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Schweizer Goldinitiative: „Goldpreis könnte um 18 Prozent steigen“

Goldbarren © ravemotion - Fotolia.com

Bis zu 1.800 Tonnen Gold könnten demnächst auf der Einkaufsliste der SNB stehen.

Bank of America und UBS rechnen mit massiven Auswirkungen auf den Goldmarkt, sollte die Schweizer Nationalbank gezwungen sein, mehr gut 1.500 Tonnen Gold zu kaufen.

Am 30. November entscheiden die Schweizer in einem Referendum darüber, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) mehr als 1.000 Tonnen Gold kaufen muss (Goldreporter berichtete mehrfach). Nun wird über den möglichen Effekt auf den Goldpreis spekuliert, sollte die Schweizer Goldinitiative tatsächlich erfolgreich sein.

„Es hätte massive Auswirkungen, wenn das durchgeht“, sagt Joni Teves, Analyst der Schweizer UBS AG in London gegenüber Financial Review. „Wenn sie [die SNB] ein Kaufprogramm auflegen, hätten wir effektiv ein permanentes Gebot im Markt.

Tatsächlich müsste die Schweiz mehr als 1.000 Tonnen Gold kaufen, um die Anforderungen des Referendums zu erfüllen (Warnung vor Schweizer Goldpreis-Schock). Bank of America rechnet für diesen Fall sogar ein konkretes Kursszenario vor. Laut Medienbericht erwartet das US-Geldhaus im Falle eines „Ja“ bei der Volksabstimmung mit einem Goldpreis-Anstieg von 18 Prozent. Ausgehend vom aktuellen Goldpreis von 1.145 Dollar entspräche dies einem Kursziel von 1.350 Dollar. Denn die von der Bank geschätzten 1.500 Tonnen an erforderlichem Gold entsprächen rund 7 Prozent der jährlichen, weltweiten Goldnachfrage.

Die französische Société Générale rechnet im Falle eines Erfolgs der Gold-Initiative sogar mit einer erforderlichen Goldmenge von bis zu 1.800 Tonnen. Der Grund: Die Bilanzsumme der SNB sei in den vergangenen drei Jahren um mehr als ein Drittel gestiegen. Vor allem deshalb, weil das Institut immer wieder Euro ankaufen muss, um die angestrebte Kursanbindung des Schweizer Frankens zur Europäischen Gemeinschaftswährung aufrecht zu erhalten und den EUR/CHF-Kurs nicht unter 1,20 Franken sinken zu lassen.

Wäre die SNB gezwungen diese gewaltigen Mengen an Gold zu beschaffen, dann wäre dies auch im historischen Kontext teuer. Seit die Schweiz begonnen hat, große Teile ihrer Goldreserven abzustoßen (zur Jahrtausendwende), hat sich der Goldpreis vervierfacht.

Goldreporter

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Eingetragen von am 7. Nov. 2014. gespeichert unter Europa, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

16 Kommentare für “Schweizer Goldinitiative: „Goldpreis könnte um 18 Prozent steigen“”

  1. Woooo ist eigentlich unsere Riesenschlange?

    0
    • Tankt Wärme am Roten Meer um nicht zu erstarren.

      0
      • Korrekt.
        Er trägt, wie selbst berichtet, gerade Bleibarren am Tauchanzug.
        Sicherlich wird er einmal am Tag per Wlan-Hotspot der Hotel-Lobby im World Wide Web kontrollieren, welche Kapriolen die EM-Preise drehen und sich – wie viele hier im Forum – verwundert die Augen reiben.
        Kaum isser nich mehr da, geht es hier drunter & drüber.

        0
      • Wer sagt, dass er sich nach der Schlange nennt? Hat er sich jemals geoutet?Ein Bezug zum kanadischen Goldabbauunternehmen Anaconda Mining Inc. würde nämlich eher zum Thema passen.

        0
  2. Komisch – da ist ein Kommentar verschwunden.

    0
  3. als die schweiz über 1000t verkauft hat- war das überhaupt kein problem für diese welt-
    wenn china/indien/russland mehr als 1000t kaufen (und noch dazu über die SCHWEIZ!!! )- ist das auch kein problem für diese welt- WENN DIE SCHWEIZ ABER JETZT 1000T KAUFEN WILL-

    !!!!!! LEBENSGEFAHR !!!! DANN GEHT DIE WELT UNTER-

    HIERMIT STARTE ICH EINE UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG-
    SCHWEIZER: BITTE STIMMT MIT NEIN-
    …….ich möchte nicht sterben

    0
    • @Autoverkäufer
      Wer im Auto sitzt, hat im Sichtbereich immer „tote Winkel“, schaut
      stundenlang „nur geradeaus“.

      Die Goldreserven gehören nicht der Notenbank/Regierung eines Landes,
      sondern dem VOLK.

      Wenn beim Schweizer Gold-Referendum das schweizer Volk befragt wird
      und die Befürworter gewinnen, hat das eine gewaltige Signalwirkung
      auf andere Länder, die ihre Goldreserven ebenso „repatriieren“ wollen.

      (BRD, Österreich stehen immer noch vor dem FED-Bunker und warten!)

      Was die Notenbanken aber am meisten fürchten, ist die Gefahr eines
      mit Gold hinterlegten Schweizer Franken, der dann Begehrlichkeiten in anderen Ländern weckt – und eine Flucht aus dem US-Dollar in den Sicheren Hafen Schweizer Franken nach sich zieht.

      0
      • richtig- es darf nicht publik werden das dieses gelbe „GELUMBE“ besser sein könnte als bedrucktes oder elektronisch generiertes (schein)geld-scheine- diese signalwirkung kann tödlich sein- also alles einsetzen was es an professoren und wissenschaftlern, journalisten u.s.w. gibt, um orchestriert diese dummen schweizer aufklären….und alles über den MSM-STAATS -FUNK verbreiten- die infastruktur um müll zuverbreiten ist ja vorhanden- die infastruktur um müll zu entsorgen ist ja auch da- BAD BANK- (TRANSLATION: böse…ganz…ganz Böse Bank)- bald heist es ja auch nicht mehr böse bank sondern EZB

        0
      • noch ist nicht sicher, dass die Schweizer wählen dürfen, sollten sie es dürfen, was ich nicht glaube, wird sich einiges verändern-

        0
  4. 18 % ? … warum rechnet die bank of America grade mit 18% anstieg? Warum nicht mit 17 oder 19 % ? Das gilt aber bestimmt nur für den zeitraum in dem 18 % dann überschritten sind. Einfach nur dumm iwelche exakten zahlen zu nennen… absolut unseriös !!!!! = bank of am.

    Was für eine vollständig unsinnige und idiotische „prognose“ … beschiss …

    „Realistischer“ wäre es zu sagen eine exorbitante „preis“-Steigerung ….

    Ich muss mal grade kotzen gehn … so viel idiotie auf einnal macht krank

    0
  5. Kann denn überhaupt eine “Wahl” irgendeiner Art, wo Millionen Menschen abstimmen, nachvollziehbar gemacht werden? D.h. würden bei jeder größeren Wahl Manipulationen von 5 bis 15 % auf positiver oder negativer Seite überhaupt auffallen? Wer kontrolliert was und wie? Und wer kontrolliert die Kontrolleure davon? Solche Massenwahlen öffnen doch der Manipulation Tür und Tor, vor allem deswegen, weil nicht jeder wählen geht und dann die manipulateure sagen können, das die Wahlbeteiligung viel höher war als sie tatsächlich war, obwohl dann in Wahrheit, die “stimmen” von nichtwählern d.h. nicht abgegebene stimmen mit-dazu-gemischt werden UM das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Wem würde das jemals auffallen? Die wahlen sind ja anonym, geheim usw.

    Mit anderen Worten sind solche “Wahlen” eine Farce und das von vorn herein.

    0
  6. Alles Panikmache der Banken. Warum sollte der POG 18% steigen? Diese Menge führen Russland, Indien und China in einem halben Jahr ein und der Preis fällt derzeit. Oder fehlt die Munition für weitere Drückungen?

    0
  7. PROBLEM: Mit der Annahme der Initiative würden international vermehrt Schweizerfranken nachgefragt werden. Mit der 20% Bindung könnte der 1.20 Euro Kurs nicht mehr gehalten werden und der Schweizerfranken bekäme wieder den wahren Wert. Es könnte sich aber eine Kettenreaktion entwickeln, was gut (im Sinne eines starken Schweizerfranken) wäre und gleichzeitig den Goldpreis stemmen würde. Habe bereits mein JA abgegeben, hoffe es wird nicht manipuliert!

    0
  8. Waren die „Wahlen“ in der DDR manipuliert?
    Dort ging es legitimer als in der jetzigen eu vor.
    Denn jetzt kann man via Internet die gesamte welt steuern.
    Auch so ein schweizer referendum.
    Es wäre schön wenn es legitim ablaufen würde.
    Aber…

    Immer dieselbe Leier …..

    0
  9. Heute wird doch alles manipuliert, wahrscheinlich auch die Wahlen.
    Also, abwarten, die werden es schon richten.
    Ich persönlich habe übrigens noch nie verstanden, warum Länder , auch DE ihr eigenes Gold im Ausland irgendwo lagern.
    Gold gehört zurück ins Land, es gibt keinen Grund, warum das irgendwo herumvagabundieren soll.
    Möge die Goldinitiative siegen!

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