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Konjunktur-Forscher gibt dem Euro höchstens noch 6 Monate

Laut Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), sind die Tage des Euros gezählt, wenn es nicht zum großen Befreiungsschlag kommt. Gegenüber der Online-Ausgabe des Handelsblatts erklärt der Ökonom, dass den Euro-Rettern nicht mehr viel Zeit bliebe. „Ich gebe dem Euro noch drei bis sechs Monate, wenn nichts geschieht“, so Horn. Als erforderliche Maßnahmen sieht er den andauernden Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäischen Zentralbank oder ein Einschreiten des Internationalen Währungsfonds.


Gold im Grenzverkehr: Mit Gold durch den Zoll

Keine Chance für Sondengänger: Gold vergraben, aber richtig!

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Eingetragen von am 1. Dez. 2011. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “Konjunktur-Forscher gibt dem Euro höchstens noch 6 Monate”

  1. Lieber Gustav Horn, dann müssen Sie erklären was Sie statt des Euro haben wollen. Meinen Sie, mit einer anderen Papierwährung wäre es besser? Papiergeld ist doch nur ein Tauschmittel, da kann doch draufstehen was will. genausogut könnnen Sie auch Kauri Muscheln nehmen oder Tonscherben oder Bits and Bytes. Es muss halt nur allgemein anerkannt sein. Mehr nicht. Streng genommen bräuchte man gar kein Geld. Es würden auch Ihre blauen Augen reichen und das gegebene Wort um zu Handeln. Wie: Ich nehme mir jetzt ein Brötchen und repariere Dir morgen das Dach.
    Warum verunsichern sie die Leute ? Hier meine Meinung: All diese selbsternannten Fachleute und Euro-Politiker sollten einfach nur den Mund halten und mal gar nichts tun. Der Markt regelt das schon.Die Regie in diesem Spiel führt ohnedies der Markt und nicht die Politiker oder die Wirtschafts-Gurus.
    Die machen sich nur wichtig um eine Daseinsberechtigung zu haben. ! Sorry, aber so ist es eben.

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    • es ist doch einfach:eine neue währung bedeutet auch psihologisch einen neuanfang.mit neuen währung scheint die geldentwertung kleiner,usw,usw…

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      • @sekula
        Moment, wenn ich da nicht was falsch verstehe, ist es doch so, dass hinter jedem Euro Schulden ein Euro Guthaben stehen muss. Wenn die Schuldenuhr tickt, tickt auch die Guthabenuhr. Heißt im Umkehrschluss, dass mit einer neuen Währung sowohl die Schulden als auch die diesen gegenüberstehenden Guthaben umgestellt werden. Es bleibt alles beim alten.
        Beispiel gefällig ? Sie haben 1300 EUR Schulden bei der Bank. Sie stellen auf eine Goldwährung um. Dann haben Sie 1 Unze Gold Schulden bei der Bank und die Bank ein Guthaben von einer Unze Gold.
        Profitieren würden Sie nur, wenn die neue Währung massiv ! abwerten würde. Aber dann würden Sie bei der Bank auch massiv Zinsen zahlen für Ihre Schuld. Es sei denn, Sie erklären den Bankrott. Für Staaten wäre das in der Tat einfacher als für den privat-Mann. Was bedeutet, dass auch dann die privaten Schulden bleiben und die Staatsschulden verschwinden.
        Deshalb merke: Aus Schulden kommt man als Bürger niemals raus, weder durch Inflation noch durch eine Währungsreform. Niemals. Deshalb:
        KEINE SCHULDEN !!
        Zu: Psychologisch Neuanfang: Denken Sie an den Euro. Das war vor 10 Jahren auch ein Neuanfang, psychologisch, jedenfalls für die ehemalige DDR. Und ? wie kams ? fragen Sie mal 0177translator, wie das war mit der Psychologie bei den Bürgern. Der Jubel war schnell verflogen !

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        • sekula & anaconda, die Briten haben ihr Pfund, so glaube ich, seit dem Mittelalter. Das stand mal für ein Pfund Sterling-Silber, und seit fast 60 Jahren sind die Pfund-Noten mit dem Antlitz von Elisabeth II versehen. Will sagen, die auf der Insel kennen gar nichts anderes. In der DDR hatten wir, als meine Mutter noch ein junges Ding war, etliche Währungsreformen. Die sahen so aus, daß nur Mindestbeträge in bar erhalten blieben, der Rest wurde einfach für ungültig erklärt, so hat es mir meine Mutter erzählt. Es wurde pauschal davon ausgegangen, daß man es auf unredliche Art verdient hat. Zum Jahreswechsel 1990/1991 gab es das in der UdSSR auch, ich war dort als Austausch-Student und habe noch ein paar alte, für ungültig erklärte Rubel-Banknoten mit Lenin drauf. Als wir Ostgoten 1990 dann die DM erhielten, wußte doch keiner, daß der Kohl dafür ganz Deutschland verraten und verkauft hat, indem er Mitterrand als Pfand für die Einheit versprach, daß der Euro kommt. 1948 wurde auch in der späteren DDR die Reichsmark 10:1 abgewertet. Nur die Schulden blieben 1:1 erhalten. Mein Opa hatte in den 30ern einen Kredit aufgenommen, 30.000 RM, um einen Bauernhof und Land zu kaufen und einzurichten. Zu Kriegsende waren 11.000 noch nicht abbezahlt. Das durften wir, nachdem man uns das Land weggenommen hatte (LPG) dann ab den 60ern abstottern. Erst 1985 war meine Familie schuldenfrei. Es wird bei solchen Umstellungen immer alles so gedreht, daß der kleine Mann der Gelackmeierte ist. Im Sowjetland Anfang 1991 einigten sich die krummen Geschäftemacher mit den Bankdirektoren, daß man zum gegenseitigen Nutzen einfach hohe Beträge rückdatiert als in bar einbezahlt datierte. Die Dummen waren die alten Muttchens, die sich ihre 4.000 Rubel für eine anständige Beerdigung ins Kopfkissen eingenäht hatten. 1998 im August hatte George Soros laut verkündet, daß der Rubel im Verhältnis zum Dollar zum Dollar überbewertet ist, was stimmte. Sofort kriegten alle die große Panik wie die Lemminge, und versuchten Rubel abzustoßen, als wenn die Pest dran klebt. Der überforderte Premier Kirijenko verpulverte auf Befehl von Tanzbär Boris Jelzin, die letzten paar Milliarden Dollar Währungsreserven für sinnlose Stützungskäufe, was aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein war. Dann wurden alle Devisenkonten von natürlichen Personen per Dekret zum Tageskurs auf Rubel umgestellt. Als dann wenige Tage darauf der Rubel doch in den Abgrund stürzte, waren die „umgerubelten“ Guthaben alle wertlos. Seitdem ist man in Pußland auf Finanz-USrael nicht gut zu sprechen. Somit ist auch zu erklären, warum unsere gleichgeschaltete Fäkal-Journaille ständig Scheiße über Putin ausgießt, man wünscht sich Zar Boris den Durstigen zurück. Entschuldigt bitte den langen Artikel, aber das ist die gelebte Wirklichkeit – meine spätere Ehefrau Julia Iwanowna und ihre Mutter und Schwester verloren damals auch ihr Vermögen. Als Julia schwer augenkrank wurde (Virus-Befall), wude sie im staatlichen Klinikum abgewiesen und mußte sich 1998 an die private Fjodorow-Klinik wenden, und das hat gekostet, kann ich Euch sagen! Und etliche tausend DM und Dollar von dem „Sponsor aus Germanien“ machten dann den Unterschied aus zwischen Erblindung oder nicht. Es soll ja Leute geben, die kaufen lieber Gold für ihre Piepen.

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          • @0177translator
            Danke für die Information. Sehr lehrreich für uns alle !
            Die Moral von der Geschichte: Traue niemals einem Staat und einer Regierung schon gar nicht. Doch wir sind gewarnt und jeder von uns sollte sein eigenes auf ihn abgestimmtes „Hedging“ betreiben. Besser heute als Morgen. Jedoch ohne Panik. Und mit Maß !
            Ich persönlich sehe für mich zur Zeit nur einen Vermögensschutz in Edelmetallen, auch wenn es momentan teuer ist. Dazu noch diverse Devisen in bar zum Einkaufen, (Dollar, Franken, Pfund, Yen und Kronen usw.) wenn der Euro crasht und sowenig wie möglich auf dem Konto in Euro, gerade soviel zum Leben ohne Schulden, für den Urlaub, Geschenke und dringende Anschaffungen und Reparaturen für 2- Monate im voraus.
            Wer dann noch was übrig hat, könnte an den Aktien-Märkten spekulieren. Ich tue es definiv nicht. Nicht jetzt.
            Eine Stunde über sein Geld nachdenken bringt oft mehr als 3 Monate für das Geld arbeiten. Übrigens 0177translator: In unsicheren Zeiten gilt die Parole: Scheinbar nichts haben (nach außen hin) ist auch ein Schutz.Tiefstapeln wäre eine Methode.

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  2. Liebe Anaconda Giftschlange,

    Was haben Sie denn gegen die Äusserung des lieben Gustav Horn?
    Sie geben doch auch hier Ihre Meinung ab *smile*.

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    • @der Göttliche
      Die hat kein Gift.Trotzdem, es ist einfach nicht fair von Herrn Horn, eine Katastrophe vorauszusagen und den Menschen keinen Rat zu geben, was er dagegen tun sollte. Er ist Fachmann und kein Laie wie ich. Seine Meinung zählt mehr als meine ! Katastrophen Gurus gibts schon genug (Klima, Maya Kalender, Nostradamus)
      Er hätte sagen können: Der Euro geht in 6 Monaten unter und die Menschen sollen jetzt schon ein Devisen-Konto einrichten und jetzt oder danach Gold kaufen und nur das Nötigste in EUR auf dem Konto lassen.
      Komischerweise sagt er nichts zum Dollar. Wieso ? Die USA kauft doch mehr Staatsanleihen als die gesamte EU zuammen. Wieso gibt er eigentlich dem Dollar nicht noch 4 Wochen zum überleben ?
      Deshalb ist anaconda so ärgerlich !

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  3. Gestern war wieder Deutschlands Gerichtsvollzieher vom Dienst Peter Zwegat auf RTL zu sehen. Und da fielen mir die Worte von Jesus aus der Bergpredigt ein: „Sehet die Vögel dort unter dem Himmel, sie säen nicht, sie ernten nicht, und Gott ernährt sie trotzdem.“ Deutschland ist ein Vogelparadies geworden! „Und darum denke nicht an den morgigen Tag, der heutige hat seine eigene Bürde,“ steht anderswo im neuen Testament. Man mag es gar nicht glauben, wieviele Leute diese Botschagt der Heiligen Schrift praktizieren. Auf ihre ganz eigene Art. Nein, bei dem ganzen Mist, der jetzt abläuft: 1. ist ein Krieg gegen Iran in Vorbereitung, 2. die 80.000 Ami-Besatzer werden dafür sorgen, daß wir ungefragt wieder zur Kriegspartei werden, 3. sind unsere Goldreserven in den USA futsch, 4. fliegt uns der Euro gerade um die Ohren – ich frage mich, warum wir uns alle gegenseitig hier verrückt machen. Hab ja auch Silber gebunkert, daß der Fiskus seine blanke Freude haben wird, wenn ich es erst dem bankrott gegangenen Staat werde abliefern müssen. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

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  4. So ein schwachsinn. Alle nur Panikmache

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