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Milliarden-Stimulus: Briten als Vorreiter für Fed und EZB?

Wenn es um monetäre Staatsfinanzierung geht, sind die Briten nicht pingelig.

Quantitative Easing ist auch in Großbritannien kein Fremdwort. Die Bank of England will in dieser Woche mehr als 60 Milliarden Euro in britische Staatsanleihen investieren. Im Juni treffen auch US-Notenbank und EZB wichtige geldpolitische Entscheidungen.

Ganz im Sinne ihres ökonomischen Vordenkers John Maynard Keynes pumpt die Bank of England – ähnlich wie die Fed – Geld in den Markt, um die Wirtschaft zu stimulieren, wenn die private Nachfrage versiegt. Dabei duldete man auf der britischen Insel schon immer eine etwas höhere Inflation als etwa hierzulande. Die Zentralbank Großbritanniens bleibt damit ihrem traditionellen Verständnis in Sachen Geldpolitik treu.

Presseberichten zufolge sollen in dieser Woche 50 Milliarden Pfund (ca. 61 Milliarden Euro) in britische Staatsanleihen fließen. Die Bank of England hat im Zuge dieses auch als Quantitative Easing bezeichneten Stimulus-Programms bereits 325 Milliarden Pfund (rund 400 Mrd. Euro). Damit könnten die Briten zum Vorreiter der auch in den USA erwarteten Geldmengen-Expansion werden. Am 20. Juni trifft sich der Offenmarktausschuss der Federal Reserve (Fed), um über das weitere geldpolitische Vorgehen zu beraten. Bereits am 6. Juni tritt der EZB-Rat zusammen, um möglicherweise über eine Zinssenkung im Euro-Raum zu entscheiden (Diese Termine werden den Goldpreis bewegen).

Großbritannien ist im ersten Quartal 2012 erneut in die Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 Prozent. Aufgrund der rückläufigen Zahlen in der Industrieproduktion, wird auch für das zweite Quartal ein sinkendes Wirtschaftswachstum erwartet.

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Eingetragen von am 5. Jun. 2012. gespeichert unter Banken, Europa, EZB, Fed, News, Platin. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “Milliarden-Stimulus: Briten als Vorreiter für Fed und EZB?”

  1. „The US-Dollar isnt worth the paper that it is not printed on“ – LOL

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dLaUbUgpX_A

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    • Es scheint so, als würde die Deflation diesmal ausfallen und es nahtlos zu einer massiven Inflation kommen.Die Notenbanken können das bewerkstellen indem sie solange den Markt fluten bis die Banken vor Geld überquellen und nicht mehr wissen wohin.
      Schon mal das Gefühl gehabt im Geld ertrunken zu sein ? Kein schönes Ende.
      Im Gold ist jedoch noch niemand ersoffen, nicht mal Dagobert Duck.

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      • Meiner Meinung nach haben wir die Deflation schon lange. Oder man müsste es Stagflation nennen, denn Geld ist da… irgendwo! Aber nicht im Geldbeutel der Leute, sondern irgendwo in der Bankensphäre. Die Löhne steigen ja auch nicht und viele Unternehmen bieten Waren und Dienstleistungen immer billiger an. Solange die etlichen Milliarden keine Güter bzw. Sachwerte jagen – solange haben wir zwar Geld en masse und trotzdem eine Deflation. Es gibt sogar so viel Geld, dass sich viele Banken im Moment einen Negativzins auf das Guthaben überlegen, denn die Banken wollen im Moment kein Geld mehr von den Kunden – sie haben ja schon massig Liquidität von der EZB bekommen. Das Geld der Kunden birgt nur große Verantwortung und investieren wollen die Banken derzeit auch nicht – zu großes Risiko. Und wer will schon mitten in der Deflation Geld ausgeben?

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        • @Prophet
          Ja, Stagflation wäre der korrekte Ausdruck.Doch viele wissen gar nicht was das ist.(Preise erhöhen sich, aber die Löhne halten nicht mit).
          Die Firmen versuchen mit Preissteigerungen die Gewinne zu erhalten und der Staat versucht über Abgaben die Einnahmen zu erhöhen.Der Bürger hat weniger in der Tasche für den echten Konsum.
          Die umlaufende Bargeldmenge ist seit 3 Jahren kaum gestiegen.
          Und trotzdem, das Geld wird irgendwann in den Umlauf kommen, spätestens dann, wenn die Banken nicht mehr wissen wohin und die EZB es nicht mehr in der Nachteinlage zurücknimmt.
          Beispiel:
          In Spanien ist gerade die Arbeitslosigkeit im Bausektor zurückgegangen obwohl die eine Immobilienblase haben.How come ?
          Nun, die Banken geben wieder großzügig Baukredite zu Lasten der EZB und des deutschen Steuerzahlers.Und wenn erst die Banken,wie gefordert, direkt kapitalisiert werden, beginnt die Inflation.(Eurostox steigt wieder, die Spanischen Bankaktien verbuchen wieder Kursgewinne).
          Man kann jedes Feuer löschen (Deflation), vorausgesetzt man ertränkt damit die Welt.Doch wie man das Wasser wieder wegbekommt, nachdem man den Teufel mit dem ……..?

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        • @Prophet Nicht irgendwo, sondern als Übernachteinlagen bei der EZB. Durch die Zinsen wird beständig Geld von Banken und anderen Geldverleihern (Halter von Anleihen) aus der Realwirtschaft abgesaugt. Das muß dann wieder durch neue Kredite in Umlauf kommen, weil sonst die umlaufende Geldmenge schrumpft sowie bestehende Kredite nichtmehr bedient und abgeschrieben werden müssten. Dazu zählen auch Sparguthaben und Girokonten, die nichts weiter als eine Forderung gegen die Bank sind. Geht die Bank pleite, dann sind die Hosentaschen leer.

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  2. Ich liebe die Goldmünzen mit der Queen drauf. Fast täglich poliere ich diese auf Hochglanz.
    Am besten geht das mit Spucke.

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  3. So die britische Notenbank – Oder sollte man besser sagen die private Notenbank des Rothschild-Clans? – will also in britische Staatsanleihen „investieren“?

    Worum mag es wohl dem Rothschild-Clan mit diesem Kauf gehen, für den er, der britische Zweig der internationalen Rothschild-Konspiration, wie jede andere Notenbank auch das Geld „out of thin air“ schöpft und dann verleiht, gegen Zins und Zinseszins, Gebühren und Sicherheiten vorzugsweise an Staaten, die von korrupten, verkommenen, skurpellosen, gewissenlosen, ahnungslosen Politdilettanen „regiert“ werden?

    Will die private private britische Notenbank etwa dem Land helfen, den Bürgern?

    Oder soll die Kontrolle über das Land, über die Sicherheiten, die das Land dafür im Moment „nur“ hinterlegen muss, noch weiter gesteigert werden?

    Wenn man einmal verstanden hat, und ich denke, das habe ich, was Notenbanken für eine Rolle spielen, wem sie wirklich gehören, für wen sie ausschließlich aktiv sind, wie sie Geld erschaffen, was sie damit tun – zumal meisten Notenbanken privaten Banken, die das Volk aber als staatliche Banke wähnt -, kann einem nur noch übel werden.

    Aber alles ist natürlich legal, weil das Verbrecherpolitgesindel – anders kann man diesen dreckigen Abschaum kaum noch nennen; auch hier übrigens! – als Steigbügelhalter der globalen Finanzoligarchie agiert.

    Mir graut es davor, wenn die Faschos vom Schlage eines Steinkrück und TrittIhn hier vollends das Sagen haben, dieses Land sozusagen als Führer vollends in den Abgrund stoßen und der totalen Macht der Elite ausliefern!

    Da sieht „er“ klein aus.

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    • Gibt mir die Kontrolle über eine Währung und es ist mir egal, wer die Gesetze macht.

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