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Indische Goldimporte steigen im Juni um 65 Prozent

Indien Flagge (GeniusMinus - Fotolia.com)

Umgerechnet rund 75 Tonnen Gold hat Indien im Juni importiert.

Steigende Goldimporte, steigendes Handelsbilanz-Defizit. Die indischen Goldimport-Restriktionen dürften zunächst weiter bestehen bleiben.

Die Goldimporte Indiens sind im vergangenen Monat um 65,13 Prozent gegenüber Vorjahr angestiegen. Das melden indische Medien am heutigen Mittwoch. Demnach wurde Gold im Wert von 3,12 Milliarden US-Dollar eingeführt. Zu aktuellen Preisen entspräche dies 74,64 Tonnen Gold. Im Juni 2013 war lediglich Gold im Wert von 1,8 Milliarden Dollar – umgerechnet rund 43 Tonnen – im Ausland eingekauft worden

Das Handelsbilanzdefizit Indiens ist im vergangenen Juni gleichzeitig auf 11,76 Milliarden US-Dollar angestiegen und erreichte damit den höchsten Wert seit Juli 2013.

Diese Entwicklung dürfte Erwartungen indischer Goldhändler dämpfen, die sich seit Monaten eine Lockerung der strikten Goldimport-Restriktionen wünschen. Die Importsteuern für Gold und Silber betragen weiterhin 10 Prozent. 20 Prozent des importierten Goldes muss wieder exportiert werden. Die indische Regierung hatte im vergangenen Jahr damit begonnen, die Goldeinfuhr deutlich zu verteuern, um das Handelsbilanzdefizit zu schmälern und die Inlandswährung zu stützen (Goldreporter berichtete).

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Eingetragen von am 16. Jul. 2014. gespeichert unter Gold, Indien, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “Indische Goldimporte steigen im Juni um 65 Prozent”

  1. Über Nacht wurde die Erwartung vieler indischer Goldhändler doch noch erfüllt:

    Die indische Regierung senkt Zollpreise für Gold- und Silberimporte, was vor den Wahlen versprochen worden war.
    http://www.goldseiten.de/artikel/213277–Indische-Regierung-senkt-Zollwerte-fuer-Gold–und-Silberexporte.html
    Die Goldseiten-Redaktion ist sich zwar selbst nicht sicher, ob das nun „Exporte“ oder „Importe“ betrifft (siehe Link), aber im Original von „Bullion Street“ betrifft es die Importe.

    0
  2. “ Viele Menschen sind nach fast 14 Jahren der Krisen, Crashs, Depressionen und heftigen Zukunftsängsten einfach extrem risikoavers. Solange das anhält klettern die Märkte eine Wand des Zweifels empor. Es ist in den vergangenen Jahren zu einer Erfolg versprechenden Strategie geworden, die Gegenposition der Bedenkenträger einzunehmen. Ich habe nicht das Gefühl, dass das Gleichgewicht am Aktienmarkt schon weg von den Bedenkenträgern und hin zu den blinden Optimisten und Gierhälsen umgeschwappt ist. Daher denke ich, Korrekturen wird es geben, ja, aber eine Kehrtwende sehe ich in diesem Umfeld nicht.

    Die Gier gibt es aber noch bei Gold. Das Dauerargument der Gold Bugs ist: Eigentlich sind wir schon reich, denn es steht ja schließlich außer Zweifel, dass Gold auf 10.000 geht. Was ist das sonst außer der blanken Gier. Am Aktienmarkt herrscht immer noch sehr viel Angst. Die kann ich beim Gold nicht erkennen. Auch daher bleibe ich meiner Maxime treu, Aktien bei Korrekturen zu kaufen und Gold bei Erholungen abzustoßen.“

    Da hats man wieder: Gold Bugs sind gierig !

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    • @13responses.Warum nicht Aktien kaufen und Gold spenden?Wäre nicht so gierig!Immerhin kaufst Du Aktien und viele Zigeuner müssen in der FUZO betteln gehen,nicht korrekt!Denk mal drüber nach!Find ich gierig!

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    • Ein offener Blick auf den folgenden Chart (S&P 500) zeigt deutlich, wer „gierig“ ist und jede drohende Crashgefahr übersieht?

      http://static.cdn-seekingalpha.com/uploads/2014/1/1026510_13903515830494_rId7_thumb.jpg

      Fragt sich nur: wer schläft ruhiger (und muß auch nicht jeden Morgen vor dem Zähneputzen am PC auf den Aktienmarkt starren, aus Angst vor einem nächtlichen Absturz)?

      0
    • @13R. Ich glaube unser Verhalten ggü Gold hat mit Gier nichts zu tun. Es gibt im Leben eines Goldbugs ein Phase wo er erkennt, dass der Staat zu viele Stellschrauben hat, um ihm seinen Lebensstandard kaputt machen zu können. Natürlich kann der Staat auch den Lebensstandard erhöhen, aber das funktioniert in unseren Landen nur, wenn man anderen die mehr haben etwas wegnimmt. Dabei rede ich nicht von Millionären, sondern von ganz normalen Menschen. An jeder Stellschraube wurde schon gedreht (LV, Einführung Hartz4, Zinsen, Inflation, Erfindung von ständig neuen Steuern, usw) und es werden täglich neue erfunden, um das Spiel weiter zu betreiben (KFZ-Steuer UND Maut). Außerdem haben Goldbugs erkannt, dass das Finanzsystem gegen die Wand gefahren wird und wir wissen ungefähr was dann passieren wird. Das Wann wissen wir allerdings nicht. Das wäre auch zu leicht. Da das Finanzsystem nicht gottgegeben ist, gibt es hier wieder viele Institutionen, die an den Stellschrauben drehen (das kann man Gier nennen!). Wäre das alles anders und Geld wäre ein ultimatives Tauschmittel, dann gäbe es keine bis wenige Goldbugs und dieses Forum nicht. Aber leider leben wir in einer anderen Welt. Goldbugs betreiben nur ihre eigene Zentralbank. Dazu braucht es sehr viel Disziplin. Genau das Gegenteil von den anderen Zentralbanken, die uns beherrschen wollen. Denn die brauchen jede Sekunde mehr Geld, um überleben zu können und müssen mit den Politikern ständig an den Stellschrauben drehen, um uns mehr rauszupressen. Keiner von uns weiß, ob Gold uns beim Crash den Arsch retten kann, aber die Chancen stehen ungemein höher, als wenn man kein Gold besitzt. Und das hat mit Gier nichts zu tun, sondern mit Realitätssinn und Weitsicht. Kann man drüber lachen über diesen abgedroschenen Spruch, aber: „Eine Unze bleibt eine Unze“.

      0
    • @ 13responses

      Das Gold Bugs gierig sind , glaube ich nicht.
      Ich will nur meinen schwer verdienten Überschuss sichern.
      Schwer in der Privatwirtschaft arbeiten (Schichtbetrieb mit Nacht – und Wochenendschicht und dann das Ersparte riskieren?
      Du bist ein kranker Typ !

      0
  3. @13responses
    Ist man/frau gierig, wenn sie ihr Haus gegen Feuer versichern? Steigen Sie ruhig bei überzogenen Aktienkursen in diese Blase ein und verkaufen Sie uns zu künstlich gedrückten Kursen Ihr Gold!
    Danke!

    0
  4. Ich glaube, dass viele das Wesen von Gold resp. Rohstoffen nicht wirklich erkennen.
    Das Zeug ist lediglich Material. Jeder weiß, dass reines Material im Gegensatz zu menschlicher Arbeit, keinen Mehrwert generieren kann. Es hat seine Eigenschaften und basta.
    Wert ist immer ein menschlicher Faktor.
    Man kennt die Metapher mit der Büchse Bier in der Einkaufsmeile und in der Wüste. Einerseits ist man nicht bereit, mehr als den Mindestpreis zu zahlen, weil es Alternativen gibt, im anderen Fall gibt man, um sich vor dem Verdursten zu bewahren, sein gesamtes Vermögen dafür hin. Also alles eine Sache der Motivation sprich: der menschlichen Psyche.
    Da Gold seine Eigenschaften aber nunmal nur marginal ändert (Aggregatzustand) ist das Instabile nicht der Rohstoff, sondern die Währung, mitttels der er bewertet wird, um ihn handelbar zu machen.
    Wenn Gold also mehr kostet, dann ist die Handelswährung weniger wert geworden und nicht das Gold mehr.
    So gesehen, kann Gold (und andere Rohstoffe) immer nur als Wertaufbewahrungsspeicher genutzt werden, aber niemals zur Vermögensvermehrung. Der Gegenwert in geleisteter Arbeit bleibt immer gleich.
    Das macht auch das Bild von der Kaufkraft des Goldes deutlich:
    Seit tausenden von Jahren genügt eine Unze Gold, um einen Menschen ordentlich einzukleiden. Nicht mehr und nicht weniger. Damals wie heute ist der Gegenwert gleich.
    Wo bitte sollte demnach die Gier beim Bewahren des bisher Erarbeiteten entstehen?
    Gier entsteht vielmehr dann, wenn ich Geld gebe und erwarte, dass ich so viel wie möglich mehr davon wieder zurückerhalte.
    DAS ist das Prinzip beim Investieren. Gier entseht immer dort, wo ich gebe, damit ich (möglichst viel) mehr nehmen kann.
    Es geht also im Grunde um leistungslose Vermögensvermehrung. Mit all ihren Schattenseiten. Je größer der Profit, umso kleiner die Moral.
    DA haben wir die Gier.
    Bei den Investoren.
    NICHT bei den Goldeigentümern.

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  5. Danke Lucutus! Das ist genau der Punkt, im Erkennen des Wesens der Rohstoffe und Materialien liegt die Entscheidung bei Bewertungsschwankungen Vorrat für später zu schaffen. Wer soviel Tankkapazität hat, dass er das mit Rohöl machen kann, wie die Mineralölwirtschaft, konnte sich kaum verspekulieren, bezw. war dieser wie viele andere Rohstoffe fast immer ein guter „Wertaufvewahrungsspeicher“. Aber traditionell und der einfachen Handhabung halber hat der Mensch dazu seit Jahrtausenden Gold ge- u. benutzt. Welche Talfahrt z. B. der $ seit der Zeit nahm, als 1$ = 1 Unze Gold wert war, liegt auf der Hand. Egal ob es derzeit $ 1000,- oder 2.000,- pro Unze sind. Mir ist egal, wie wir das nennen, Gier, Inflationsschutz, Spekulation, Intelligenz…..

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