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Schuldenkrise: Die Todesspirale dreht sich unaufhaltsam weiter

Die USA werden weiter Schulden anhäufen, das machte US-Präsident Obama in seiner gestrigen Rede klar. Auch in Europa dürfte man mit Sparprogrammen nicht mehr lange weiterkommen.  Die weltweite Insolvenzverschleppung geht weiter und sie wird den Bürger teuer zu stehen kommen.

Sparen oder investieren? An dieser Frage scheiden sich die Geister in der weltweiten Schuldenkrise. Während in Europa weiter das Spardiktat regiert, kommen  aus den USA erneut anders lautende Vorsätze.

US-Präsident Barack Obama hat in seiner viel beachteten Rede zur Nation in der Nacht zum Mittwoch deutlich gemacht, dass die Vereinigten Staaten weiter Schulden machen werden. Der Defizit-Abbau habe keine Priorität, erklärte er.

Im laufenden Fiskaljahr sollen nochmals 1,33 Billionen US-Dollar neue Schulden aufgenommen werden, rund 30 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr. Mit einem neuen Konjunkturpaket will man  Wachstum schaffen.

Es bleibt somit, wie es schon immer war. Es wird auf Pump konsumiert. Staatlicher Schuldenabbau ist weder gewünscht noch erlaubt im modernen Geld- und Finanzsystem. Ohne neue Kredite würden die privaten und staatlichen Geldjunkies eines bitteren Todes sterben. Regierungen und Währungshüter erkaufen sich mit neuem deckungslosen Geld immer wieder Zeit, um das Ende des Systems, der Währung oder den Staatsbankrott hinauszuzögern. Im Privatsektor spricht man von Insolvenzverschleppung.

Die Geschichte hat gezeigt, dass Geld dauerhaft weder Wachstum noch Wohlstand schafft. Wohl aber lässt sich mit Papiergeld für einen gewissen Zeitraum “Vertrauen schaffen” und die wahren Verhältnisse kaschieren – nämlich, dass das Wachstum der Finanzvermögen, dem der realen Werte immer stärker enteilt.

Doch expansive Kreditausweitung in Form steigender Staatsschulden mindert kontinuierlich die Handlungsfähigkeit der Politik und führt früher oder später zu massiver Geldentwertung – über Inflation, Schulden- und Währungsschnitt. Der Bürger zahlt die Zeche mit seinem Vermögen.

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Eingetragen von am 13. Feb. 2013. gespeichert unter Inflation, Marktkommentare, News, Politik, USA, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Pingen derzeit nicht möglich

16 Kommentare für “Schuldenkrise: Die Todesspirale dreht sich unaufhaltsam weiter”

  1. Noch viel mehr Angst als vor dem Todesstern USA habe ich vor den Leuten um mich herum, die a) sich überhaupt um nix kümmern, oder b) die immer noch dem Maschmeyer und seinen Freunden in der Politik vertrauen, jeden Unsinn glauben, und die dann in ihrem rasenden Wahn irgendeinen Schuldigen suchen, an dem man die Wut über das eigene Unvermögen (im doppelten Sinne) abreagiert.
    Man sollte Massenverdummung unter Strafe stellen.

  2. @0177translator und andere
    Momentan geht es um die billigste Währung. Verkaufen auf Kosten der anderen.
    2011 wertete die Schweiz von fast 1:1 auf 1:21 ab. Innerhalb Stunden. (Darius: keine Marktechnik oder die Märkte, das war Manipulation der SNB und eben nicht vorher angekündigt).
    Es wird keine Monate dauern, dann wird das mit dem EURO, welcher überbewertet ist, genauso geschehen. Abwertung auf 1:20 oder so.Siehe
    http://www.finanzen.net/nachricht/devisen/Devisen-Trader-Kolumne-EUR-CHF-Die-Schweiz-im-Waehrungskrieg-2270145
    Dann wird die Unze Gold in Euro plötzlich 100 – 150 EUR teurer oder mehr wert.
    Denn was passiert jetzt: Unsere Produkte werden teurer im Export. Made in Germany ist mittlerweile “made in world, distributet by Germany” oder hergerstellt überall in der Welt, nur verteilt in Deutschland. Die Südländer können noch weniger Oliven verkaufen, aber sie können jetzt günstiger einkaufen, mit unsererem Geld ! Und das werden sie tun, wie bisher auf Pump: Japanische und amerikanische Geländewagen und Flachbildfernseher. Und unsere Wirtschaft wird bald um Hilfe brüllen wie die Schweizer 2011: Abwerten, abwerten, abwerten bitte.
    Und Draghi: Na, wer sagts denn, EUROBONDS, die werten garantiert ab.
    Geld hat dann nur noch die Funktion: “Nur zum baldigen Verzehr geeignet.”
    Käme man noch zu den Aktien:
    Hier profitiert nur wer den schnelleren Kauf und Verkaufscomputer hat.Den haben aber nur die großen Haie und die Kleinanleger dienen als Futter. Hier hilft nur der seit millionen Jahren anerzogene Instinkt: FLUCHT. Denn dann ist für die Haie das Futter weg und das führt letztlich zum Untergang derselben. Ich meine die Finanzhaie, denn die echten werden von mir auf Biegen und Brechen geschützt und verteidigt. Nix mit Flossensuppe, meine Herren.
    Also, gibt es keine Kleinaktionäre mehr, hört das Gezocke an der Börse auf, mangels Nachschub von willigen Futter-Schafen.
    Bleibt für uns also nur Gold für ewig. Ist doch einfach , oder.?
    Ach so,die Immobilien:
    http://www.hartgeld.com/media/pdf/Anonymus-CaseStudyETW.pdf
    Na,dann viel Spass damit.

    • @anaconda missversteht mich: “Verkaufen auf Kosten der anderen.
      2011 wertete die Schweiz von fast 1:1 auf 1:21 ab. Innerhalb Stunden. (Darius: keine Marktechnik oder die Märkte, das war Manipulation der SNB und eben nicht vorher angekündigt” Ich aber meinte (Copy+Paste aus meinem eigenem Beitrag bei “us-banken-mit-hochsten-silber-short-positionen-seit-ende-2009″):”aber das geschieht, ausser durch Interventionen der Zentralbanken mit ihnen ERLAUBTEN Mitteln, einfach durch die Märkte.” Das heisst also ,die Zentralbanken intervineiren auch… aber von den Märkten gezwungen. Und gerade jene Intervention der Schweizer ZB sollte uns als Goldfreunden- oder einfach Investoren sehr gefreut haben, wenigstens mich schon, denn gerade zu der Zeit war ich zugegeben ziemlich zufälligerweise in Gold investiert und die URSACHE für jene Intervention der SNB war nämlich, dass ausser…GOLD… in Juli/August 2011, nur noch der Schweizer Franken als einzige Fluchtwährung übrig zu bleiben schien, nachdem die USA von Standard and Poors runtergestuft wurde wegen der latenten Möglichkeit ihrer Zahlungsunfähigkeit wegen dem damals ungelösten innenpolitischen Streit um…der Schuldenobergrenzenanhebung -klar, die Schweiz MUSSTE intervinieren, denn plötzlich flüchteten alle in deren Währung, somit wurde sie…REIN MARKTTECHNISCH immer stärker, was damit aber deren stark exportorientierten Wirtschaft plötzlich schadete -also es wurde eine Deckelung beschlossen, d.h. dass ab einem bestimmten Wechselkurs zum EURO die SNB aktiv werden würde um den Kurs nicht zu stark werden zu lassen und das hält… bis jetzt. Aber die postive Folge davon für Gold war nämlich, dass dieser wegen der damaligen Dollar-Krise (wegen der Schuldenobergrenzen Uneinigkeit in den USA) und dazu noch jener Intervention der SNB dann ziemlich parabolsich bis zum biseherigen Allzeitshoch kletterte.
      Also, Gold wird von den Zentralbanken eher geholfen, aber klar unfreiwillig

    • @anaconda missversteht mich: “Verkaufen auf Kosten der anderen.
      2011 wertete die Schweiz von fast 1:1 auf 1:21 ab. Innerhalb Stunden. (Darius: keine Marktechnik oder die Märkte, das war Manipulation der SNB und eben nicht vorher angekündigt” Ich aber meinte (Copy+Paste aus meinem eigenem Beitrag bei “us-banken-mit-hochsten-silber-short-positionen-seit-ende-2009″):”aber das geschieht, ausser durch Interventionen der Zentralbanken mit ihnen ERLAUBTEN Mitteln, einfach durch die Märkte.” Das heisst also ,die Zentralbanken intervineiren auch… aber von den Märkten gezwungen. Und gerade jene Intervention der Schweizer ZB sollte uns als Goldfreunden- oder einfach Investoren sehr gefreut haben, wenigstens mich schon, denn gerade zu der Zeit war ich zugegeben ziemlich zufälligerweise in Gold investiert und die URSACHE für jene Intervention der SNB war nämlich, dass ausser…GOLD… in Juli/August 2011, nur noch der Schweizer Franken als einzige Fluchtwährung übrig zu bleiben schien, nachdem die USA von Standard and Poors runtergestuft wurde wegen der latenten Möglichkeit ihrer Zahlungsunfähigkeit wegen dem damals ungelösten innenpolitischen Streit um…der Schuldenobergrenzenanhebung -klar, die Schweiz MUSSTE intervinieren, denn plötzlich flüchteten alle in deren Währung, somit wurde sie…REIN MARKTTECHNISCH immer stärker, was damit aber deren stark exportorientierten Wirtschaft plötzlich schadete -also es wurde eine Deckelung beschlossen, d.h. dass ab einem bestimmten Wechselkurs zum EURO die SNB aktiv werden würde um den Kurs nicht zu stark werden zu lassen und das hält… bis jetzt. Aber die postive Folge davon für Gold war nämlich, dass dieser wegen der damaligen Dollar-Krise (wegen der Schuldenobergrenzen Uneinigkeit in den USA) und dazu noch jener Intervention der SNB dann ziemlich parabolsich bis zum biseherigen Allzeitshoch kletterte.
      Also, Gold wird von den Zentralbanken eher geholfen, aber klar unfreiwillig

  3. @anaconda
    1. ich hatte einmal eine Internetseite bei der der Besucherzähler auf 2,5 Millionen stand; das hatte ich ebenfalls, wie Sie es beschreiben, dargestellt. Für viele übersteigt das den geistigen Horizont die Komplexität von Realwirtschaft, Währungsparitäten, Finanzpolitik bis runter in die Unternehmenstiefen ( effect of scales, betriebswirtschaftliche Kalkulationen … ) überhaupt zu verstehen.
    2. Als CEO eines Europäischen Unternehmens habe ich das Wechselkursdrama zwischen der EU und Asien leidvoll miterleben dürfen: Sie können gar nicht so intensive Produktivitätssteigerungen und Stückkostensenkungen erreichen, wenn Ihnen die Währung wegläuft. Was machen Sie zeitweise? Kursabsicherungen, die aber wieder Kosten sind. Europa wird der Verlierer sein. “Unsere Produkte werden teurer im Export”, das ist das Ergebnis!
    Und wie sah die Alternative auch aus? Zulieferteile- Anfragen in Brasilien, Vietnam, China, Indien … Daher “Made in Germany ist mittlerweile “made in world, distributet by Germany” oder hergerstellt überall in der Welt” ist eine logische Sache, die daraus resultiert, dass die UN definiert, dass weltweite Unternehmens- Rahmenbedingungen nivelliert werden.
    3. Als ich mehrere Monate in China war, durfte ich auch das Bildungswesen studieren. Hunderttausende Ingenieure mit sehr gutem Wissen werden jährlich “produziert” ( im Vergleich zu unserer Massen-Deppen-Produktion ). Dasselbe erlebt ein befreundeter Unternehmer in Indien. Was meinen Sie, was dort noch alles zu erwarten ist?!

    Wir sind noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Ich schätze mal, 2025 bis 2030 werden wir Deutschland nicht wiedererkennen!

  4. Super Bericht der den Nagel auf den Kopf trifft und von mir ebenfalls vertreten wird. was wir derzeit erleben ist die Globale Verarschung der Menschheit der unfähigen politiker die das korrupte Finanzsystem aufrecht erhalten wollen um jeden Preis. der Gau soll bis nach der Wahl verschoben werden um weitere 4 jahre an der Macht kleben zu dürfen. natürlich will niemand Schuld daran haben wenn es kracht. weil wir immer auf dem richtigen Weg sind, gehen wir mit den USA incl. der AAA im Rating in die AAA Pleite.

    • @reiner tiroch
      Schulden machen kann man nur, wenn man einen Gläubiger hat. Und da sollte man meinen, dass dieser aus freiem Willen dem Schuldner das Geld gibt. Doch mitnichten. Hier wird dem Gläubiger, sprich dem Bürger, das Geld abgepresst oder abgenötigt. In Form von Steuern und Abgaben, welche durchaus, rechnet man alles zusammen, 80 % seiner geleisteten Arbeit ausmachen. Es sind nicht nur die Zwangsabgaben auf dem Lohnsteuerzettel, es kommen noch die Abgaben auf jedes für den Lebensunterhalt nötige Produkt dazu. Und so wird Herr Obama und Konsorten bald 2 Dinge erleben: Revolution bei den einen und totale Verweigerung mit Lethargie bei den anderen. Beides ist alles andere als produktiv.

  5. @ reiner tiroch

    Nein, was wir derzeit erleben, haben im Juni 1992 fast alle Regierungschefs der Welt in Rio de Janeiro unterschrieben: http://www.bmu.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/agenda-21/?tx_ttnewsbackPid=890&cHash=5b3b58a48f5957096c4766de55018808

    Das ist das wirkliche Drama!

  6. @anaconda und alle
    Ich frage Euch alle mal ganz naiv: Was würde passieren, wenn die FED der Vereinigten Staaten (nach Schweizer Vorbild) über Nacht eine Abwertung des Dollar um 20% erklärt?
    Was würde passieren, wenn Euronesien über Nacht (nach Schweizer Vorbild) eine Abwertung der Währung um 20% erklärt?
    Seien es nur die 300 Mio. amtlich erfaßten Schußwaffen der 315 Mio. US-Bürger – besteht da nicht die reale Gefahr innerer Unruhen und militärischer Konflikte auch und gerade bei uns?
    Wie ist das zu verstehen, daß Emissäre aus den USA hinter den Kulissen die Militaristen und Nationalisten in Japan gegen China aufstacheln?
    Meine Güte, ich will doch bloß meinen großen Garten in Ruhe beackern. So spare ich mir das Geld für den Fitness-Club, und meine Überschüsse trete ich freiwillig ab, bevor ich “entkulakisiert” werde.

    • @0177translator
      Bei einer Cocktailparty im Weißen Haus fragte der damalige Staatsekretär für Währungsangelegenheiten im US Schatzamt, Paul. A.Volker den Präsidenten einer größeren Firma: “Wie wäre die Reaktion der Öffentlichkeit auf eine Abwertung des Dollar ?”
      Antwort des Präsidenten der Gesellschaft: “Ich kenne niemanden, der sich einen Deut darum scheren würde”.
      Denn erstmal würden nur Importwaren und importierte Rohstoffe teurer.Doch das würde ausgeglichen durch vermehrten Export und damit Wirtschatsboom.
      Das bedingt wiederum Inflation im Lande und damit Abbau der Schulden.Will man nicht genau das ? Interessant wird es, wenn die rohstoffexportierenden Länder, wie Russland und die Ölförderländer nun auch abwerten müssen,da sie im Exportwettbewerb stehen. Fakt, so meine ich: Profitieren tun die exportstarken Wirtschaftsländer mehr als die schwachen Länder mit wenig Industrie und viel Rohstoffen. Die müssen sie dann unter Preis verscherbeln, was wiederum die Armut und Unruhen in diesen Ländern fördert. Es sei denn, die schließen sich zusammen und diktieren die Preise. (OPEC).Das wäre ein Problem für den Westen und die USA. Aber man könnte diese Länder ja destabilisieren, indem man ihnen mit Demokratie- Versprechen die Augen vernebelt. Dann stürzen die vieleicht ihre Regierungen und wir kommen billiger ans Öl. Nein, Lybien, Syrien, Tunesien, Ägypten usw. war damit nicht gemeint, da war es tatsächlich der Frühling, nicht Darius ?. Die Revolutionsprofis wurden nicht in den USA geschult und mit Millionen Dollars unterstützt. Das haben die ganz alleine geschafft. Alles nur eine Verschwörungstheorie.Kein Divide et Impera, das gabs nur im alten Rom, aber doch nicht in den USA. Und wenn, hat es die USA nur aus humanitären Gründen getan oder ?

  7. 0177translator
    Die Gefahr von inneren Unruhen sieht wohl auch die US-Regierung. 2012 bestellte die Homeland Security fast 850 Mio Schuss Munition auf fünf Jahre verteilt. 450 Mio Stk. Hollow Point Kal.40 für Faustfeuerwaffen, 200 Mio Stk. Kal.5.56 für das M16 Sturmgewehr und 176 Mio Stk. Kal. 7.62 Hollow Point für Scharfschützengewehre. Eine Menge Munition für eine nichtmilitärische Organisation und weit mehr als die Bundeswehr besitzt. Diese Beschaffung wurde lange in den US- Medien diskutiert und wurde auch von einigen Kongressmitgliedern heftig kritisiert. Wir brauchen aber nicht mit den Fingern auf die Amis zeigen, auch Europa entwickelt sich zu einer zentralistischen Diktatur.

  8. @anaconda Es ist manchmal besser hier ein bisschen ruhig durchzulesen, dann findet man die “richtigen Perlen” und man wird dazu noch angesprochen -dann reagiere ich immer: “Das wäre ein Problem für den Westen und die USA. Aber man könnte diese Länder ja destabilisieren, indem man ihnen mit Demokratie- Versprechen die Augen vernebelt. Dann stürzen die vieleicht ihre Regierungen und wir kommen billiger ans Öl. Nein, Lybien, Syrien, Tunesien, Ägypten usw. war damit nicht gemeint, da war es tatsächlich der Frühling, nicht Darius ? SEIT WANN HABEN DENN SYRIEN, ÄGYPTEN UND TUNESIEN ERDÖL?!!! -Merke: alles fing in Tunesien an, dann als nächstes Ägyypten, also mit Erdöl NULL zu tun. Und ja, als “Frühling” haben es nur die naiven Linken im “Westen” empfunden -denn das ist ein JAHRHUNDERTLANGER KULTURPROBLEM jener islamischer Länder, welches wie man sieht kaum zu lösen ist..Villeicht sollte die USA RICHTIG intervinieren -aber lieber nicht… es wäre dann “irgendwie” doch nicht dasselbe wie gerade Frankreich in Mali…

    • @darius
      Ägypten hat sehr wohl Öl und auch Gas. Aber das wichtigste, Sie haben Uran.Dieses haben die Israelis nach dem Krieg als Besatzer auf die Schnelle abgebaut um ihr Nuklearprogramm damit auszustatten.Unter dem Wüstenboden liegt mehr, als mancher so denkt. Das steht natürlich nicht in der Tagespresse.Da muss man schon die Leute vor Ort fragen.Ähnliches spielt sich gerade in Mali ab. Uran, und die Franzosen brauchen dringend Uran, denn von der Energiewende der Deutschen halten die nichts.
      Nun seis drum, Tatsache ist, dass die revolutionen in Jugoslawien, Georgien und im arabischen Raum von den USA massiv unterstützt wurden. Das österreichsiche Frensehen brachte mal einen Film dazu raus, der hieß: Die Revolutionsprofis
      http://www.youtube.com/watch?v=5ifKyciJMcc
      Ein interessantes Filmchen

      • Perlen vor den Säuen!

      • @anaconda, Ich werde mir diesen Filmchen noch mal genauer anschauen, aber mein erster Eindruck:es werden ZIVIL organisierte Gruppen, die dann zu einem Beispiel für andere und damit zu sozusagen Kettenreaktionen führen, als irgendwo zentral seitens der USA-Regierung gesteuert betrachtet -Ich meine, dass wegen der richtigen Meinungs -und Organisationsfreiheit die dort herrscht, dann solche viele zivile Initiativen in den USA entstehen (es gibt sogar Nazi und Rassistenvereine…), kann man doch nicht gleich als USA-Verschwörung gegen andere Länder sehen.
        Man hätte dann genauso die Hippy-oder die Frauenemanzipationsbewegung welche auch in den USA entsprangen als Verschwörung hinstellen können ,weil sie sich genauso weltweit ausgebreitet haben!
        Erst einmal Milosevics Jugoslawien: ohne den Fall der Sowjetunion undenkbar, damit auch eine Kettenreaktion der Massen die so auch die DDR erfasste ,wenn man den grossen Bruder aus Moskau nicht mehr militärisch für den grossen Schlag (gegen die eigenen Bevölkerungen) zur Hilfe holen konnte. Obwohl Jugoslawien schon im kommunistischen Block ziemlich unabhängig von Moskau war und sowieso eine der grössten Militärmächte für sich alleine -gerade deshalb musste es dort schon richtige BEFREUNGSkriege geben -seitens der Kroaten und Bosnier-, eigentlich ohne jede Chance, hätte nicht ZUM SCHLUSS die USA militärisch interviniert ,GERUFEN von den europäischen Natopartnern um das endlich zu lösen.
        Wer beklagt sich jetzt über die neue Lage im Balkan und wo werden da angebliche grosse Bodenschätze gross gefördert nach jetzt mehr als 20 Jahren?!
        Weiter: Die Aufstände in Nordafrika fingen in Tunesien… Wo sind da die grossen Bodenschätze? Dann kam die obengennante Kettenreaktion die also auf die Nachbarländer übergriff.
        Also nach der (vekehrten) Logik der Aufstände nur um sich Bodenschätze zu sichern, hätten sich die verschwörerische Kräfte gleich auf Ägypten konzentrieren müssen… Aber so oder so, werden wir sehen, was da in Ägypten so vieles dann angeblich sprudeln oder befördert werden wird…
        Beziehungen Ägypten-Israel: ich habe hier schon mehrmals auf den Mord an dem dammaligen Präsidenten von Ägypten Anwar EL Sadat nach den Camp David Frieden etwa 1975 (? -jedenfalls patroziniert vom damaligen USA-President Carter) mit Israel hingewiesen, wo deswegen danach…ja, die ISLAMBRÜDER Organisation… mitten aus der eigenen Armee den Mord verüben liess, weil die fantischen Islamisten unmöglich Frieden mit Israel schliessen wollen. Einer von denen wurde später auch zu einem der Planer des Anschlages von 11. Septr und jetzt ist jene organisation an der macht in Ägypten. Genauso sind Islamisten jetzt an der Macht in Tunesien
        Bei den Islamisten, gerade bei denen hätten wir also höchstwahrcheinlich die Verschwörungen

        • Tunesien hat sehr wohl Bodenschätze! U.a. Erdöl -nur geringe Mengen- aber was viel bedeutender ist Phosphate…also erst schlau machen und dann behaupten ;-)

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