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Rückkehr zum Goldstandard bereits in einem Jahr?

Gold deckt Währung: Bis Anfang der 70er-Jahre Normalität!

Buchautor John Butler rechnet fest mit der Rückkehr der USA zum Goldstandard. In einem Reuters-Interview spricht er über die Hintergründe. Die Forderungen BRICS-Staaten spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Wenn die Welt irgendwann zum einem wie auch immer gearteten Goldstandard zurückkehrt, dann könnten sich die heutigen Goldangebote als echtes Schnäppchen erweisen. Und eine Umstellung könnte schneller erfolgen, als viele es erwarten. In einem Reuters-Interview spricht der US-Autor John Butler über sein neues Buch „The Golden Revolution“.

Darin beschreibt Butler, warum er die Rückkehr zu einem Metall-Standard für unausweichlich hält und der Goldpreis bei Wiedereinführung des Goldstandards auf bis zu 10.000 Dollar hochschnellen könnte. Seine Argumente:

  • Seit der Aufgabe des Goldstandards Anfang der 70er-Jahre sei die US-Wirtschaft im Verhältnis zur Weltkonjunktur dramatisch eingebrochen.
  • Die US-Geldpolitik stehe zunehmend im Widerspruch zu dem, was andere Länder wollten, weil sie deren Volkswirtschaften destabilisiere. Hier sind insbesondere die BRICS-Staaten gemeint (s.u.)
  • Das globale Finanzsystem habe im gleichen Zeitraum massiv an Vertrauen und Stabilität einbüßt. Dies sei mit Gold wieder herstellbar.

Butler stellt die These auf, dass eine Rückkehr zum Goldstandard bereits im kommenden Jahr Realität werden könnte. Er lehnt seine Annahme an Forderungen der BRICS-Staaten an (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika).

In einer jüngsten BRICS-Deklaration hätten die Staaten deutlich gemacht, dass man an einer eigenen „Weltbank“ und an einem eigenen „Internationalen Währungsfonds“ arbeite und man untereinander eine verlässliche Handelswährung benötige.

Diese Absichten seien den BRICS-Repräsentanten zufolge innerhalb nur eines Jahres realisierbar. Butler ist der Überzeugung, dass man zu einer Goldbindung zurückkehren werde, wenn der US-Dollar als internationale Reservewährung ausgedient habe.

Wie könnte das in der Praxis aussehen?

„Es könnte so ablaufen. Ein Land wird zum Vorreiter und überrascht die ganze Welt inklusive der USA damit, dass es seine Währung explizit ans Gold bindet“, so Butler.

Russland sei ein potenzieller Kandidat. Ein neuer goldgedeckter Rubel könne sich für viele Nationen als attraktive Reservewährung entpuppen, so dass diese Länder Teile ihrer Reserven entsprechend umschichten. Das könne zu einer Kettenreaktion führen, in der immer mehr Staaten Dollar abstoßen und sich mit der vertrauenswürdigeren Währung eindecken. Die USA seien dann möglicherweise gezwungen, den US-Dollar ebenfalls wieder an Gold zu binden.

Butler erwartet, dass der Goldpreis – je nach Ausprägung des Goldstandards – bis auf 10.000 US-Dollar pro Feinunze ansteigen könne. Aus Butlers Äußerungen wird deutlich, dass er die Menge des verfügbaren Goldes nicht als Hindernis für die Wiedereinführung eines Goldstandards hält. Die benötigte Marktkapitalisierung erhalte man durch einen angemessenen Unzenpreis.

Das Original-Interview sehen Sie im folgenden Video.

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Eingetragen von am 27. Apr. 2012. gespeichert unter Gold, News, Währung, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

22 Kommentare für “Rückkehr zum Goldstandard bereits in einem Jahr?”

  1. Russland vertrauenswürdig ? auch wenn mit 0177translator gleich widerspricht,möchte ich sagen,das russische Volk wäre genug vertrauenswürdig, aber die Oligarchen ? Da schwamm schon mal ein russicher Goldhändler in Zürich die Limmer runter.
    Goldstandard ? Er meine eher einen Gold-Devisenstandard und den gabs schon mal mit Bretton Woods.Nur hat dann Nixon den auflösen müssen,sonst hätte die USa heute keinen Unze Gold mehr. Alles nachzulesen in den „Goldkriegen“ von Ferdinand Lips, dem ehemaligen Bankdirektor der Rothschild-Bank in Zürich
    (Die Gold-Verschwörung,Koop Verlag)

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    • 0177translator

      @anaconda
      Ein Oligarch ist nie vertrauenswürdig, egal in welchem Land und in welchen Zeiten. Es zieht sich aber wie ein roter Faden durch die Geschichte, daß der russische STAAT stets vertragstreu war und Vereinbarungen eingehalten hat, selbst unter Stalin. Was man von anderen leider nicht sagen kann. Denk auch mal an den Ösi-Kanzler, den Fürsten Schwarzenberg – die Ungarn hatten sich 1848 praktisch schon freigekämpft von der Ösi-Vorherrschaft, da intervenierten Truppen des Zaren und kämpften die Ungarn nieder. Und was meinte der Kanzler in Wien daraufhin? „Wir werden die Welt durch das Ausmaß unserer Undankbarkeit in Erstaunen versetzen.“ Das für die Annalen, was unser Verhältnis zu Rußland angeht; (ich betrachte die Österreicher mal als Deutsche, was sie mir bitte verzeihen mögen).
      Und außerdem ist es nicht der Koop-Verlag, sondern der Kopp-Verlag. So. Bäääh!

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      • Hallo 0177translator,
        Richtig,es ist natürlich der Kopp Verlag.(shame on me). Liegt daran, dass ich einen Mitarbeiter namens Koop und einen Kollegen,der bei Coop arbeitete, habe. Nein, das „Coop Abitur“ hat er nicht. (kennen Sie den Joke ?). Übrigens habe ich gerade ein technisches Gerät aus Russland gekauft, weil ich meine,dass das besser ist als das amerikanische.Letztlich kann es uns nur recht sein, wenn Russland einen echten Goldstandard einführt.Gold haben die weiß Gott genug im Boden.
        Ging es den Ungarn wirklich so schlecht unter der Monarchie ?
        Ich habe einige ungarische Freunde, deren Eltern und Großeltern schwärmen heute noch vom Habsburger Reich. Na, ja, vielleicht weil früher sowieso immer alles besser war.

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        • 0177translator

          Das Verrückte ist, daß die Ungarn sich NACH der Geschichte von 1848 mit Wien arrangierten und mit den Deutsch-Österreichern auf eine Stufe gehoben wurden. Es war ja ab dann eine Doppelmonarchie (k.u.k. – kaiserlich und königlich), d.h. Kaiser und Kaiserin in Wien waren auch König und Königin von Ungarn. Oder war es umgekehrt? Jedenfalls hätten die böhmischen Tschechen diese Vorzugsbehandlung auch gern gehabt. Wien blieb stur, die Tschechen wurden gnatzig, und sie sind es bis heute. Hätte Wien sie ein bißchen mehr gestreichelt, wer weiß. Dann hätten wir heute mit Prag ganz andere Beziehungen. Aber mal zurück zur Geschichte der Ungarn. 105 Jahre nach der Niederwerfung des Aufstands durch zaristische Truppen haben die Ungarn 1953 das noch einmal erfahren. Durch die sowjetische Rote Armee, die bis zu ihrem Abzug vor 20 Jahren dort mit über 300.000 Mann stationiert war. Zur Zeit spielt die Europäische Kommission in Brüssel dieses Spiel weiter. Nationale Souveränität interessiert so einen SPD-Dreiviertel-Stalinisten wie Martin Schulz einen Dreck. Diese EUdSSR statuiert ein krasses Exempel, was am Ende alle erwartet, die sich bockig stellen und dem „Werte-Kanon“ derer verweigern, die von ihrem Bürokraten-Sessel in Gott-weiß-wo-Land aus meinen, sie wissen besser, was für irgendein Volk gut ist. Die Behandlung der Ungarn ist ein Lackmus-Test, der beweist, daß sich das hier längst zu einer Diktatur entwickelt hat. Wobei es eine Binsenweisheit ist, daß solche mit mehr oder weniger Zwang zusammengeschusterten Vielvölker-Gebilde immer volatil sind. Ob k.u.k.-Österreich, Jugoslawien, Tschechoslowakei, UdSSR … oder die EUdSSR, deren Fieberschübe wir jetzt miterleben. Erst recht, wenn sich noch von außen welche einmischen, wie diese gottvermaledeiten Amis, die überall ihre Wurstfinger hineintun müssen. Konsequenz für uns: Im günstigsten Fall wird Deutschland nur ausgeplündert, und es werden Sparguthaben, private Rentenvorsorgen usw. geopfert, um ein Ding zu retten, das längst dem Untergang geweiht ist. Also nur noch mehr ein Grund, mittels EM vorzusorgen. Habe bei die Silbermünze mit dem Antlitz von Joachim Gauck schon bei BTN bestellt …
          Und mit dem Coop-Verlag wollte ich Dich bloß ärgern.

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  2. Herrmann Bauer

    Wer glaubt,daß es Privatpersonen dann nicht verboten wird Goldbarren ( Münzen schätze ich schon) zu besitzen ,der lebt in einer Traumwelt.1 Unze 10.000 Dollar ist gut möglich,aber der Preis den Privatleute im Rahmen einer staatlich erzwungenen Rückgabe bekommen werden,wird dann max. der von heute sein!

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  3. Welche Vorteile hätte Russland von einer an Gold gebundenen Währung? Für Länder wie Russland, die vorwiegend vom Rohstoffexport leben, lohnt sich das doch gar nicht.
    Interessant ist ein Goldstandard nur für Länder, die vorwiegend vom Währungsexport leben. Das wären dann wieder die USA und die Euro-Staaten.
    Ich wette, dass der neue französische Staatspräsident Hollande und die anderen Schuldenstaaten-Präsidenten einen goldgedeckten Euro fordern werden, nachdem sie durch massenweise neu gedrucktes EZB-Geld die deutschen Sparguthaben weginflationiert haben. Und wer muss dann wohl das meiste Gold bereitstellen? Natürlich das EU-Land, das die höchsten Goldreserven hat. Das dürfte dann wieder Deutschland sein.

    0
    • Nur dumm, daß die deutschen (des Bürgers) Goldreserven quasi nicht oder nur zum kleinen Teil physisch vorhanden sind. Ein großer Teil wird ja von unserem „Partner“land treuhänderisch verwaltet und zwar so diskret, daß es niemand nachzählen oder sehen darf. Armes Deutschland! Nun es gibt noch viele Möglichkeiten neues Metall zu erwirtschaften: Rente ab 90, Enteignung, 70 Stundenwoche für alle (nicht nur für Unternehmer), 10 Jahre soziales Jahr im Produktionsbetrieb, Reichensteuer ab 50.000 units p.A., etc. Macht Euch keine Gedanken, wir werden das nötige Kapital für’s Metall schon einsammeln.

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  4. sollte so wie hier in diesem bericht vermutet wird, nur eine nation oder auch die ganze welt zu einem goldstandard/EM gedeckte währung zurückkehren wird es automatisch zu einem weltweiten edelmetallbesitzverbot kommen müssen.
    und ja, ich bin der festen überzeugung das es nicht nur zu einem goldbesitzverbot a la USA mitte letztes jahrhundert kommen wird, es wird so oder so in absehbarer zeit ein edelmetallbesitzverbot für alle kommen. dies wird mit der umstellung von bargeld auf plastik/kartengeld (abschaffung des bargeldes) einhergehen.
    EM´s werden vorher zu einem festgesetzten wert in digitale bits umgewandelt und dem besitzer auf der plastikkarte gutgeschrieben.
    anzunehmen ist weiters, das alle EM anlagebullionmünzen (in D mit 7%) nur zu dem geprägten nennwert der jeweiligen münze umgerechnet werden da diese EM-münzen in den jeweiligen ländern staatlich anerkannte zahlungsmittel zu eben dem geprägten nennwert sind! ausnahme: krüger rand und die mex. libertads die immer zum aktuellen EM wert als zahlungsmittel in den jeweiligen ausgabeländern anerkannt sind. oder warum prägt man eine unze gold mit einem nennwert von 150 euro a la österr. philharmoniker bzw 1,50 euro bei einer unze silber….da steckt system dahinter, dem gold/silber bug hat man dies so erklärt, sollte der wert mal unter diesem nennwert fallen dann bekommt man noch immer den nennwert da eben zahlungsmittel….der wahre grund wird der sein, wie gesagt, das man eben nur mehr denn nennwert bei einem EM besitzverbot für diese münzen bekommen wird.
    ich weiß viele werden jetzt sagen der spinnt, aber man wird sehen wer zum ende recht haben wird.

    0
    • Verbot für die ganze Welt ?

      Jungchen, wovon träumst Du nachts ??

      Hast wohl keine einzige Unze im Keller, Kleiner ?
      Wie will man denn an mein Gold kommen )
      Erzähl doch mal.

      Die Eliten in den USA damals lachen sich heute noch kaputt
      über das Goldverbot .

      Und weltweit ?
      Wer will das denn wie kontrollieren ?

      Gold ist seit 4000 Jahren gefragt.
      Da kannst Du genaus so gut SEX verbieten.
      Aber auch damit hasse wohl nix am Hut.

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    • @John Galt
      Es gibt zum Gold als Vermögenssicherung keine einzige wirklich überzeugende Alternative.
      Ein Goldbesitzverbot ist nicht durchzusetzen.Das schaffte nicht mal Roosevelt in den USA.Das besitzverbot war halbherzig und und nur ein ganz geringer Teil des Goldes wurde abgeliefert.Von Privat de facto nichts.Das meiste stammte von den Banken.
      Wie sagte schon Napoleon: Mit Bayonetten (Verordnungen) kann man versuchen etwas zu erreichen,aber man kann nicht ewig darauf sitzen.Das Volk wird das nicht mitmachen und letztlich wird es einen König (Regierung) ohne Volk geben.
      Es gibt zum Gold als Vermögenssicherung keine einzige wirklich überzeugende Alternative

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  5. @ Pitti

    DANKE, danke, du hast mein wochenende mit einem herzhaften lachen eingeleitet.
    als ich deine schlusssätze las, ich kopiere
    “ Und wer muss dann wohl das meiste Gold bereitstellen? Natürlich das EU-Land, das die höchsten Goldreserven hat. Das dürfte dann wieder Deutschland sein.“
    deutschland hat kein gold, falls du dir dessen nicht bewusst bist. österreich, deutschland und die schweiz, sowie der rest der welt die ihre goldreserven in london und new york gelagert haben/hatten, stehen heute ohne gold da! diese länder haben nur noch diese minimalen goldreserven die im eigenen land lagern und dieses gold ist für das prägen der goldmünzen und anderer anwendungen. dieses gold besitz deutschland oder österreich aber nicht mehr!!!!
    dieses gold, die angeblichen goldreserven sind nur noch posten auf dem papier in der jeweiligen haushaltsbilanz, nicht mehr und nicht weniger!
    selbst die usa haben kein gold mehr! es ist alles im besitz vom zukünftigen weltherrscherhaus rothschild und seiner vasallen goldmann, lehman, morgan, rockefeller, warburg, und einigen anderen kleineren jüdisch-zionistischen bankhäusern.
    nur zur erklärung:
    england – die bank of england ist im eigentum von rothschild
    USA – die FED ist eine privatbank bestehend aus 12 bankhäusern/familien unter der leitung der familie/clan rothschild.
    IWF – EZB und andere monster alle unter der leitung von rothschildvasallen.
    Griechenland ist ebenfalls bereits vollständig in der hand von goldmann-sachs, deshalb hat auch griechenland als einziges EU/euroland in der letzten zeit gold zugekauft anstatt sich mit dem staatsgold zu entschulden…
    griechenland ist nur ein testlauf, dort wird ausgetestet wie weit eine obrigkeit gehen kann ohne das das volk aufmuckst….und man sieht, es funktioniert….nach anfänglichen und kurzen minderschweren krawallen sind alle wieder vor ihren fernseher zurückgekehrt und haben sich ihrem schicksal ergeben…….
    DEUTSCHLAND HAT KEIN GOLD
    ÖSTERREICH HAT KEIN GOLD
    SCHWEIZ HAT KEIN GOLD
    wer etwas anderes behauptet (hier meine ich jetzt die ehrenwerten politiker!!) der lügt!!

    0
    • Du bist als BILLIGER BEZAHLSCHREIBER LÄNGST ERKANNT.

      Gold ist nämlich der natürliche Feind des verlogenen , betrügerischen
      Staates, der sich ohne Ende verschuldet, und am Ende den
      Bürger um seine Ersparnsse bringt.

      EM sind die einzige Waffe dagegen.
      Du bistd ein Postkommunist, ein Bezahlschreiber für Merkel,
      vermutlich bist Du derselbe , der auch in anderen Blättern
      sein Unwesen treibt.
      Lächerlich.

      Das System wird crashen, da kannst Du machen, was Du willst.
      Überleg Dir schon mal einen geeigneten Fluchtweg, Du Verräter.

      0
  6. Nur dumm, daß die deutschen (des Bürgers) Goldreserven quasi nicht oder nur zum kleinen Teil physisch vorhanden sind. Ein großer Teil wird ja von unserem “Partner”land treuhänderisch verwaltet und zwar so diskret, daß es niemand nachzählen oder sehen darf. Armes Deutschland! Nun es gibt noch viele Möglichkeiten neues Metall zu erwirtschaften: Rente ab 90, Enteignung, 70 Stundenwoche für alle (nicht nur für Unternehmer), 10 Jahre soziales Jahr im Produktionsbetrieb, Reichensteuer ab 50.000 units p.A., etc. Macht Euch keine Gedanken, wir werden das nötige Kapital für’s Metall schon einsammeln.

    0
  7. Ich hatte es schon befürchtet, dass auf meinen oben stehenden Beitrag erwidert wird, dass auch Deutschland kein Gold mehr hat.
    Wirklich erwiesen ist das aber nicht. Es spricht allerdings vieles dafür, dass es zumindest teilweise verliehen wurde, wobei noch unklar ist, ob diejenigen, die es sich geliehen haben, dazu bereit und in der Lage wären, es zurückzugeben.
    Wenn der „Goldeuro“ in Europa kommen sollte, ist es auch egal, ob die Bundesbank das Gold wirklich besitzt oder nicht. Die EU-Bonzen werden alles daran setzen, dass jeder an das Vorhandensein des Goldes glaubt. Wer das Gegenteil behauptet und es nicht beweisen kann, wird sicherlich als Hochverräter eingestuft und bestraft werden.
    Deutschland wird dann sicherlich für die vorgegebene Goldmenge bürgen müssen. Falls irgendjemand dann trotzdem seine Papier-Euros gegen Gold eintauschen möchte, muss Deutschland das fehlende Gold eben am Markt beschaffen. Es wäre dann auch nicht das erste Mal, dass der deutsche Michel für die Fehler seiner Eliten bezahlen müsste.

    0
    • @Pitti
      Laut ofiziellen Angaben befindet sich von den Goldvorräten Deutschlands nur
      800 Tonnen in Frankfurt.Von der Gesamtmenge von ca 3300 Tonnen sind auch noch 9% (300 Tonnen ) verliehen.Der Rest soll angeblich in London und Manhatten sein.Gesehen hat den allerdings noch niemand, doch wird behauptet, dass durchaus der eine odere andere 400 Oz Barren eine Wolframfüllung oder noch hinterhältiger, eine Füllung mit depleted uran (abgereichertes Uran,wie es für Sprengköpfe im Irak und Jugoslawien verwendet wurde) enthält. Uran hat annähernd das gleiche spez.Gewicht (Wolfram auch) und noch dazu die gleiche Schallgeschwindigkeit (Wolfram eben nicht) wie Gold.Und die geringe Radioaktivität wird durch die Goldhülle gut abgeschirmt.Man braucht schon sehr aufwändige Testgeräte, um die Fälschungen zu erkennen.Ein Reporter und ein Bundestagsabgeordneter kann das nicht !
      Es gibt da so eine Geschichte mit einer Lieferung von Gold aus den USA nach China.Die Chinesen bekamen fast einen Herzinfarkt als sie das gelieferte Gold einschmelzen wollten.Es war gewolframt.
      Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte:
      Das Gold der Republik ist weg.Doch für einen Goldstandard reichts.Man braucht doch bloß behaupten es ist da, nur testen und sehen darf es aus Sicherheitsgründen keiner.So wie die USA es schon lange macht.
      Der deutsche Michel glaubt ohnedies alles, was in der Mainsteam Presse steht.

      0
  8. Mir geht seit längerer Zeit ein Gedanke im Kopf herum, den ich einfach nicht los werde.
    Was haltet Ihr von folgendem Szenario.

    1. Griechenland ist nur ein Testversuch für die Logen, um festzustellen wie weit man mit den Menschen gehen kann.
    2. Schweden (ohne Bargeld) ist nur ein Versuch um zu sehen wo die Defizite des Bargeldlosen bezahlen´s sind.
    3. Wenn die Defizite des Bargeldlosen bezahlen`s behoben sind, wird dies in ganz Europa eingeführt (oder weltweit).
    4. Bargeld wird verboten.
    5. Niedergang der EURO Zone (wie auch immer diese aussehen mag).
    6. Verbot von EM über Jahrzehnte.
    Ich könnte das jetzt noch ewig incl. Bürgerkrieg etc. ausführen !

    Wenn Bargeld verboten wird, haben Banken die absolute Kontrolle über alle Zahlungsmittel.
    Man kann eigentlich nichts mehr kaufen bzw. verkaufen ohne das es die Banken, und diese regieren uns,
    abgespeichert bekommen.
    Nun ist meine Frage: Was bringt mir eigentlich EM in diesem Fall ?

    0
  9. @Kleingeist

    >1. Griechenland ist nur ein Testversuch für die Logen, um festzustellen wie weit man mit den Menschen gehen kann.

    Kann sein, ich gehe aber eher von der naürlichen Unfähigkeit und Unverständnis der systemischen Hintergründe aus. Bisher deutet die Unprofessionalität der sozialistischen Zentralregierungen eher darauf hin.

    >2. Schweden (ohne Bargeld) ist nur ein Versuch um zu sehen wo die Defizite des Bargeldlosen bezahlen´s sind.

    DAS kann wiederrum sein, da dies verstanden sein dürfte. Bleibt zu hoffen, dass die Bevölkerung hier nicht mitmacht – bzw. ein „unbeachteter“ Systemeffekt das ganze schöne Gebilde kachen lässt. Siehe auch die anfänglichen Bargeldhöhenbeschränkungen – erst Gr, dann immer weiter… auch DE wird noch kommen. Nebenbei, Grenzkontrollen sind neben Devisenkontrollen auch schon wieder in der Diskussion.

    >3. Wenn die Defizite des Bargeldlosen bezahlen`s behoben sind, wird dies in ganz Europa eingeführt (oder weltweit).

    Kann sein, man wird es wohl versuchen – aber ob’s klappt weiss mann nicht. Geldtheorie: Geld war ursprünglich eine Ware und wurde dann erst zu Geld. Man unterschätzt immer die Menschen – es kann sich auch eine alternative Tauschwährung herausbilden und die wertlosen „01“-Zahlenfolgen ersetzen. Siehe auch USA – hier wird bereits mit Waschmittel getauscht. Oder das Versuchslabor Gr. auch hier haben die Menschen bereits Tauschhandel…
    Irgendwie gehts weiter.

    >4. Bargeld wird verboten.

    ja, aber DAS wird nichts ändern mann wird dann eben ausweichen – s.o.

    >5. Niedergang der EURO Zone (wie auch immer diese aussehen mag).

    DAS ist nun kein Geheimnis – irgendwann zwischen Jetzt und 2030.

    >6. Verbot von EM über Jahrzehnte.

    gewagte These – kann sein aber im Moment eher unwahrscheinlich, da bereits in den Köpfen der Kreditschafe und Arbeitsknechte verboten. Wer hat denn EM? Kreditschafe? oder unterbezahlte Leiharbeiter? Die Masse ist doch gar nicht in EM – aber in Krediten und Häusern. Darum sehen wir auch die Anhebung der Grunderwerbsteuern und diverse Diskussionen darum. Die Befragung letztes Jahr… lassen wir uns überraschen.

    >Ich könnte das jetzt noch ewig incl. Bürgerkrieg etc. ausführen !

    Bürgerkrieg – evtl aber sehr gewagt – ich sehe noch eher Politiker in DE „über den Jordan“ springen (NACH einem Crash von DE) – der wütende Mob

    Ich sehe übrigens die Hausblase in DE auch noch platzen. Man dementiert schon öfter in den Massenmedien. Aber das ist auch kein Geheimnis – man muss sich mal überlegen, warum das so sein muss. Z. B. weil irgendwann auch hier eine echte Rezession wüten wird.

    Aber mal im Ernst. Das Alles kann man doch mit dem Gesunden Menschenverstand vorhersehen. Ich sehe hier noch keine Verschwörung – sondern eher Unverständnis / Keynesianismus / Lemmingismus der Abgeordneten und schlicht Unfähigkeit. Man kann natürlich auch Bankenkleptokratie dazu sagen.

    Was bringen EM? Nun, du kannst sie vergraben und warten (was schonmal nicht mit Festplatten gut funktioniert) oder Schmuggeln oder Schwarzhandeln oder anschauen und den Glanz genießen oder Schmuck draus machen und und und – be creative!

    Nebenbei behaupte ich, dass in GR noch gar kein echter Schuldenschnitt stattgefunden hat.

    Fazit: Bisher ist doch noch nichts Nennenswertes passiert

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  10. Die Argumente von John Butler machen keinen Sinn. Wenn Investoren den Dollar diversifizieren wollen, dann können sie das doch direkt mit Gold tun und müssen nicht erst warten, bis es eine goldgedeckte Währung gibt. Und an einen Goldstandard glaube ich nicht. Man müsste nämlich den Zins (und Zinseszins) abschaffen, das Bevölkerungwachstum „verhindern“ und den Wirtschaftswachstum auf 0 regulieren. Goldstandard und Kapitalismus können nicht lange nebeneinander existieren, was die Geschichte mehrfach gezeigt hat. Eine Goldwährung im Arabischen Raum macht jedoch sinn, weil man da aus Glaubensgründen keine Zinsen auf Guthaben und Kredite erhebt. Bei den Staaten glaub ich eher an eine kommende Kriegswährung (nimm unsere Dollar oder wir holen uns die Rohstoffe einfach ohne zu bezahlen)!

    0
    • @prophet
      Wieso soll es bei einem Goldstandard keine Zinsen geben ? In der Geschichte gab es bei jedem Golstandard und Gold-Devisen-Standard Zinsen, Geld und auch Aktien, ja sogar Immobilien und Wetten.
      Nur inflationieren konnte man nicht so leicht.Man legt einfach die Unze auf 50.000 Euro fest, legt dann eine obere und untere Grenze der Bindung fest,sagen wir mal 35 % unten und 38 % oben und los gehts.
      Gold ist einfach der „Nullpunkt“ wie das Urmeter oder das Urgewicht.Auch danach wird gemessen und nicht mal so oder so,wie bei den Finanzen.
      Sorry,muss mal gesagt werden.

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      • “ In der Geschichte gab es bei jedem Golstandard und Gold-Devisen-Standard Zinsen“ … und genau das war das Problem. Sobald einer zB 10 Unzen Gold besas und darauf dann zinsen bekam, so wurden es 11 Unzen … eigentlich brauch ich schon garnicht mehr weiter reden – irgendwann besaßen einige wenige sehr viele Goldmünzen und die Goldmenge die sich auf den Rest aufteilte wurde immer kleiner. Ergo gab es eine zunehmende Gold-Deflation, sodass die Kaufkraft pro Goldunze sogar noch anstieg. Und meist kommt es dann zu einem Krieg wie der Unabhängigkeitskrieg in USA, bei dem die englische Krone verlangte, dass alle Steuern in Gold bezahlt werden sollten, aber die Kolonialstaaten schlicht keines mehr hatten. Denk bitte mal genauer drüber nach, du wirst feststellen, dass die Endlichkeit von Gold (bzw. Geld) nicht in einem System funktioniert, bei dem das Vermögen eines Einzelnen nach oben durch nichts begrenzt ist. So sehr ich Gold auch liebe, einen Goldstandard wünsche ich keinem Volk.

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        • Mag ja sein,dass es unter Gold zu einer Deflation kommt. Das wäre aber der natürliche Ausgleich zu unserer schuldenbasierten Wirtschaft.
          Will man stabile Währungen und Währungen auf die das Volk vertraut, kommt man an einer Goldbindung nicht herum.Es muss ja kein reiner Goldstandard sein,da gebe ich Dir recht, eine Golddeckung von ca 35 %
          nach unten und 40 % nach oben,gäbe genug Spielraum für Kredite.
          je nachdem, könnten die Zinsen dann gesenkt oder erhöht werden.
          Eine Mindest oder Maximal-Bindung muss erhalten bleiben.
          Das ergibt eine Schaukel und die hat in der Vergangenheit noch immer für Stabilität gesorgt.Mehrere hundert Jahre bis zum Jahr 1914 jedenfalls.
          Ich plädiere jedenfalls für eine teilweise Goldbindung und ich bin fest überzeugt,dass Gold bei der kommenden Weltleitwährung im Korb sein wird.Mit wieviel Prozent steht allerdings noch in den Sternen.30-40% wäre ideal.

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          • also eine „kurzfristige“ (ca. 10-15 Jahre) Golddeckung des Geldes kann schon sinn machen um die Währung stabil zu halten. Nur meiner Auffassung nach kann Geldstabilität nicht die wichtigste Aufgabe sein die wir in der heutigen Zeit zu meistern haben. Die Schere zwischen Arm und Reich wird nicht kleiner und das liegt meiner Meinung nach sehr am verzinsten Geldsystem und der Tatsache, dass Geld als Wertspeichermittel missbraucht wird somit dem Markt (wo Geld als Tauschmittel benötigt wird) entzogen wird. Der sinnvollste und schmerzfreiste Weg gleichzeitig die Reichen Ärmer zu machen und Schulden abzubauen besteht in der Inflation. Gleichzeitig braucht eine Volkswirtschaft die Möglichkeit die Währung abzuwerten (wie Griechenland), was unter einem Goldstandard ja nicht möglich wäre. Inflation und Abwertung sind sehr wichtige Instrumente die ein Staat unbedingt ausspielen können muss, sonst droht der Welt „den Griechen“ machen zu müssen und die „Machthydra“ dieser Welt hätte bald (oder hat schon) das meiste Gold in sich einverleibt und könnte sich mit den kleinsten Goldmünzen die Arbeitszeit von ganzen Völkern kaufen, so wie es in der Vergangenheit die Könige gemacht haben und der einfache Mensch keine Chance auf Reichtum hatte.

            Wer das Video nicht kennt, es hat mir die Augen geöffnet:
            http://www.youtube.com/watch?v=WcmiywGulL8

            0

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