erfreuen am mattem edlem Glanze!

            0
  3. @Sugus
    Jeder Unternehmer sagt natürlich dass er mehr produzieren will.das ist bei Automobilen nicht anders als bei Gold.Schließlich stehen auch tausende VW und Mercedes auf Halde,aber billiger verkauft werden sie trotzdem nicht.Auch nicht nach Afrika.Selbst dann nicht, wenn sich ein Afrikaner nur einen billigeren Mercedes leisten könnte und diesen dann auch kaufen würde.
    Gold wird immer gekauft werden und man kann es,anders als bei Autos, bequem
    in den Minen lagern und auf bessere Preise warten,denn es rottet nicht.
    Wer weiß,vielleicht verkaufen die Minen das Gold,welches sie vor Jahren zu 400 $ produziert haben jetzt zu 1.300 und verkaufen das Gold welches sie jetzt zu 1600 $ fördern im Jahr 2020 zu 3.000 $.Gehen würde das,weil eben Gold nicht verrostet.

    0
    • @anaconda

      Da hast Du natürlich auch wieder Recht, und die Zukunft wird zeigen wohin die Reise mit dem Golde geht.;-) Ich denke für heute haben wir genug debattiert und für gute sachliche Gegenargumente bin ich letztlich immer dankbar, nur so macht es Sinn sein Investment immer wieder mal zu überdenken!

      0
      • @sugus .Verkaufen!Das bei Dir mit Gold ist wie mit einer unglücklichen Ehe!Du hast keine Freude mehr dran,man heiratet eine Frau/kauft Gold und etwas später trifft man eine Hübschere/andere Assetklasse.Eine Qual beginnt und man wiegt ab zwischen Für und Wieder.Das macht krank,besser trennen.Und man solle mir nicht mit falschem Vergleich kommen,ist alles der gleiche Mist!Also verkaufe (nicht soviel denken),leg es in Fremdwährung an und später, evtl. kaufe günstiger nach!Das lamentieren über dumme Minenmanager bringt Dich auch nicht weiter.Verkaufen!

        0
      • Gold ist Geld, kein Investment.
        Alleine das zeigt mir trügerisches im Satzbau!

        Gold/Silber=Geld Papier=Papier. Papier mit Geld zu koppeln ist eine Frechheit.

        Es gibt nur eine Richtung. Und die wird nach oben gehen!

        Weshalb horten die Banken Gold?? Weil sich das Blatt wenden wird und die wahren Werte im Keller sind. Ausgenommen Aktien xD

        0
  4. Gold ist nicht nur Geld sondern gleichzeitig eine Vermögensversicherung. Wer in den heutigen Zeiten Vermögen besitzt und es nicht durch Edelmetalle absichert handelt grob fahrlässig. Sobald sich die Finanzkrise wieder zuspitzen wird, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passieren wird, wird Gold neue Höhen erklimmen.

    0
  5. Pernam1
    Inzwischen haben wir eine finanzielle Dauerkrise und trotzdem schwächelt Gold. Ich glaube nicht, dass Gold wieder neue Höhen erklimmen wird und hoffe dass es zumindest nicht noch weiter nach unten geht.

    0
  6. Ergebnisbericht des „Blindenvereins“ CFTC nach 5-jähriger Untersuchung
    zu Vorwürfen der Silberpreis-Manipulation:

    man sieht nichts, man hört nichts, man weiß nichts, man kann
    einfach nichts dagegen tun…

    Grund: die US Federal Reserve und ihre korrupten Großbanken
    handeln im Auftrag des Staates …

    „Yes, we can!“

    http://etfdailynews.com/2013/09/26/cftc-silver-probe-see-no-evil-hear-no-evil-speak-no-evil/

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  7. …..und deshalb wird des nix mehr mit den Traumkursen! Aus die Maus – in diesem Leben! Fed und Government bestimmen die Regeln und ändern was sie wann wollen.

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