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Notfallplan der Banken: Mit Goldkäufen gegen Deflation

Bull and Bear

Die Zentralbanken könnten den Goldbullen kontrolliert entfesseln.

Geldpolitische Goldkäufe, staatliches Goldverbot. Derzeit werden in obersten Bankenkreisen ungewöhnliche Maßnahmen zur Deflationsbekämpfung diskutiert.

Von Jürgen Fröhlich, Goldreporter EXKLUSIV

Derzeit kursiert ein interessanter Vorschlag, der von Vertretern der Bankenbranche und auf Zentralbank-Ebene diskutiert wird.

Um die drohende Deflation zu bekämpfen, könnten Notenbanken neben Wertpapieren auch Gold am Markt ankaufen, um für größere Liquidität zu sorgen. Aber das ist noch nicht alles.

Die Asset-Käufe der EZB

Der Luxemburger Goldpolitiker Yves Mersch hat diesen Vorschlag vor einiger Zeit thematisiert. Mersch ist Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank. Während der Euro Finance Week in Frankfurt hielt er am 17. November 2014 einen Vortrag, der auf Deutsch veröffentlicht wurde. Darin verteidigt er das Kaufprogramm der EZB, die damit begonnen hat, Pfandbriefe zu erwerben und auch den Ankauf von ABS-Papieren (Asset Backed Securities) angekündigte.

Er sagt: „Der Gouverneursrat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, gegebenenfalls weitere unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, um einer zu langen Phase zu geringer Inflation entgegenzuwirken. Theoretisch könnte auch der Ankauf von Staatsanleihen oder anderen Aktiva wie Gold, Aktien, Exchange Traded Funds (ETF) etc. dazu zählen.“

Die Deutsche Bank hatte diese Idee in einer Ausgabe ihres täglichen Marktkommentars „Report Behavioral Finance: Daily Metals Outlook“ aufgegriffen.

Hierin heißt es: “Die Idee, Gold zu kaufen hat ihre Vorzüge, wegen der möglichen Verkäufer. Viel Gold wird in privaten Haushalten gehalten, vor allem in Ländern wie Deutschland. In einigen Fällen handelt es sich um ungewünschte Restbestände von krisengetriebenen Investments von vor fünf Jahren. Ein Programm, das auf diese  Bestände abzielt, würde stille Liquidität freimachen, einiges davon könnte sogar in den Konsum fließen”.

Die Diskussion um den möglichen Goldkauf durch westliche Zentralbanken wirft zwei wichtige Fragenkomplexe auf.

  • 1.    Warum sollten EZB und Fed plötzlich Gold kaufen?
  • 2.    Wird ein staatliches Goldverbot vorbereitet?

Zu Punkt 1: Warum sollten EZB und Fed Gold plötzlich kaufen?

Der Ökonom und intime Kenner des amerikanischen Finanzsektors James Rickards hat in seinem aktuellen Buch „Die Geldapokalypse“ dazu einen interessanten Abschnitt verfasst. Es geht darum, welche Maßnahmen die Fed in letzter Konsequenz ergreifen könnte, um eine Deflation in den USA zu vermeiden. Zunächst einmal stellt Rickards fest, dass es praktisch nicht möglich ist, unendlich viel Geld zu Drucken:

„Wenn die Fed zur Abwehr von Deflation weiterhin Geld druckt, wird sie vielleicht an die politischen Grenzen des Gelddruckens gelangen, weil ihre Bilanz auf über 5 Billionen Dollar steigt oder wenn ihre Gewinn-Verlust-Rechnung zu Insolvenz führt“.

Yves Mersch thematisiert diese Problematik ebenfalls in seinem Vortrag. Er sagt aber: „Zwar kann eine Notenbank nicht pleitegehen – weder im Illiquiditäts- noch im Insolvenzsinn. Sie kann unbegrenzt Liquidität generieren und über Gewinne aus der  Geldschöpfung vorübergehend auftretende Eigenkapitallücken im Zeitablauf wieder auffüllen. Allerdings kann die Zentralbank – zumindest kalkulatorisch – in eine Situation geraten, in der sie, um solvent zu bleiben, die Geldschöpfung so stark steigern müsste, dass sie keine Preisstabilität mehr gewährleisten könnte.“

Wird ein staatliches Goldverbot vorbereitet? Lesen Sie weiter auf Seite 2

 


Keine Chance für Sondengänger: Gold vergraben, aber richtig!

Gold im Grenzverkehr: Mit Gold durch den Zoll

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Short URL: http://www.goldreporter.de/?p=48859

Eingetragen von am 26. Feb. 2015. gespeichert unter Banken, EZB, Fed, Gold, Hintergrund, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

48 Kommentare für “Notfallplan der Banken: Mit Goldkäufen gegen Deflation”

  1. Selbst wenn es zu einem Goldverbot kommt ist man mit Gold besser bedient … denn zu dem Zeitpunkt an dem es kommt sind wahrscheinlich die Geldwerte der Nichtgoldbesitzer schon nichts mehr wert und so erhält man wenigstens einen Teil zurück. Stellt sich nur die Frage, wenn man sein Gold für die Rente zurücklegt und noch 30 Jahre hat, würde ich auch dann nichts hergeben. Aber was macht man wenn man dann nur noch 10 Jahre hat und dann das Goldverbot noch existiert? Wenn mans nicht tauschen kann nützt es ja nix … schwere Frage …

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    • @NeuImThema
      Du findest immer Gleichgesinnte, die tauschen. Das Goldverbot hat damals niemanden abgehalten, Gold versteckt zu behalten, oder mit Gleichgesinnten Geschäfte zu machen.

      Goldbesitz war in Zeiten des Goldverbotes nur ein Problem für diejenigen, die es im Banktresor gelagert hatten, oder auf der Steuererklärung deklariert.
      Unter Aufsicht von Beamten wurden die Bank-Schliessfächer Zwangs-Geöffnet (Notstandsgesetze), und das Gold den Goldbesitzern für ein Butterbrot „abgekauft“ (enteignet).

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      • Old Shatterhand

        @Suzaetche Wolf
        Anaconda hat geschrieben dass seine Eltern während des 2. Weltkrieges und danach Silberbesteck und -münzen nach und nach bei Bauern eingetauscht haben. Sie bekamen Geflügel, Kartoffeln, Rind- und Schweinefleisch sowie Gemüse und überstanden diese Zeit gut während andere Hunger leiden mussten. Bauern tauschen gerne gegen Gold und Silber.

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        • @Old Shatterhand
          Das ist genau so.
          Oder auch wenn man flüchten musste, konnte man lange Zeit mit Schmuck oder Münzen zur Miete irgendwo wohnen.
          Viele haben sich so über Wasser gehalten.

          Für mich wäre ein Gold- oder Silberbesitz abgeschrieben und für „wirklich“ schlechte Zeiten reserviert.
          Wenn es keine Suppenküchen
          und keine andere Wahl mehr gibt.

          Ich hoffe nicht, dass sowas kommt.
          Aber sicher sein kann man auch nicht.
          Darum ist ein „verschollener“ EM Vorrat nicht das Dümmste.

          EM sind für mich keine Handelsware in guten Zeiten.
          Bis 2000 $ / Unze ist Gold meiner Ansicht nach immer extrem günstig.
          Man kauft, versteckt, und hält.

          Wer mit Aktien oder so Geld verdienen will, dem seien Investitionen in Schwellenländer, russische Staatsanleihen oder grosse russische Firmen im Energiebereich empfohlen.
          Auch hier, ein paar Jahre schlafen legen.
          Heute investiert… und sich in 5 oder 10 Jahren sehr freuen!
          Und keine Kurse täglich beobachten.

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          • PS: Heute habe ich gerade mit einem Bekannten über einen möglichen Krieg EU vs. Russland gesprochen.
            Er meint, das sei nur Theater, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.
            Er meint, wir hätten noch nie so schlechte Präsidenten gehabt wie heute (Obama, Hollande, Merkel etc.)

            Dass Präsidenten nur Dinge tun, die sie tun müssen, und zu denen sie gezwungen werden, dass sie auch nur Marionetten einer nicht gewählten Schattenregierung sind, das habe ich ihm nicht gesagt, denn er ist ein „Normalbürger“ und hält nichts von „Verschwörungstheorien“

            Wo er sicher recht hat, dass z.B. die deutsche Armee (unter allen anderen EU Armeen) gar nicht in der Lage ist, einen Krieg zu führen.
            Die waren in Spanien eingeladen zu einer Flugshow.
            Die Flieger mussten Zwischenlanden, dann umkehren und zurück nach Hause – und haben ihr Ziel nie erreicht.
            Peinlich.

            Wer schon mal im Militär war, weiss auch, wieviel der Unterhalt von Maschinen kostet.
            Wenn man sie nicht regelmässig braucht, verrotten, verrosten und veralten sie.
            Die Jahre ohne Krieg fliessen dahin. Überall vergammelte, veraltete Maschinen. Nicht genug Geld, um immer alles auf dem neuesten Stand zu halten.

            Von der Kriegstauglichkeit heutiger junger Männer mal ganz abgesehen.

            Von daher bleibt es mit ein bisschen Glück bei einem Wirtschaftskrieg, der mit Döllerchens ausgetragen wird.

            Noch ist der Dollar Leitwährung.
            Jedoch hat in der Schweiz eine chinesische Bank ihre Tore geöffnet, so dass man
            (ich weiss nicht, ob jetzt schon, oder in naher Zukunft)
            ohne zuerst das Geld in Dollar (Leitwährung) zu wechseln, und vom Dollar dann chinesisches Geld wechselt,
            direkt chinesische Währung kaufen kann.
            Das kommt überall.
            Der Dollar wird daher überflüssig – und verliert einen grossen Teil an seiner „Wichtigkeit“.
            Ein Schritt von vielen, welche zur Abkoppelung der BRICS (Asien, Russland, Indien) von den USA und vom Dollar führt.

            Der Westen ist heute Schuldner – der Osten der Gläubiger.

            China und Russland tun alles, um vom Dollar frei zu werden.

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            • @Suzaetche Wolf
              Der „leise, siechende Tod des Petro-Dollar“ ist schon Tatsache geworden. IWF & Weltbank haben durch die BRICS-Staaten Konkurrenz bekommen (durch Schaffung einer eigenen Entwicklungs-Bank mit vorerst 100 Mrd. Dollar Startkapital), freie Konvertierung von Renminbi in vielen Ländern/Finanzplätzen rund um die Welt (Australien, London, Frankfurt, Los Angeles) und zuletzt die Ankündigung, daß Rußland mit über 90 Finanzinstituten im Eurasischen Handelsraum ein eigenes SWIFT-Interbankensystem schaffen wird.
              Stichwort: De-Amerikanisierung, De-Dollarisierung.

              Ab Morgen probiere ich mal, meine ‚Bonsai-Kartoffeln‘ mit Stäbchen zu essen – man weiß ja nie, wie schnell wir umlernen müssen.

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            • 2 Bemerkungen :
              – „Der Westen ist Schuldner, der Osten der Gläubiger“ :
              Das -kleine- Beispiel „Griechenland“ wird zeigen, dass die -grossen- Gläubiger das Problem der Rückzahlung haben werden, nicht das kleine Griechenland mit seinen überproportionalen Schulden ! Danach werden Italien, Spanien, Frankreich die Gläubiger noch stärker erpressen = Ohne uns kein Euro mehr ! Man braucht nur die gestrige peinliche EU-Moscovivi-Nummer mit Frankreich zu geniessen um zu wissen, dass bei hohen Verschuldungen nur die Gläubiger schwitzen …
              – „Russland tut alles, um vom Dollar frei zu werden“ :
              Warum befinden sich in Russland 4x mehr USD als Rubel !?

              Übrigens : Ich empfehle die USD-Währung nicht zu früh abzuschreiben, sei es nur weil die nächste Weltwährung ein Währungskorb sein wird (inkl. USD) und die USA wirtschaftlich nicht abgeschrieben werden können, die EU wohl schon (Ausnahme Deutschland.

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              • Langfristig ist der Westen (EU USA) im Niedergang – unwiderruflich.

                Langfristig sind Russland, China, etc. im Aufschwung – unwiderruflich.

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            • @Suzaetche Wolf
              Dieses ganze Kriegsgeplänkel kann ich nicht mehr lesen,das hängt einem in allen News zum Halse raus!
              Anfreundung,Distanzierung,Einmarsch…. Alles Quatsch.
              Mittlerweile finde ich es fast Zeitverschwendung diesen Ukraine Unsinn in div. Seiten nachzulesen.
              Wenn jemand ein Schoko Eis will,soll er es kaufen und essen.
              Hier sieht es so aus,als ob sich Uschi,die das Eis „haben will“, nicht entscheiden kann oder das Geld dazu fehlt.

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              • …also ich würde das Eis nehmen !
                Gute Idee, jetzt n schönes Nusshörnchen naschen.
                Mal schaun, was noch in der Gefriertruhe ist…

                …Juhuuu !
                Sogar mit Nussplittern und keine Splitterbomben dabei !

                guguk ! Wo bist Du !!
                Hier fehlt eindeutig noch Dein Humor ! ;)

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              • @copa
                Das wäre das einzig Richtige: Einfach all das Zeug nicht mehr lesen. Wozu auch?

                Wer weiss, dass alle „Kriege“ inszeniert sind, alle alle gegen jeden aufhetzen, künstliche Feindbilder geschaffen werden…
                muss das ja höchstens noch aus „Interesse an strategischen Kriegsvorbereitungen“ oder „-strategien“ lesen.

                Kriege sind immer nur Raubzüge,
                wirtschaftliche Pusher und Zeitverzögerer,
                und das Geilste:
                Man lässt den unnötigen und überflüssigen Pöbel aufeinander los, damit sie sich gegenseitig umbringen.
                Möglichst brutal natürlich – es ist ja „der Feind“.

                Sooo einfach kann man einen Krieg aber nicht anfangen.
                Nicht immer hat man einen 9/11, bei dem nach 10 Minuten feststeht: Bin Laden.
                Nach zwei Tagen feststeht: Afghanistan angreifen.
                Und 80% der Bevölkerung finden das gut und jubeln.

                Ein Krieg ist immer Gehirnwäsche und Hetze.
                Und Leute, die sich gehirnwaschen (ich sage mal wieder böse: Die Masse) und aufhetzen lassen.

                Steter Tropfen höhlt den Stein.
                Irgendwann ist jeder überzeugt, dass es richtig ist, gegen diesen „Feind“ zu kämpfen.

                Ich klicke mit Absicht keine Mainstream-Propaganda Berichte mehr an, um mein Desinteresse an den Blöd-Lügen zu bezeugen.

                Ich meine, in der Ukraine ist der Krieg ja voll da.
                Die Menschen stehen vor leeren Regalen,
                es wurden Städte zerstört und viele Menschen getötet.
                Die Wirtschaft ist kollabiert.

                Irgendwer sponsert Waffen,
                Die Engländer schicken „Ausbildner“ runter
                Hilfsgelder „fliessen“

                Und für was? Warum?

                Die spinnen doch alle. Die sind doch alle im Kindergarten.

                Aber Krieg ist immer ein Business.
                Geld fehlt da nie, hat noch nie gefehlt.

                Um den bösen Feind zu besiegen,
                sind die Bürger freiwillig bereit,
                die Rüstungsindustrie so richtig aufzubretzeln.

                Schicken ihre Söhne – junge Männer – freiwillig als Helden in den Tod.
                Anstatt zu sagen: Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.

                Es fängt ja schon im Kleinen an mit den Feindbildern.
                Man sucht sich jemanden, der einem nervt, und fängt an zu zündeln.

                Wenn die grossen Politiker und Geldgeber zündeln,
                dann haben sie die Presse als ÖL-ins-Feuer-giesser,
                Kanonenfutter, welches gegen den Feind kämpft,
                und die Rüstungsindustrie, die abkassiert.
                Eines gibt das andere.
                Eine Provokation lockt die nächste aus dem Busch.
                Und eines schönen Tages ist man mitten drin, weiss nicht, wie es kam, und kann es nicht mehr stoppen, und es wird immer mehr verstärkt.. dann eskaliert alles und ist nicht mehr zu stoppen und nicht mehr zu kontrollieren. Das Business blüht.
                Die „Systemkrise“ ist eine Zeitlang weiter notbeatmet worden.

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                • @wolf

                  es gibt Menschen, die schlafen. Und zwar tief und fest.

                  Dann gibt es Menschen, die kapieren was gespielt wird, die aber die Ansicht vertreten, dass man „eh nichts machen kann“, dass Systeme, die zu dekadent und verlogen werden, sich noch immer selbst ad absurdum geführt haben und immer werden, nur leider ohne dass sich langfristig was verbessert, weil die erste Gruppe, nämlich die Schlafschafe, nur durch massive Raketeneinschläge in unmittelbarer Nähe mal geweckt werden und sich dann fragen, was los war.
                  Ein Bekannter, der diese Ansicht vertritt sagt immer, die Schlafschafe wachen dann kurz auf und dann „geht es aber wieder nur um den Moment“. Das heißt sie lesen kein Geschichtsbuch, sie fragen nicht was Bretton Woods bedeutet hat, wie es zum 1. WK kam oder oder oder
                  Sie tun es einfach NIE.
                  Und deshalb ist diese zweite Gruppe einfach desillusioniert, apathisch nimmt sie die Dinge hin, versucht im Kleinen was zu ändern und zeichen zu setzen, aber sie reißt sich kein Bein aus.

                  Naja und dann gibt es die dritte Gruppe, denke ich.
                  Das sind die Gerechtigkeitsfanatiker, die Interessierten, die charakterstarken selbst denkenden Menschen, die sich nicht verarschen lassen wollen und schon gar nicht all die Schandtaten einer kleinen Gruppe akzeptieren wollen.
                  Das sind wohl wir, die hier und anderswo schreiben.
                  Und ich denke wir werden auch nicht davon ablassen können, uns zu informieren. All das zu verfolgen. Wir können höchstens versuchen, es nicht zu nah ranzulassen und sich das Leben nicht versauen zu lassen. Realistisch, kritisch bleiben, und natürlich auch versuchen, viel zu ändern. Die, die Kraft haben, mögen es tun! Gruppe 1 und 2 tun es sicher NICHT!

                  So sehe ich das.
                  Tja, und was ist die Aussage?
                  Keine Ahnung!
                  Dass ich auch nicht weiß, wohin uns die Dinge führen.

                  Ich weiß nur, dass mir vieles gewaltig auf den Sack geht.
                  Und es werden immer mehr Menschen, die das spüren.

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                • @maß_voll:
                  auch dabei ?
                  Oder auch nur „passiv“ in Foren „theoretisch“ was tun ?
                  Gute N8 @all

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              • @mass_voll
                Ja, zum Glück werden es immer mehr, die auf irgend eine Art merken, was abgeht.
                Und denen das Welttheater auf den Sack geht.
                Dank dem Internet – oder vielleicht durch Gespräche mit anderen? stösst der eine oder andere auf Unstimmigkeiten und fängt an, Fragen zu stellen…

                Aber meist hilft nur das Gelassenheitsgebet :-)

                Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
                den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
                und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

                Die Finger in Foren oder so wundschreiben… das verändert sicher mal nichts :-)
                Sicher kann man den einen oder anderen zum Nachdenken bringen. Der Samen ist gesät… vielleicht wird daraus ein erblühen.

                Natürlich muss man sich informieren.
                Aber Tausendmal dasselbe lesen, das zieht einem nur runter.

                Am besten, pro Tag eine gewisse Zeit einplanen, um kurz die interessanten Seiten durchzuchecken, und dann aufhören.

                Die Zeit sollte man damit verbringen, sich selber – und auch dem persönlichen Umfeld – Gutes zu tun.
                Sich selber verwöhnen, dankbar sein für die schönen Dinge, die man hat. Sich bewusst an den Schönheiten des Lebens erfreuen.

                Das tägliche Kriegsgeheul, Griechenlandkrise, Notenbankenexzesse etc… das schafft auf Dauer eine Kultur des Missbehagens und der Angst… Irgendwann hat man „genug“.
                Dann sollte man sich auch eine seelenbalsamische Ruhe vor der Angst- und Panikkultur der Mainstreammedien und auch von anderen nehmen.

                Verändern kann man nur sein Umfeld,
                und das am besten durch den Geldbeutel,
                indem man bewusst konsumiert und seine hart verdienten Fränkli / Euros nur dort ausgibt, was man fördern will.

                Wer in McDonalds essen geht – der fördert Fast Food und all die Vergiftung.
                Wer hingegen selber frische (oder das, was wir noch dafür halten) Ware selber kocht, unterstützt den Anbau von xy.

                Sich so bewusst wie möglich ernähren – ist schon mal ein kleiner Schritt.
                Wenn es immer mehr tun, hat es eine Wirkung.

                Leider sind halt Statussymbole nach wie vor wichtig.
                Viele Menschen definieren sich dadurch.
                Waghalsigste Ausbruchsversuche über die Mauer aus der DDR raus – wegen Bananen.
                Oder vermeintlich mehr Wohlstand und mehr „Sein“ durch mehr „Haben“.
                Auszeichnungen, Titel, SUV…

                Ich selber gönne mir materiell auch gerne was… immerhin macht es ein bisschen den Spass im Leben
                auf diesem Planeten aus…
                Auf alles verzichten zu müssen wie ein Sozialhilfeempfänger, und sich rein gar nichts mehr leisten zu können, ausser das Überlebensnotwendige… also ich stelle mir das sehr unlustig vor…

                Alles im Rahmen.
                Extrem Reiche werden auch fast immer eigentlich extrem dekadent.
                Die leben in einer anderen Realität…
                Keine Reize können stark genug sein, darum auch all die extremen sexuellen Ausschweifungen. Immer mehr… wo hört die Steigerung auf?

                Neu baut Sawiris ein Luxusetablissement… ein bisschen gruselig und morbid und ja… dekadent.
                http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Sawiris–Luxusinsel-des-Todes/story/20153977

                Oder sie ersteigern ein Bett mit Müll drauf
                für 3 Millionen. Das ist dann „Kunst“.
                http://www.welt.de/kultur/article130691144/Deutscher-kauft-ungemachtes-Bett-fuer-drei-Millionen.html

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        • genau das hat meine großmutter (hat 2 weltkriege mitgemacht) auch erlebt. sie konnte von ihren geerbten goldstücken land, baumaterial, viehzeug und saatgut kaufen und die nachbarn noch mit durchziehen. und sie hatte bis zum lebensende immer eine gut gefüllte vorratskammer. alles an lebensmitteln und für stromausfälle

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  2. Gold kann man immer tauschen, ausser vielleicht in einer absoluten Diktatur kombiniert mit Totalüberwachung (inklusive Badezimmer). Aber in dem Fall ist es sowieso unerheblich ob man Gold hat oder keins oder sonstwas.

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    • Absolute Diktatur?
      Einfach mal nach Brüssel sehen.
      Gemäß dem Grundgesetz geht internationales Recht dem deutschen vor.
      Das Recht, nach dem wir uns zu richten haben, ist das EU-Recht.
      Wer macht das EU-Recht?
      Hier gilt der Spruch von Seehofer: „Die, die gewählt wurden, haben nichts zu sagen und die, die was zu sagen haben, wurden nicht gewählt.“
      Klartext: Diejenigen, die unsere Gesetze machen sind NICHT demokratisch legitimiert.
      Wenn also keine Demokratie – dann logischerweise DIKTATUR.

      Und zum Thema totale Überwachung:
      Wer von euch hat einen SAMSUNG Fernseher oder eine Amazon Fire Settop Box? Mit immerwährend offenem Mikrofon und bei Skype-fähigen Geräten mit einer von außerhalb zuschaltbaren Kamera im Wohnzimmer?
      Perverser geht es doch fast nicht mehr, oder?
      Es gibt nur eine Sorte Mensch, der ÜBERHAUPT keine Privatsphäre hat.
      Das sind die Sklaven.
      Das Wasser, in dem der Frosch schwimmt ist schon verdammt heiß.
      Bald kommt der Krieg. Dann kocht es/er.

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      • nicht ganz richtig mit dem EU-Recht. im GG Artikel 25 besagt, daß Völkerrecht vor Bundesrecht geht. Völkerrecht ist aber nicht EU-Recht. Die EU ist eine Firma, kannst du unter Bisnode nachlesen. Somit garnicht legimetiert Gesetze zu erlassen. Wir leben im Faschismus. Da zählt das Recht des Stärkeren. Nicht jeder Diktator war schlecht, die Geschichte beginnt nicht im 20. Jahrhundert. Aber jede Art von Faschimus ist Menschenverachtend

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        • @Michael.Das ist ganz klar ein faschistisches Vorurteil,eindeutig!

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        • @michael
          Zitat der EU:
          „Laut dem Grundsatz des Vorrangs hat das EU-Recht ein höheres Gewicht als das Recht der Mitgliedstaaten. Der Grundsatz des Vorrangs gilt für alle EU-Rechtsakte mit verbindlicher Wirkung. Die Mitgliedstaaten dürfen also keine nationale Rechtsvorschrift anwenden, die im Widerspruch zum EU-Recht steht.
          Der Grundsatz des Vorrangs gewährleistet, dass das EU-Recht ein höheres Gewicht als das nationale Recht hat. Er ist ein wesentlicher Grundsatz des EU-Rechts. Genau wie der Grundsatz der unmittelbaren Wirkung ist er nicht in den Verträgen festgelegt, wurde aber vom Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) anerkannt.“
          siehe:
          http://europa.eu/legislation_summaries/institutional_affairs/decisionmaking_process/l14548_de.htm

          Damit sind wohl alle (Un)Klarheiten beseitigt, die EU ist eine Firma, richtig, die BRD aber auch und das GG nur noch Makulatur, da längst ungültig.

          0
  3. Der Geldtsunami baut sich derzeit erst noch auf : Presseinfo vom ehemaligen Chefnotenbanker der BOE: Obwohl die Notenbanken den kräftigsten Finanzpolitischen Stimulus plaziert haben ist die Wirkung bisher verpufft, In der Realität sieht das so aus das die Märkte weltweit mit 200 Mrd pro Monat aufgepeppt werden und obwohl Billionen in die Währungssysteme geflossen sind die Geldumlaufgeschwindigkeit fast gleich geblieben ist und somit ein eine Bankrotterklärung ist..
    Und wenn Greesnspan am 14.10. in seiner FED-Rede bereits andeutete das die Währungssysteme mit einem Big Bang beendet werden und das Gold eine eigene Währung ist weiß er mit Sicherheit warum.
    Daher ist das Deflationsargument des Notenbankgoldkaufs eine reine Schutzbehauptung mit Placeboeffekt damit nicht morgen Millionen von Goldzertikatsbesitzern die Papiere einlösen u. Sekunden später der Goldpreis durch die Decke geht u. wieder eine Sekunde später die Währungssysteme kollabieren !

    0
  4. Hallo alle miteinander!

    Zunächst einmal Hochachtung vor Old Shatterhand, anakonda (ich hoffe er kommt wieder.) und all die anderen „wissenden“
    Lese etwa seit 1 1/2 eure beiträge und finde den werdegang des forums sehr intersant.
    Hier auch gleich ein powergruß nah Nordschweden…..
    …….. guguk!
    Halte durch alter Schwede!
    Habe hier einen link den ich interresand finde und er deckt sich mit Old Shatterhand´s prognose dass es mit Gold +Silber erst noch mal abwärt´s geht.
    http://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/Fed-mit-Zuckerl-fuer-die-Bullen-1000511247/3
    Bin gespant wie es weitergeht!!

    0
    • @Bronko, all

      Gut möglich, dass die Preise bei Edelmetall noch zurückgehen,
      lt. Elliot-Wave-Theorie(n) wäre sehr wohl ein finaler Ausverkauf möglich,
      Richtung 900$ bei Gold.

      Weiter finde ich ein Interview aus 2013 von Saiger interessant:
      immerhin sehe ich zum Zeitpunkt von heute gewisse Parallelen in
      seiner Prognose.
      Das Interview findet sich, glaub ich wenigstens, hier:

      https://www.youtube.com/watch?v=NxpFfx7pi1Y

      Mangels Alternativen bleibe ich bei Gold UND Silber.
      Aktien sind für mein kleines Budget keine Alternative;
      irgendwann werden sich auch die Aktienpreise wieder
      an ökonomischen Realitäten ausrichten müssen.
      Hier heisst es: Die letzten beissen die Hunde: Dies sind
      normalerweise Kleinanleger (wie ich) oder Versicherungs-
      Institutionen, die auf dem falschen Fuss erwischt werden.

      Grüsse NOtrader

      0
    • Old Shatterhand

      @Bronko
      Die mexikanische Gruppe Bronco war und ist immer noch meine Lieblingsgruppe.
      Ich hörte sie zum ersten Mal 1995 in Asuncion (Paraguay) als die Gruppe auf Tournee war. Ich weiß nicht ob Dein Synonym im Zusammenhang mit der Gruppe Bronco steht.
      Und jetzt zu den Edelmetallen:
      Im Moment krabbeln die EM-Preise mühsamst herauf. Der nächste Paukenschlag wird nicht lange auf sich warten lassen. Ich rechne fest mit einem Goldpreis von 1060$ bis etwa Mai 2015. Dies wird noch nicht der endgültige Boden sein weil noch die Kapitulation (Totaler Ausverkauf) fehlt. Aber ab Mai/Juni 2015 wird es zunächst eine kleine Rallye geben. Es ist möglich dass ich mich im Zeitablauf irre aber nicht in der Höhe der Preise.
      Das liegt daran dass der Zeitablauf durch unvorhersehbare Ereignisse je nach Art der Ereignisse beschleunigt oder verzögert werden kann.

      0
      • Nein, der Name Bronko ist zufällig. Hab die Gruppe gegoogelt, die Musik gefällt mir, sie erinnert mich an die 1980ger da bin ich mit dem Rucksack durch Central + Südamerika gezogen. War damals von den Ländern und Läuten total fasciniert. Und ebenso schokiert, wie die Spanier dort wüteten und die Eingeborenen ihres Goldes raubten!!
        Und ab 1.3. bin ich Rentner. Wie schnell doch die Zeit vergeht!!

        0
      • He Schetterhend, Du hast wohl entgegen deiner Natur wenig mit Indianern zu tun und verwechselst Dich mit „Der der alles weiß“. Du versuchst hier was herbeizuschreiben was Du gerne hättest. WEnn da mal der Schuß aus deinem verbogenen Stutzen nicht nach hinten losgeht. Was ist wenn der DollarZettelkurs dann wieder bei 0,85 steht..!!?
        Wenn du ihn aber konsultiert hättest hätte er Dir bestimmt gesagt:“Hedgen Bleichgesicht, Hedgen!“

        0
        • Bis jetzt hat er recht gehabt … also wo liegt dein Problem?

          0
        • Was sollen eigentlich die in letzter Zeit so häufig auftretenden Anfeindungen?

          Wenn jemand das Geschreibsel eines Schreibers-In nicht mag, soll er doch einfach den Post nicht lesen. Ist das so schwer? Der Name ist ja immer oben angegeben.

          Die Welt ist voller vieler verschiedener Menschen.
          Und viele Weltbilder oder Meinungen passen halt nicht zusammen.

          Da sollte man die Grösse haben, andere zu akzeptieren, wie sie sind, und nicht diese ständig anzugreifen.

          Ansonsten ist es halt einfach nicht jedermanns-fraus Sache, sich in Kommentarspalten zu tummeln.

          Man muss sich doch nicht ab jedem Menschen ärgern und nerven und aufregen, der anders tickt, als man selber?
          Für mich wäre das Zeitverschwendung, mich zu ärgern über Leute, die ich nicht kenne.

          Alle schreien wie blöd: Je suis Charlie,
          meinen damit: Ich bin für Meinungsfreiheit, egal wie verletzend und unterste Schublade und angriffig diese ist.
          Aber kaum läuft man jemandem über den Weg, der es wagt, seine Meinung zu sagen, gibt es 10, die diesem den Mund verbieten wollen, und Vorschläge bringen, Zeilen zu limitieren und Anzahl Beiträge zu limitieren etc.

          Was soll das?

          0
        • @babylonender
          Du hast dich verlaufen…
          Wenn du hinter ihm stehst und der Schuss nach hinten losgeht,dann ist das wohl gewollt.

          0
          • Hallo Leute, wollte doch niemanden anfeinden, habe auch kein Problem mit irgendwas. Wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, daß es möglicherweise gefährlich sein könnte in dieser Phase 50% seiner Echtgeldversicherung zu verkaufen. Ist doch vielleicht cleverer das Ding über Puts abzusichern.
            Wenn die Draghischeine richtig abschmieren wirds auch bei 900 Dollar viel teurer..
            @Copa, verlauf mich ziemlich regelmäßig sehr sehr gern hierher.
            Gruß

            0
  5. Welch noble Gesinnung die zentralbanken doch haben, gold zu kaufen, damit etwas gegen bedrohliche inflation getan werden kann :-)

    das überzeugt mich natürlich voll und ganz….ich denke, ich werde ab sofort an Gott glauben….das gute siegt doch schließlich und schlussendlich immer …………. nicht :-)

    Der Artikel mit der position der zentralvanken bezüglich deflation, inflation, gold usw…ist humor at it’s best … so unterhält man heute Leute.
    Ich habe richtig gute laune bekommen als ich das! gelesen hab(ernsthaft).
    Noch inflationärer kann man nicht lügen :–))

    0
  6. also das mit dem Goldverbot ist nicht so einfach, da haben Russland und China auch noch ein Wörtchen mitzureden !!

    0
    • @hanny
      Goldverbot kann auch nur in den USA oder in einigen Ländern der EU ausgesprochen werden.
      Das muss nicht global sein.

      Es war auch früher nie global, sondern nur in einigen Ländern.

      0
    • Hi,

      Laut Bandulet sind Goldverbote
      a) ziemlich unwahrscheinlich und
      b) extrem schwer durchzusetzen
      Das Gold wird in der Regel in zu geringem Umfange
      abgegeben und es blüht ein reger Schwarzhandel.

      Die Frage ist, wo für den Staat das Geld am leichtesten
      zu holen ist:
      Obligationen? -> Haircuts !
      Immobilien? -> Erhöhung von Steuern! Zwangshypotheken!!
      -> Niedrige Bewertungen der Banken mit anschliessender
      Kapitalrückzahlung des Immobilienbesitzers. etc.
      Aktien? -> Steuern auf Handel, Kapitalgewinnsteuern,
      Geld auf Konten? -> Teilweise Beschlagnahmung desselben
      (auf elektronischem Wege).
      Es gibt also viele einfachere Möglichkeiten, als zu versuchen,
      an das Gold des Bürgers zu kommen, zumal die kleinen
      Münzpositionen mehrheitlich nirgendwo deklariert sind (oder
      nur teilweise).
      Bandulet empfiehlt für den Aengstlichen vor dem Goldverbot in
      Goldaktien zu investieren (was ich selbst nicht so eine gute
      Idee finde, da die Aktienmärkte grundsätzlich anfällig werden, sobald
      Investoren an den Finanzmärkten auf die Idee kommen könnten,
      Wertpapiere könnten nichtmehr liquide gehandelt werden; ausserdem
      gibt es grosse Gefahren gegen das Internet, Handelsplätze and so on…)
      Aber seis drum: Immerhin KÖNNTE man einen gewissen Teil in EM-Aktien stecken…
      Bandulet räumt ein, dass Gold-Aktien ein schwieriges Investment sind,
      dass genügend Sachkenntnis voraussetzt.

      Grüsse NOtrader

      0
      • @NOtrader ;-)
        Wenn Gold wirklich mal ab durch die Decke gehen würde – was ja viele glauben, dann lohnt sich ein Goldverbot – und das Zwangsenteigen von deklariertem Gold ganz sicher.

        Darum hat man das auch schon des öfteren getan.
        Und was vor nicht allzulanger Zeit problemlos möglich war, wird auch in Zukunft möglich.

        Die letzten Goldverbote waren sicher nicht sehr ergiebig, da die meisten Goldbesitzer schon damals nicht ganz blöd waren, und man inzwischen weiss, dass Bankschliessfächer geöffnet werden etc, die Menschen haben es zu dieser Zeit einfach nicht gebraucht – weiter gehortet – evtl. im Ausland „verbraucht“ – oder im besten Fall weitervererbt.

        Gold ist nun mal etwas, was geheim ist,
        was versteckt ist, vergraben, im Dunkeln.
        Gold kommt aus dem Boden,
        und ist auch im Boden am besten aufgehoben.

        Ab und zu nimmt man es ans Tageslicht – und ergötzt sich an seinem unvergleichlichen und überwältigendem Glanz.
        Dann wieder ab in die Dunkelkammer :-)
        Das ist ein Moment, den man für immer im Kopf speichert, und diesen Moment kann man jeden Moment wieder aktivieren, und sich im Geiste den Glanz des Goldes anschauen.

        Man muss es den Leuten nur „verkaufen“
        (all die Bösen und die Terroristen horten Gold für nächste Terrorattacken, oder Amokläufer kaufen Maschinengewehr mit Gold oder ähnlich – das macht man ja schon mit Bargeld verunglimpfen – nur die schlauen – äh – bösen Buben, Geldwäscher und Mafia benutzen Bargeld, Steuerhinterziehung etc.).

        Und Sachkenntnis wäre empfehlenswert bei allen Geldanlagen :-)

        Leider lernt man das nicht in der Schule,
        darum wissen die Mehrheit der Menschen nicht, wie Geld funktioniert.
        Darum können die Mehrheit der Menschen auch nicht nachvollziehen, wie die Mächtigen und wirklich reichen Menschen „arbeiten“.
        Otto Normalo aber geht arbeiten in die Firma, hat Ende Monat seinen Lohn. Und das war’s dann.

        0
      • Es gab nie und es wird nie ein flächendeckendes Goldverbot geben was irgendwelche durchgeknallte grössenwahnsinnige EU-Kasper veranstalten ist uninteressant.

        0
      • Ein rudimentärer Artikel über „Goldverbot“
        http://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

        0
        • Noch ein ganz kleiner Nachtrag zum Goldverbot:
          Wenn der Staat Verdacht auf Goldbesitz hatte,
          konnte er die Wohnung, Geschäftsräume oder alles durchsuchen
          (ein Verbot ist ein Verbot).

          In einigen Ländern geht man unzimperlich vor, und kann ganze Wohnungen und Häuser total zerstören. Mauern und Böden werden aufgerissen… und so manches liebevoll ausgewählte Superversteck wurde gefunden.

          Dieses Gold wurde immer konfisziert (ohne Entschädigung).

          0
  7. *Deflation als Folge des Zinstiefs*

    Wenn man die Kosten für Waren und Dienstleistungen sorgfältig untersucht, dann stellt man erstaunt fest, dass in dem „Nettogesamtpreis“ zwischen 20% und 50% – je nach Berechnungsmodell – Zinsanteile stecken. Bei der Wohnungsmiete ist das am einfachsten zu erkennen, besteht doch der „Mietzins“ zum größten Teil aus Bankzinsen , aber auch in allen anderen Warenpreisen stecken Zinsen drin, die die Hersteller und alle an der Produktion und Verteilung Beteiligten, zahlen müssen und auf die Preise umlegen. Selbst wenn man es geschafft haben sollte, dass man in den eigenen 4 Wänden lebt, die Hypothek dafür abgezahlt hat und auch sonst keine weiteren Konsumentenkredite am Laufen hat, so zahlt man doch indirekt mit jedem Kauf ganz erhebliche Zinsen. Das ist erschreckend und führt uns aber zum Verständnis eines Phänomens, das derzeit die Notenbanker in der Welt in helle Aufregung versetzt: der Deflation. Durch hemmungslose Geldvermehrung haben es diese feinen Herren nämlich fertiggebracht, dass man sich derzeit Geld zu so geringen Zinsen leihen kann wie niemals zuvor in den letzten 100 Jahren. Da die Wachstumsraten in den hochentwickelten Ländern des Westens aber allmählich an ihre natürlichen Grenzen gelangt sind, lassen sich diese durch „günstige Kredite“ eben nicht weiter anschieben und so reiben sich diese „Verbrecher in Nadelstreifen“ die Augen, wenn sie auf die Preisentwicklung schauen! Das haben sie garantiert nicht gewollt!! Die Zinskosten der Unternehmen sind nämlich im freien Fall und dies führt in einer Marktwirtschaft nun einmal dazu, dass sich die geänderte Kostensituation irgendwann auch auf die Endverbraucherpreise niederschlägt!! Leute, den Menschen wird nur einfach etwas weniger „abgenommen“ und etwas mehr für ihr Geld „gegeben“! Das ist keine Deflation, sondern eine allmähliche Anpassung der Preise an die geänderte Kostenstruktur.

    Da dies den Menschen direkt zu Gute kommt, ist es unter allen Umständen zu begrüßen und der Versuch des Herrn Draghi, diesen Trend durch die Zurverfügungstellung von noch mehr billigen Geld zu stoppen, als das bezeichnen was es ist: *Bösartiger Unsinn!*

    Die Zeit der Schuldgeldsysteme ist abgelaufen und wir sollten gemeinsam dafür kämpfen, diese von der Erde zu vertreiben. Wir wollen Waren und Dienstleistungen in Zukunft zu fairen Preisen tauschen, ohne dass irgendwelche „Kreditgeber“ daran heimlich mitverdienen!

    0
    • ….ich fürchte, die Zeit der SGS ist noch nicht abgelaufen.
      Wenn ich Ihre Analyse konsequent weiterdenke, komme ich zu folgendem Ergebnis: Das bereitwillig zur Verfügung gestellte „Geld“ wird von den Großkonzernen genutzt, um sich die Konkurenz vom Hals zu kaufen und einzuverleiben. Also – es beginnt die Übernahmesaison. Wenn das erledigt ist
      (die kleinen leisten unter den fallenden Preisen immer weniger Widerstand) dann ist es an der Zeit die Katze aus dem Sack zu lassen. Dann werden die Verbraucherpreise steigen – nicht durch eine „Inflation“ durch die ausgebauten Monopole der Anbieter.
      An dieser Schraube wird dann abermals bis zum Anschlag gedreht – sonst kommt eben doch noch der Hubschrauber….dann gehts noch ne Weile weiter.
      Nur gut das die bis dato generierten $,€,Jen etc zum größten Teil „Kryptocurrency“ ist. Wären es alles echte, gedruckte Lappen, hätte es sich wohl mit dem globalen Bestand an Bäumen & Druckerfarbe erledigt.

      0
  8. Die zentralbanken spielen etwas sehr auffällig „reiss die Hütte ab“….
    Wenn ein privater seine eigene Hütte abfackelt, steckt da oft versicherungsbetrug dahinter, dh ein angestrebter Vorteil.

    Was wäre dann der angestrebte Vorteil der zentralbanken?
    Oder besser gesagt, der bank für internationalen zahlungsausgleich(biz) in basel?

    Ideen?

    0
  9. 1. Hat der deutsche Bundestag bereits 2008 wie immer in aller Stille ein Sondergesetz verabschiedet nachdem größere EM-Bestände in der BRD-GmbH bei Staatsnotstand konfisziert werden dürfen . Das heißt nichts anderes das die betroffenen Tresor verblombt werden. Das geht per Sondererlaß u. organisatorisch innerhalb von 2-3 Tagen weil die größeren EM-Bestände bekannt sind.

    2. Gab es schon während der Finazkrise 2008 interne EZB-Bestrebungen das Gold aller EU-Staaten per Fernzession den EZB-beständen formlos zuzuführen. Dies wurde aber nach heftigem Wiederstand u. des Schweizer Sonderstatus auf Eis gelegt weil sich sonst die Schweiz zum EU-Goldtresor entwicklet hätte.

    3. Und nur aus diesem Grund baut z.B. Heräus am Heimatstandort fünf Hochsicherheistresor Stufe KB 20 .D.h. jeder Tresor kann bis zu einem Inhalt von 200 Mill. Euro versichert werden. Im übrigen werden in Europa seit 3-4 Jahren soviel KB 9 bis KB 20 Tresore auf Privatgelände gebaut wie die letzten 20 Jahre nicht !

    Goldreporter recherchieren Sie !

    0
  10. OENB: Nun ist es offiziell: Österreichs Goldreserven nur zu 78% vorhanden – der Rest ist Papier….
    Koos Jansen: Auszug: Das Gold-gegen-Cash-Altgoldangebot (die Altgoldzahlen des GFMS) muss nicht zwangsweise durch die SGE verkauft werden. Theoretisch könnte dieses Gold z.B. in Golddraht umgeschmolzen und direkt an Schmuckhändler verkauft werden. Das gesamte Minen- und Importangebot von 2007 bis 2014 beträgt in der Summe 6.934 Tonnen.“https://static.bullionstar.com/blog/koos-jansen/wp-content/uploads/2015/02/understanding-chinas-gold-market.pdf“:Rohstofffinanzierungsgeschäfte in China

    Gold wird in zweierlei Arten von Rohstofffinanzierungsgeschäften in China verwendet, um günstig an Geld zu kommen: Round-Tripping und Goldleasing (lesen Sie diesen Beitrag über die Details des Round-Tripping, diesen und diesen über das Goldleasing). Diese Finanzierungsgeschäfte sind eindeutig Teil der Liste an Argumenten des WGC.

    Wie ich oben bereits angemerkt habe, hat der WGC zusätzlich zu seinen „Gold Demand Trends“ zwei Sonderberichte über China veröffentlicht, um zu erläutern, wo genau einige tausend Tonnen Gold irgendwo innerhalb des asiatischen Kontinents verloren gehen:

    1) China’s gold market: progress and prospects (April 2014)

    2) Understanding China’s Gold Market (Juli 2014)
    Selbst wenn wir das Altgoldangebot Gold-gegen-Gold ausklammern (die grünen Balken stehen für Gold-gegen-Cash), so lag das gesamte Angebot von 2007 bis 2014 in der Summe bei 7.872 Tonnen, wohingegen die gesamte Nachfrage laut WGC in diesem Zeitraum 5.469 Tonnen erreichte. Die verbleibenden 2.403 Tonnen bedürfen einer Erklärung durch den Council in dessen Liste an Argumenten, die sich auf den „Überschuss“ auf dem chinesischen Goldmarkt konzentrieren, indirekt aber darauf abzielen, die Größe der SGE-Abzüge zu widerlegen.

    0
  11. Der ankauf von gold durch die EZB ist die einzige und logische lösung, weil das neue gedrukte geld , womit das gold angekauft wurde, eine gesunde gold deckungs function hat, sowie es sich in die vergangenheid gab

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