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Kolumbien verkauft 64 Prozent seiner Goldreserven

Goldbarren (Foto: Rand Refinery)

Gold: Wichtiger Bestandteil der staatlichen Währungsreserven weltweit.

Kasachstan und Malaysia stockten im Juli ihre Goldreserven auf. Kolumbien trennte sich im Umfeld des jüngsten Goldpreis-Tiefs von 6,64 Tonnen.

Im Juni wurden die offiziellen Goldreserven Kolumbiens noch mit 10,4 Tonnen beziffert. Laut aktuellen Zahlen des World Gold Councils (WGC) waren es zuletzt nur noch 3,76 Tonnen, wie der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet. Das Land hat im Juli damit 6,64 Tonnen Gold oder 64 Prozent seiner Goldreserven abgestoßen. Über die Hintergründe ist nichts bekannt. Der Goldpreis hatte im Juli ein neues 5-Jahres-Tief erreicht.

Russland hat im Juli weitere Zukäufe von bekanntgegeben. Laut WGC-Zahlen waren es im Juni noch 1.250,9 Tonnen Gold, während Bloomberg jetzt von 1.288,2 Tonnen spricht.

Kasachstans Goldreserven stiegen dagegen um 2,49 Tonnen auf nun offizielle 208,14 Tonnen. Malaysia fügte 0,62 Tonnen hinzu und besitzt nun laut den IWF-Zahlen 37,9 Tonnen Gold.

Goldreporter

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Eingetragen von am 24. Aug. 2015. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

11 Kommentare für “Kolumbien verkauft 64 Prozent seiner Goldreserven”

  1. GENAU SO muss man es machen:
    Verkaufen, wenn es billig ist und
    Kaufen, wenn es teuer ist.

    DAS sind die neuen Regeln der sachgerechten Geschäftsführung.

    0
  2. Typischer Notverkauf,ansonsten wäre es Irrsinn angesichts des weltweit wackelnden Schuldenkartenhauses Gold zu verkaufen.

    0
  3. Hätte man nicht gedacht, dass der Abstieg weiter geht.

    0
    • Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
      Vielleicht brauchen wir gar nicht bis September warten?
      Unverhofft kommt oft.

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  4. Fürst der Finsternis

    das ist das „Problem“ der Notenbanken, sie müssen Teilweise Notreserven (Gold) verkaufen um „flüssig“ zu bleiben. Nicht immer wird Gold verkauft um den Preis zu beeinflussen.
    Nun ja, in der „Krise“ hat manches Land wenig Devisen um ihre Auslandsrechnungen zu bezahlen…dann wird eben verkauft.
    Schlecht für den Goldpreis und z.Z. für den Euroraum

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  5. schneider joachim

    Zeigt mal wieder Gold hat immer Seinen Wert.

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  6. Nur zu dumm das sich pleitegehende Ölländer nicht auf Chapter 11 des US-Konkursrechtes berufen können ,aber die internationalen Insolvenzkanzleien bekommen auch so noch genug zu tun …..

    0
  7. Wie bereits in diesem Forum berits gemeldet:

    Venezuela: Goldverkäufe zur Abwendung des Staatsbankrotts?

    Venezuela könnte aufgrund der fallenden Rohölpreise möglicherweise bald gezwungen sein, noch größere Teile seiner Goldreserven zu verkaufen. Dies berichteten Bloomberg das Nachrichtenportal cash.de vergangene Woche.

    Was meint die Readktion …??

    0
    • @hasenmaier
      Trigger meint, mit Goldverkäufen kann man keinen Staat retten.Der einzige Grund dafür wäre,der Comex aus der Patsche zu helfen,Gold zu liefern und dafür einen Dollar-Kredit zu bekommen.Zinslos und mit 100 Jahren Tilgung.
      All diese Berichte zeigen nur,dass verzweifelt versucht wird,irgendwo genügend Gold aufzutreiben um den Preis unten zu halten.

      0
  8. 6,6 Tonnen wurden verkauft und das soll Kolumbien retten ? Das ist eine Zeitungsente.Es gab in den 70ern Leute, die kauften jeden Monat eine Tonne Gold für sich selbst.Offenbar hat die 6,6 Tonnen in Kolumbien ein Drogendealer außer Land gebracht und verkauft.

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  9. Schuldenhasser

    Der Spiegel berichtet:
    „Die Polizei ist am Sonntagabend zu einem Großeinsatz an der Hamburger Villa des Schauspielers Til Schweiger ausgerückt. Ein Unbekannter habe an dem Haus das Kabel einer Außenbeleuchtung durchtrennt. Die Polizei kam mit etwa 20 Streifenwagen und einem Personenspürhund. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera war im Einsatz. Die Fahndung blieb erfolglos. Jetzt ermittle der Staatsschutz.“

    Wenn man mit so einem großen Aufgebot wegen einem Kabel kommt, dann stimmt doch etwas nicht. Die Polizei scheint sehr in Sorge zu sein.

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