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Marktreport: Warum Chinas Gold-Hunger weiter steigen wird

Auch in China sichern die Menschen ihre Ersparnisse mit Gold gegen Inflation ab.

Mehr wohlhabende Menschen, höhere verfügbare Einkommen: Chinas Goldnachfrage soll weiter wachsen.

Der World Gold Council hat einen neuen China-Report vorgelegt. Man schätzt, dass die Goldnachfrage bis 2017 auf mindestens 1.350 Tonnen pro Jahr anwachsen wird.

Chinas Goldnachfrage umfasste im vergangenen Jahr laut den Berechnungen von Thomson Reuters GFMS 1.132 Tonnen. Damit stieg das Land noch vor Indien zum weltweit größten Goldkonsumenten auf.

Der World Gold Council (WGC) erwartet nun, dass die chinesische Goldnachfrage bis zum Jahr 2017 auf mindestens 1.350 Tonnen jährlich steigen wird. Das entspräche einem Zuwachs von 19 Prozent. Im Rahmen eines neuen Marktreports mit dem Titel “China’s gold market: progress and prospects” liefert der WGC die Gründe. Hier die wichtigsten Annahmen:

  • In den kommenden sechs Jahren wird Chinas Mittelschicht um 60 Prozent oder 200 Millionen Menschen auf 500 Millionen wachsen. Daraus ergeben sich:
  • steigende Realeinkommen
  • mehr private Ersparnisse
  • beschleunigte Urbanisierung

Man geht davon aus, dass die Nachfrage nach Goldschmuck und Investmentgold vor diesem Hintergrund deutlich steigt. Eine Befragung chinesischer Konsumenten im Rahmen des Reports habe ergeben, dass 80 Prozent der Konsumenten planen, ihre Ausgaben für 24-Karat-Goldschmuck innerhalb der kommenden 12 Monate beizubehalten oder zu erhöhen, in dem Glauben, Gold werde seinen langfristigen Wert erhalten und weil man erwarte, über ein höheres verfügbares Einkommen zu verfügen.

Auch die industrielle Verwendung von Gold wird nach Meinung des WGC steigen. China sei ein führender Markt für Gold-Patente in der Forschung, darunter die Verwendung von Nanogold im Gesundheitswesen. Erwähnt werden zudem die Spekulationen, Chinas Zentralbank könnte ihre offiziellen Goldreservezahlen deutlich nach oben anpassen.

Goldreporter

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Risiko Goldfälschungen: Der Falschgold-Report

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Eingetragen von am 15. Apr. 2014. gespeichert unter China, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

16 Kommentare für “Marktreport: Warum Chinas Gold-Hunger weiter steigen wird”

  1. Der nächste Schlag gegen das FIAT-Falschgeldsystem und Brandbeschleuniger, den US-Dollar zu Grabe zu tragen.
    Die BRICS-Staaten etablieren ihren eigenen IWF und pfeifen auf US-Dollar, Petro-Dollar, IWF und korrupte Weltbank.
    Madame Lagarde: „zum Diktat, bitte“- Titel: Good Bye Dollar!

    http://rbth.com/business/2014/04/14/brics_countries_to_set_up_their_own_imf_35891.html

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  2. Ohne Kommentar!

    http://www.mmnews.de/index.php/gold/17844-gold-dollar-manipulation

    Heute wurde wieder feste gepruegelt.

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    • @gold dreamer
      Man verkauft was man nicht hat und hofft, dass der Käufer die Ware erst mal nicht haben will.Geht auch anders: Ich kaufe beim Händler einen Daimler und hole ihn nicht ab,weil ich erst mal die Fahrlizenz erwerben muss.Solls geben.Dumm nur, wenn ich die Fahrprüfung doch bestehe und den Daimler abholen will und der ist nicht mehr lieferbar.Hat es auch schon gegeben.Ein Fest für Anwälte.

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      • Anaconda:
        Aber ein gewaltiger Kurssturz beim Gold heute!
        Man könnte meinen, es ist alles wieder in bester Ordnung.
        Aber genau das Gegenteil ist der Fall.
        Wirklich eine völlig verdrehte Welt ohne jegliche normale Logik!

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        • @Kondor
          Der US-Dollar steht gewaltig unter Druck uns steht bereits seit
          mehreren Wochen im Vergleich zu anderen Währungen und Warenkorb
          unterhalb der kritischen Dollar-Index-Marke von 80.

          Wenn Sie sich in den US-amerikanischen Blogs umsehen, finden Sie
          zahllose Artikel über den „Tod“ des US-Dollars und Ende des
          Petro-Dollars, der de fakto schon begraben wurde.

          http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/08/gazprom-macht-sich-unabhaengig-vom-petro-dollar/

          Die heutige Preis-Drückerei bei den Edelmetallen ist der krampfhafte
          Versuch der US-Fed und ihrer Handlanger, den US-Dollar wieder über
          die Index-Marke von 80 zu bringen, was ihnen aber nicht gelingt.

          Wegen der andauernden Ukraine-Krise müßte der Goldpreis eigentlich
          kontinuierlich ansteigen; daß er es nicht tut, zeigt deutlich die
          Spuren der HFT-Agenten, die alle Hände voll zu tun haben, dem Rest
          der Welt eine „starke“ US-Leitwährung vorzugaukeln.

          Das Mißtrauen ist jedoch mittlerweile so groß, daß sogar Janet Yeltsin
          ihren Psychiater wegen völliger Orientierungslosigkeit aufsuchen mußte,
          wie die Washington Post gestern berichtete.

          Am besten ist es, in Ruhe ein Glas (alten, ehrlichen, vertrauenswürdigen) Rotwein zu trinken und über mehrere Tage beobachten, wie sich die Geschichte vor unseren Augen entwickelt.

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          • Comment-0815 Danke!
            Den Bericht der deutschen Wirtschaft Nachrichten habe ich gelesen.
            Es kommt wir nun vor, dass es von der Taufe in den Regen geht.
            Gemeint ist, vom Petro-Dollar zum Euro!

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            • @Kondor
              Ganz so feucht wird es nicht werden (der Euro und die Traufe…), denn zukünftig werden Erdöl- & Erdgas-Rechnungen nicht mehr in Petro-Dollar, sondern ohne US-Abzocke in Yuan/Rubel/Euro bezahlt,- das heißt, das Petro-Schmiergeld entfällt.

              Die heutige Goldpreis-Attacke könnte man auch so interpretieren, daß man kurz vor einem Anstieg noch einmal die letzten „zittrigen Hände“ zwingen will, sich von dem Edelmetall zu trennen.

              Das Kartell sucht „händeringend“ nach physischem Metall, denn SOBALD der Westen den Chinesen mitteilen muß, daß sie für ihre „Scheiß-Dollar“ kein Gold mehr kaufen können, werden sie die unnützen US-Staatsanleihen mit Rußland auf den Markt werfen.
              Die US-Fed weiß das, die US-Banken wissen das, – deshalb sind die jetzigen Aktionen am Goldmarkt reine Verzweiflungstat.

              Wären die USA/Europa wirklich auf dem Wege der Wirtschaftserholung, müßten sie wahrlich nicht so viel Angst vor dem „echten Geld“, den Edelmetallen haben.
              Warum sollten der US-Dollar und der Preis für Gold nicht friedlich nebeneinander existieren können und Gold bis 1700,- $ steigen können?

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        • @Kondor
          Die Aktien-Indizes sind gewaltig unter Druck.Kann man auch so interpretieren,dass bloß niemand auf die Idee kommen sollte, Gold zu kaufen.also was tun die Leute,die ihre Aktien realisieren: Geld erst mal liegen lassen und Abwarten,ob es einen günstigen Wiedereinstieg gibt.Genau das ist aber gewollt.Nur das kann gewaltig daneben gehen.
          Kriesengebiet Europa,was nun ?
          http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_69010034/aufruhr-in-der-ostukraine-kolonne-ukrainischer-militaerfahrzeuge-kurz-vor-slawjansk.html

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  3. @Comment-0815
    Der Zeitpunkt für den friedlichen,lediglich zum Inflationsausgleich, dienenden Goldpreisanstieg ist vorbei. Es herrscht der totale Krieg. Ein geringer Anstieg des Preisverhältnisses Gold / Dollar bedeutet schon ds Ende der Papierwährung.Wenn wir einen Anstieg über 1700 $ sehen, ist der Dollar Geschichte und der Euro schon davor passee.
    Sie haben völlig recht: Man könnte den Goldpreis zum Inflationsausgleich steigen lassen und die Aktien zum Gewinne und Vermögen machen verwenden. (Dafür sind sie auch gedacht). Dann wäre die Wirtschaft gesund.Ist sie aber nicht.All die Wirtschaftszahlen und Nachrichten sind Gesundbeterei, Glaube und Hoffnung.

    0
    • Anaconda:
      Na also, hoffen wir das es ne Weile so bleibt und wir alle weiterhin in frieden
      leben können.
      Oder ist jemand anderer Meinung?

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      • Deutschland ist grade „verbal“ Kriegsreiber in Sachen Russland, wenn ich das mal so überspitzt sagen darf ;-) Ob uns dabei von den USA in den Hintern getreten wurde darf spekuliert werden.

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  4. Wahrheitsliebender

    Fakt ist allerdings auch, dass Gold weit überbewertet ist.
    100 US-Dollar sind 100 US-Dollar und jeder weiß,was man damit kaufen kann.
    Aber Gold ? Wer braucht Gold ?
    Wer bewertet Gold.
    Ein fairer Wert von Gold ?
    Vielleicht 300 Dollar pro Unce, meiner Meinung nach.
    Vielleicht kriecht dann auch wieder das Spekulantenpack unter den Stein, wo es hingehört.

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    • Systemverweigerer

      was sind denn Sie für einer. Sie sind ja ein richtiger Goldhasser. Menschen die physisches Gold kaufen, sind keine Spekulanten, sondern systemkritisch eingestellt.Sie haben kein Vertrauen mehr in die bestehenden Systeme. Sie haben auch keine Konsumkredite und Leasing KFZ. Die meisten haben auch ihre Häuschen schuldenfrei. Goldbugs sind keine vom Konsumrausch besessene Kreaturen, sondern Sie wollen lediglich die Kaufkraft ihres angesammelten Vermögens absichern.Dass das über einen längeren Zeitrahmen auch so passieren wird, nehmen wir als gegeben hin. Was die 300 Dollar pro Unze betrifft, trau ich mir zu behaupten, dass Sie keine Ahnung haben, dass z.b. in Südafrika Gold aus 4000 Meter Tiefe bei 70Grad und steigenenden Energiepreisen und Löhen heraufgeholt werden muss.

      P.S. ich freu mich schon auf den Tag wo Typen wie Sie sich mit dem Greenback nur mehr den Hintern auswischen können

      0
    • @wahrheitsliebender
      Da Sie gerne provozieren (ist ja ok), muss ich Sie doch darauf hinweisen dass 100 $ nur ein Papierversprechen auf eine Leistung darstellt und Gold eben eine Ware ist,bei der die Leistung schon erbracht wurde.So könnte ich sagen,der faire Wert eines qm in Manhattan ist 4 Dollar oder der faire Wert eines Grundstückes in Frankfurt City ist 6 EUR/qm. Denn wer braucht dort schon ein Grundstück ? Doch nur Spekulanten oder ?

      0
  5. Wahrheitsliebender

    Was ich noch vergessen habe.
    Natürlich muss es Postillen geben, die sich für all die kleinen und großen Händlerlein stark machen, die bis unter die Decke voll mit Goldmünzen und Goldbarren teuer eingedeckt haben(in der Hoffnung auf steigende Kurse), um sie mit großem Zuschlag an ahnungslose „Goldanleger“ zu verkaufen.
    Dumm gelaufen, würd ich sagen.
    Nun sitzen sie da und schwitzen.
    Keiner kauft die tolle „Krisenwährung“ mehr und sie fällt und fällt.
    Ich gönne es einigen, sag ich ganz ehrlich.
    Und die Privatleute, die sich irgend welche Krügerrand usw. unter die Matratze gelegt haben, können es sich eh leisten.
    Der einfache Mensch kann keine 1000 Euro entbehren für eine Münze aus Südafrika mit dem Konterfei eines „Menschenfreundes“.

    P.S.
    Auf einen Krieg in der Ukraine zu hoffen, nur damit ggf. Gold steigt, empfinde ich als pervers und menschenverachtend.

    @stan.

    Der Fuß steckt wahrscheinlich bei einigen Politikern noch drin.

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    • @Brigus (alias …)
      Sicher macht es Spaß, sich an einem verregneten, langweiligen Feiertag mit dem User-Namen „FrauenGehörenInDieKücheUndDieKücheGehörtInDenKeller“ im Forum von Alice Schwarzer anzumelden und einen Kommentar zu hinterlassen, daß die Natur der Frau die Rolle der Köchin und Kindererzieherin zugeteilt hat, und daß sie dem Manne untertan ist.
      *
      Dann wartet man gespannt die aufgebrachten Reaktionen ab und amüsiert sich köstlich, BRIGUS (alias Wahrheitsliebender).

      „Ein fairer Wert von Gold“?
      Goldman ist sogar optimistischer und hätte gerne einen Preis von 1050,-$/Goldunze.
      Leider sehen die Chinesen das etwas anders, und die kaufen die “Krisenwährung” sogar.
      Im Vergleich zum April 2013 ist der Goldpreis sogar um 111,-$ gestiegen, was also sollen die Fakten sein?
      P.S.
      Einen Umsturz in der Ukraine durch die USA/NATO/EU zu finanzieren und dadurch einen
      Krieg mit Rußland zu provozieren, um den Untergang des Fiat-Geldsystems noch ein wenig hinauszuzögern,
      „empfinde ich als pervers und menschenverachtend“.
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/dr-paul-craig-roberts/die-menschheit-hat-keinen-schlimmeren-feind-als-washington.html;jsessionid=D829130B861CF342325FBCF17A23AA66

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