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Kommt die Trendwende beim Goldpreis?

Der steigende 3-Jahres-Trend bei Gold ist weiter intakt. Seit September 2011 befindet sich das Edelmetall allerdings im Fallen. Nun eröffnet sich das Szenario für eine Trendwende.

Vor Ostern hatte der Goldpreis kurzfristig den steigenden 3-Jahres-Trend gebrochen. Der Ausflug unter diese wichtige Unterstützung stellte sich jedoch als nicht nachhaltig heraus. Zuletzt kletterte Gold wieder über die Marke von 1.670 Dollar. Auch wenn der Kurs des Edelmetalls am Freitag noch einmal stärker unter Druck kam und nur noch mit 1.658 Dollar ins Wochenende ging, die charttechnische Situation hat sich kurzfristig  wieder verbessert. Gold notiert nun wieder knapp über dem Niveau des 200-Tage-Durchschnitts (1.653 Dollar).

Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr (Deuba-Indikation)

 

Damit sich der positive Trend der vergangenen Handelstage fortsetzt, sollte in der kommenden Woche zumindest der Widerstand bei 1.676 Dollar fallen. Wenn dann auch 1.700 Dollar per Tagesschluss überquert würden, könnten sich Charttechniker wieder eingehend mit einer Konstellation auseinandersetzen, die wir bereits am 14. März Zeit aufgegriffen hatten.

Nachdem der Goldpreis im April noch einmal auf 1.620 Dollar zurückfiel, ist der potenzielle Trendumkehr-Mechanismus nun noch ausgeprägter. Wir sprechen von der Ausbildung einer umgekehrten Schulter-Kopf-Figur (siehe Abbildung), die den seit September 2011 anhaltenden Abwärtstrend bei Gold negieren könnte.

Damit diese SKS-Formation tatsächlich wirksam wird, ist ein Bruch der Nackenlinie erforderlich. Sie verläuft in unserer Darstellung knapp unterhalb der Marke von 1.800 Dollar. Bis dahin ist aktuell noch ein weiter Weg. Rund 150 Dollar müssten nach oben gut gemacht werden. Als Kursziel wäre nach mustergültiger Vollendung dieser Formation ein Goldpreis von rund 2.040 Dollar innerhalb von 6 Monaten abzuleiten. Soweit die Theorie.

Bedrohlich nah Richtung Süden verläuft aber zunächst weiter die untere Begrenzung des 3-Jahres-Trends. Aus diesem Gefahrenbereich sollte sich der Chart besser schleunigst nach oben weg bewegen. Ansonsten müsste man noch einmal mit deutlich niedrigeren Kursen rechnen. Die beschriebene Trendwende wäre erst einmal passé.

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Eingetragen von am 14. Apr. 2012. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “Kommt die Trendwende beim Goldpreis?”

  1. Wäre ja mal nett,wenn jemand die Charts Gold / EUR zeichnen und analysieren würde.Der Goldpreis in Dollar ist für potentielle Käufer eher uninteressant.Zur Zeit kostet der Krügerrand ca 1310 EUR bei einem Dollarpreis von 1,3078 und Goldpreis auf Dollarrbasis 1660 $. Der beschriebene Krügerrand hat sich in der ganzen Zeit des Goldpreis auf und ab zwischen EUR 1295 und 1360 bewegt,soweit ich das nachvollzogen habe.Also 65-70 EUR.Kaum eine Tankfüllung.Wenn einer so 10 Krügerrand pro Jahr kauft,hat er eine Preisspanne von +/-700 EUR im ungünstigsten Fall gehabt.Meist eher weniger,da man ja auch mal den Niedrigpreis erwischt hat.
    Da ich auch Aktien kaufe,kann ich sagen,dass dieser „Spread“ bei weitem höher gelegen hat.Da konnte einer durchaus bei einem Aktienwert von 10 Rand
    (13.100 EUR) heute bei unter 10.000 EUR liegen.Sicher, wenn er Glück hatte auch bei 17.000.
    Alles in der vergleichbaren Zeit ! und vorausgesetzt er handelt nicht,sondern läßt das Depot liegen.
    Würde mich interessieren, wie das Forum über eine Analyse auf EUR / Gold Basis denkt.

    0
  2. Gute Idee, denn man ist sich darüber kaum einig, welche Auswirkung die Dollarstärke auf den Preis hat. Da gehen die Meinungen auseinander.

    0
  3. Was ist E U R O ? Ist das diese komische Währung die mein Großpapa dazu verwendet hat um Gold zu kaufen? Danke Grosspapa…

    Posting abgesendet am 20 August 2025.

    0
  4. Nun mal ganz ehrlich ;)
    „…Würde mich interessieren, wie das Forum über eine Analyse auf EUR / Gold Basis denkt….“.

    Wozu? Du musst begreifen: DIE MASSE LIEGT IMMER FALSCH. Da sie nicht in der Lage ist, negative Nachrichten überhaupt erst zu verarbeiten. Die Krise gibt es seit 2008. Und seit 2008 hat Merkel in Eigenleistung garantiert, dass Euro sicher ist. Daher glauben etwa 90% der Deutschen daran, dass der Euro sicher ist. Gesetz ist das nicht, da es vom Parlament zu 2/3 hätte verabschiedet werden müssen ;)

    Und ja… ich bin ein hervorragender Charttechniker. Aber ich kann Gold/Silber nicht gegen eine Währung vergleichen und Potentiale herausfinden, wenn es die Währung nicht mehr gibt, weil sie gegen die Wand gefahren würde.

    Pi mal Daumen: Gegen eine tote Währung Charttechnik zu machen ist genauso sinnvoll, wie den Versuch zu starten als Japaner, noch einen Goldasteroiden auf die Erde zu holen (Fukushima reicht ja noch nicht), Nur mal ein Tipp. Es kommt nicht auf die Bewertung in Währung an. Schaue Dir mal lieber an wieviel Gold Du brauchtest um im Jahre 1950 Benzin zu kaufen, und wie viel Du brauchst um jetzt Benzin zu kaufen. 50 Liter. Und Du wirst nie wieder eine Lebensversicherung, Bausparvertrag oder das Sparbuch besitzen wollen.

    ;)

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  5. Sorry: „umgekehrten Schulter-Kopf-Figur“ charttechnisch falsch! Mal Chartanalyse lernen!

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