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Neue Studie zum deutschen Goldbesitz erschienen

Sicher ist sicher: Die Deutschen haben eine besondere Beziehung zum Gold. Sie gehören zu den weltweit größten Käufern von Anlagegold.

60 Prozent der Deutschen wollen ihr Gold nicht mehr hergeben. Die Bereitschaft Gold zu kaufen, ist innerhalb des vergangenen Jahres gestiegen.

Das Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin hat eine weitere Studie veröffentlicht. Sie basiert auf der wissenschaftlichen Darstellung „Goldbesitz der Privatpersonen in Deutschland“, die im vergangenen Jahr erschienen ist.

„Motive und Herkunft des Goldbesitzes der Privatpersonen in Deutschland“ heißt die neue Untersuchung. Im Rahmen einer repräsentativen Analyse wurden 4.297 Privatpersonen über 18 Jahren im dritten Quartal 2011 detaillierter zum Thema Gold befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht (Alle Angaben zu Gold beziehen sich auf einen Feingehalt von 999 Promille):

Motive

  • 70 Prozent der Deutschen haben Angst vor einer steigenden Inflation.
  • Mehr als 80 Prozent kaufen Gold wegen des Werterhalts und dem Schutz vor Inflation.
  • Rund die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, dass es zu einer Währungsreform und zum Zerbrechen des Euro kommt.
  • 18 Prozent wünschen sich eine goldgedeckte Währung.
  • 73 Prozent sind mit der Entscheidung Gold zu kaufen zufrieden.
  • 57 Prozent der Befragten hätten auch zu Zeiten der D-Mark Gold gekauft.

Kaufzeitpunkt/Anlagehorizont

  • Mehr als 40 Prozent des Goldbesitzes der Deutschen (70 Milliarden Euro) stammen aus den letzten drei Jahren. 26 Prozent alleine aus dem letzten Jahr.
  • Knapp ein Viertel des gekauften Goldbestandes stammt aus der Zeit des Kalten Krieges vor der Wiedervereinigung und wurde nicht wieder verkauft.
  • 60 Prozent wollen das Gold langfristig halten, wodurch es dem Markt langfristig entzogen wird.

Kaufverhalten

  • Mehr als die Hälfte des Goldbesitzes der Deutschen wurde selbst gekauft (ca. 2.800 Tonnen), zu je etwa einem Viertel stammt es aus Erbschaften (ca. 1.200 Tonnen) oder wurde als Geschenk überreicht (ca. 1.300 Tonnen).
  • Goldbarren sind am beliebtesten, Münzen an zweiter Stelle.
  • 47 Prozent wollen derzeit kein Gold kaufen, weil es zu teuer ist.

Goldlagerung

  • Banken sind Lagerplatz Nummer 1 für privates Goldvermögen.
  • 33 Prozent der Deutschen bevorzugen, das Gold zuhause zu lagern.

Ausblick

  • 71 Prozent der Befragten mit Goldbesitz sehen künftig eine verstärkte Attraktivität von Goldinvestitionen.
  • Gegenüber dem Vorjahr ist die Goldkaufbereitschaft insbesondere bei Personen ohne Goldbesitz stark angestiegen.
  • 35,4 Prozent wollen in den nächsten 3 Jahren kein Gold kaufen, aber etwa ein Viertel will es tun („sicher“:  11,1 %;  „eher schon“: 15,4%).
  • Mit steigendem Einkommen steigt auch die Bereitschaft, Gold zu kaufen.

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Eingetragen von am 27. Okt. 2011. gespeichert unter Deutschland, Gold, News, Umfrage. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Neue Studie zum deutschen Goldbesitz erschienen”

  1. Die Steineins Studie Nummer 1, wonach jeder Deutsche 60 Gramm Gold besitzt, ist schlicht und ergreifend zu 100% getürkt! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich kenne privat keinen einzigen Menschen der Gold besitzt bei gelben Forum hat die Umfrage ebenfalls ergeben, daß auf vielleicht 100 Leute einer kommt, der Goldbesitzer ist. Das würde allerdings dann bedeuten, daß jeder 100-tste so um die 200 Unzen Gold hat, was schlicht und ergreifend eine glatte Lüge sein muß!

    0

    • Wenn man die Goldbären und Goldfische dazurechnet und eventuell den Trauring und die Panzerkette von 1990. Zu den Zahlen: in 5000 Jahren wurden ca 150.000 Tonnen Gold gefördert.Die Zentralbanken halten,wenn mans glauben darf, 30.000 Tonnen.Das verbaute,klerikale (Buddas Goldzahhn) und verloren gegangene Gold (Meeresgrund) liegt laut Schätzung bei ebenfalls 30.000 Tonnen.wer hat die 80.000 restlichen Tonnen ?

      0

    • Man weiß nie, ob diese Studie nicht die Finanzämter als erste lesen. Als ich zum 01.05.2006 beruflich selbständig wurde, konnte mir keiner (Arbeitsamt, IHK, Finanzamt, Gewerbeamt) präzise mitteilen, ob ich eine Ein-Mann-Firma gründen bzw. welche Rechtsform ich haben muß. Erst mein Steuerberater befand, daß ich als Freiberufler jenseits von Gut und Böse bin. Habe seither nichts an Berufsgenossenschaft oder IHK abführen müssen. Was aber, wenn man mir plötzlich nachweist, daß ich doch hätte müssen, und man mich auf 5,5 Jahre nachträglich verdonnert? Dann steht der Gerichtsvollzieher nämlich gleich vor der Tür, und dem zaubere ich ein „goldenes“ Lächeln ins Gesicht. Nein, Goldbesitz ist nur sinnvoll, wenn man nicht vollumfänglich erfaßt ist.

      0

      • @translator0177
        Natürlich weiß das Finanzamt von der Studie !, Die haben Internet und Fortbildungsveranstaltungen.Das Problem wäre die in Bälde wiedereingeführte Vermögenssteuer. Da muss man sein ganzes Vermögen deklarieren.Hatten wir schon 1995.Wurde abgeschafft und soll jetzt wieder kommen.Die Frage ist allerdings,ob man das Gold deklariert oder ob man es inzwischen verschenkt oder beim Münzhändler irgendwo verscherbelt hat. Auch bei dem Goldbesitz-Verbot in den USA wurde nur eine kleine Menge Gold dem Staat abgeliefert,der Rest wurde versteckt.Hat dem Staat nicht viel gebracht außer viel Lauferei. All das natürlich unter dem Vorbehalt,dass man keine Tonnen hortet. Ich denke so gesehen ist Goldbesitz für Kleinanleger nicht riskant.Nachteilig wäre nur,dass man es nur in kleinen Mengen unter der Hand wieder verkaufen kann.Bei 12,5 Kg Barren wäre das ein Problem.

        0

  2. wie ist der link zu der studie?

    0

  3. mal offtopic, wo wir grad beim thema umfrage sind:
    es gab doch vor ca. 2-3 monaten hier auf goldreporter eine umfrage samt gewinnspiel von anlagegold, bei dem es silberbarren und -münzen zu gewinnen gab. was ist denn daraus geworden?

    0

  4. Natürlich wird in diesen unsicheren Zeiten in Gold investiert.
    Wer das nicht macht ist naiv , und vertraut bedrucktem Papier.
    Gold hat immer seinen Wert behalten , natürlich mit Schwankungen.
    Aber Papiergeld wurde schon mehrmals entwertet und so wird es
    wieder kommen.

    0

  5. In jedem Hartz4 Haushalt stecken mindestens 10Gr Gold und 1 Gr Platin
    In den Handys, Fernsehern, Pcs der Wii&Playstation
    ( Mehrzahl, meistens pro Haushalt! )
    70 Mrd ergeben ca. 21 Gr pro Bundesbürger.
    200 oz jeder 100te – sind 6,22Kg . Glaubt mir, da ist viel mehr auf dem
    Markt und es sind Einige mit 1To Gold und mehr.
    Bei den Silberjungs wird gar nicht in so kleinen Einheiten wieOz gedacht –
    Anlegerbarren 35Kg.
    Die Tonne AG war vor ein paar Jahren noch für ca. 100.000€ zu haben

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