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Kaufkurse: Indische Goldnachfrage zieht an

Indien Tempel (Foto: Goldreporter)

Gold spielt während der hinduistischen Festival-Season eine tragende Rolle.

Ausreichendes Angebot, sinkender Goldpreis und wichtige anstehende Festtagstermine stimulieren die Goldnachfrage in Indien.

Die All India Gem & Jewellery Trade Federation rechnet für die anstehende Festival-Saison mit einem Anstieg der indischen Goldnachfrage um bis zu 30 Prozent gegenüber Vorjahr.

Bereits in den vergangenen Wochen habe sich die Nachfrage deutlich verbessert, erklärt Bachhraj Bamalwa, Mitglied des Handelsverbandes, gegenüber Economic Times of India. Dazu beigetragen habe auch der gesunkene Goldpreis. Er erwartet für September einen Anstieg der indischen Goldimporte auf 55 Tonnen. Im August hatte das Land offiziell 47 Tonnen Gold eingeführt.

„Die Importe werden zulegen. Wir sehen einen Nachfrageanstieg im Schmucksegment aufgrund des Preisrückgangs. Die Investmentnachfrage wird vermutlich nicht anziehen, da sich die Aktienmärkte weiterhin im Aufwärtstrend befinden“, so Bamalwa. Die weitgehende Verfügbarkeit von Gold habe das Aufgeld in Indien zusätzlich sinken lassen.

Mit Dhanteras und Diwali stehen am 21. und 23. Oktober zwei der für die indische Goldbranche umsatzträchtigsten hinduistischen Feiertage an. Schmuckhändler würden nun verstärkt reservierte Goldbestände abrufen, um sich für den anstehenden Verkauf günstig einzudecken, heißt es.

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Eingetragen von am 23. Sep. 2014. gespeichert unter Asien, Gold, Indien, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Kaufkurse: Indische Goldnachfrage zieht an”

  1. Wenn die physische Gold-Nachfrage in Indien steigt, müssen die Notenbanken und Bullion-Bankster eben das Papiergold-Angebot „erhöhen“.
    Scheint ja zu funktionieren, denn die Comex hat den Notenbanken „spezielle Rabatte“ für den Handel mit Leerverkäufen („nackte Shorts“) an der Gold-Terminbörse eingeräumt.

  2. Neues aus der Kristallkugel zur Gold-Preisentwicklung:

    „Der Stochastik-Indikator hat eine Divergenz gebildet und der MACD generiert ein Kaufsignal. Ein Bruch der Abwärtstrendlinie und ein Verlassen des Abwärtstrendkanals wird damit wahrscheinlich. Die Abwärts-Dynamik scheint vorerst gebrochen.“

    Da darf Man(n) gespannt sein, ob das Gold-Kartell sich an diese Prognosen halten wird; ich glaube – eher nicht -.

    Immerhin hat die US-Fed letzte Woche die Zinswende „nach oben“ um ein halbes Jahr auf Ende 2015 verschoben; Madame Yellen, die durchaus das Charisma einer „vertrockneten Mottenkugel“ verbreitet, wird schon wissen, warum.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/markus-gaertner/gold-das-baeren-kartell-schlaegt-wieder-zu.html

    • @Goldminer
      Ich wage zu behaupten, mit dem jetzigen Dollar wird es keine Zinswende geben, genauso wenig, wie eine Schuldenbremse. Beide werden immer wieder verschoben werden müssen und die Termine gelten nur als Beruhigungspille.
      Denn wer tot ist bleibt tot, auch mit noch soviel Schminke im Gesicht.

      • @anaconda
        Systemverweigerer hat diesen link heute schon einmal geschaltet.
        Er ist neu und sehr lesenswert.
        Das System ist am Ende.
        http://diepresse.com/home/blogs/goldjournal/3874108/Make-it-rain

      • @anaconda
        Ohne einen anhaltenden „Geld-Regen“ der Notenbanken und einem
        „ZIRP“-Zinssatz (Zero Interest Rates Policy) von nahezu 0% wird
        die „zarte Pflanze“ (Brennessel?) mit dem Namen „wirtschaftliche
        Erholung“ austrocknen.
        Spätestens im Oktober wird auch die US-Fed darüber nachdenken
        müssen, welche der verfügbaren Geldschleusen sie mit einem
        neuen Namen öffnet.
        Die EZB hat es ja schon vorgemacht: nach „ZIRP“ kommt jetzt
        „NIRP“ (Negative Interest Rates Policy – negative Zinssatzpolitik).

        Das sind „hyper-inflationäre“ Entwicklungen, die den Preis von
        Gold und Silber nach oben treiben sollten, und genau deswegen
        müssen die Notenbanken das Fieberthermometer ihrer Währungen
        mehrmals am Tage nach „unten“ schütteln.

        Diese „Markt-Eingriffe“ bekommen die Notenbanken aber nicht umsonst;
        die EZB hat für die geplanten Schrott-Anleihenkäufe ABS
        (forderungsbesicherte Wertpapiere) in einer Höhe von 800 Mrd. Euro
        15 % (!) dieser Summe (=120 Mrd. €) für die „Schüttel-Maßnahmen“ der
        Fieberthermometer eingeplant (EM-Preis-Drückung).

        Da soll noch jemand behaupten, diese Leerverkäufe mit Papiergold gäbe
        es „gratis“?

        • @Goldminer
          Nein,natürlich gibt es die Preisdückerei nicht umsonst für die Notenbanken. Aber allemal noch billiger, als die Währung durch den Boden rauschen lassen.

  3. @Bauernbua@Goldminer
    Übrigens, danke für den link.Wenn das also die unkonventionellen Methoden der EZB sein sollen, dann bitte her mit dem Mammon.wer als erstes dann kauft, gewinnt.Nur wird dann niemand mehr sparen geschweige den Anleihen kaufen.Und ob dann der Aktien und Immobiliengewinn mit der inflation Schritt hält,mag ich bezweifeln.Wenn es doch alles umsonst gibt.
    „Money for nothing, chicks for free (engl Rockband Dire Street 1985)“
    Übrigens: Für die Jüngeren unter uns: chicks sind nicht etwa Zigaretten oder Schecks sondern ganz einfach Mietzen. 2-Beinige nämlich.

    • @anaconda/ Bauernbua
      Es stellt sich die Frage, warum ein „vernünftiger“ Gold-/Silberpreis nicht in friedlicher Koexistenz mit anderen Währungen leben kann (Gold: 1700,-$, Silber: 35,-$)?
      Einige der großen Bullionbanken (HSBC, JP.Morgan,…) sind z.B. in Australien bei einigen Goldminen mit 51% Haupt-Anteilseigner, und würden von steigenden EM-Preisen profitieren.
      Natürlich würden viele andere Minenbetreiber bei Goldkursen oberhalb 1500,-$ wieder ordentliche Gewinne einfahren, dafür haben diese aber auch die letzten 2 Jahre um ihr Überleben gekämpft.
      Als Erklärung fällt mir nur ein, daß mittlerweile soviel „Lockeres Geld“ in den Aktienmärkten und anderen Asset-Klassen steckt, daß eine unkontrollierte Flucht in den „alten, sicheren Hafen“ Edelmetalle bei einem Finanzcrash nicht mehr durch die Notenbanken aufgehalten werden kann.

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