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Schweiz lieferte im Juli 64 Prozent mehr Gold in die Welt

Schweiz Goldbarren (Foto: Goldreporter)

Schweizer Goldanlage-Produkt: Im Juli weltweit wieder stärker gefragt.

Die Goldimporte und Goldexporte der Schweiz sind im Juli stark angestiegen. Indien und Großbritannien waren einmal mehr die größten Goldhandelspartner.

Die Schweiz hat im vergangenen Juli insgesamt 164,66 Tonnen Gold im Wert von 5,78 Milliarden Schweizer Franken (CHF) ins Ausland geliefert. Das waren 83,2 Prozent mehr als im Vorjahr und 64 Prozent mehr als im Vormonat.

Indien war einmal mehr der größte Abnehmer Schweizer Goldes. Mit 69,39 Tonnen im Wert von 2,46 Mrd. CHF erhielt Indien 210 Prozent mehr Gold als im Juli 2014 und 218 Prozent mehr als im vorangegangenen Monat. Nach China lieferte die Schweiz 11,4 Tonnen (+257 % gegenüber Vorjahr; -21,5 % gegenüber Vormonat). Hongkong war im Juli zweitgrößter Abnehmer mit 16,52 Tonnen (-7,78 % gegenüber Vormonat).

Goldimporte Schweiz Juli 2015

Goldexporte Schweiz Juli 2015

 

Die Schweizer Goldimporte lagen im Juli mit 175,85 Tonnen im Wert von 4,74 Mrd. CHF 9,4 Prozent über Vorjahr und 35,2 Prozent über Vormonat. Großbritannien lieferte mit 43,62 Tonnen im Wert von rund 1,5 Mrd. CHF das meiste Gold an. Hier gab es mit +557,5 Prozent gegenüber Vorjahr und +226,79 Prozent gegenüber Vormonat eine erhebliche Steigerung der britischen Goldlieferungen. Auch aus den USA kamen mit 25,47 Tonnen im Wert von 841,27 Mrd. CHF wieder mehr Gold als in den Vergleichsperioden (+147 % / +44 %).

Rein netto importierte die Schweiz im Juli 11,18 Tonnen Gold. Die Informationen stammen von der Eidgenössischen Zollverwaltung, die einmal im Monat die Schweizer Außenhandelszahlen für alle Warengruppen veröffentlicht. Schweizer Raffinerien verarbeiten mehr als zwei Drittel allen weltweit nachgefragten Goldes. Aus den Goldtransaktionen der Schweiz lassen sich somit Informationen über Goldangebot und Goldnachfrage der meisten Nationen ableiten.

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Gold im Grenzverkehr: Mit Gold durch den Zoll

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Eingetragen von am 20. Aug. 2015. gespeichert unter Europa, Gold, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

13 Kommentare für “Schweiz lieferte im Juli 64 Prozent mehr Gold in die Welt”

  1. schneider joachim

    Das sind ca 80% Der Minenproduktion in Diesem Monat.Da wird uns Eingeredet Gold ist nichts mehr Wert. Gehts noch.

    0
    • @Joachim,
      Gemäss einem Beitrag auf Goldseiten, sind
      die Gestehungskosten bei Gold geringer, „als man sich
      das gemeinhin vorstellt“;
      Die Goldminen können gemäss diesem Beitrag auch mit
      weitaus geringeren Goldpreisen gut überleben.
      Siehe hier:
      http://www.goldseiten.de/artikel/256196–Der-1.200-Dollar-Trugschluss—Produktionskosten-fuer-Gold-in-Wahrheit-viel-geringer.html

      Demnach wären also geringere Goldpreise gar nicht so abwegig.
      Ohne genauere Informationen darüber zu haben, habe ich
      die Gestehungskosten für eine Unze Gold immer etwa bei
      500 – 600 Dollar eingeschätzt. Damit ist also fast „immer“ eine
      gute Marge gegeben.

      Grüsse, NOtrader

      0
      • Hey, dann gibt es das Eiphone wohl demnächst auch für 2,5 Dollar. Mehr ist dieser Materialschrott samt Herstellung ja auch nicht wert. Ich warte also noch mit dem Kauf meines neuen Smartphone :-)

        0
  2. deutschland 7 raus 4,7 rein!
    Hey was machen die mit unserem
    Gold?!

    0
  3. .. verdammt ich fand heute frueh beim Zaehneputzen auch nen kleinen Goldschatz in meinem Mund …
    Jungs, Zeit zu verkaufen, das Zeug ist ja ueberall !!!

    0
    • Und ich hab bei meiner süßen Maus gestern Abend ein paar Kilo Hüftgold gefunden.
      Das Zeug liegt äh…hängt tatsächlich überall rum.

      0
  4. Seit wann richtet sich der Goldpreis nach den Gestehungskosten der Minen?

    0
    • @InGoldwetrust,

      Verstehe wohl Deine Frage nicht?! Gestehungskosten haben immer
      Einfluss auf Endverbraucherpreise.
      Nehmen wir an, die Gestehungskosten wären 5’000 USD /oz.
      Dann würde die Unze wohl mindestens 5’000 USD kosten
      (frei nach Adam Riese)
      Da die Kosten aber nur 500$ sind ist eben auch ein Verkaufspreis
      in dieser Region MOEGLICH.
      Für die Minen ist also die Marge wichtig, und die kann, wie der
      zitierte Artikel aussagt, deutlich geringer ausfallen, ohne dass
      die Minen Produktionsstopps einlegen müssen: Dies wiederum
      bedeutet, dass die Produktion vergleichsweise hoch bleiben kann, was
      wiederum bedeutet, dass der Preis vergleichsweise gering sein kann.
      Die wiederum bedeutet, dass rein oekonomisch gesehen, sagen wir mal
      selbst ein Verkaufspreis von 600 – 700 $ / oz realwirtschaftlich durchaus
      plausibel sein kann, ohne dass hier irgendwelche „Golddrückermanipulationen“ am Werk sind.
      Soviel zur Praxis.
      An einer anderen Stelle hier hat jemand richtig gesagt, dass die
      Zeiten der hohen Preise (über 1000$) noch nicht lange Einzug gehalten haben.
      Ist also alles relativ. Und hierbei werden auch die Kosten berücksichtigt.
      Da kann es also für einen Grossinvestor deutlich interessanter werden,
      gleich eine Mine zu kaufen statt Gold am Markt, dann hat er „das Zeugs“ nämlich viel billiger.
      Grüsse NOtrader

      Grüsse NOtrader

      0
  5. @GoldBudd haha -Stimmt, das Zeug steht waggonweise auf Halde oder vermutlich auf Gleisanlagen in versteckten Tunneln. Danke nochmal, das „die“ uns vorher warnen. Nur schnell verkaufen , sonst kriegt man nur noch ein verrostetes Fahrrad (HaJoBocker) dafür.

    0
  6. schneider joachim

    Wegen Gold mache Ich mir keine Sorgen. Im Moment haben Gold in der Westlichen Welt nur knapp 1% im Focus. Lass es mal 2,3,5,10,20,50% werden. In Asien Sieht es anders aus. Selbst da können nicht alle Kaufen, Mangels Geld. Krisen hin u Her ,das Beste ist wenn die Konjunktur steigt.

    0
  7. @InGoldwetrust

    Also einen wichtigen Punkt habe ich natürlich bezüglich der Gestehungskosten nicht erwähnt: Aufgrund dieser kannst Du nämlich den Wert ziemlich direkt
    und näherungsweise korrekt mit anderen werthaltigen Waren vergleichen,
    z.B. Oel, Nahrungsmittel, etc. etc.
    (Einer der wichtigsten Impacts ist natürlich der Energieverbrauch: Wasser, Strom, Gas-Oel, Arbeit, Maschinen, etc. – hier kann es recht interessant sein,
    zu wissen, welche Produkte mehr Energie in der Herstellung benötigen, da
    mit der Zunahme des Energieverbrauches die Kosten immens steigen).
    Grüsse NOtrader

    0

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