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So entwickelt sich der Goldpreis im März

4,9 Prozent oder 83,5 Dollar verlor der Goldpreis im vergangenen Februar. In Euro gerechnet fiel der Verlust mit 2,5 Prozent etwas moderater aus. Wie wird das Edelmetall im kommenden Monat laufen? Ein Blick auf die 40-jährige Goldpreisstatistik.

Die Kursentwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass sich der Goldpreis deutlich von der typischen Saisonalität verabschiedet hat. Andere Faktorens stehen derzeit im Vordergrund. Dennoch werfen wir einen Blick auf die historische Kursentwicklung im März.

Goldbesitzer erinnern sich vielleicht schmerzlich an den März des vergangenen Jahres. Am Monatsanfang kostete die Feinunze noch 1.721 Dollar. Der Goldpreis knickte dann innerhalb von vier Wochen um 7,12 Prozent ein.

Generell war im März der vergangenen 40 Jahre nicht viel zu holen. Durchschnittlich verlor das Edelmetall 0,72 Prozent.

 Goldpreis im März 2013

25-mal schloss der März mit einem Minus. 16-mal ging der Goldpreis aus dem Monat mit einem Plus hervor.

Nur zweimal wurde im März das Jahrestief erreicht (1980 und 1993). Und lediglich zweimal ereignete sich das Jahreshoch in diesem Monat (1984 und 2008).

In den vergangenen sechs Jahren gab es im März nur einmal einen Kursgewinn zu vermelden. Das war 2011 (+1,5 %).

Der größte März-Verlust wurde Goldbesitzern direkt nach dem Höhepunkt der letzten Goldhausse im Jahr 1980 beschert: minus 21 Prozent!

Eine grafische Übersicht über die Goldpreisentwicklung im Februar seit 1972 erhalten Sie in der Abbildung oben.

Die beste März-Performance seit 1972 (Top-5)

1985: +13,53 %
1988: + 8,08 %
2004: + 6,37 %
1973: + 5,80 %
1977: + 5,31 %

Die schlechteste März-Performance seit 1972 (Top-5)

1980: -21,37 %
1982: -11,77 %
1990: – 9,02 %
2012: – 7,12 %
2000: – 6,16 %

Hinweis: Alle Goldpreise in US-Dollar, London Fix A.M.

Goldreporter

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Eingetragen von am 1. Mrz. 2013. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

17 Kommentare für “So entwickelt sich der Goldpreis im März”

  1. Also noch paarEuropfeile im Köcher halten!

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  2. Wundert sich irgend jemand darüber, dass der Goldpreis einknickt ( bis auf die Chart“analytiker“, die die Kommentarfunktion abgeschaltet haben )? „Mit Dividenden erzielen Investoren weltweit höhere Renditen als Anleihegläubiger mit Zinsen“, schreibt gerade das HB. Und die Dividendenrenditen liegen deutlich über der offiziellen Inflationsrate! Und wenn einzelne Investoren nun umschichten in Industriebeteiligungen, dann wird auch hier der Trend deutlich: die Realwirtschaft wird nicht sterben! Und wer nicht stirbt, der ist eine Investition wert.

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    • @Bernd
      Ich würde gerne wissen,wohin die umschichten.Doch nicht in Eon oder Telekom, Gut,die zahlen Dividende,davon ab geht die Steuer und dafür saust die Aktie in den Keller.Von ehemals 50 Eur auf nur noch 12.Wie sagte Kostoloany:“Ich zahle ihnen jeden Zins,wenn ich das Kapital nicht tilgen muss“.Ich kenne jedenfalls keinen von diesen Umschichtern und ich rate auch, das zu lassen, es sei denn,es ist nur ungedecktes Papiergold.
      Das ganze ist ein Schneeballsystem,da werden Dividenden mit neu aufgenommenen Schulden bezahlt, auch Kapitalerhöhung, Refinanzierung genannt.

      0
    • @Bernd verwechselt die „Börsen“Wirtschaft mit der realen: „Wundert sich irgend jemand darüber, dass der Goldpreis einknickt ( bis auf die Chart”analytiker”, die die Kommentarfunktion abgeschaltet haben )? “Mit Dividenden erzielen Investoren weltweit höhere Renditen als Anleihegläubiger mit Zinsen”,…die Realwirtschaft wird nicht sterben!“ Der aktuelle Aktienboom hat genauso wenig mit der realen Wirtschaft zu tun wie auch die Goldrallys. Ja, die Realwirtschaft wird nicht sterben… davon leben doch die Menschen, aber sie wird von den Spekulanten öfters ruiniert

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      • @Darius
        Na endlich erkannt.Die Kurse bestimmen nicht die Märkte,wie du immer gesagt hast,sondern die Zocker,Spekulanten und Manipulateure.Die Kurse sind weit entfernt von der Realwirtschaft.Bei den Aktien und Immoblien nach oben und bei den Edelmetallen nach unten.

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        • @anaconda sieht zu eng den Begriff „Spekulant“: „Na endlich erkannt.Die Kurse bestimmen nicht die Märkte,wie du immer gesagt hast,sondern die Zocker,Spekulanten und Manipulateure.Die Kurse sind weit entfernt von der Realwirtschaft.Bei den Aktien und Immoblien nach oben und bei den Edelmetallen nach unten.“
          Denn mit Spekulanten meine ich natürlich nicht nur die ganz grossen bekannten Player (Soros, u.s.w…), sondern alle, die seit Jahrezehnten zunehmend bei den Börsenspielen mitmachen.
          Zu viele haben zu leicht einen Brokeragekonto -klar Banken und Broker verdienen prächtig daran- und das Internet hat die massenhafte Teilnahme an den diesen sozusagen Kasinos für den ganzen Tag erleichtert.
          So wenn Kurse in die eine oder andere Richtung gehen, sind letztendlich alle Akteure die weltweit daran teilnehmen dafür verantwortlich -so ist eine Absprache für Kursmanipulationen sehr schwierig und nur Kenntnisse in Massenpsychologie erlauben einen Ausnutzen oder ein Manipulieren, Letzteres aber indirekt, also eher durch psychologische Beeinflussunfg eines solchen Verhaltens -vergleichbar in der Realwirtschaft, mit dem Zwang nach Mc Donalds essen zu gehen oder sich bestimmte Filme aunzuschauen, u.s.w
          Ja und genauso auch bei Gold hat das alles sehr wenig mit Nachfrage nach REELEM Gold zu tun -das hast du auch selber erkannt, wenn du meinst, dass das meiste gehandelte halt nur Papiergold ist

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    • @bernd
      Danke für die Mühe. Interessanter Link. Offenbar scheint unsere Bundesbank zu schlafen, wenn sie jetzt noch die 300 Tonnen Gold aus den USA mit Riesenaufwand rüberfliegen lassen (Mit GSG 9 Geleitschutz – gerade der – ) und auch noch umschmelzen müssen in eine andere Barrenform. Man könnte doch das FED bitten, das deutsche Gold in eine gewinnbringendere Anlageform umzuwandeln. Ich glaube, die täten uns gerne den kleinen Gefallen.

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  3. Darius@
    Das hast schon recht aber die großen Fonds können alleine mit ihrem enormen Kapitaleinsatz und ihrer Medienpräsenz schon die Märke manipulieren, die Kleinanleger sind doch nur bedeutungslose Mitläufer.

    Anaconda@
    Abgebot und Nachfrage der Realwirtschaft bestimmen schon lange keinen Wert mehr. Weder beim Öl, EM, Grundnahrungsmittel noch bei anderen Gütern. Wenn an der Comex an einem einzigen umsatzstarken Tag die 3-4 fache Jahresernte an US-Weizen gehandelt wird, dann zeigt das nur die Pervertierung unseres Finanzsystems. Nach dem letzten Börsencrash und der kurzfristigen Hilflosigkeit der Banken hätten unsere Regierungen den Finanzmarkt neu regulieren können. Diese Chance wurde vertan und heute wird wieder gezockt als hätte es den Crash nie gegeben.

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    • @Christian
      Es sei denn, die haben was ganz anderes vor. Eine neue Weltordnung. Sagte nicht mal Lenin: Um was neues zu schaffen, muss man erst mal das Alte zerstören. Oder war es Mao ?. Ich habe den Eindruck, die wollen das jetzige System gegen die Wand fahren. Totalabriss und Neubau eben.Wer sein Vermögen retten will, kauft Gold,versteckt es und wartet bis der Neubau fertig ist.

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      • @anaconda, sollte nicht reelle bewiesene, aber ÖRTLICH ziemlich beschränkte Verschwörungen, etwa die von Lenin in Russland, oder die von Mao in China, oder die von Hitler in Deutschland -um die alleinige Herrschaft zu erlangen und danach einen Weltreich sich zu erkämpfen-, mit irgendeiner komischen Verschwörung „das System gegen die Wand fahren“ vermischen, denn die einzige „Verschwörung“ die heir gelten könnte, aber technisch unmöglich ist, wäre gerade eine „das Finanzsystem retten“

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    • @Christian, der hat eigentlich hier Recht, nur eine so grossartige Macht der kapitalstarken Fonds sehe ich nicht: „…die großen Fonds können alleine mit ihrem enormen Kapitaleinsatz und ihrer Medienpräsenz schon die Märke manipulieren, die Kleinanleger sind doch nur bedeutungslose Mitläufer.“
      Es sind doch eine vielzahl KLEINERER Anleger welche die Kapitalstärke der Fonds ausmacht und die Medien wirken schon psycholgisch stark, aber jeder kann sie doch INDIVIDUELL im wahrsten Sinne…ausschalten.
      Also letztendlich müssen (wir) alle uns zu Schulden machen -weil wir mitlaufen, wo wir nicht müssten-, wie in in unseren freiheitlichen Gesellschaften es so funktioniert -die Schuldenproblematik ist also Ergebnis unser aller Verhalten im „Westen“ (aber etwa in Japan auch).
      Anders sieht es ihn China aus, da „funktioniert“ es besser, aber auf Kosten von Freiheit und letztendlich wegen Sklaverei der Arbeiter.

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  4. Anaconda@
    Der arabische Frühling gibt uns auch schon einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Weltordnung

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    • @Christian, der komischerweise in einem reinen Chaos…eine Ordnung… zu erkennen glaubt: „Der arabische Frühling gibt uns auch schon einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Weltordnung“
      (???)

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  5. wo sind nur die deutschen Journalisten geblieben? Hat man vergessen zu recherchieren oder ist es in Deutschland einfach chic mit dem Strom zu schwimmen-ja so kann es nur sein. Angefangen mit den Politikern über die Fernsehmedien und die Machtmanager – Lobbyistentum. Heute müssen wir uns von Berlusconi und anderen Zeitgenossen aus dem Süden Europas vorwerfen lassen schuld zu sein an deren Verlust des Lebensstandartes.
    Es geht offensichtlich nur über den Umweg „Abriss und Neubau “ wenn die Grundfesten mit Schimmel usw. verseucht sind. Wohl dem der diese Problematik erkennt und die Segel richtig setzt.

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    • 0177translator

      @manfred
      „Wo sind nur die deutschen Journalisten geblieben?“ Lies mal „Die Schlacht der Lügen. Oder wie die USA den Golfkrieg verkauften“ von John McArthur. In diesem Buch findest Du ein bitterböses Vorwort von Dagobert Lindlau über die Rückgratlosigkeit der deutschen Journaille. Jetzt haben wir bald den 10. Jahrestag des 2. Irak-Kriegs, und die deutschen „Journalisten“ waren schon damals 1990 „eingebettet“. So ins Bett legt sich normalerweise eine Nutte. Die 4. Säule der Demokratie in unserem Land besteht aus gepreßtem Kot.

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  6. ich denke auch die krisen sind gewollt, die politiker sind nur marionetten der dahinterstehenden „eliten“ … rockefeller und rothschild haben sich gerade zusammengetan. die NWO läßt grüßen. wenn man mal die „protokolle der weisen von zion“ gelesen hat, die vor über 100 jahren entstanden, aber für gefälscht erklärt wurden, wird klar wieviel davon inzwischen wahr geworden ist. in der tat werden sie alles platt machen für einen neustart in ihrem sinne. gold und silber waren von jeher gut zu haben in solchen zeiten. sagte schon meine oma ;-) … in diesem sinne: nur bares ist wahres

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