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Mal was anderes: „Finger weg von Gold“

Tröt - Finger weg vom Gold, wenn Sie nicht musikalisch sind! (Foto: psamtik - Fotolia)

Der Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau meint, dass Gold zum reinen Spekulationsobjekt verkommen  sei. Ein Vermögensverwalter aus München glaubt, dass Japan vor dem Hintergrund des Atom-GAU seine Goldreserven verkaufen muss. Warum nicht mal ein paar Argumente gegen den Goldkauf anhören?

Angesichts der steigenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten (Euro-Krise, Japan, Libyen) verbreitet die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) Durchhalteparolen für Aktienbesitzer und warnt vor dem Goldkauf. Aufgrund der robusten Weltkonjunktur sollten Privatanleger keinesfalls ins Gold flüchten, zitiert die Südwest Presse den DSW-Pressesprecher (Headline: „Experten raten: `Finger weg von Gold´).

Die Redakteure des schwäbischen Nachrichtendienstes haben nach weiteren Argumenten gegen den Goldkauf gesucht. Und mit Michael Reuss, Vermögensverwalter in München, fanden sie noch einen willigen Sprecher. „Ein Umschichten in Gold kann viel mehr schaden als nützen“, meint der. Japan halte ja immese Goldbestände und die müsse das Land im Zuge der Atom-Krise verkaufen, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Das werde den Goldpreis belasten.

„Gold ist zum reinen Spekulationsobjekt geworden, Finger weg!“, darf dann noch der Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau, Andreas Beck, argumentieren.

Gold und andere Edelmetalle seien eher eine Beruhigungspille für echte Krisenzeiten als ein Schutz vor Geldentwertung, sagt dann noch Philippe Hollinger, Volkswirt beim Bankhaus Metzler.

Wir lassen die Aussagen einfach einmal unkommentiert. Vielleicht möchten unsere Leser ja ein paar Zeilen dazu schreiben …

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Eingetragen von am 1. Apr. 2011. gespeichert unter Gold, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

13 Kommentare für “Mal was anderes: „Finger weg von Gold“”

  1. Der Beitrag wurde um 11:24 Uhr gepostet. Bisher nur eine Reaktion. Vielleicht geht es anderen genauso wie mir: ich bin zu müde, die Meinungen von Bankern bzw. Volkswirten (falsch ausgebildet, da wohl kein Austrian) zu kommentieren.

    Leid tun mir nur die Menschen, die sich dadurch beeinflussen lassen und sich ihre sauer verdienten Spargroschen vom Staat durch die Nebensteuer Staatsverschudung rauben lassen. Und was Japan betrifft: Kann es sein, dass der Chinese sich schon die Hände reibt und in Lauerstellung liegt?

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  2. “Gold ist zum reinen Spekulationsobjekt geworden, Finger weg!”

    stimmt wohl, manche von uns spekulieren schon lange über die deutschen goldreserven.

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  3. …verbreitet die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) Durchhalteparolen für Aktienbesitzer und warnt vor dem Goldkauf…

    Ich kann gar nicht so viel, essen, wie ich kot….. möchte, wenn ich solche Aussagen höre !!!

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  4. Währungsreserve Japan: 1,015 Billionen US-Dollar per 31. März 2008 (Wikipedia)
    Goldreserve Japan : 765 to (Wiki) = z. Zt. 35 MRD USD

    Was wird als erstes verkauft ? Etwa Gold ?

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  5. „Ein Vermögensverwalter aus München glaubt, dass Japan vor dem Hintergrund des Atom-GAU seine Goldreserven verkaufen muss.“

    dieser „vermögensverwalter“ sollte sich fragen ob es denn nicht auch möglich und sogar sinnvoller wäre für die japaner, den berg an US-DEBT abzubauen um den wiederaufbau zu finanzieren – zumal man mit diesem schrott tatsächlich noch etwas kaufen kann.

    dann möchte ich mal sein gesicht und vor alle die der idioten die diesem typen ihr geld anvertrauen sehen

    aber selbst wenn japan goldbestände abbauen würde – was nicht ausszuschliessen ist bei diesen us-hörigen gesellen, würde china die gesamte menge mit einem schönen danke schön übernehmen.

    das wär’s dann aber schon auch.

    im grunde ist das nichts weiter als das gleiche blah, blah wie wir schon seit jahren von den vermögensvernichtern zu hören bekommen.

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  6. Phrasenschubser

    Dazu fällt mir nix mehr ein, außer, dass heute der 1. April ist…

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  7. Ja, ja – und Aktien können nicht ausfallen? Das Papier kann man übrigens zwar essen, Nährwert hat es jedoch keinen!
    Man kann diesen Idioten doch nicht mehr zuhören.

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  8. Man, seit nicht so dagegen!
    Ich freue mich, auf. d. Gedanke noch ein Paar runden „Spekulationsobjekte“ preisgünstig zu erwerben. Währe voll i.O., oder?

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  9. Habe von diesen sogenannten Tips der Börsengurus genug.Habe von dem Börsen auf und ab genug.Lässt ein Scheich irgendwo einen Pfurz-reagieren die Börsen.Meine Deviese:raus aus den Zitterpapieren-rein ins Gold und halten bis zur Rente:Nix Abgeltungssteuer,nix Einkommensteuer-kein Krankenversicherungsbeitrag.Alles meins!!

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    • Gold schützt vor Plünderern !

      …. genau so ist…
      Außerdem : Buntpapiergeld ist voller Keime und wird von jedem Köter erschnüffelt – während Gold keim- u. geruchsfrei vor allen Schnüfflern verborgen werden kann !!!

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  10. Helmut Josef Weber

    Naja- wenn ich mich für meine Kunde mit Vermögensaufbau beschäftigen würde, dann möchte ich ja auch Arbeit behalten.
    Physische Edelmetalle kann jeder alleine kaufen.
    Hier Papier, dort Gold/Silber.
    Da gibt es anschließend keine Verwaltungskosten oder andere laufenden Kosten.

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  11. Allen „Vermögensberatern“, die in Papier investiert sind, sei gesagt, wir sprechen uns in den kommenden Jahren wieder.
    Goldblase? Wenn wir die tatsächliche, korrekt berechnete Inflation laut Shadowstats nehmen, müsste, um das alte Goldhoch von Januar 1980 zu erreichen, der Goldpreis heute bei ca. 7500 $ stehen.
    1980 waren 24 % der Vermögen in EM investiert. Bei einer Verschuldungsrate, die aktuell als lächerlich durchgeht. Heute nicht mal 2 % der Vermögen. Wo ist da eine Blase?????
    Wenn die Weltbevölkerung in der Masse mitgekommt, wie sich gerade ihre Ersparnisse in Luft auflösen, weil die meisten Schuldner pleite sind, werden die kommenden Edelmetallpreise diese Vermögensberater hyperventilieren lassen.
    Sie und ihre blauäugigen Kunden werden merken, dass sie die Chance, die nur einmal im Leben kommt, durch ihre Systemgläubigkeit leider verschlafen haben.

    Es bestehen z. B. bei Silber 100 x mehr Forderungen auf Silber als das Metall verfügbar ist. Wo sehen Sie den Preis, wenn es zum unabwendbaren Crash kommt?

    Wer seine Augen nicht nutzt, um zu sehen, wird sie brauchen, um zu weinen.

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