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So entwickelt sich Gold im April

© Franjo - Fotolia.com

Im April 2010 legte der Euro-Goldpreis über 7 Prozent zu. Damals drohte erstmals ein Auseinanderbrechen der Eurozone (Bild: Franjo – Fotolia.com)

Der April gehört statistisch gesehen nicht zu den besten Gold-Monaten des Jahres. 2010 erlebten wir zuletzt einen dramatischen Sprung beim Euro-Goldkurs. 2013 gab es dagegen den bislang stärksten Einbruch.

Am letzten Handelstag im März kostete die Feinunze Gold in London (P.M.) 1.244,85 US-Dollar. Das entsprach 1.164,93 Euro. Damit notierte der Kurs des Edelmetalls 1,6 Prozent niedriger als Ende Februar. Seit Jahresbeginn verbuchte der Euro-Goldpreis damit immer noch ein Plus von 6 Prozent.

Wie wird der April laufen? Werfen wir dazu einen Blick auf unsere Goldpreis-Statistik. Seit 1970 brachte der dieser Monat einen durchschnittlichen Kursgewinn von 0,02 Prozent. In der Rangliste der besten Goldmonate des Jahres reicht es damit nur für Platz 5. Zum Vergleich: Der März bildet das Schlusslicht, mit einem durchschnittlichen Verlust von 0,64 Prozent.

24 von 47-mal seit 1970 sprang im April ein monatlicher Kursgewinn heraus (51 %). Im letzten Jahr stieg der Euro-Goldpreis um 3,54 Prozent. Davor gab es drei Jahre in Folge Verluste. 2013 waren es sogar -10,38 Prozent. Seinerzeit ereignete sich der ominöse „Flash-Crash“, ausgelöst durch eine riesige Verkaufsorder am US-Terminmarkt (Goldreporter berichtete).

Einen besonders starken April sahen wir zuletzt im Jahr 2010. Erstmals wurde über ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone spekuliert (Griechenland-Falle schnappt zu). Seinerzeit legte der Euro-Goldpreis um 7,55 Prozent zu.

Die beste April-Performance (Top-5)
1982:  +7,59 %
2010:  +7,55 %
1987:  +7,44 %
2006:  +6,67 %
1983:  +4,80 %

Die schlechteste April-Performance (Top-5)
2013: -10,38 %
2004:   -6,22 %
1986:   -5,93 %
2008:   -5,02 %
1974:   -4,60 %

Hinweis: Alle Angaben basieren auf dem Londoner Nachmittags-Fixing und dem Goldpreis am Monatsende laut Bundesbank-Statistik; bei einem Umrechnungskurs von 1,95583 DM / Euro für den Zeitraum vor 1999.

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Eingetragen von am 3. Apr. 2017. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

10 Kommentare für “So entwickelt sich Gold im April”

  1. Die Kredit-institute (Banken und Sparkassen) sollen sich IHRE Rechnung nicht ohne den Wirt machen. Und der Wirt(-stier) ist der Kunde.

    Nicht beim „Verbraucher“ ist Krise, sondern bei den Banken und Sparkassen ist Krise, die diese selbst verursacht haben. Jetzt versuchen die Banken und Sparkassen ihre Fehler auf die Allgemeinheit abzuwelzen, also auf, in der Regel, Unbeteiligte.
    Natürlich wird soetwas erheblichem Zorn auf sich ziehen
    Ist doch völlig klar. Es ist auch nicht zu rechtfertigen. Wie denn?
    Was da läuft ist ein unfassbares Verbrechen.

    Mit dem platzen der Fiat-währungs-blase findet auch eine riesige „Korrektur“ der Bevölkerungszahl statt, hauptsächlich dort, wo eine hohe Verschuldung besteht.
    Alle Werte, die keinen Wert durch sich selbst haben, werden KOMPLETT wertlos.
    Wer jetzt verschuldet ist, sollte ALLE Schulden schnellstmöglich begleichen.

    Man kann den globalen ärger schon riechen.
    Gerechtigkeit ist fast nicht möglich in dieser Zeit. Wie denn?

    5+
    • @novum
      Private Schulden sind immer schlecht, da sie die Freiheit nehmen und abhängig machen. Schulden sind das Geld der Sklaven, so wussteman schon vor mehreren hundert Jahren
      Allenfalls betriebliche Schulden, so der Betrieb eine GmbH ist und keine GbR mit persönlicher unbegrenzter Haftung.
      Doch die meisten kleineren GmbH bekommen aus diesem Grund kaum Kredit.

      5+
      • Guck
        http://m.onvista.de/news/bundesbank-vorstand-sehen-ein-ende-der-umsonstkultur-58859189

        Als ich auf die Welt kam, hat mich keiner gefragt, ob ich dazu da bin, den Banken ihr leistungsloses Einkommen zu garantieren.
        Es wird einfach gesagt: „Du sollst per Überweisung zahlen.“
        Eine solche Beschränkung auf kostenpflichtige bezahl-methoden, ist inakzeptabel und per se unzulässig. Eine solche Gesellschaft ist eine unglückliche geknechtete !
        Sowas kann nie allzulange laufen. Bis einem der Kragen platzt !

        2+
        • @novum
          Früher haben die Banken mit Kundengeld viel verdient. Man gab 3% Zinsen und nahm gerne mal 6-8%.Da lohnte es sich schon, Sparer anzuwerben. Beim Weltspartag.Dafür konnte man sich Paläste bauen und fürstliche Vorstandsgehälter zahlen.
          Jetzt kassiert man wieder beim Sparer und zwangsbeglückten Kunden ab.
          Bargeldabschaffung und dafür für jede Transaktion, vom Kaugummi bis zum Rolls Royce Gebühren.Und solange Bargeld nicht weg ist, auch dafür Gebühren. Beim Einzahlen genauso wie beim Auszahlen. Auch so kommt die geliebte Inflation in Gang. Jetzt merken es die Leute.
          Also Aktien kaufen. Na, dann aber Depotgebühren, Kauf und Verkaufsprovision und Steuern samt Bearbeitungsgebühren.
          Von der Wiege bis zum Grabe, Gebühren und Formulare.

          9+
  2. Die Preise beruhen auf dem Fixing. Das sagt schon alles. Ein Fixing ist ein per ordre de mufti festgelegter Preis. So der Brot und Wodka Preis in der UDSSR.
    Solange das Bankenkartell dss Sagen hat, wird es weder freie Goldpreise noch freie Zinsen geben.
    Wielange also noch ?
    Solange sich alle Banken der Welt einig sind und untereinander kooperieren, also verbotene Absprachen treffen.
    Doch dieses Gefüge brodelt und wackelt und es wird zerfallen. Weil es immer noch zerfallen ist.
    Beispiel Trump- Nachrichten: Heute hü morgen ho.Jeden Tag was anderes.
    Alles ist gut für Aktien und schlecht für Gold, so sagt man und das untermauert man mit viel gedrucktem Geld.Damit möglichst viele Sparer ihr Erspartes dorthin verschachern.

    12+
  3. „In den vergangenen 100 Jahren haben Regierungen, Zentralbanker und Banker eine Supernova erschaffen. Die einzige Frage ist, ob diese finale und gigantische Explosion langsam oder sehr schnell ablaufen wird. Was klar ist, ist dass die $ 500+ Billionen an Schulden und ungedeckten Verbindlichkeiten zusammen mit den $ 1,5 Billiarden an Derivaten implodieren müssen.“

    http://n8waechter.info/2017/04/egon-von-greyerz-die-welt-ist-am-ende/

    Oder es siecht weitere 100 Jahre dahin wie eine Schnecke im Morast, wo am Ende noch mehr Morast zu überwinden ist. Ein Ende mit Schrecken ist schwer vorstellbar.

    3+
  4. Ein wunderschönes W heute im Chartbild.
    Das ist was für die Chartisten,
    Ich glaube ehet, die Notenbanken kämpfen verzweifelt gegen den Anstieg.
    Hoffentlich wird es für die teuer genug.Je mehr Schulden man produziert, desto besser.Das macht man jedenfalls der Öffentlichkeit glaubhaft.
    Schulden sind gut, noch mehr Schulden sind besser.Man muss mehr Schulden machen, als man verdient und dann bekanntgeben, wie gut der Absatz läuft.
    So wie Tesla heute morgen.

    4+
  5. Hier versucht einer die Golddrückerei zu erklären, Lustig zu lesen, such wenn es englisch ist.
    https://srsroccoreport.com/record-10-trillion-paper-gold-trading-market-continues-to-depress-price/?nopopup
    Qulle: hartgeld.com

    1+
  6. Und dieser Bericht passt hervorragendund ergänzend zur hier behandelten Entwicklung:
    http://n8waechter.info/2017/04/egon-von-greyerz-die-welt-ist-am-ende/
    Nicht „klein – klein“, sondern unbesorgt sein und richtig tief durchatmen ob der Aussichten!

    2+

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