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Reform des Goldfixings löst nicht das Manipulations-Problem

Goldbarren © Atelier W. - Fotolia.com

Gold: Besonders begehrt, wenn der Preis steigt. Bei Öl ist das anders!

Buchautor Dimitri Speck erklärt in einem Interview, warum die Reform das Londoner Goldfixings nicht die Lösung des Manipulations-Problems ist und weswegen der Goldpreis so manipulationsanfällig ist.

Unter Federführung des World Gold Coincils haben Vertreter des internationalen Goldhandels in dieser Woche über eine Reform des Goldpreis-Fixings debattiert. Ein konkreter Manipulations-Tatbestand (Barclays), das Ende des Silber-Preis-Fixings und der Ausstieg der Deutschen Bank aus den Fixings-Prozessen erforderte Handlungsbedarf.

In einem Interview mit dem Edelmetall-Anbieter Philoro äußert sich Buchautor Dimitri Speck („Geheime Goldpolitik“) zu den aktuellen Entwicklungen. „Eines darf man nicht vergessen – die Hauptmanipulation ist nicht die Manipulation am Goldfixing selbst – sondern die parallele und teilweise auch zeitgleiche Manipulation an den Terminmärkten“, sagt er.

Man müsse wissen, dass das Goldfixing eine Auktion sei, die nur ungefähr 10 Minuten dauere. Während des Fixings könnten die beteiligten Banken und deren Kunden ihre Aufträge anpassen und dies geschehe in der Regel indem sie sich am US-Terminmarkt-Preis orientierten. „Deswegen ist es für jemanden der den Goldpreis manipuliert ein sehr leichtes das Fixing zu manipulieren, in dem man Futures an der Comex verkauft. Ich glaube, dass das die Hauptmanipulation des Goldfixings ist“, erklärt Speck.

Und weiter: „Wenn die BaFin bzw. die britischen Aufsichtsbehörden jetzt das Fixing untersuchen, jedoch nicht das, was an der Comex passiert, wird sich selbst, wenn die BaFin etwas am Fixing glaubhaft ändert, letztlich nicht viel ändern. Die Manipulation an der Comex wird weitergehen, diese wird von den US-Behörden beaufsichtigt und die tun nichts.“

Und Dimitri Speck erklärt, warum der Goldmarkt so ein dankbarer Ort  für Manipulatoren ist. Gold sei kein Verbrauchsgut – wie etwa Öl, sondern ein Anlagegut. Durch Preisbewegungen könne hier das Anlegerverhalten verändert werden. Wenn man den Ölpreis drücken würde, würden die Leute einfach mehr verbrauchen, indem sie beispielsweise mehr Auto fahren. Aber: „Wenn der Goldpreis gedrückt wird, denken sich die Leute es ist uninteressant und es wird weniger gekauft bzw. gar verkauft“. So könne eine Manipulation auch langfristiger über mehrere Jahre erfolgreich sein.

Das ganze Interview mit Dimitri Speck lesen Sie hier.

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Eingetragen von am 11. Jul. 2014. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

3 Kommentare für “Reform des Goldfixings löst nicht das Manipulations-Problem”

  1. Alles liest sich gut und schön und Speck hin oder her, aber so können doch nur Blinde oder Dumme agieren! Der Westen drückt den Goldpreis damit € und $ trotz krimineller Geldmengenausweitung stark wirken und der Osten, Russland, China & Co kaufen Gold zu Kursen knapp über den Förderkosten. Wer wird da wohl langfristig die Nase vorne haben?

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  2. Die Welt versinkt in Geldmengenaufblähung

    Die Manipulationen des Goldmarktes gehen unverändert weiter!

    Der beste Indikator sind die Flasch Crashs in Bruchteilen von wenigen Sekunden rauscht der Goldmarkt nacht unten, verursacht durch Zentralbanken und hauptsächlich in dünnen Marktphasen mit einem Überangebot von Futures!

    Es ist völlig unanehmbar dass Banken und Gambler den Markt bestimmen, was nützt ein neues Fixing des Goldpreises wenn mit mit anderen Manipulationen weiter munter gespielt wird!

    Haben Banken und die Finanzindustrie und die private FED in den USA Narrenfreiheit?
    Solange die Gewinne machen streichen diese dieselben ein und bei Verlusten zahlen wir über Steuergelder für eine entartete Finanzentwicklung.

    Wie lange lassen wir und dies noch gefallen, Finanzindustrie und Banken haben das größte Spielcasino der Welt, und Lebensmittelpreise Rohstoffe u.ä. werden manipuliert, und die Politik wurde von Vasallen dieser Spezies ersetzt.

    Wie manipuliert beispielsweise der Goldmarkt ist, zeigt alleine die Tatsaxhe dass es fast immer einen massiven Goldpreis Zusammenbruch gibt aber fast niemals einen massive Anstieg, bis auf sehr wenige Ausnahmen bei dem man dies nur macht um die Manipulationen etwas zu verschleiern!

    Das Geld Spielcasino ist die größte Gefahr für die Welt!
    Eine Gefahr, bei der Lebensmittelpreise und Rohstoffe beispielsweise durch Spekulationen so verteuert werden, dass es Hunger Tote gibt, weil die Ärmsten der Welt finanziell nicht mit halten können!

    Der Kapitalismus frisst uns auf, und Vasallen der Banken und Finanzistitute sitzen vielmals direkt in Parlamenten verbunden mit Korrupition und Lobbyismus !!

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    • Goldpreis sinkt - na und !

      Ja es ist wieder einmal mehr ersichtlich wie krampfhaft der Goldpreis nach unten geprügelt wird mit Futures und Zentralbanken.

      Den hartgesottenen unter uns macht dies bestimmt nichts aus, eröffen sich doch wieder einmal mehr Kaufkurse, auch die Chinesen und Inder dürfte dies freuen.

      Insoweit Herzlichen Dank an die Futeraner!

      Zeigt doch die Pflege nach unten wie das Falschgeldsystem Dollar und Euro am kochen sein muss.

      Ich kann jedem nur empfehlen außerhalb des Papier Schuldgeldsystems ohne jegliche Deckung, zu investieren, denn eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche – Gold hat seit 6000 Jahren immer einen Wert gehabt und wird auch die nächsten tausenden Jahre seinen Wert behalten.

      Die Manipulationen zeigen nur wie richtig die Investitionen in Gold sind, warum sonst prügelt man auf Gold ein und will uns in bald immer wertloseres inflationiertes Papierged treiben, dies kann die EU und EZB dann sehr gut abgreifen.

      Und denkt immer daran alleine der Euro hat in seiner kurzen Lebenszeit 65% an Kaufkraft verloren und dies ist erst der Anfang, Draghi will Billionen in das Geldsystem pumpen um eine gewollte Inflation auszulösen, mit Mikrozinsen werden Sparkonten und Altersversorgung ruiniert – da ist geradezu Pflicht in Gold zu investieren.

      Die Geldpolitik ist der Kontraindikator für Gold – und Gold wird auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel anerkannt!
      Und es ist die Ultima Ratio wenn alles zusammenbricht!

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  • Catpaw: @ForceMajeure Die Comex natürlich nicht, das ist ja keine Person. Es sind die Leute, welche an der Comex...
  • GolderBuddha: … wenn „man/frau“ sich so umschaut, könnte man diverse Goldmünzchen im Angebot als...
  • Krösus: Kleiner Nachtrag, soeben gefunden. http://www.spiegel.de/wirtscha ft/unternehmen/lebensversic...
  • Krösus: @Irgendein Typ Gehörst Du zu den Herrn vom andren Stern ? Die gute alte Mutter Erde kann Dein Zuhause nicht...
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