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Silber: Antizyklisches Kaufsignal?

Am US-Terminmarkt sind die „Swap Dealers“ nun auch bei Silber auf die Käuferseite gewechselt. Und das „Managed Money“ ist auch noch netto-short positioniert.

Die aktuellen CoT-Zahlen zum amerikanischen Silber-Futures-Handel per 11. Juli 2017 senden ein antizyklisches Kaufsignal, wenn man die Positionierung der wichtigsten Händlergruppe betrachtet.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist gegenüber Vorwoche um 37 Prozent gesunken auf 24.567. Bereits in der Vorwoche sind die „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) im Bereich der Gold-Futures auf die Käuferseite gewechselt. Das ist nun auch bei Silber geschehen. Sie besaßen zuletzt eine Netto-Long-Position von 8.749 Kontrakten.

Und auch auf der Gegenseite kommt es zu dieser eher seltenen Positionierung. Die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ ist um stattliche 47 Prozent gesunken. Dabei ist die Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) nun mit 6.361 Kontrakten netto-short.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der US-Warenterminbörse COMEX, ist dabei um knapp 2 Prozent auf 207.592 Kontrakte angestiegen. Per Handelsschluss am vergangene Freitag sank der Open Interest wieder leicht um 0,3 Prozent auf 206.918 Kontrakte.

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Eingetragen von am 17. Jul. 2017. gespeichert unter Banken, Handel, Marktdaten, News, Silber, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

25 Kommentare für “Silber: Antizyklisches Kaufsignal?”

  1. Hat nicht unlängst einer geschrieben, China würde am absteigenden Ast sein ?
    Hier schreibt zumindest eine MSM das Gegenteil
    http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/China-ueberrascht-mit-Power-Wachstum-article19939239.html
    Gut für die Dax Aktie ? Natürlich, Kaufsignal
    Mario fährt die lockkere Geldpolitik zurück
    Gut für den Dax ?
    Natürlich, Kaufsignal.
    Alles im umgekehrten Fall ?
    Natürlich, klare Kaufargumente.
    Es ist schon nicht mehr zum Lachen. Zum Weinen allerdings auch nicht.
    Was dann ?
    Einfach zum Ignorieren.

    20+
    • Helmut Josef Weber

      Hallo Taipan,
      und da soll ich mich als börsenunkundiger wundern, dass das alles böhmische Dörfer für mich sind?
      Ich bin froh, dass ich bei dem ganz, ganz wenigen geblieben bin, was ich verstehe; denn ich verstehe, das Gold nie auf Null fallen kann, dass ich von den Kurssteigerungen keine Steuern zahlen brauche, es anonym kaufen kann und nach einem Zusammenbruch der Währungen immer noch seinen Wert hat.

      Viele Grüße auch Andalusien
      H. J. Weber

      15+
      • @H.J. Weber
        Keiner versteht das, schon gar nicht die Analysten der Medien. Die schreiben einfach den Daten hinterher, irgendwas, Hauptsache es wird was geschrieben.
        Das erinnert mich mal an den Wetterbericht vom NDR
        Sonnig, trocken, 25 Grad.
        Draussen Schneesturm, Unwetter, eisige Temperaturen.
        Der Moderator las den Bericht ab, welcher vor 1Jahr stammte. Offenbar guckte er nicht mal aus dem Fenster.
        Die Leute fahren auch dem Navi einfach nach und landen im Rhein.
        Man kann davon ausgehen, dass 90% der Daten, der Berichtdaten,der Bilanzen, der Analysen falsch oder gefälscht sind und die Kommentare dazu ebenfalls.
        Man muss von der Börse nichts verstehen, das lohnt sich ohnehin nicht mehr.
        Man muss nur einen weiten Bogen darum machen. Das lohnt allemal.
        Gold und Börse, das ist so wie Feuer und Wasser.
        Genau deshalb Gold.

        17+
        • »Nicht nur Papiergold ist fake. Nur wenige Investoren begreifen, dass die meisten ihrer Investments fake sind. Fake-News und Fake-Anlagewerte sind überall.«

          http://n8waechter.info/2017/07/egon-von-greyerz-das-perfekte-rezept-fuer-ein-desaster/

          Antizyklisch kaufen war doch bisher immer ein gutes Argument. Genauso wie, kaufen wenn die Kanonen donnern. Die drei Speichen Regel ist auch nicht zu verachten, sofern möglich. Seitdem ich in physisches investiert habe, geht’s mir deutlich ruhiger. Zumindest stehe ich nicht ganz so nackt dar, sollte es doch noch mal zu einem Crash kommen. Und, man wäre damit weltweit liquide wenn man weiß wie man dem Staatsterror entkommt.

          9+
          • @Sev5

            Der Finanzkapitalismus quasi als Mutterkuchen der Fake-Werte. Ein ganzes „System des Schwindels und Betrugs“ zugunsten einer „Finanzaristokratie“, eines neuen „Parasitenpacks“ (Karl Marx).

            https://www.heise.de/tp/features/Ein-ganzes-System-des-Schwindels-und-Betrugs-3770468.html

            Das lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Etwas verklausulierter kommt die „Megamaschine“ von Fabian Scheidler daher, auf die Du gestern dankenswerter Weise hingewiesen hast. Dafür ist sie aber auch für Besucher der Friedrich-Ebert-Stiftung oder die Leser des Kölner Stadtanzeigers konsumierbar. Kapitalismuskritik mit hoher Reichweite.

            Hier in Gänze – mal zum Reinlesen: file:///C:/Users/Andreas/Documents/FabianScheidlerDasEndederMegamaschine.pdf

            10+
            • Sorry, am besten nehme ich mal einen Link, der das Zeug hat, auch funktionieren zu können:
              http://fluchtursachenbekaempfen.blogsport.de/images/FabianScheidlerDasEndederMegamaschine.pdf

              9+
              • Klapperschlange

                @Thanatos

                Bekämpft man nicht nur die ‚Fluchtursachen‘, sondern auch den größten (senilen) Sponsor der nordafrikanischen Schlepper-Mafia (nach Ungarn hat auch Italien festgestellt, WER den ewigen Asylanten/Flüchtlings-Tsunami finanziert…), dann wäre €Uropa vielleicht noch zu retten.

                6+
              • @Thanatos
                Die Fluchtursachen bekämpft man am besten:
                Indem man
                1. Keine Kriege anzettelt
                2. Keine Waffen liefert
                3. Keine Despoten unterstützt um an die Rohstoffe zu kommen.
                Ist doch eigentlich einfach, oder ?
                Ist doch irgendwie komisch, dass aus dem Oman, Jordanien oder Papia Neuguinea keine Refugies kommen ?
                Auch aus Kenia kaum welche.

                8+
                • @Klapperschlange @Taipan

                  Ich musste gerade sehr lachen: Habe nämlich die Tagesschau gesehen (claro, ich weiß ja, GEZ-MSM-Drecks-Bullshit – Danke Dir, Watchdog), dort wurden die neuesten Maßnahmen der Bundesregierung zum Thema „Fluchtursachen bekämpfen“ bekannt gegeben: Man wolle nunmehr – Achtung! – Ausfuhrbeschränkungen für Schlauchboote erlassen!!
                  Sehr schön und Danke!

                  13+
                • Ich muss schon wieder was korrigieren (ist offensichtlich nicht mein Tag, das mag an der überlangen Zahnarztsitzung liegen, die ich heute absolvieren musste…):
                  Nicht die Bundesregierung plant mit dieser Maßnahme endlich und ein für allemal das Flüchtlingselend zu beenden, sondern Brüssel bzw. die EU. Sorry.

                  9+
                • @Taipan Keine Kriege anzetteln ? Dann können sie die Nato ja auflösen.

                  2+
                • Boa-Constrictor

                  @materialist

                  Einsparungspotenzial gibt es überall.
                  Wozu brauchen z.B. Länder wie D oder Österreich heute noch Gebirgsjäger-Einheiten?
                  Um Hannibal’s Elefanten abzuschrecken?
                  Im Zeitalter der Hubschrauber/Drohnen-Überwachung völlig überflüssig.

                  4+
              • @Thanatos: Was ist damit gemeint???
                ….Über den Autor
                Fabian Scheidler, Jahrgang 1971, geboren 1968…..

                auf Seite 4 im Buch bzw. Pdf-File zu finden…

                1+
                • @Sao Paulo

                  Na, ist doch klar: Schau mal, ich bin 1966 geboren, aber Jahrgang 1902. Nur so kann ich das 20. Jahrhundert in seiner ganzen epochemachenden Tragik überblicken. Das hat auch den @alten schussel schon irritiert…;-).
                  Fabian Scheidler wollte sich vielleicht von dem Label „68er“ distanzieren? Ganz schön schlau.

                  3+
            • Thanatos

              Find ich gut das du die PDF Version hier eingestellt hast. Sind ja nur 250 Seiten. Und das ist ja des Pudels Kern, dass er das für alle verständlich nahe bringt. Wenn es zu geschwurbelt daherkommt, wird die Masse es nicht lesen und schon gar nicht verstehen wollen.

              Ich selbst bin noch nicht ganz durch mit dem Buch. Bin teilweise noch erschlagen von dem was ich daraus verstehe. Je mehr Wissen ich daraus ziehen kann, umso einfacher fällt es mir, mich dem System zu entziehen und für die Zukunft sogar den einen oder anderen Gewinn generieren kann?!? Kapitalismus geht nicht ohne den Kommunismus. Karl Marx sagte mal dazu „Urkommunismus“.

              https://de.m.wikipedia.org/wiki/Urkommunismus

              Was hier in Grundzügen dargestellt wird.

              Formen, die der kapitalistischen Produktion vorhergehn
              http://www.sinistra.net/lib/cla/mew/mewgruford.html

              Nicht einfach und auch nicht für jeden interessant aber wenn man gewisse Ecken beleuchten kann…

              5+
  2. ständig dieser unqualifizierte blödsinn..

    Zum Thema des Artikels gibts wieder mal nichts von dir?

    10+
    • @casafi
      Nun, antizyklische Kaufsignale. Was meinen Sie, dass Profis und Spekulanten sonst tun, als antizyklisch ? Etwa der Masse hinterherlaufen ?
      Die Frage ist nur, weshalb erst jetzt ?
      Geht erwa das Metall zur neige ?
      Nix mit Hawaii und polnischen Zügen?
      Kein Silber in Schiffen unter dem Meeresspiegel ?
      Oder hat JP Morgan bereits alles aufgekauft und jetzt bekam man den Auftrag, die Preise gallopieren zu lassen ?
      Was meint cadafi ?
      Doch wohl nicht der Markt, der das alles macht.

      14+
    • @ cadafi
      Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und für uns den Artikel so richtig ausschmücken.
      Übrigens bin ich der Meinung, daß ein nicht unerheblicher Teil der Diskutanten auch mal an „Nebenthemen“ interessiert sind.
      Wenn man was nicht lesen will, so ist es doch jedem freigestellt, dieses nicht zur Kenntnis zu nehmen.
      So mache ich das, denn mir gefällt auch nicht immer alles.
      Nix für Ungut und einen schönen Abend.
      MM

      19+
      • @Mikki Maus,
        Gold physisch kaufen, vergraben und nicht wieder darüber wieder nachdenken, ist es nicht alleine !
        Gerade die Nebenthemen, haben mir die Augen geöffnet, wieso und warum, ein jeder es haben muss !!!

        Nur über das Geldsystem und die Politik zu schimpfen, bringt einen zur eigenen Absicherung nicht weiter.

        Mann muss die ganzen Hintergründe Erkennen und Verstehen, aber dass bringen sie einen Gehirn gewaschenen Systemling nicht so ohne weiteres bei…
        Die Filme… Matrix und Avatar sind da sehr lehrreich..

        8+
        • Nicht nur Pandora. Aktuell auch –
          “ American Gods‘ auf Amazon Prime.

          Dank meiner Frau und ihrem (zum Glück) bescheidenen eKonsum, hab ich das in meiner Glotze.

          2+
  3. Muss der EZB-Drache nicht eigentlich den Euro zurückfahren, um die Aktienmärkte zu stützen? Oder ist ihm mehr daran gelegen, den €-Goldpreis niedrig zu halten, damit nur ja keiner auf dumme Gedanken kommt? Ach Mensch, Draghi sei doch kein Spielverderber, hast doch eh das Spiel verloren……

    3+
  4. @Skorpion,
    eigentlich schon, wenn Drucki dürfte, darf er aber nicht !

    Der Dollar muss bis zuletzt verteidigt werden, auch wenn der Goldpreis dabei nicht mehr zu halten sein wird…

    Die letzten Zuckungen des Geldsystem werfen ihre Schatten voraus…

    4+
  5. Schönen guten Morgen allerseits,

    nach dem Frühstück gibts bei mir die Presseschau. Immer wieder unterhaltsam. Heute morgen schreibt die WeLT:

    https://www.welt.de/finanzen/article166722451/Erste-Bank-bezahlt-Kunden-fuers-Schuldenmachen.html

    Das ist der Stand der Dinge. Die ersten Banken bieten also ein Aufgeld wenn man einen Kredit aufnimmt. Staatsanleihen rentieren ebenfalls bereits negativ.

    Mit anderen Worten: Das Finanzsystem braucht jetzt unbedingt soviel Kredite wie möglich um jeden Preis damit der Systemkollaps noch ein wenig verschoben werden kann, koste es was es wolle.

    Der Verbraucher wird vielleicht einen solchen Kredit nehmen. Wer aber kauft Staatsanleihen, die Geld kosten ? Mit Sicherheit nicht Max Müller oder Dirk Otte. Da kaufen die institutionellen Anleger wie Banken und Versicherungen. Warum ? Weil sie es müssen (per Gesetz). Auf einem freien Markt würde dem Schäuble niemand ein solches „Wertpapier“ abnehmen.

    Auch ein Fonds kann doch eigentlich kein Interesse mehr an solchen Schrottpapieren haben. Als privater Anleger erwarte ich Rendite. Mal etwas viel mehr (wie in den 80er Jahren), mal etwas viel weniger wie heute. Aber unter dem Strich muss zwingend ein + stehen, egal wie hoch oder niedrig.

    Also kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass die sogenannten Investoren in Staatspapiere heutzutage durchweg systemafine Institutionen sind. Anders gesagt: Das System ernährt sich jetzt mehr oder weniger aus sich selbst heraus. Das kann auf Dauer nicht funktionieren.

    13+
  6. @Christof777:Unsere Oberen haben quasi ein System erfunden welches von seinen eigenen Exkrementen lebt.Da soll nun noch einer sagen, daß die nicht genial sind.

    1+

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