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Russland setzt wieder auf US-Staatsanleihen

USA und Russland nähern sich an, politisch und finanziell (Bild: Ronnie Chua – Fotolia.com)

Die Beteiligung russischer Investoren an Schuldtiteln der Vereinigten Staaten ist auf dem höchsten Stand seit Oktober 2014.

Das US-Finanzministerium hat neue Zahlen zur Auslandsverschuldung der Vereinigten Staaten veröffentlicht. Per Ende Mai 2017 war der US-Staat über Staatspapieren mit 6.123,6 Milliarden Euro bei ausländischen Investoren verschuldet. Es war der höchste Wert seit September 2016.

Russland hat sein US-Engagement erneut ausgebaut. Investoren des Landes besaßen zuletzt US-Staatsanleihen im Nominalwert von 108,7 Milliarden US-Dollar. In dieser Höhe war Russland zuletzt im Oktober 2014 in US-Schuldpapiere investiert.

Deutschlands Inventar an US-Staatsanleihen ist im Mai dagegen um 8,5 Prozent auf 68,3 Milliarden US-Dollar und damit ebenfalls auf ein mehrjähriges Tief zurückgegangen.

 

Eine Übersicht über die Auslandsgläubiger der USA entnehmen Sie der Tabelle. Japan mit 1.111,3 Milliarden US-Dollar und China mit 1.102,2 Milliarden US-Dollar bleiben die größten ausländischen Geldgeber der USA.

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Eingetragen von am 19. Jul. 2017. gespeichert unter News, Politik, Russland, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Russland setzt wieder auf US-Staatsanleihen”

  1. Man kann sich fragen, wozu kaufen die Russen US Bonds ?
    Das mag mehrere Gründe haben, sicher wirtschaftliche und nicht aus purer Freundschaft.
    Erstens wird man US Bonds weltweit wieder los.
    Zweitens haben die USA ihre Bonds immer zurückbezahlt, auch dann, als die Banken geschlossen waren. Da bekam der Bond Inhaber eben einen Scheck, welchen er überall einlösen konnte.
    Drittens sind diese Bonds eben flexibler handelbar als Goldbarren.
    Zwar mag die USA alle Probleme dieser Welt haben, aber ihre Bonds wurden immer bedient, egal wie. Das kann sich die USA auf keinen Fall leisten, lebt man doch geradezu von diesen Bonds.
    Und man kann sicher sein, dass der russische Auslandsgeheimdienst ganz genau die US Wirtschaft beobachtet und Moskau umgehend informiert, falls die Gefahr von Zahlungsausfällen ins Licht rückt.
    Möglicherweise hat man auch einen kleinen Draht ins weisse Haus…..

    • 0177translator

      @taipan
      1941 ließ Stalin seine Spione im Deutschen Reich Infos darüber einholen, ob die Wehrmacht im großen Stil Wintersachen, Felljacken, Pelzmützen usw. für einen Rußland-Feldzug anschafft. Negativ, so vermeldeten die Kundschafter. Also steht kein Rußland-Feldzug bevor, war Stalins logischer Schluß. Pech nur, wenn man es mit einem Psychopathen zu tun hat, der noch viel schlimmer ist, als man selbst.

    • 0177translator

      @taipan
      Und zur Zuverlässigkeit sowie Vertragstreue der Amerikaner das hier:
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-kritisiert-usa-wegen-neuer-sanktionen-trotz-atomabkommens-scharf-a-1158620.html
      So ist das eben, wenn sie mit Indianern Verträge schließen.
      Vielleicht hören wir ja am Freitag, daß die Perser US-Bonds kaufen …
      Mannomann, ich bin mal wieder mies drauf heute.
      Weiße Katze war den ganzen Tag noch nicht da.
      Ich werd sie mal suchen gehen – tschüß!

  2. Helmut Josef Weber

    Ja- die Russen wissen vielleicht heute schon, wo und wann der nächste größere Krieg von den Amis vom Zaun gebrochen wird, das bringt Rendite.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  3. Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer jeden Nation und mir ist es egal wer oder was für Gesetze gemacht werden…

    Wer hat ähnlich diesen Spruch geäußert, der auch ein Interesse hat, das SEIN Geldsystem bestmöglich und bis zum FINALEN funktioniert ???

    Auch der phoese Putin spielt nur seine ihm bestimmte Rolle, ganz im Sinne der Elite… oder auch Scheingeldherausgeber genannt…

  4. Weils gerade billig ist

  5. Einfach nur noch Wahnsinn!

    http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Japanische-Notenbank-verschiebt-Inflationsziel-1002188979

    „TOKIO (dpa-AFX) – Die japanische Notenbank hat ihr Inflationsziel erneut verschoben. Trotz ihrer extrem lockeren Geldpolitik wird sich die Teuerung in Japan nach Einschätzung der Bank of Japan (BoJ) wohl erst um das Fiskaljahr 2019 (1. April) der angepeilten Marke von zwei Prozent nähern…An ihrem Kurs einer extrem lockeren Geldpolitik hält die Notenbank derweil unverändert fest.“

    Merken die Notenbanskter überhaupt noch was?

    Der YEN hält sich trotzdem ganz gut zum Dollar. Wenn nun nächste Woche die FED erneut sich zurückhaltend zur künftigen Zinserhöhungen, dem Rückbau der Bilanz und zur US-Wirtschaft äußern sollte, und auch die Wirtschafstdaten weider schlecht sein sollten, dann wird Gold deutlich steigen MÜSSEN!
    Ich wiederhole mich: die Commercials wussten ganz genau, dass sie ihre Shorts GENAU ZU DIESEM ZEITPUNKT reduzieren mussten!!!

  6. Dafür geben die USA zu, Putin hat in Syrien gewonnen, Assad bleibt an der Macht.
    http://mobil.n-tv.de/politik/Die-USA-ueberlassen-Assad-das-Feld-article19946095.html

    • 0177translator

      @Taipan
      Und was hat Assad dabei gewonnen? Ein vom Krieg ausgezehrtes, im wahrsten Sinne des Wortes ausgeblutetes Land. Einen Failed State, der nie wieder zusammenfindet. Und dann sind da noch die Saudis und die Israelis, die fein ihre eigene Suppe kochen. Dazu noch die Türken, deren Sultan jetzt völlig freidreht. Ich würde diesem an Siggis Stelle mal ein paar tausend seiner eigenen Schwerverbrecher, Intensiv-Täter, Mafiosi, Gewalttäter, Islamisten per Deportations-Befehl zuschicken.
      So hat es mal der Castro mal mit den Amis gemacht:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Mariel-Bootskrise
      Zitat: „Tatsächlich befanden sich unter den Marielitos auch eigens von Castro aus Gefängnissen entlassene Kriminelle – nach einer Studie des kubanischen Soziologen Rafael Hernández betrug der Anteil der verurteilten Straftäter an den über Mariel Ausgereisten 15 Prozent, davon über die Hälfte wegen Diebstahls. Die USA kategorisierten Letztere nicht als politische Flüchtlinge, sondern als „excludable aliens“; dadurch befanden sich diese auf Bewährung und konnten beim Nachweis einer Straftat inhaftiert oder zurück nach Kuba deportiert werden. 685 der ersten 43.000 Ankömmlinge wurden von den US-Behörden unmittelbar inhaftiert.“
      Von den Kubanern lernen heißt siegen lernen.

    • 0177translator

      @Goldreporter
      Bitte gib doch mal meinen Kommentar frei. Danke.

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