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Negativzins: Bayerische Sparkassen erwägen, Bargeld zu horten

Geschäftsbanken im Euroraum müssen jetzt schon 0,3 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank parken. In der EZB-Sitzung kommende Woche könnten die Einlagenzinssätze noch stärker in Negative gesenkt werden. Laut dem bayrischen Sparkassenverband erwegen Mitglieder, verstärkt Bargeld im Banktresor zu lagern, anstatt Guthaben kostenpflichtig bei der EZB zu halten. Wörtlich heißt es in einem Rundschreiben: „Die Sparkassen stellen sich die Frage, ob es für sie wirtschaftlicher sein könnte, hohe Bargeldwerte nicht – wie bisher – bei der EZB einzulagern, sondern stattdessen selbst zu verwahren“. Mehr

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Eingetragen von am 5. Mrz. 2016. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

23 Kommentare für “Negativzins: Bayerische Sparkassen erwägen, Bargeld zu horten”

  1. Kleingärtner

    Die Bayern sind schon lange kein „selbstständiges Bergvolk“ mehr,nehmen den Mund nur voll,raus kommt nix (siehe Seehofffer).
    Diese Bayrischen Sparkassen gehören zum System. Man möchte diesmal glaubhaft machen, hört her, die Bayern werden sich einer Bargeldeinschränkung entgegenstellen.
    Wenn, dann kriegen sie eins auf die Backe und halten die Andere auch noch hin!
    Sie wollen Bargeld selber horten…wahrscheinlich, die 500 € Noten, die wegen Terrorgefahr und Geldwäsche aus dem Verkehr gezogen werden müssen.
    Sie werden es niemals dürfen, wenn sie es denn wollten!

    3+
    • @Kleingärtner
      Sehe ich auch so.Die Bargeldeinschränkung wird auch für Sparkassen gelten.
      Das Problem wird die Firmen treffen. schon eine mittlere Firma mit 100 Angestellten hat monatliche Lohnkosten von 400.000 EUR mit allen Abgaben.
      Diese müssen am 30. des Monats ausgezahlt werden und damit auf dem Konto der Firma liegen. Zusammen mit den Eingängen im Monat, Rücklagen etc liegen da mit Sicherheit eine Million auf dem Konto, kurzfristig verfügbar.
      Müssen die Negativzinsen zahlen, werden etwa 50% von der Steuer abgesetzt und die anderen 50% gehen zu Lasten der Firma.Das wird sich Bemerkbar machen, im Ländle.
      Negativzinsen auf Rücklagen, Firmenkonten und Sparkonten ist eine Verrücktheit.Allenfalls kann und muss man Freibeträge schaffen.
      Für Firmen sowieso und für Sparer auch.100.000 EUR pro Bankkonto wären angebracht.Darüber zahlt man Negativzinsen und darunter bekommt man ohnedies nichts,außer die Inflation.

      4+
    • Ob beim Protest gegen Berlin viel rauskommt ist das Eine aber trotzdem muß man nicht zu jedem Schwachsinn aus BERLIN ja und amen sagen.

      4+
      • Kleingärtner

        @ materialist
        Mit dem Protest gegen den Schwachsinn bin ich noch dabei.
        Nur erscheinen angedeutete Maßnahmen für viele Menschen als
        See-hofffnungsschimmer am Horizont in dieser ohnmächtigen oder gewollten Politik. Die Enttäuschung ist danach um so größer.
        „Außer Spesen nix gewesen!“

        3+
  2. Wenn der Strafzins erhöht wird, werden wir bald japanische Verhältnisse haben: die Bankkunden plündern ihre Konten und lagern ihr Bargeld zu Hause,- unter der Matratze oder im Safe (wer hat).
    Pech für die EZB und Mario Draghi: sie wissen zwar, wieviel Euro-Noten gedruckt wurden, dann aber nicht mehr, wo – im Matratzen-Geld-Kreislauf – Milliarden und Millionen „geparkt“ werden:
    die Deflation löst die Inflation ab, die Geld-Umlaufgeschwindigkeit geht weiter zurück, der Konsum bricht ein, die Schulden der Euroländer nehmen weiter zu, weil die gewünschte Inflation zur heimlichen Schuldentilgung ausbleibt.

    Wir sind ja mit -0,2% Inflationsrate in der EU bereits auf der Deflations-Autobahn, stimmt’s Mario?,- geht der Öl-Preis noch weiter zurück, setzt sich die Deflations-Spirale weiter in Bewegung.
    Mario: 5 -; setzen!

    4+
    • @Watchdog
      Man wird nicht zulassen,dass der Ölpreis weiter zurückgeht, nötigenfalls sprengt man ein paar Bortürme (Versehentlich) oder zettelt einen Krieg an (Unabsichtlich).Ich denke,der Ölpreis wird sich gegen 100 Dollar bewegen und nicht gegen Null, wie das rührige Handelsblatt meint.

      5+
  3. So, so, jetzt erwägen sie also selbst Bargeld zu horten, anstatt es bei der EZB zu parken. Meine Fresse, das praktiziere ich schon seit Jahren selbst.
    Ich lasse keinen übrigen Euro mehr bei der Bank, hebe am Monatsanfang bis auf die benötigten monatlichen Zahlungen alles ab und „parke“ die Kohle…….woanders.

    Ganz nach Joschka Fischer:
    „Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus DEN BANKEN herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die BANKEN haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Bei 0% Zinsen auf mein Bankguthaben gibt’s halt eben nur 0 Euro zu deren Verfügung.

    8+
  4. Schmutziges Gold im Spiegel.Antigoldpropaganda läuft voll an.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/gold-ist-der-faire-handel-bloss-ein-mythos-a-1078918.html
    Interessant. Offiziell produziert China wohl pro Jahr 400 Tonnen.Macht in den vergangenen 10 Jahren 4.000 Tonnen alleine durch eigene Produktion. Und davor ? und durch Einkauf ? Wieviel Gold mögen die Chinesen wohl schon haben. ?
    Soviel wie USA und Deutschland zusammen sicherlich.

    4+
  5. Es soll doch wirklich niemand glauben, dass er aus einem ETF in einer Währungsreform oder einem Währungscrash auch nur ein Gramm physisches Gold bekommt. Das kassiert der Staat direkt aus dem ETF Lager oder der Manager schafft das beiseite.Der Fond wird geschlossen und die Anteilinhaber ausbezahlt. In der stündlich wertloseren Währung. Das garantiere ich.

    3+
    • Klapperschlange

      @Toto
      Der größte („angeblich“ mit Gold hinterlegte ETF) SPDR® Gold Shares (GLD)
      stapelt aktuell 25.500.000 Unzen Gold; das entspricht bei einem Goldpreis von $1267,40 /Unze einem Anlagewert von $32.574.077.196,- (32 Mrd. $).

      Nimmt man ein Szenario an, bei dem der Goldpreis auf $1300,- ansteigt,
      hätte der ETF-Betreiber im Falle der angenommenen Währungsreform/Crash einen Verlust von $831.300.00 bei Bargeld-Ausgleich.

      Das zahlt JPM locker aus der ‚Hillary-Billary-Clinton-Spenden-Kasse‘.

      0
      • @klapperschlange
        Richtig, absolut. Im Falle eines Crashes erfahren und bedienen sich die Eliten aus diesem Fond zuerst und das Plebs bekommt das Reformgeld.

        1+
  6. Richtig.
    ….KuntaKinteindikator! ;-)

    2+
  7. schneider joachim

    Wenn die Masse auf die Idee kommt Gold u. Silber zu kaufen. Ist schnell nichts mehr da.Das Glück der Eliten ist das die meisten zu dumm sind um Gold u Silber zu kaufen. noch?

    1+
    • @schneider Joachim, die Masse sieht es nichz ein zu verzichten ,die will immer weiter konsumieren! Egal ob dies schlechter Konsum ist ,egal ob deren Kinder und Enkel alles doppelt und dreifach zurück zahlen müssen ! Das Motto lautet ,“Die Reichen sparen nicht ,warum soll ich es denn „! Leider sparen die richtigen Reichen ,leider investieren diese nicht in unnötigen Konsum(Zigaretten, Partys , allerlei Technik-Schnickschnack, Autos, Urlaub etc.). Man investiert in Dinge die wahrscheinlich Geld/Macht und Wohlstand einbringen . Lieber die vierte andersfarbige Kaffeemaschine, lieber einen BMW auf Leasing, lieber einen zweiten Flatscreen und das neueste Handy,Tattoos/Piercings usw.. Da bleibt für Silber kein Geld ! Hoffentlich reduziert sich die Masse erheblich !

      2+
  8. Leider hast Du recht, lieber Karl. Und selbst leute, die zwischenzeitlich eine Einsicht ahben, fallen in diese Kosnumtrance und Schweigeautomatismen zurück.
    Vielleicht ist das dei gewisheit der Blöden.
    „Nie wieder im weiteren Leben werde ich die Chance haben, derartig vor dem ohnehin kommenden Knall zu konsumieren, deshalb eben JETZT und bloß ned nachdenken! Ob ich zwei Jahre oder zwei Wochen länger lebe, mit oder ohne Vorräte ist doch egal, wenn ich eh sterben muß/sollte.“
    Wenn der kleine Huinger kommt, werden wir schon sehen, wie sich das so mit dem Sterben un Leben verhält.
    “ Du, sorry Alter, aber ich habe mich da atotal verschätzt, aber hast Du mal ne Büchse Erbsen? Des kunnt ich doch ned ahhnen, daß du rescht habe tust, Gude…?“
    Und solche Leute erzählen einem dann noch was über Zynismus, Orwell hatte recht.

    1+
  9. Ich habe mich gefragt warum die Großen Banken nun einmal umschwenken auf Gold. Vielleicht findet man die Antwort in 2013. Der COMEX könnte bei einem Gold-CRASH evtl. das gleiche blühen wie 2013 der HKMEx in Hong Kong:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/21/am-papier-gold-gescheitert-rohstoff-boerse-in-jong-kong-ist-pleite/

    Die großen Banken wollen vorerst keinen Gold-CRASH haben und raten lieber zum Goldkauf, denn sonst würde das passieren:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/17/nach-dem-crash-gold-nachfrage-explodiert-weltweit/

    Physisch wohl gemerkt ! Denn seit 2013 stieg die Anfrage kontinuierlich an.

    Sorry Old Shatterhand – nein, im Moment sehe ich keinen größeren Rücksetzer. Aber die 1300er Marke sehe ich im Moment auch nicht. Da müssten noch 1-2 Sack Reis mehr umfallen… Zudem ist das Containergeschäft rückläufig – das ist gar nicht gut.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/07/vorboten-der-krise-container-machen-verluste/

    1+
    • Ja , Das Containergeschäft ist eingebrochen . Am Leben erhalten wird es wahrscheinlich nur mehr durch Waffenlieferungen und Edelmetalllieferungen ( nach Asien ) . Sonst könnten die Meisten zusperren und der BDI wär auf 50 Punkte :-)

      2+
  10. Selbst-Vergötterung Mario Draghi heute in „Rheinische Post“:
    „Der EZB-Rat ist fähig, entschlossen und willens zu handeln. Wenn wir den Willen haben, unser Ziel zu erreichen, dann haben wir auch die Mittel dazu.“
    Da brauchen wir nicht lange rätseln, was am Donnerstag von der EZB kommt.

    1+
    • @Safir
      Mario wird ganz tief in die Trick-Kiste der „Noten-Schenker“ greifen und die Welt erneut verblüffen: „Die EZB kauft ALLES – außer Gold!“
      Statt 60 Mrd. Euro im Monat werden es dann 70 Mrd. sein, mit denen die EZB neben den bisherigen „mediterranen“ Schrottpapieren jetzt auch Aktien strauchelnder Firmen (vorrangig italienische…) aufkaufen will.
      Und natürlich wird er die wundersame Wirkung „negativer“ Zinsen heraufbeschwören.

      Ich bin mir sehr sicher, daß der EX-Goldman-Bankster am Donnerstag die Gelegenheit nutzen wird, mit irgendeinem Statement die Edelmetalle zu prügeln.
      Das ist viel billiger, als sinnloses Papiergold zu verpulvern.

      1+

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