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Goldbestände des größten Gold-ETFs erreichen neues Allzeithoch

Anteile an Gold-ETFs sind Gold-Forderungen und als echtes physisches Investment umstritten.

Mit dem Anstieg der Edelmetallkurse haben auch die großen mit Gold hinterlegten Fonds wieder deutlich stärkeren Zulauf erhalten.

Der weltweit größte Gold-ETF SPDR Gold Trust lagerte am gestrigen Montag offiziell 1.326,81 Tonnen an physischem Gold für seine Anleger ein. Ein neues Allzeithoch. Seit Jahresbeginn stiegen die Bestände dieses Exchange Traded Fonds laut den Angaben des Anbieters um 72,24 Tonnen oder 5,7 Prozent.

Alleine seit Anfang September nahmen die offiziellen Goldbestände um 37,29 Tonnen oder 2,9 Prozent zu. Eine SPDR-Goldmenge von mehr als 1.300 Tonnen wurde zuletzt Anfang September erreicht, das erste Mal seit 8. August 2011. Das letzte Allzeithoch stammt vom 1. Juli 2010 mit seinerzeit 1.319,22 Tonnen.

Gold-ETFs sind beliebte Gold-Anlageprodukte großer Investment-Fonds. Der bedeutendste SPDR-Anteilseigner ist John Paulson. Sein Hedgefonds Paulson & Co. besaß im vergangenen Juni SPDR-Anteile im Wert von 3,39 Milliarden US-Dollar. Man muss dem Management gutes Timing bescheinigen. Im vergangenen Quartal hatte Paulson sein Engagement in dem Gold-ETF noch um 26 Prozent aufgestockt, bevor der Goldpreis seine aktuelle Rally begann (Goldreporter berichtete).

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Eingetragen von am 25. Sep. 2012. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “Goldbestände des größten Gold-ETFs erreichen neues Allzeithoch”

  1. Da wird Goldman Sachs ja wieder mächtig lachen
    -und die Spekulation gegen den Euro weiter treiben. Dafür haben sie ja ihre Leute in Stellung gebracht und Griechenland in den Ruin getrieben:
    http://jasminrevolution.wordpress.com/2012/05/21/euro-krise-goldman-sachs-versus-griechenland/

  2. Ferdinand Lips jr.

    Dahinter steht eine Wende in der US-Geopolitik (unter Einfluss von Goldman und CFR/Rockefeller): Man will den Euro weichklopfen und sich zugleich an Putin ranmachen: Eine Achse Berlin-Moskau ist doch deren größter Graus.
    http://jasminrevolution.wordpress.com/2012/08/07/russen-griechen-und-rassismus-die-wende-des-zbigniew-brzezinski/

    • @Ferdinand Lips jr.
      Habe eine DDR-Biographie und bin Russisch-Übersetzer von Beruf, war 8 Jahre mit einer Russin verheiratet, und ich habe mein 3. Studienjahr 1990/91 dort als Austauschstudent an der Linguistischen Univ. Moskau verbracht, wo sie ihre Kabinen-Dolmetscher für die Arbeit bei der UNO ausgebildet haben. Zu Iwan IV. (dem Schrecklichen), zu seiner Expansionspolitik und seinem polemischen Briefwechsel mit Fürst Kurbski schrieb ich eine Semesterarbeit.
      Herr Lips, jeder der Peter Scholl-Latours Buch „Rußland im Zangengriff“ gelesen hat und einigermaßen klar geradeaus denken kann, hat schon längst verstanden, daß, um sich gegen ein gelbes 3. Jahrtausend zu wappnen, ein Bündnis der christlich geprägten Staaten und Lager der nördl. Hemisphere unumgänglich ist. Ich meine, daß es auch in den herrschenden Kreisen der USA ein paar wenige Leute gibt, die nicht mehr vom eigenen Größenwahn der letzten Jahrzehnte geblendet sind – siehe http://www.usdebtclock.org – und die um diese Unumgänglichkeit wissen. Nur versuchen die Amerikaner jetzt zu pokern. Die sind nämlich der Meinung, Rußland müsse um Aufnahme in diesen neuen elitären Club betteln. Damit tun diese Think-Tank-Panzerfahrer weder ihrem eigenen Land einen Gefallen, noch uns allen. Feine Diplomatie war halt noch nie die Stärke der Amerikaner, sie kennen nichts anderes als lügen, täuschen, Verträge (mit Indianern u.a.) brechen und andere überrollen.
      Darüber hinaus bezweifle ich, ob ein solcher radikaler Schwenk um 180 Grad (nach dem Vorbild der Umpolung der Schafherde in Orwells „Farm der Tiere“) bei einem Volk, das Charles Darwin für einen Spinner hält und sich auf seine Bildungsferne noch etwas einbildet, überhaupt möglich ist. Bestenfalls sorgt dies für Verwirrung, schlimmstenfalls trifft es auf pure Ablehnung. Zu lange hat man die UdSSR als Reich des Bösen, als Land des Satans hingestellt. Jemand, der das in Washington probiert, wird sich die Finger verbrennen oder bricht sich am Ende politisch das Genick.
      Beim jüngsten APEC-Gipfel in Wladiwostok trat zutage, daß sich Putin zu Beginn seiner 3. Amtszeit endgültig umorientiert hat. Riesige Infrastruktur-Projekte wurden (von der westlichen Welt unbemerkt) an der russischen Pazifikküste realisiert, um Asien großzügig mit Rohstoffen zu versorgen. Ein Erdgasterminal für Japan wurde errichtet, und Japan wird über Tankschiffe mit heruntergekühltem Erdgas im großen Stil versorgt werden, so daß man in Tokio nunmehr doch aus der Atomenergie aussteigen will. Und so wird sich Rußland mit allen Asien-Mächten gutstellen, denn man hat, anders als die USA, etwas zu bieten und nicht nur Drohungen parat.
      Heute ging z.B. der erste Flugzeugträger Chinas in Betrieb. Was jedoch die antirussische, dümmliche Journaille in diesem Land betrifft – siehe hierzu die „Berichterstattung“ zu Belarus – die sich stets in vorauseilendem Gehorsam den USA über ergeht und sich schier das (nicht vorhandene) Rückgrat dabei bricht, den Washingtonern den Hintern zu küssen, so empfehle ich hierzu die passende Lektüre in Form des von Dagobert Lindlau verfaßten Vorworts im Buch von John R. MacArthur „Die Schlacht der Lügen“. Bei solchen Medien muß man sich schämen, ein Deutscher zu sein!
      Vielleicht wird die Prophezeihung des Mönches Filaret aus der Zeit von Iwan dem Schrecklichen (Iwan IV.) doch noch wahr, welche lautet: „Moskau ist das dritte Rom, und ein viertes wird es nicht geben.“
      Wissen Sie eigentlich, daß Stalin als junger Hüpfer Schüler war in einem Priesterseminar, aus dem er nur wegen Aufmüpfigkeit rausflog? Ich denke, daß, wenn auch unbewußt, auch er dieser Filaret-Linie gefolgt ist. Das finden Sie in der Stalin-Biographie des Autoren Isaac Deutscher.
      Und warten wir mal ab, was in 5 Tagen aus dem „Projekt Saakaschwili“ wird.

  3. ..immer auf GS drauf. Schimpfen Sie doch besser vorab auf , den von Ihnen gewählten und „korrupten Politik- und Wirtschaftklüngelverein“ in Berlin und Brüssel.

    Diese „Vollpfosten und Abnicker (sorry – daß muß mal raus)“, treiben und alle in den Ruin!

    Goldman hat übrigens schon erhebliche Strafzahlungen leisten müssen. Und was ist in unserem Lande passiert? Nix, da die Großpolitik alle Klagen und Strafen rechtswidrig abwendet. Die gehören jedoch bestraft, nicht Goldman!

  4. @Jaja
    Endlich kein nationalistisch Verblendeter, sondern ein durchblickender Realist

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