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Hat China heimlich 1.747 Tonnen Gold in London gekauft?

Goldbarren China (Foto: malp-Fotolia.com)

Chinas Goldreserven umfassen offiziell 1.658 Tonnen. Kritiker glauben, es sei deutlich mehr (Foto: malp-Fotolia.com)

Im Rahmen einer Analyse des US-Blogs Zero Hedge über die Veränderung der physischen Goldbestände in London, kommt man zu einer interessanten Hypothese.

Die chinesische Zentralbank erwirbt Gold aus aller Welt in Form von 400-Unzen-Barren, aber nicht über die offiziellen Börsenplätze sondern direkt und ohne öffentliche Information. Umgangen würden dabei sowohl die Shanghai Gold Exchange als auch die offizielle Außenhandelsstatistik der Schweiz, die ihre Handelspartner (Länder) und die ausgetauschten Warenmengen seit 2013  im Detail bekanntgibt (Goldreporter berichtet monatlich).

Das ist eine der Feststellungen, die der US-Blog Zero Hedge im Rahmen einer aktuellen Analyse tätigt. Die Goldlieferungen aus der Schweiz, in der Regel umgegossenen 1-Kilo-Barren, seien nur für den privaten chinesischen Goldmarkt.

Die zweite zentrale Feststellung von Zero Hedge, auf Basis von Daten der Analysten von BullionStar.com: Die Zahlen zu den britischen Goldimporte und die Zahlen zu der Entwicklung der physischen Goldbestände in London seit 2011 (London Bullion Markets, Bank of England etc.) weisen eine Lücke von 1.747 Tonnen Gold auf.

Die Hypothese von Zero Hedge lautet nun: Die chinesische Zentralbank (People’s Bank of China = PBOC) hat deutlich mehr als die zuletzt gemeldeten Tonnen Gold 1.658 Tonnen angehäuft (Goldreporter berichtete). Heimliche Goldkäufe der POBC in London könnten eine Erklärung sein für die „unerklärliche“ Differenz von 1.747 Tonnen Gold.

Goldreporter

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Eingetragen von am 29. Sep. 2015. gespeichert unter Banken, China, Europa, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

12 Kommentare für “Hat China heimlich 1.747 Tonnen Gold in London gekauft?”

  1. „Die Macht des Goldes“

    N24 de Doku gestern (28.9)
    http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/3982660/die-macht-des-goldes.html

    Die FED und JP Morgan Hauptsitze sind 2 Gegenüberliegende Häuser – verbunden durch einen Tunnel (unter der Straße). Sie schieben sich die Gold-Bestände (Barren) nach Bedarf unterirdisch in ihre Tresore hin- und her. Je nach dem, wo gerade eine Prüfung der Bestände läuft …
    Hat man da noch Worte ?? …
    In der Doku ist auch beschrieben, wie die chinesischen Gold-Agenten in alle Welt ausströhmen, und Gold „Heim“ holen.

    0
  2. schneider joachim

    Ja eins ist klar Gold ist das bessere Geld.China ist ein schlafender Riese der gerade erwacht.Im Moment kaufen Sie noch Gold in kleinen Mengen um den Goldpreis nicht nach oben zu treiben. Das kann sich aber ändern u. dann zeigen Sie der Welt was Gold wirklich wert ist. Nach meinen Berechnungen wenn man die jetzige Kaufkraft berechnet, im Verhältniss zur Weltbevölkerung 8800.$. Silber 550$.

    0
    • Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie Ihre Berechnung hier vorstellen würden. Was geht dort hinein? Welche Annahmen machen Sie für die Zukunft? Wenn das klar ist, dann kann jeder sein EXCEL haben und selber errechnen.

      Danke im Voraus.

      0
  3. Anhand der täglichen Charts kann man beim Gold/Silber und den Papierwerten ganz deutlich die Manipulationen der Notenbanken erkennen. Das kostet Milliarden und die muss letztendlich der Bürger tragen. Denn wenn eine Notenbank das Handtuch wirft gibt es eine neue Währung zum Nachteil der Bürger des Landes.
    Es ist den Notenbanken verboten in den Handel einzugreifen, trotzdem tut man das wider besserem Wissen, dass das letztendlich zum Untergang führt.
    Man sollte endlich den Mut haben und das System resetten und neu anfangen.

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    • @toto
      Früher war ich auch der Meinung, daß die Manipulationen („Preiskontrollen des $-Feindes: Gold“) bei den Edelmetallen die Notenbanken/Bullionbanken viel Geld kostet, weil sie auch physisches Gold zum Niedrigpreis verkaufen müssen.

      Erst der klare Beweis (Bestätigung des Comex-Betreibers CME in New York), daß die US-Notenbank (und ihre Helfershelfer G&S, JPM, HSBC, Scotia Moccata,…) die EM-Future-Kontrakte zu Sonderkonditionen (!) handeln können, zeigt deutlich, daß die Manipulation mit Papiergold-Kontrakten den Notenbanken praktisch (quasi zum Nulltarif) kaum Geld kostet.
      Die Implementierung der „naked Shorts-Kontrakte“ (also Leer-Verkäufe) an der Comex erfolgte hauptsächlich, um die Preise der Edelmetalle in einem durchgängig korrupten Markt zu kontrollieren.
      Eine „paradoxe“ Situation ergibt sich aus der Hoffnung „freier Märkte“, daß nur China und Rußland mit ihren „inoffiziell viel höheren“ Goldreserven eine Änderung durch eine neue, goldgedeckte Weltleitwährung schaffen können.
      Nachdem China seine aktuellen Goldreserven seit Juni dieses Jahres monatlich bekanntgibt, wäre ein neuer Bestand von 1658 + 1747 Tonnen = 3405 Tonnen im September ein echter Knaller?
      Das kostet China nichts, löst aber bei Bloomberg, Financial Times, Wallstreet Journal und Blöd-Zeitung die Rauchmelder aus.

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      • @Goldminer
        Die werden das noch bekannt geben.Nämlich dann, wenn es ihnen den größten Nutzen verspricht. Übrigens für mich ein weiterer Grund immer wieder Gold zu kaufen.Denn für komplett blöd halte ich die Chinesen nun doch nicht.

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      • Die Zentralbanken der Russen und Chinesen kaufen kontinuierlich weiter Gold auf dem Weltmarkt. 3405 Tonnen sind sehr wahrscheinlich, manche vermuten die Reserven der Chinesen noch erheblich höher.

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  4. Ich finde den folgenden Artikel sehr passend zum Thema Inflation am Beispiel Japans.
    http://m.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/a-1055121.html

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  5. LOL, kann mir mal jemand verraten, wie man 1700 Tonnen Gold heimlich kaufen kann?

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    • @AmiGoHome
      Was meinen sie,was alles heimlich gekauft wird.Von der Panzerhaubitze bis hin zu Kampfhubschraubern und ähnlichem mitten aus Deutschland in den Nahen Osten hinein.Haben Sie das nötige Kleingeld, können Sie alles kaufen und Kundenschutz ist in diesen Geschäften oberstes Gebot,sonst ist das Geschäft tot.Also läppische 2.000 Tonnen Gold, so ein Geschäft geht über den Küchentisch der nächsten chinesischen Oma.

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  6. schneider joachim

    Ich nicht aber frag die Chinesen.

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