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Preisrückgang stimuliert Goldnachfrage in Indien

Indische Braut: In den kommenden Monaten wird in Indien viel geheiratet und jede Menge Gold verschenkt.

Goldgeschmückte Braut: Bis 2020 wird in Indien jährlich mit 15 Millionen Hochzeiten gerechnet.

Indische Händler rechnen mit steigenden Goldimporten und einer höheren Goldnachfrage durch günstigere Preise.

Für das erste Quartal 2013 erwarten Großhändler in Indien Goldimporte ihres Landes im Umfang von bis zu 250 Tonnen. Im Vorjahrzeitraum hatte Indien 228 Tonnen Gold im Ausland eingekauft.

Auch für die Quartale zuvor werden steigende Zahlen prognostiziert. Bachhraj Bamalwa, Mitglied des Branchenverbandes All India Gems & Jewellery Trade Federation rechnet damit, dass Indien von Juni bis September 2012 rund 200 Tonnen Gold eingeführt hat. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2011 entspräche dies einer Steigerung von gut 30 Prozent.

Ende September 2012 kostete die Feinunze Gold 93.675 Rupien. Am 31. März 2013 waren es 86.864 Rupien. Das entspricht einem Kursrückgang von 7,3 Prozent.

“Die Preise sind jetzt attraktiv, was definitiv die Nachfrage steigern wird“, kommentiert Bachhraj Bamalwa gegenüber Bloomberg die aktuelle Lage auf dem Goldmarkt. “Der Gold-Appetit in Indien wird nicht über Nacht verschwinden, da die Schmucknachfrage ein Teil unserer Kultur darstellt“, so Bamalwa. Er ist der Meinung, dass die zuletzt gestiegenen Importsteuern die Goldnachfrage nicht mindern werden. Zu einem steigenden Goldkonsum würden auch die Festivals und Hochzeiten in den kommenden Monaten beitragen.

Laut dem Bloomberg-Bericht sind 50 Prozent der indischen Bevölkerung jünger als 25 Jahre. Daraus ergäben sich 15 Millionen Hochzeiten pro Jahr bis ins Jahr 2020, wie die Privatbank ICICI schätzt. Dies wiederum führe zu einer zusätzlichen Goldnachfrage von rund 500 Tonnen. Üblicherweise entfielen bei einer Hochzeit 30 und 50 Prozent der gesamten Ausgaben auf Gold.

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Eingetragen von am 5. Apr. 2013. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Indien, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

26 Kommentare für “Preisrückgang stimuliert Goldnachfrage in Indien”

  1. Was ist bei den Händlern los ?
    Kaum Goldmünzen zu bekommen ! Beziehe seit Jahren bei den gleichen Händlern und noch nie derartige Probleme. Sogar die Maple Leaf nur noch in 1/2 Unzen und auch nur begrenzt. Entweder haben die alle Lager leergeräumt, weil der Preis weiter fällt oder sie sind tatsächlich ausverkauft.

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    • hmmm … ich hab mal bei pro aurum nachgeschaut; da waren die meisten verfügbar.

      „weil der Preis weiter fällt“ das ist, nach der kürzlichen Diskussion, völlig unverständlich. Insbesondere, wenn man die Fundamentaldaten anschaut:

      USA
      Verschuldung, Grenze nicht mehr aufzuhalten, exponentiell steigend
      Arbeitsmarktdaten, keine Spur von Reindustrialisierung
      Schere arm-reich, weiter driftend – Potenziale für Luxus
      Preissteigerung Lebensnotwendigkeiten: stark steigend

      Euroländer
      Verschuldung, Grenze nicht mehr aufzuhalten, exponentiell steigend
      Arbeitsmarktdaten, keine Spur von Reindustrialisierung ( Ausnahme noch D )
      Schere arm-reich, weiter driftend – Potenziale für Luxus
      Preissteigerung Lebensnotwendigkeiten: stark steigend

      Japan
      Verschuldung, Grenze nicht mehr aufzuhalten, exponentiell steigend
      Arbeitsmarktdaten, keine Spur von Wirtschaftswachstum
      Schere arm-reich, weiter driftend – Potenziale für Luxus
      Preissteigerung Lebensnotwendigkeiten: stark steigend

      Asien
      Verschuldung, noch handlungsfähig
      Arbeitsmarktdaten, exponentiell steigend
      Schere arm-reich, weiter driftend – Potenziale für Luxus
      Preissteigerung Lebensnotwendigkeiten: stark steigend

      Südamerika
      Verschuldung, Grenze nicht mehr aufzuhalten, exponentiell steigend
      Arbeitsmarktdaten, exponentiell steigend
      Schere arm-reich, weiter driftend – Potenziale für Luxus
      Preissteigerung Lebensnotwendigkeiten: stark steigend

      More or less: überall dasselbe Drama. Alle müssen produzieren bis sie schwarz werden, weil sonst der Kessel alternativlos explodiert. Diese Weltordnung zerreißt die Staaten!

      Alle wissen es, alle denken in diesen Konsequenzen. Und dennoch wird mir minimalen Margen ( immerhin besser als Bundesanleihen ) operiert. Ohne in Hektik zu geraten: das geht nicht mehr lange gut. Wir sollten uns fragen: wem nutzt ein geringer Goldpreis?

      0
      • @Bernd
        Ja,so ist es.Ein explosives Gemisch.fehlt nur noch der Funke.
        Kann sein,dass die Notenbanken mittlerweile erkannt haben,dass das mit der Inflation und Entschuldung nicht hinhaut.Vielleicht versucht man es jetzt tatsächlich mit einer Deflation. Denn auch die führt zur Entschuldung, kurz und schmerzlos, weil man dann eine Währungsreform eher durchsetzen kann als bei einer moderarten Inflation. Für Goldman Sachs und Co wäre das auch noch mit einem Profit verbunden.Man könnte günstig Firmen einkaufen gehen.Wenn es soetwas wie eine Geldlobby gibt, dann würden die eher zur Deflation als zur Inflation neigen.Also dreht man den Geldhahn zu. Ich weiß nicht, was gespielt wird, ich weiß nur, dass Gefahr in der Luft liegt.

        0
        • 0177translator

          @anaconda
          Könnte der Funke Korea heißen?
          Als Vorwand für eine Entschuldung / Dollarabwertung infolge Krieg?
          Den man SELBSTVERSTÄNDLICH NICHT gewollt hat?
          Oder sehe ich Gespenster?

          0
          • @O177translator, die Antwort schon vorweg heisst:JA! (für die Frage ganz unten)
            „Könnte der Funke Korea heißen?
            Als Vorwand für eine Entschuldung / Dollarabwertung infolge Krieg?
            Den man SELBSTVERSTÄNDLICH NICHT gewollt hat?
            Oder sehe ich Gespenster?“

            0
          • @0177translator
            Durchaus möglich.Die USA suchte immer den Krieg, wenn es der Wirtschaft schlecht ging. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass auch in unserer eigenen Geschichte jemand im Krieg das Heil suchte.
            Man sieht, ganz soweit sind die beiden nicht voneinander entfernt, wenn es um den Kriegs- Profit geht. Nur die Erklärungen und Entschuldigungen sind je nach Coleur different.Egal, was ich sagen wollte, ein Krieg ist ein probates Mittel, die Wirtschaftskriese erst mal in den Griff zu kriegen und wenn man gewinnt, sowieso.
            „Der Krieg ist der Vater aller Dinge“ sagte mal…ups,habe ich auch schon vergessen.

            0
      • Weil inzwischen in der Wirtschaftswelt alles miteinander korreliert, müsste „Goldreporter“ eigentlich auch die Topmeldung der letzte Tage bringen, nämlich die „Aufdeckung“ welche Unsummen vielen Staaten durch STEUERHINTERZIEHUNG der wirklich Wohlhabenden und durch Weltfirmen entzogen wird, also die „Entdeckung“…der Steuer-Oasen…, also natürlich kennt das jeder, nur jetzt wurde angeblich deutlich wer denn alles das mitmacht.
        Da kann ich gut verknüpfen an meiner „These“, dass nämlich die Hochfinanzen und die Multinationalen schon längst ihre jeweiige Nationen sagen wir verraten haben, während die jeweilige Völker noch an solche „Ideale“ idiotisch-rückständig glauben, werden dabei gegeneinander ausgespielt („Teile und herrsche“) und letztendlich finanziell ausgenommen und weg ist das schon grenzenlose gewordene flüchtige Kapital -egal ob die Grossen aus USA, oder aus BRD, oder. u.s.w., allen kümmern ihre Stammnationen nicht mehr
        Hier kann man an Bernds Liste der Kontinente und ihre Lagen anknüpfen, nur bei seiner richtigen, aber leidernur reinen DIAGNOSE fehlen also die URSACHEN und vor allem die LÖSUNGEN:
        Überall findet man da wiederholt folgendes:
        „Verschuldung“
        „Schere arm-reich, weiter driftend“
        ich würde aber bestreiten dass überall:
        „Preissteigerung Lebensnotwendigkeiten: stark steigend“
        Ich würde also aus den ersten beiden Symptomen ganz trivial auf ein Nachfrageproblem der Massen in der Weltwirtschaft schliessen -das führt zur privaten Verschuldung, sogar in Asien, wo die Arbeitsmarktdaten steigen, denn es liegt an der zunehmend ungerechteren Einkommensverteilung -damit hängt auch die Expansion der Finanzwelt zusammen, denn so lässt sich mit kaum was in der Realwirtschaft die dem System inherente ständige Gewinnmaximierung erreichen, ausser durch Herstellung von Luxusgütern, dann setzt man halt das überschüssige Geld im weltweiten Casino der Börsen ein, es entstehen Spekulationsblasen, die dann irgendwan natürlich platzen und dann werden die Verluste einfach durch nationale Steuerzahler und Zentralbanken ersetzt-Folge: staatliche Verschuldungen
        Warum sprechen denn hier nicht alle die sonst über Explosion der Sozialkiosten als Ursache für die Verschuldung…wobei: hohe Sozialkosten in China?!… über die EXPONENTIELLE ZUNANHME der Staatsverschuldungen GERADE NACH DER IMMOBILIENBLASE7FINANZKRISE VON 2008
        Lösungen:
        Die gewaltige Steuerhinterziehung jeweils NATIONAL konsequent verhindern -das ist doch Aufgabe der jeweiligen Staaten, dass die Steuern erhoben und eingetrieben werden, nicht wenn schon verschwunden in der Schweiz ode in einer Steueroase, kann man doch nicht diese dafür verantwortlich machen!
        Finanzmärkte regulieren, RICHTIG kontrollieren oder ordnungspolitisch steuern etwa durch Börsenrtansaktionssteuern.
        ProduktivitätsGERECHTE Einkommensverteilung aber weltweit angewandt, wobei auch ungercht und wirtschaftlich ungesund ist, dass vielleicht Arbeiter in Frankreich ZU VIEL, während in China eindeutig zu wenig für die gleiche Tätigkeiten/Produktivität verdienen
        Aber zurück zu unserem eigentlichen Thema: Mit Gold handeln oder in Gold anlegen gehört auch zu einem Luxusverhalten, apropo „Potenziale für Luxus“
        So ist Gold überwiegend eine spekulative Anlage, deshalb verstehen diejenigen die zur Absicherung kaufen sein Preisverhalten nicht so ganz -bei Spekulation ist ja auch sowas schwer

        0
        • @Darius
          Nun ja, die Steuerhinterzieher sollen nun Schuld sein an der Verarmung der Bevölkerung. Einen Sündenbock fürs breite Volk braucht man ja.
          Lieber Darius, schuld an der Misere sind unsere und andere korrupte und unfähige sogenannte Volkvertreter. Es sind nicht die Steueroasen schuld, es ist die Steuerwüste und Gesetzesflut hier im Lande der wahre Übeltäter. Wäre das Steuerrecht ein Recht und kein Unrecht, gäbe es soetwas wie Hinterziehung nur geringfügig. Ich bin mal gespannt, wann die Goldhorter an der Misere schuld sein sollen.Weil man das Gold der hungernden Weltbevölkerung entzieht und man auf einmal Gold doch essen kann.

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          • @anaconda, „Nun ja, die Steuerhinterzieher sollen nun Schuld sein an der Verarmung der Bevölkerung.“
            Nein, so absolut denke ich nicht, denn das war dochr NUR EINER von mehreren Faktoren, welche ich in meinem (zu…) langen Kommentar aufgeführt habe und ist auch IN SICH RELATIV (also auch ausser den anderen Faktoren, wie die Einkommensungerechtigkeit zu betrachten), denn etwa in einem Land wie BRD, wo in der Breite sowieso viele Steuern (mit Recht) bezahlt werden, denn es ist auch ein sehr leistungfähiges, macht so die Steuerhinterziehung klar viel weniger aus, als wenn sowieso wenige „Leistungsträger“ (eher Monopolisten), bei sowieso viel mehr konzentrierten Vermögen und bei den viel steileren Einkommensgefällen in den weniger entwickelten Ländern die Steuerhinterziehung geschieht und dazu noch auch in der Breite viel verbreiteter ist, z.B. durch nicht Ausstellen von Rechnungen, beispielsweise in Griechenland.
            „schuld an der Misere sind unsere und andere korrupte und unfähige sogenannte Volkvertreter“ GERADE das habe ich doch auch (indirekt) gemeint, denn sie dienen nicht mehr ihren Völkern, sondern den international agierenden Kapitalen -welchen das Wohl ihrer Stammländer nicht mehr besonders interessiert-, welche die Bedingungen der Politk überall diktieren. Bei Krisen wie in Südeuropa wird das dramatisch offensichtlich, denn die sind die Nehmer von „Hilfen“ und dafür müssen sie SOFORT ihre Politik darauf ausnrichten (Austerität, u.s.w), aber auch .der Geberländer wie BRD die Steuerzahler….also das obengenannte breite Volk.. werden irgendwann dafür zur Kasse gebeten, dass von ihre Regierungen ihre eigene multinational agierenden Banken damit indirekt sofort gerettet werden
            „Es sind nicht die Steueroasen schuld, es ist die Steuerwüste und Gesetzesflut hier im Lande der wahre Übeltäter.“ Habe doch auch gemeint und ja… die Steuergesetzgebung in BRD ist zu KOMPLIZIERT, aber mit dieser Komplexität kommen die Grossen sehr zurecht mit ihren teueren Steuerberatern für die somit vielen LEGALEN Schlüpflöchern und solchen dann schon richtig beratenden mächtigen (auch politisch) Banken,wie etwa die „Deutsche Bank“, wie erfolgreich in solchen Steueroasen zu hinterziehen ist… Und das breite Volk zahlt ohne solchen Durchblick und ohne solcher guten Unterstützung zur Hinterziehung dann womöglich zu viel

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          • @anaconda, als Ergänzung zu meinem vorigen Kommentar als klaren Widerspruch zu Deinem „Nun ja, die Steuerhinterzieher sollen nun Schuld sein an der Verarmung der Bevölkerung.“ Also die Verschuldung (denn darum ging es eigentlich bei dem Steuerhinterziehungsaspekt) ergibt sich natürlich weniger daraus als durch die Massnahmen zur Rettung von etwa „systemrelevanten“ Banken durch die Staaten, wobei zur GERADE deswegen danach notwendig gewordenen Schuldenbekämpfung dann Gelder in dem Bereich Soziales, etwa zur Verhinderung von… Armut… gestrichen werden, statt den mehr Privilegierten (etwa denn damit begünstigten Banken selber) was abzunehmen oder wenigstens dann nicht zu verschenken (etwa durch Steuergeschenke) aber weil bei den sowieso geringen Aneil dieser Kosten (der Sozialen) die Einsparung sowieso wenig ausmacht, bleibt die Verschuldung trotzdem hoch.
            Ergebnis also der inzw. allen und überall in der Welt bekannten Politik von „Gewinne privatisieren, Verluste (der viel Gewinnenden) sozialisieren“
            Es ist damit sehr unfair, ungerecht, aber vor allem NICHT RICHTIG die Verschuldung eines Staates wie die BRD den anteilsmässig sowieso wenigen Armen anzulasten!
            Von den Kostenfaktor wegen zunehmenden Altersrentenansprüchen wegen der Veralterung der Gesellschaft kann man aber schon diskutieren, wobei auch da sparen zu wollen auch total UNGERECHT ist.

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  2. Ich denke, der fallende Goldpreis nutzt jetzt genau denjenigen die sich noch in letzter Sekunde mit Edelmetallen eindecken wollen. Also mit dem Papiergeld welches bald nichts mehr wert sein wird soviel wie möglich an Gold uns Silber zu erstehen. Deshalb die Manipulation nach unten. Das ist halt meine Variante die Dinge zu sehen.

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    • Papiergeld ist und bleibt immer etwas wert: selbst die Inflationsscheine des Deutschen Reichs werden in Toperhaltung und in höherer Nominale zu ein paar hundert Euros gehandelt. Sieh mal die Katalogpreise an! Bitte nicht mit den Mondpreisen der Briefmarken verwechseln.

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  3. Bernd@
    Wir sollten uns nicht fragen, wem ein geringer Goldpreis nutzt sondern wem ein massiver Goldkurseinbruch nutzt. Meiner Meinung nach ist ein dauerhaft niedriger Goldpreis nicht mehr möglich aber das System kann zeitlich beschränkte massive Kurseinbrüche produzieren. Davon profitieren die Banken, die Finanzproduktentwickler, Die Regierungen/Finanz usw. Noch Ende der 90er interessierte sich in den Industriestaaten kein Mensch für Gold als Wertanlage. Große Prägeanstalten wie die Royal Canadian Mint, Perth Mint oder die Münze Österreich hatten für heutige Verhältnisse lächerliche Produktionszahlen. Ab 2002/2003 stieg der Goldkurs permanent und die Menschen begannen mit Gold Sicherheit und Unabhängigkeit zu assoziieren aber das System mag keine finanziell unabhängige Bürger. Zudem wird mit jeder verkauften Unze der Finanzwelt dauerhaft Kapital entzogen. Banken und der Staat verdienen bei jedem Finanzprodukt kräftig mit aber beim physischen Barren im Safe des Besitzers verdient nur einmalig die Minengesellschaft, die Prägeanstalt und der EM-Händler und durch die Mwst-Befreiung bleibt auch dem Finanzamt wenig.Wenn die Nachfrage nach Gold zu groß wird, muss die Goldanlage diskreditiert werden und das geht am besten mit einem beachtlichen Kurseinbruch inkl. medialer Berichterstattung. Nach dem Motto: Schaut her, auch bei einer Wirtschaftskrise ist Gold nicht sicher also kauft wieder unsere Finanzprodukte. Goldkäfer wie Anaconda oder ich sitzen den Kurseinbruch aus aber jene die erst an der Kursspitze eingestiegen sind oder die erst einsteigen wollten sind jetzt massiv verunsichert. Wer 2011/2012 zum Höchstpreis Gold gekauft hat und jetzt in Panik das teuer gekaufte Gold verschleudert wird sich nie mehr für Gold interessieren und darauf wird derzeit hingearbeitet.

    ps. Ich habe heute von einer Freundin 10 Krüger aus 2012 zum Händlerankaufspreis von a´1.209,- gekauft. Die wird sich nie mehr Goldmünzen kaufen und wird in ihrem Bekanntenkreis auch jedem davon abraten. Die Rechnung geht auf aber ich schlafe jetzt um 10 oz besser.

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    • @Christian

      Ich entschuldige m ich für meine Antwort: „Wir sollten uns nicht fragen, wem ein geringer Goldpreis nutzt sondern wem ein massiver Goldkurseinbruch nutzt.“

      Ich stelle diese Frage, ob Sie sich dieser Frage anschließen, das ist Ihre Entscheidung. Punkt.

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  4. Der Link fehlte zum Hinweis, dass wir nicht von einem massiven Sturz sondern von einer kontinuierlichen Entwicklung sprechen:

    http://www.goldreporter.de/goldpreis-das-ist-lage-zum-osterfest/gold/31389/

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    • @Bernd
      Ich bin sicher, die Anleger sollten verscheucht werden: Verscheucht vom Festgeld und Edelmetallen hin zu Aktien und Anleihen.Ein plötzlicher Einbruch bei den Aktien wie 2008 (Dieser kann durchaus per Knopfdruck ausgelöst werden) vernichtet Milliarden an Guthaben und damit auch an Schulden.
      Denn eines ist klar, die Guthaben bzw Schulden sind viel zu hoch und müssen weg, egal wie. Und so stelle ich die Frage: Kann man durch einen massiven Goldpreiseinbruch genauso Guthaben vernichten wie durch einen Einbruch an der Aktien-Börse ?. Wenn ja, wird es in allen Assetklassen Einbrüche geben und Bargeld verboten werden müssen.

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      • „Kann man durch einen massiven Goldpreiseinbruch genauso Guthaben vernichten wie durch einen Einbruch an der Aktien-Börse“ zunächst, das wissen Sie, anaconda, wird durch Kursverluste kein Guthaben vernichtet; das sind Buchverluste, nicht mehr, nicht weniger. Erst bei Realisierung, freiwillig oder zwangsweise, werden aus Buchverlusten Guthabenverluste.

        Indirekt erleiden Sie dann einen Schaden, wenn Sie Gold als Sicherung für Kredite zur Verfügung stellen ( der, der das wirklich macht, müsste mit Totalverlust „belohnt“ werden, weil der nichts kapiert ).

        Aber Ihr Ansatz „verscheuchen“ ist aus meiner Sicht nicht überzeugend, weil dieser Ansatz passiv ist. Jene, die an niedrigen Goldpreisen interessiert sind, sind aktiv Tätige, die wollen etwas erreichen. questioner1 meint, man manipuliert den Goldpreis nach unten, um sich unten noch einzudecken. Diese Art Manipulation ist aber sehr teuer, so dass ich meine Zweifel habe.

        Ich denke, ich habe methodisch ein Verfahren gefunden, mit dem man einen Lösungsalgorithmus aufbauen kann und wie ich den schon einmal erfolgreich anwandte: die Quantifizierung qualitativer Merkmale ( Thesen ) auf der Basis des binären Vergleichs unter Hinzuziehung abgeschätzter Thesengravitäten. ( Kann ich leider hier nicht offenlegen, ohne meine Identität darzustellen ).

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        • @Bernd
          Deshalb antworte ich Ihnen ja so gerne !
          Irgendwie müssen wir (für die Allgemeinheit verständlich) eine Erklärung finden, warum ZB der Goldpreis sinkt. Gerade habe ich erfahren,dass wieder einer das Handtuch geworfen hat und seine Goldbestände vorgestern verkauft hat.Er sagte mir, er wäre es leid,weiter Geld zu verlieren und die Versprechungen,dass Gold eine sichere Anlage seien, haben sich nicht erfüllt. (Ich glaube, so etwa stand das auch in der Tageszeitung).Ich habe es nicht geschafft, ihn zu überzeugen. Offenbar kann das die Tagespresse besser.Gut, könnte ich sagen, wer nicht will, der hat schon, aber es war eben ein Bekannter von mir.
          Und noch etwas: Schaffen wir es nicht zu verhindern, dass die Menschen in ihr Unglück rennen, trifft es uns genauso, weil wir dann letztlich diese Unglücksraben erhalten müssen.

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          • Solchen Leuten kann man nicht helfen. Wer Anlageentscheidungen der medialen Sau überläßt, wird nur Geld verlieren. Ich finde es toll, daß der Goldpreis runtergeht, denn er stieg zuvor auch zu steil an. So bekomme ich meine nächsten Goldmünzen wesentlich billiger. Langfristig wird der Preis eh steigen und Buchverluste sollten auszusitzen sein.

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          • @ ana ( mir der flog ich auch immer gern )

            „Irgendwie müssen wir (für die Allgemeinheit verständlich) eine Erklärung finden, warum ZB der Goldpreis sinkt“, leider gibt es keine Möglichkeit dass wir miteinander in Kontakt kommen.

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  5. Es gibt eine kritische Grenze ab der jede weitere Steuererhöhung zu real niedrigeren Steuereinnahmen führt. Hochsteuerländer wie Österreich oder Deutschland stehen knapp davor und Frankreich hat sie mit Hollande jetzt endgültig überschritten. Dass es auch anders geht, zeigt uns die Schweiz. Moderate Steuersätze führen zu einer sehr niedrigen Steuerhinterziehungsquote und trotzdem geht es dem Staat finanziell gut. Jeder sogenannte Besserverdienende ist bereit seinen Beitrag zu leisten aber es gibt eine Schmerzgrenze ab der Steuerhinterziehung für mich moralisch gerechtfertigt ist.

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    • @Christian
      Genau das predigen wir schon seit Jahren. Also, man will die Kuh zwar melken, aber Futter besorgen ist zu anstrengend.Irgendwann ist die Kuh hin und dann versucht man eben beim Nachbarn sich die Milch zu besorgen.Möglich,dass dann der Nachbar seine Kuh in Sicherheit bringt.

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  6. Aberamenthus@
    Naja, ich habe einen druckfrischen Geldschein von der Reserve Bank of Zimbabwe vom 15.Mai 2008 im Wert von 50 Billion Dollars und habe dafür einen USD bezahlt. Wechselkurs 1 zu 50.000.000.000. Ich hätte aber um die 50 Milliarden auch 3 Eier am Markt kaufen können.

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  7. Wie kann man nur so blöde sein, und gerade jetzt sein Gold hergeben?
    GottachGott, sind die Leute bescheuert! Wenn ihnen die Papierfetzen in der Hand zerinnen, wird Gold erst richtig loslegen und die Dummköpfe werden sich schwarz ärgern.
    Man muss IMMER dasGegenteil machen von dem, was einem die Hurenmedien einzureden versuchen, nur dann kann man es zu was bringen. Anderenfalls bringen es die Besitzer dieser Hurenmedien zu etwas!

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  8. Ich sage nur das:
    Gold – Wald – Acker
    Oder verrecken!

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  9. http://silverdoctors.com/gold-run-there-is-not-one-single-ounce-of-gold-available-for-sale-in-bangkok/
    Scheint auch dort so ziemlich Ebbe im Laden zu sein.
    Niemand traut mehr dem Papier.Das ist ein weltweiter Währungskrieg.Alle wollen das „wertlose Zeug haben,das man doch nicht mal essen kann und keine Zinsen abwirft.So blöd kann die Mehrheit eben doch nicht sein. „Wie sagte mal ein Geisterfahrer auf die Warndurchsage:
    Achtung Geisterfahrer ! Was, einer, ich sehe hunderte.Will damit sagen, wenn die Masse rennt, am besten ein Stück mitrennen,kann sein ,dass sie doch recht hat.

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