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Rumänien fordert 93 Tonnen Gold von Russland zurück

Gold zur Verwahrung übergeben und nicht wieder gesehen: So kann es laufen.

Der rumänische Staatsschatz wurde im Ersten Weltkrieg aus Sicherheitsgründen nach Moskau gebracht. Eine vollständige Rückgabe des Goldes ist bis heute nicht erfolgt.

93,4 Tonnen Gold aus rumänischem Besitz sollen sich noch aus Zeiten des Ersten Weltkrieges in Russland befinden. Es war nach Moskau gebracht worden, um es vor dem Zugriff deutscher Invasoren zu schützen. Der rumänische Außenminister Titus Titus Corlăţean fordert nun laut Presseberichten die endgültige Rückführungen des Goldes ins Heimatland.

2004 habe Russland zuletzt eine Inventurliste des rumänischen Staatschatzes vorgelegt. Es sollen auch Gemälde und alte historische Artefakte darunter sein. 1935 sei ein Teil des Besitzes wieder nach Rumänen überführt worden. Alle weiteren Verhandlungen über die vollständige Repatriierung seien aber bislang gescheitert.

Am gestrigen Donnerstag hat Russland sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass Rumänen versuche, dieses Anliegen über den Europäischen Rat zur Sprache zu bringen. Man habe Bukarest darum gebeten, „nicht die Vergangenheit aufzuwühlen“.

In der parlamentarischen Versammlung des Europarates wird derzeit über eine politische Neubewertung Russlands diskutiert. Thema soll auch die Anfrage Rumäniens sein. Laut Presseberichten will man in dem Europa-Gremium zumindest die Rückführung von 93,4 Tonnen Gold in Form von Barren und Münzen unterstützen, die der rumänischen Zentralbank zugeordnet werden.

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Eingetragen von am 5. Okt. 2012. gespeichert unter Europa, Gold, News, Politik. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

18 Kommentare für “Rumänien fordert 93 Tonnen Gold von Russland zurück”

  1. Kommt mir alles irgendwie bekannt vor.
    Dann soll sich der EUROPARAT auch gleich mit der Rückführung des deutschen Goldes aus den USA befassen.
    Mal sehen ob dann bei den Amerikanern Freude aufkommt.
    Kann ich mir nicht vorstellen !!!

  2. @MAX: Dazu müßte die BRD das wollen. Und diese volksvergessenen Pfeifen verzichten eher, als unsere amerikanischen „Freunde“ zu brüskieren. Da hat Rumänien halt andere Politiker!

    • 0177translator

      @Frank
      Wenn der Kavallerie-General George Armstrong Steinbrück Kanzler wird und einer bunten Koalition vorsteht mit diversen Gebt-sämtliche-Drogen-frei-Parteien, ist es vielleicht besser, das Gold der deutschen Nation bleibt in USA, London und Paris.

  3. Spargelschreck

    Na daß ist ein Ding ! Dann hole ich meine notleidende rumänische
    Monopol-Anleihen von 1931 hervor. . . die Rumänen sind ja FLÜSSIG ! ;0)))

  4. Die Rumänen sollten sich lieber an Rothschild, Rockefeller & Co wenden. Denn die haben sich in den letzten Jahrzehnten des Weltgeldbetruges sicher das meiste physische Gold angeeignet. Da sie die Initiatoren des „Geldes aus dem Nichts“ sind, neudeutsch „Fiat Money = Es werde Geld so wie Gott sprach Fiat Lux = Es werde Licht“, konnte sie sich mit der wertlosen Geldschwemme die meisten Realwerte unter den Nagel reissen. Und wenn dieser Unsinn demnächst crasht, dann sind sie mit ihrem Goldmonopol wieder an der Spitze der Nahrungskette. Sehr schlau eingefädelt.

    • Sehr schlau von den Banken und durchdacht.
      Mit wertlosen FIAT-MONEY Realwerte zu kaufen und zu horten.
      Und dann das ganze Papiergeldsystem in den Abgrund zu jagen.

    • @EuroTanic
      „Die Rumänen sollten sich lieber an Rothschild, Rockefeller & Co wenden. Denn die haben sich in den letzten Jahrzehnten des Weltgeldbetruges sicher das meiste physische Gold angeeignet.“
      Solche Leute die nichts beweisen können aber trotzdem alles mögliche behaupten.
      Ach ja, die Federal Reseve gehört denen und dann gibt es noch die Verschwörung der Weisen von Zion ,etc…

  5. Es ist nicht nur das Gold was Rumänien zurückverlangt sondern auch arheologisches Gut. Damals sagten sie sie würden das alles aufbewahren damit nicht in Nazzi-Händen gerät und sie würden es zurück geben. Nun macht Russland dicht. Rumänien ist nun allein den die europäische „Freunde“ wollen nicht helfen, den wer ist schon Rumänien. Ist das korekt so? Ich glaube, nicht.

    • @EMU
      Du solltest mal den obigen Artikel gründlich lesen. 1914 war Bulgarien mit Deutschland im ERSTEN Weltkrieg verbündet und der Nachbar Rumänien stand auf der Seite von Deutschlands Feinden. Deshalb gaben sie das Zeug den Russen zur Aufbewahrung. Nazis oder Nazzis, wie Du es schreibst, gab es damals noch nicht.
      Welch Glück für die Weltgeschichte, daß die zur Unterstützung der 6. Armee eingesetzten rumänischen Verbände keine Standfestigkeit gegen die Rote Armee besaßen. So konnten die Russen durchbrechen und die Deutschen bei Stalingrad abschneiden und einkesseln.
      Vor 20 Jahren hat Rußland unter Präsident Jelzin noch die Schulden aus den alten Zarenanleihen von vor dem ersten Weltkrieg teilweise bedient. Russen halten sich an Verträge, zumindest haben das deren Regierungen immer getan, auch wenn der Zar Josef Stalin hieß. Andere sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Besonders die, welche mit Dreck werfen.
      Vielleicht sollte Moskau sich den Ed Fagan als Rechtsanwalt holen und Rumänien auf Wiedergutmachung verklagen, schließlich sind diese zusammen mit der Deutschen Wehrmacht bis Stalingrad marschiert.
      Oder die Muselmanen verklagen Rumänien, weil diese zur Zeit von George Bushs Irak-Krieg auf ihrem Staatsgebiet der CIA erlaubt hatten, Menschen vor der Welt verborgen in Geheim-Gefängnisse einzusperren und dort zu foltern.
      Was die Pappnasen in Brüssel und Berlin so geil darauf machte, Rumänien in die EU und sogar in den Schengener Verbund zu holen, das weiß wohl nur der liebe Gott allein.
      Wahrscheinlich sind es dieselben „Europa-Vordenker“, welche Bukarest dazu angestachelt haben, Rußland zu verprellen. Sollte Moskau uns jemals den Gas- und Ölhahn zudrehen, weil wir Deutschen uns wieder mal die falschen zu Freunden gemacht haben, dann werden wir alle daran denken. Und vielleicht dran glauben.

      • @0177translator
        „Sollte Moskau uns jemals den Gas- und Ölhahn zudrehen, weil wir Deutschen uns wieder mal die falschen zu Freunden gemacht haben, dann werden wir alle daran denken. Und vielleicht dran glauben.“
        Was für „tolle Freunde“, die einem so…ERPRESSEN ZU IHNEN FREUNDLICH ZU BLEIBEN!
        Aber das war schon immer die „feine“ (imperialistische) russische Art der Aussenpolitik
        Na ja, wenn du solche als Freunde haben möchtest, dann ist das deine (extrem unlogische) eigene Entscheidung und selber Schuld, aber nur gut dass du kein politischer Entscheidungsträger für dein deutsches Volk bist

        • @Dareios
          Weißt Du was? Wenn Rußland uns den Hahn zudreht, dann erobern wir uns einfach nach Ami-Art ein Land, dessen Rohstoffe wir dann plündern. Deine Freunde in Israel und AIPACistan, welche Du so bewunderst, können sicher viele Tips und Anregungen hierzu geben.
          Wie definiert Wikipedia eigentlich den Begriff Troll?

          • @0177translator
            Entschuldigung… Eigentlich brauchst nicht mehr in die Politik um russische Interessen gegen die der BRD irgendwann bei Bedarf erpresserisch durchzusetzen versuchen („Beim Fehlverhalten einfach Öl -und Gashahn zudrehen“), denn für ähnliche Aufgaben scheint sich „Obersozialist“(?!) Gerd Schröder während siener Regierungszeit richtig empfohlen zu haben… Sitzt jetzt nämlich bei Gazprom und in der Nähe seines genauso „Obersozialistischen“(?!) Freundes Putin…
            Dieser damaliger wegen Hartz IV Arbeiter – und jetziger Landesverräter… Ich meine hier den Schröder…

  6. @0177translotor
    „Welch Glück für die Weltgeschichte …“ – na, besten Dank auch! Unglaublich!
    Ansonsten schon i.O.

    • @Atlan
      Ich will doch nur eins damit anstoßen: Unsere arschträge Nation soll endlich mal aufwachen und kapieren, wer uns wie einen Freund behandelt und wer nicht. Wir haben nämlich auch Gold (66% von 3.400t) das in der Amirei liegt – sofern es überhaupt noch existiert – und das wir nicht wiedersehen werden, wenn wir den Herrschaften nicht die Pistole auf die Brust setzen. Z.B. mittels eines Ultimatums, daß sie im Falle einer Nicht-Herausgabe ihre Truppen bis Ende 2014 aus Deutschland abziehen dürfen. Nur bräuchten wir dazu eine andere Art von politischen Entscheidungsträgern hierzulande an der Macht.
      Nachdem russische Truppen 1848 den Österreichern geholfen hatten, den ungarischen National-Aufstand niederzuwerfen – die Ungarn hatten sich schon freigekämpft – gab der Wiener Kanzler, der Fürst von Schwarzenberg, ein Zitat für die Ewigkeit von sich: „Wir werden die Welt durch das Ausmaß unserer Undankbarkeit in Erstaunen versetzen.“
      Damit entschieden sich die Wiener Dödel für eine Konkurrenz zu Rußland auf dem Balkan, und diese katastrophal falsche Weichenstellung in der Außenpolitik machte den Weg frei für Weltkrieg Nr. 1. Dem ein zweiter folgte.
      Solange Bismarck zu bestimmen hatte – Stichwort: „Haltet Euch Rußland zum Freund“ – war über 3 Jahrzehnte lang Frieden bei uns in Europa.
      Ach ja, und die Staaten hatten alle eine Goldwährung, und ich habe mir über GAVIA ein paar alte 5-Rubel-Goldstücke zugelegt.

  7. 0177 translator.Rubel find ich klasse.Bin Tscherwonetz-Fan.Ein der schönsten Motive neben der Libertad.

    • @Heiko
      Noch viel schöner sind russische Silbermünzen. Von hohem Gewicht (>1 Unze Feinsilber), Auflage 5, 10 oder max. 15 Tausend, und daher für Sammler interessant, und künstlerisch vom allerfeinsten. Meiner russischen Ex-Frau, die sonst nur am Meckern war (über meine Münzen-Sammelwut), versagten glatt die Stimmbänder, als sie die Stücke erblickte. Was nicht oft geschah.
      Heiko, die russische Föderation hat geschätzt 145 Mio. Einwohner, und ich verstehe nicht, warum sie die kleinen Münz-Kontingente noch ins Ausland abwandern lassen. Allmählich bildet sich dort auch eine Mittel- und obere Mittelschicht heraus, und diese Leute – mit Nationalbewußtsein und Sinn für’s Schöne ausgestattet – werden irgendwann die Münzen zurückkaufen wollen. Von „bösen Spekulanten“ wie mir. (Bin George Soros junior!)
      Ich verlasse mich eher auf Silber, denn auf Gold. Und auf Sammlerstücke statt massiver Barren.
      Übrigens lebt meine Ex jetzt vom Staat, und der Kerl, der sie mir ausspannte auch. Die verlassen sich auf das Sozialamt und nicht auf Sparen oder EM.

  8. @0177translotor
    Lese die Geschichte nochmal und nicht bei Wikipedia( wo jeder was schreiben kann).Alles, nicht nur das was du magst. Wenn schon informiert ,dann richtig informiert.

  9. Klasse,jetzt können die Russen ihr Zarengold von den Japanern und Tschechen zurückfordern(Koltschak,Tschecheslowakische Legion).Mal sehen ob Tokio und Prag das russische Gold den Russen zurückgeben werden.Ich glaube nicht!Die Tschechen und Japaner haben mit dem Zarengold nach dem ersten Weltkrieg ihre Wirtschaft aufgebaut.Da müsste der Russe ein paar hundert Tonnen wiederkriegen.

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