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Jede neue Goldpreis-Rally wird dynamischer verlaufen

Bulle und Bär: Der Goldpreis profitiert langfristig von der Rettungsgeld-Inflation.

Warum die Geld-Illusion nicht ewig funktioniert und der Goldpreis langfristig weiter nach oben rauscht.

In den Wochen nach der letzten Goldpreis-Rally herrschte bei vielen Goldanlegern Ernüchterung. Der Preis des Edelmetalls hatte im vergangenen September mit Kursen um 1.900 Dollar ein neues Allzeithoch erreicht. Eine Korrektur war überfällig, nachdem der Kurs für die Feinunze Gold innerhalb von nur vier Monaten um 400 Dollar gestiegen war.

Und dennoch: Zahlreiche große Investoren haben diesen massiven Preisanstieg seinerzeit verpasst. Vielen erschien Gold als schon zu teuer. Nun, ein halbes Jahr später, hat sich der Gold-Hype merklich abgekühlt. Am politischen und ökonomischen Umfeld können wir jedoch keine positiven Veränderungen feststellen.

Alles wie gehabt
Die Schulden-Krise ist ungelöst. Es gelangt nur immer noch mehr Geld in Umlauf, auch wenn es noch nicht unmittelbar preissteigernd in die Realwirtschaft fließt, sondern vor allem die Anleihen- und Staatsschuldenblase befüllt. Die realen Zinsen sind in den meisten Industrienationen negativ (Habenzins minus Inflation). Das heißt, wer sein Geld auf dem Konto liegen lässt, büßt real an Vermögen ein. Die Weltwirtschaft steht möglicherweise vor einem neuen Einbruch. Neue, über weitere Schulden finanzierte Konjunkturprogramme erscheinen dann unausweichlich. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten nehmen tendenziell zu. Und die Notenbanken gehören weiterhin zu den Käufern auf dem Goldmarkt. Allen voran die Schwellenländer in Asien sichern sich gegen die Dezimierung ihrer Devisenbestände mit Edelmetallkäufen ab.

Langfristiger Gold-Chart: Goldpreis 1972 bis 2011

Ein Spiel auf Zeit
Eine neue Krisenwelle ist deshalb unvermeidlich, weil die Gesamtschulden der Welt weiter ansteigen – ja, ansteigen müssen. Denn unser modernes Geldsystem nun einmal so gestrickt ist. Mit ihren geldpolitischen Maßnahmen erkaufen sich die Zentralbanken immer wieder nur ein wenig Zeit. Liquiditätsspritzen für Geschäftsbanken, die heute zum Stopfen von Finanzlöchern an den Märkten für Erleichterung sorgen, bildet die Basis für noch größere Löcher in Zukunft.

Steigende Amplituden
Deshalb wird sich die ganze Dramatik wiederholen, solange Schulden und Geldvermögen nicht radikal für einen Neuanfang zusammengedampft werden. Und die Krisen werden mit jedem Mal an Stärke zunehmen, da die zu stopfenden Löcher immer gigantischere Dimensionen annehmen. Man darf in diesem Zusammenhang gerne von einer Rettungsgeld-Inflation sprechen. Und so wie die Krisentöpfe immer weiter anwachsen, die Zentralbankbilanzen immer länger werden, die Staatsschulden immer weiter steigen, die Geldvermögen der Wohlhabenden per Zinses-Zins-Dynamik immer stärker wachsen, umso stärker wird auch der Preis für ein knappes Gut ansteigen, das anders als Zentralbankgeld nicht beliebig vermehrbar ist: Gold.

Goldpreis-Trend
Aus diesem Grund wird jede neue Gold-Rally von mehr Investoren und von mehr Kapital begleitet werden. Solange die geschilderte Lage sich nicht verändert, bleibt der übergeordnete Gold-Bullenmarkt intakt. Nach höheren Hochs – und notwendigen Korrekturen – folgen immer höhere Tiefs, so dass der Goldpreis langfristig weiter steigen wird. Anleger, große Fonds, die beim letzten Mal nicht dabei waren, werden diesmal nicht mehr am Seitenrand stehen und zusehen. Zu schmerzlich war die Erfahrung, beim letzten Mal einen klaren Trend verpasst zu haben. Die stetig wachsende Geldmenge wird dafür sorgen, dass in den Rally-Phasen immer auch mehr Geld in den Goldmarkt fließt. Und genau wie Gold-Derivate den Goldpreis kurzfristig drücken können, wird der Hebel nach oben genauso groß sein.

Das Endspiel
Wenn dann an den Märkten noch die Erkenntnis reift, dass nur physisches Gold tatsächlich etwas wert ist und alles andere nur hochgradig gefährdete Zahlungsversprechen sind, dann wird es längst nicht mehr genug Edelmetall für alle geben. Entweder etablieren sich dann zwei unterschiedliche Goldpreise –  für physisches Gold und Papiergold – oder der Kurs des Edelmetalls wird gar nicht mehr in einer Papierwährung sondern nur noch in realen Tauschwerten gemessen (z.B. Gold-Öl-Ratio).

Noch gelingt es den Währungshütern die Geld-Illusion aufrecht zu erhalten. Aber egal wie der Preis des Edelmetalls heute oder morgen gemessen werden mag, Gold zu besitzen, lautet das Gebot der Stunde.

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Eingetragen von am 23. Jan. 2012. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Hintergrund, Marktkommentare, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Jede neue Goldpreis-Rally wird dynamischer verlaufen”

  1. dr.wulf@rothenbaecher.de

    Das ist alles richtig. Nur werden wir Deutsche unser Einlagen in den USA und England niemals zurück bekommen. Dort lagert der überwiegende Teil unseres Goldes. Fankreich har seiner Zeit ein Kriegsschif in die USA geschickt und alle Einlagen physischen Goldes nach Hause gebracht. Trauen Sie das unseren Politkern zu?

    • Bisher (Nach dem 2. Weltkrieg) hat aber noch jede Pleite- Regierung, auch wenn sie Gold hatte, niemals eine goldgedeckte Währung eingeführt, sondern sie haben eine Währungsreform gemacht, die Bürger enteignet und ein paar Nullen gestrichen und dann munter weiter gedruckt.Und es ist sehr realistisch, dass das wieder geschieht. Mag sein, dass der Goldpreis und der Ölpreis in der neuen Währung dann kurzfristig durch die Decke geht. Und genau dafür sollte man Gold oder Silber haben, für die neue Währung eben. Und ob das Gold der Notenbanken in den USA oder im Mond liegt, spielt für den einzelnen Bürger ohnedies keine Rolle. Der bekommt so oder so nichts davon ab.

    • 0177translator

      Im Wirrwarr der Wende in der zusammenbrechenden DDR gelang es dem FBI, sich 15.000 Stasi-Akten zu krallen. Diese hatte Mielkes Ministerium über westdeutsche und Westberliner Politiker angelegt – sie sind als die Rosenholz-Dateien bekannt. Ich persönlich gehe davon aus, daß diese Knieschuß-Grinse-Fratzen wie Wulff, und überhaupt alles was schwarz-gelb ist, erpreßbar ist mit den Sünden, welche einst die DDR-Langohren notierten, und über die man sich in der Amirei heute scheckig lacht. Was unsere Linken angeht, so handelt es sich bei dieser Form von Nationalmasochisten eindeutig um Überzeugungstäter. Die können nichts dafür, wenn sie unser Land ständig in den Dreck treten, denn sie sind von Natur aus strohdoof, sonst würde man auch nicht Biber und Wölfe züchten, wie z.B. bei mir in Brandenburg. Um über 4,5 Mio Ossis Spitzelakten anzulegen, brauchte das MfS 170.000 Spitzel, sogenannie IM (Inoffizielle Mitarbeiter). Und um über 2 Mio. Westgermanen Spitzelakten anzulegen brauchte man im Westen was? Bzw. wen? Sehr geehrte Frau Dr. Wulf-Rothenbaecher, die Stasi ist kein Ost-Problem, die zweibeinigen Ratten, welche (ohne Not wohlgemerkt) in der alten Bundesrepublik gegen ihr eigenes Land und gegen ihr eigenes Volk gearbeitet haben, wurden bis auf wenige Ausnahmen nie enttarnt. (Und es müssen zigtausende gewesen sein.) Solange unser Deutschland von diesen Kreaturen „regiert“ wird – vom Ephialtes-Stamm – rechne ich nicht damit, daß die Fregatte „Brandenburg“ nach New York fahren wird zum Aufladen der Goldbarren.

  2. Ist da noch deutsches Gold in USA?
    Ich dachte, das haben die schon verkauft und ihres ebenso um den Dollar zu stützen!

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