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Société Générale: „Gold wird zum Opfer werden“

Shining golden bullions lie near old gun and two dollar banknotes

Gold in der Opferrolle. Ob die Fed wohl schnell genug zieht? Am Ende schießt das Edelmetall vielleicht noch zurück! (Foto: luzitanija – Fotolia)

Am Mittwochabend gibt die Fed ihre lange erwartete Zinsentscheidung bekannt. Ein SoGen-Analyst drückt in Sachen Gold noch einmal kräftig auf die Bremse.

Société Générale erwartet, dass der Goldpreis bis Ende nächsten Jahres auf 955 US-Dollar sinkt. Das meldet Bloomberg, auf Basis eines Interviews mit Alain Bokobza, Chef der Abteilung Global Asset Allocation bei der französischen Großbank.

Er begründet die Annahme mit der Erwartung an eine US-Leitzinserhöhung in dieser Woche sowie drei weiteren Anhebungen der Federal Funds Rate im kommenden Jahr.

„Wir blicken mehr auf das 2016er Panorama, in dessen Rahmen die Fed ihre Straffung fortsetzen wird und die US-Wirtschaft entwickelt sich vernünftig. Das spricht nicht für höhere Goldpreise. Gold wird zum Opfer werden“, so  Bokobza.

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Eingetragen von am 15. Dez. 2015. gespeichert unter Banken, Fed, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

70 Kommentare für “Société Générale: „Gold wird zum Opfer werden“”

  1. „bis Ende nächsten Jahres auf 955 US-Dollar“. Nur? Da wird ein weiterhin moderater Abstieg prognostiziert, oder?

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  2. Natürlich, es ist ja Alles bestens und das ist kein Szenario für EM. KEINE WIRTSCHAFTLICHEN, FINANZ-WÄHRUNGSPOLITISCHEN ODER KRIEGS-GEFAHREN weltweit in Sicht, tutti paletti und ja überhaupt haben die Notenbanken Alles völlig im Griff!

    Hahaha……

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  3. OK, Prognosen für 2016, finde ich immer interessant, ausser sie kommen von meinem Bäcker oder sonstigen inkompetenten Leuten, die meinen das alleine der US-Leitzins und die damit verbundene Lüge einer verbesserten Wirtschaftslage den Goldpreis für 2016 bestimmen wird. Sind Prognosen derzeit überhaupt sinnvoll wenn im April 2016 tatsächlich ein Yuan-Referenzkurs eingeführt wird?

    0
  4. Die werfen jetzt ihre letzten Nebelkerzen, damit die Schlafschafe weiterhin vom Gold/Silber weg bleiben. Später wird es dann plötzlich steigen … einfach abwarten!

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  5. Der Manm der Bank muss ja Gold ordentlich hassen, denn warum schreibt er vom Opfer. ? Bei den Aktien und Bonds nimmt er dieses Wort auftragsgemäss nicht in den Mund.Der Grund kann nur sein, dass seine Klientel weg vom Papier und hin zum Gold strömt. Warum wohl ? Einem Milliardär wird es wohl egal sein, ob er seine 10 Tonnen zu 1050 oder 995 Dollars kauft.

    0
  6. „und die US-Wirtschaft entwickelt sich vernünftig“

    LOL nichts kann mehr von der Realität entfernt sein!
    Ein typischer Mainstream Schwachfug!

    Jedoch!!!: Gold kann jederzeit auf 955$ gedrückt werden oder sogar auf die von Goldman Sucks vorausbestimmten äh „vorausgesagten“ 850$*. Alles möglich im Papiercomputerhandel. Wunderbar für uns wenn es zu diesen Spotpreis nochmal physisches! nachzukaufen gibt.

    Die FED wird am Mi. niemals ! NIEMALS! eine Zinserhöhung beschließen (können) denn dann fliegt denen der Laden um die Ohren. Da könnt ihr ein Ei drüber schlagen.

    *Die sehr wahrscheinlich finale Goldpreisdrückung!

    0
    • @Neo
      Wenn nicht Morgen,- wann dann?

      Ich bin mir ganz sicher, die Fed weiß genau, was sie tut:
      Let’s Go!

      0
      • Wenn der Goldpreis sinkt, bedeutet das KAUFEN!
        Wenn der Goldpreis steigt, bedeutet das VERKAUFEN!

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        • Vielen, vielen, vielen Dank für diesen kalten Tipp!
          Tierfreunde sollten daran denken:
          – trockenes Holz brennt besser, als Feuchtes (qualmt weniger!)
          – bei Nacht ist verstärkt mit Dunkelheit zu rechnen.

          1+
        • @Hundesteuer
          So, Sie kaufen also Krugerrand Münzen wenn die Preise fallen und rennen zum gleichen Händler, bei dem Sie die Münzen gekauft habe und verkaufen diese wieder.
          Frage: Mit vieviel Münzen haben Sie das in diesem Jahr schon gemacht ?

          0
  7. Hmmm…
    möglicherweise wird Gold, wenn die antizipierte Zinswende kommt, sogar
    endlich richtig steigen ;-)

    Nichts ist unmöglich.

    Grüsse NOtrader

    0
  8. Warum solle es das in einem manipulierten Markt in dem die Mainpulierer kein Interesse daran haben können und auch die Mittel haben das zu verhindern?
    Physische Nachfrage von Kleinanlegern spielt keine Rolle bei der Preisbildung.

    0
    • I frag mich – warum DIE de EM- Preis 2011 so hoch steigen ließen ? Die haben dran verdient , keine Frage . Aber hatten DIE damals keine Angst dass die Masse alles Papier abstösst und in EM geht ? Heut haben DIE aber angeblich plötzlich angst . Des Spiel wern mia Kleinen nie ganz verstehn .

      1+
      • @resi
        Die ließen nicht steigen, die Preise gerieten ausser Kontrolle. Was war der Grund? Die finanzielle Kernschmelze drohte. Nur durch eine konzertierte Aktion aller Notenbanken der Welt wurde mit Unmengen an Schulden der Untergang abgwendet. Erst mal jedenfalls.Erstaunlich für mich war, dass da die ganze Welt zusammengehalten hat. Ob das beim nächsten Mal wieder gelingt? Vielleicht, denn alles ist untereinander vernetzt.
        Und wenn es nicht gelingt ? Dann brauchen Sie Gold. Nur dann.

        0
  9. Dieser Alain „Bazooka“, Chef der Abteilung Global Asset Allocation bei der Société Générale hätte doch einmal seinen Kollegen, Albert Edwards, seines Zeichens Wirtschafts-Analyst bei der Bank befragen sollen:

    Albert Edwards hat zumindest 30 Jahre mehr Erfahrung im „Asset Management“
    und kam im April 2013 zu einer ganz anderen Einschätzung des Goldpreises,
    klick mich!

    Offenbar hat ein Teil dieser (von der Wallstreet bezahlten) Analysten-Trolle
    ein stark flüchtiges Kurzzeit-Gedächtnis.

    Die Bank „Société Générale“ wäre eine der ersten ‚Geld-Verleiher-Klitschen‘,
    die zahlungsunfähig würde, wenn Griechenland -endlich- den Staatsbankrott
    erklären dürfte.

    0
    • @Rattle snake
      Deshalb schaue ich mir Orwells 1984-Verfilmung immer wieder gern an. Zuletzt mit meinem Privat-Schüler (13), der sich heute vor dem Englisch-Nachhilfe-Unterricht gedrückt hat. Da sitzt also einer namens Winston Smith (Otto Normalo) jeden Tag an seinem Arbeitsplatz im Wahrheits-Ministerium (abgekürzt Mini-Wahr) und schreibt und „korrigiert“ dort ständig Blödsinn, der in der Zeitung erscheint, z.B. wie sie die wöchentliche Schokoladen-Ration von 25gr auf 20gr erhöhen. Manipulation der Worde, Manipulation der Sprache, Massenverblödung. Am schönsten ist immer noch die Film-Szene ganz vom Anfang, wo die tumbe, vertierte Masse (genannt die Prols) den „Verräter“ Goldstein, der nur auf dem Bildschirm zu sehen ist, niederschreien.
      Ach ja, gestern abend im heute-Journal mokierte sich Claus Kleber, daß er und seinesgleichen als Lügenpresse abgestempelt werden. Und man zeigte Ausschnitte der Aktuellen Kamera der DDR mit Angelika Unterlauf und Klaus Feldmann. „Haltet den Dieb“ wurde geschrien. Ich wußte gestern abend nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Ist nun die Dummheit in diesem Kleber und seiner Marionetta Strohhalm (polnisch Slomka) größer oder die Bosheit?
      „I don’t know“ schrie Winston Smith am Ende, als er im Ministerium für Liebe gefoltert wurde und eine Frage beantworten sollte. „That’s better“ meinte daraufhin der Folterer. Die Antwort gefiel ihm. Winston war in die Mühlen der Denk-Polizei geraten, weil er ein Tagebuch geschrieben und dort seine eigenen Gedanken festgehalten hatte. Er war zum Thought Criminal, zum Denk-Verbrecher geworden.

      0
      • @transe Alles kommt in großen Kreisläufen wieder,Nur in etwas abgewandelter Form.So wie im Mittelalter die Inquisition und die Masse hat dabei gestanden, und gejohlt,wenn man Frauen und Männer wegen Hexerei und Ketzerei verbrannt bzw.vorher gefoltert hat. Bis sie irgendwann selber dran waren.Und so wie du schreibst bekommen wir auch bald das Wahrheitsministerium. Denn Raub,lügen und betrügen wird schon heute als Reform gefeiert.

        0
      • @0177Übersetzer
        Du weißt ja sicherlich:

        „Wer die Vergangenheit kontrolliert,
        kontrolliert die Zukunft.
        Wer die Gegenwart kontrolliert,
        kontrolliert die Vergangenheit.“

        Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – aber mit äußerst
        aktuellen Zeit-Bezügen und Parallelen haben die Russen eine
        bisher geheimgehaltene Rede eines ehemals großen, deutschen Politikers
        (ein Schäferhund-Freund…) aus dem Archiv freigegeben.
        Es lohnt sich durchaus, im warmen Wohnzimmer einen gemütlichen
        Sessel zu suchen und den Worten zu lauschen.

        Es ist sicher kein Zufall, daß diese Rede JETZT veröffentlicht wird,
        weil der Inhalt die bekannte „Lügenpresse“ schamlos in die Ecke und
        an den Pranger stellt.

        0
        • @Klapperschlange Ja unglaublich diese Rede.Könnte man in einer Zeitmaschine sitzen und früher wie heute das gleiche erleben.
          Einfach unglaublich diese dreiste Arroganz der Ami-Clique
          Die Russen wissen,warum sie diese Rede freigegeben haben,denn heute sind sie in der Lage wie früher Deutschland.Nur hat Russland zum Glück einen starken verbündeten mit China und nicht solchen Ballast an den Füßen wie Deutschland früher mit Italien.

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        • Aber wenn ich an die Offenbarung des Johannes denke,steht auch darin,das die große Hure die an den vielen Wassern steht endlich gefallen ist.
          Meine Interpretation der großen Hure ist die Freiheitstatue im New Yorker Hafen.

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        • Bravo!
          Diese elenden Heuchler!
          Mir ist jeder Russe am Arsch lieber, als diese ewigen Lügner im Gesicht!

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        • Könnten Sie mal übesetzen, was der größte Vollpfosten aller Zeiten da zurecht nuschelt ? Die Rede stammt vom 11 Dezember 1941, also 5 Tage nachdem die bis dato unbesiegte deutsche Wehrmacht vor Moskau von Shukow die Jacke voll gekriegt hat. Der Anfang vom Ende großfeuchter Welteroberungspläne. 2mal hat der Nazi-Pöbel nun schon ins Klo gegriffen und offenbar immer noch nichts daraus gelernt. Großer deutscher Politiker…..Ich fass es nicht. STALIN bricht HITLER das Genick hat damals einer gesagt und der hat Recht behalten.

          Der Anstreicher hat das deutsche Volk in die größte Katastrophe seiner Geschichte geführt und schon wieder melden sich jede Menge Leute, die nichts daraus gelernt haben.

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          • Krösus, so hat jeder seine Meinung.
            Du Deine, ich meine.
            Ich meine, er war ein wirklich großer Mann.
            Er hat versucht mit aller Kraft, sein Volk zu verteidigen gegen das Böse, jenes Böse, dass heute wiederum die Welt versucht, in einen großen Krieg zu hetzen.
            Es muss doch auffallen, wie sich die Rede von ihm mit den heutigen Ereignissen gleicht?
            Ich hoffe, diesmal können wir alle den Lügnern und Betrügern ein für allemal das blutige Handwerk legen.

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          • Hmmm…
            Offenbar hat das staatlich verordnete „Umerziehungsprogramm“ nicht bei allen gewirkt.
            Ein alternativer User-Name wie „Marx-II“ oder „Lenin-III“ scheint mehr als angemessen.

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            • Sorry, A.S. – ich meinte den „Superreichen“ König, nicht Dich!

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              • Bin ich froh!

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                • Hitler, Stalin und Mao sind die größten Menschenverächter aller Zeiten. Hitler hat seine ruhmreiche 6.Armee und den weltbesten Kampfverband in Stalingrad einfach umkommen lassen. Weil der großtuerische Göring behauptete er könne sie aus der Luft versorgen. Im russischen Winter. Die Strategen. Weshalb ist Deutschland heute flächenmäßig so klein. Beste Gebiete sind für immer verloren. Hitler wollte das ganze deutsche Volk mit ins Grab nehmen. Giftgas sollte noch ganz Süddeutschland vernichten. Der Befehlsempfänger, der das damals verweigert hat, hat das Bundesverdienstkreuz bekommen, sehr zu Recht. Wahrscheinlich wäre der Kuckuck nie geboren, wenn das erfolgt wäre. Und endlos kann man etwas sagen, als patriotischer Deutscher.

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                • Wenn man die Bilder sieht wie deutsche Soldaten mit Maschinenpistole vor den jüdischen Kindern stehen, kommen mir die Tränen.

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          • @Krösus . 2x versteh ich nicht! 1933 hat die SPD den zionistisch-nationalsozialistischen Parteiapparat an die Macht geholfen(heute wieder!!!),ganz klar !Zweck war die Verheizung der restl. Deutschen Monarchie (Enteignung v. Adel,siehe Romberg ,von Plessen,Schaffgoth etc., dazu die Enteignung/Vernichtung einer produktiven deutschansässigen Sekte. Das war alles sehr effektiv gegen die Deutschen ! Aber WK I war eine amerikanische/britische Aktion,als diese aber nicht fruchtete ,kam ein j….Viertelling auf die Bühne der Weltpolitik,gesponsert von Wallstreet &Co.. Deutschland war der Amboß,genannt Nationalsozialismus,Russland war der Hammer ,genannt Kommunismus,daraus sollte die NWO geschmiedet werden ,der Stahl war Europa. Der Amboß oder der Hammer mußten dabei zerspringen( Briefe der Gesellschaft von Sion/Basel).

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      • WER IST „BIG BROTHER“?

        George Orwell und die Kritik der Moderne

        In der Geschichte der Literatur hat es immer wieder bestimmte „Weltbücher“ oder „Jahrhundertbücher“ gegeben, die einer ganzen Epoche exemplarische Gestalt gaben und eine entsprechend große Wirkung erzielten, deren Echo bis heute nachhallt. Keineswegs zufällig ist die literarische Form solcher Werke immer wieder die Parabel. Diese Form erlaubt es, philosophische Grundgedanken so darzustellen, daß sie gleichzeitig als farbige und spannende Geschichte gelesen werden können. Eine solche Doppelnatur der Darstellung sagt dem theoretisch Gebildeten kognitiv etwas ganz anderes als dem Kind oder dem Jugendlichen, und doch können beide dasselbe Buch gleichermaßen begierig verschlingen. Gerade daraus speist sich der tief gehende Eindruck, den solche Werke im Bewußtsein der Welt hinterlassen; bis in die Topoi des Alltagsdenkens und der sozialen Imaginationen hinein.

        Im 18. Jahrhundert waren es Daniel Defoe und Jonathan Swift, die mit ihren großen Parabeln der heraufdämmernden Welt der kapitalistischen Moderne literarische Paradigmen gaben. Defoes „Robinson“ wurde zum Urbild des optimistischen, rationalen und weißen bürgerlichen Fleißmenschen, der in der „wilden“ Insel der irdischen Welt als Haushalter seiner Seele und seiner ökonomischen Existenz planmäßig aus dem Nichts einen behagliche Platz schafft und nebenbei noch die farbigen „unterentwickelten“ Menschen durch „Arbeit“ zu wunderbaren zivilisierten Verhaltensweisen läutert. Swifts „Gulliver“ dagegen irrt durch bizarre und erschreckende Fabelwelten, in denen sich die kapitalistische Modernisierung als beißende Satire und als Parodie auf Defoes „Tugenden des bürgerlichen Menschen“ spiegelt.
        Man könnte Swifts „Gulliver“ als erste ahnungsvolle Negativ-Utopie der Moderne verstehen.

        Während diese Gattung im positivistischen und fortschrittsgläubigen 19. Jahrhundert wieder von der literarischen Bildfläche verschwand, erlebte sie im 20. Jahrhundert eine ungeahnte Blüte. Ein früher Vorläufer war bereits der Roman „Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells (1866-1946) aus dem Jahr 1895. Bei Wells finden wir eine Verlängerung der viktorianischen Klassengesellschaft bis in das Stadium ihrer vollständigen Degeneration, in der die Nachkommen der einstigen Kapitalisten als schöne, aber dumme und verspielte Zwerge auf der Erdoberfläche leben, während die Nachkommen der einstigen Arbeiterklasse sich zu unterweltlichen Wesen entwickelt haben, die sich kannibalistisch an ihren Antipoden mästen.
        Unter dem Eindruck von Weltkriegen, Weltwirtschaftskrise und industriellen Diktaturen nahm die Gattung der Negativ-Utopie nicht nur einen Aufschwung, sondern sie verlagerte auch ihren Inhalt von der Soziologie des Klassengegensatzes auf die Vision eines einheitlichen totalitären Systems. Die düsteren Parabeln von Franz Kafka gehören ebenso in diesen Zusammenhang wie die Werke einer populären negativen „Science fiction“. Berühmt geworden sind die Romane „Wir“ von Jewgeni Samjatin (1884-1937), geschrieben 1920 und erst 1925 auf englisch erschienen, „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley (1894-1963) aus dem Jahr 1932, vor allem aber die beiden einschlägigen Bücher von George Orwell (1903-1950), dessen Geburtstag sich nun zum hundersten Mal jährt: „Die Farm der Tiere“, erschienen 1945, und die vielleicht bekannteste aller Negativ-Utopien: „1984“, erschienen 1949.

        Man kann sich leicht ausrechnen, auf welche Weise das Werk Orwells anläßlich dieses Jubiläums in der gegenwärtigen Welt eines globalisierten Kapitalismus von den konformistischen Lobrednern „gewürdigt“ werden darf. Man wird Orwell bescheinigen, daß er ein großer demokratischer Mahner und Warner angesichts des totalitären Schreckens war, wie er sich in den Diktaturen Stalins und Hitlers manifestiert hatte. Und man wird ihm dankbar sein und behaupten, daß seine berühmten Parabeln dazu beigetragen hätten, die Menschheit in eine freiheitliche, marktwirtschaftlich-demokratische Zukunft zu führen, die heute fast schon erreicht sei. Schließlich wird man sagen, daß Orwells Werk uns dazu auffordere, vor den Versuchungen des Totalitarismus auf der Hut zu sein, wie sie immer wieder aus dem „Bösen“ dieser Welt aufsteigen und die Menschheit heimsuchen könnten. Und man wird dabei auf den islamischen Fundamentalismus und auf Saddam Hussein oder Milosevic verweisen.

        Auf einen Gedanken aber wird kaum einer der demokratischen Festredner zu Ehren Orwells kommen: Daß nämlich seine Negativ-Utopie längst Realität geworden ist und wir heute mitten im totalitärsten aller Systeme leben, dessen Zentrum der demokratische Westen selbst bildet.

        So hat sicherlich auch Orwell selbst nicht gedacht. Es liegt natürlich nahe, daß er aus der Perspektive der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts tatsächlich nichts anderes als die unmittelbare Erfahrung der Nazis und des Stalinismus im Auge hatte, als er seine Parabeln schrieb; ähnlich wie übrigens wenige Jahre später die Philosophin Hannah Arendt mit ihren Hauptwerken in den fünfziger Jahren. Große philosophische Werke und große literarische Parabeln haben es an sich, daß sie oft mehr sagen, als ihre Verfasser selber wußten, und daß sie ein überraschendes Licht auf spätere Verhältnisse werfen, die zur Zeit der Entstehung dieser Werke noch gar nicht in Betracht kommen konnten.
        Schon die erste der Orwellschen Parabeln, die „Farm der Tiere“, ist in dieser Hinsicht aufschlußreich. Oberflächlich betrachtet, handelt es sich um eine Fabel über die Vergeblichkeit aller sozialen Revolutionen, weil das Wesen der gesellschaftlichen Herrschaft, die Struktur der „Macht“, immer gleich bleibe. Dieses Motiv nimmt eine Grundidee des postmodernen Denkens von Foucault vorweg, der ja ganz ähnlich eine Art positivistische „Ontologie der Macht“ voraussetzt. Insofern ist Orwell eher ein anthropologischer Pessimist als ein Hurra-Ideologe der herrschenden Ordnung, auch wenn er wie alle Pessimisten zuletzt die bestehende Gesellschaft, in seinem Fall die angelsächsische, als die beste aller möglichen verteidigt hat. Nicht umsonst ist Orwell oft mit Swift verglichen worden.

        Als glänzende Parodie auf die Geschichte der russischen Revolution, mit den Schweinen als bürokratischer Elite und dem Oberschwein Napoleon in der Rolle Stalins, liefert die „Farm der Tiere“ natürlich alle Klischees des bürgerlichen Denkens über die Nutzlosigkeit und den verbrecherischen Charakter der sozialen Emanzipation. Aber die Parabel enthält auch einen ganz anderen Subtext, der Orwell selbst offenbar nicht bewußt geworden ist. Zum einen kann sie so gelesen werden, daß nicht die Idee der Emanzipation selbst, sondern die „verratene Revolution“ (Isaac Deutscher) das Problem ist, indem die Schweine unter Führung Napoleons die tierische Egalität verraten. Zum andern enthält auch dieser Subtext noch einmal einen weiteren Subtext, in dem es gar nicht dieser „Verrat“ der Schweine an der Revolution der Tiere ist, der die Emanzipation scheitern läßt, sondern das falsche Verständnis der Unterdrückung selbst, das nicht aus der Form hergeleitet wird, in der die Farm organisiert ist, sondern bloß aus dem subjektiven Willen des menschlichen Farmers namens Jones zur Ausbeutung der Tiere. So ersticken die Schafe regelmäßig jede Diskussion über den Sinn des gemeinsamen Vorgehens mit einem viertelstündigen gewaltigen Blöken des Slogans: „Vierbeiner gut, Zweibeiner schlecht!“, der schließlich dadurch dementiert wird, daß sich die Schweine selber in „Zweibeiner“ verwandeln.

        Ungewollt gelangt Orwell so in seiner Parabel zu der impliziten Schlußfolgerung, daß nicht der soziologische Wechsel der Macht und ihrer Inhaber die Emanzipation ausmacht, sondern die Überwindung der gesellschaftlichen Form, also jenes modernen warenproduzierenden Systems, das den sozialen Klassen gemeinsam ist. Dabei schimmert sogar durch, daß die abstrakte „Arbeit“ weder ein ontologisches Prinzip noch gar ein Prinzip der Emanzipation ist, sondern im Gegenteil das Prinzip der repressiven Macht, das die Tiere einem irrationalen Selbstzweck des „Produzierens um des Produzierens willen“ unterwirft; symbolisiert in der Gestalt des ein wenig dummen Zugpferdes Boxer, einer Art Stachanow-Arbeiter, der alle Probleme mit der Devise „Ich will und werde noch härter arbeiten!“ lösen will – nur um zuletzt von Napoleon an den Pferdemetzger verkauft zu werden, nachdem er sich verausgabt hat und nicht mehr arbeiten kann.

        Noch deutlicher wird das jenseits des immanenten soziologischen „Klassenkampfs“ liegende Problem der gemeinsamen Form des gesellschaftlichen Systemzusammenhangs in „1984“, ein Buch, das stark an Samjatins Roman „Wir“ erinnert (und vielleicht davon beeinflußt wurde). Vordergründig gibt es sowohl bei Samjatin als auch bei Orwell eine übermächtige und überlebensgroße Führergestalt, im einen Fall schlicht „der Wohltäter“ genannt, im andern Fall als „Big Brother“ bezeichnet; natürlich beide den staatstotalitären politischen Diktaturen der Zwischenkriegszeit nachgezeichnet. Aber auch hier schimmert ein Subtext durch, der weit über die expliziten Aussagen hinausgeht. Hinter der personifizierten Macht erscheint der anonyme, „versachlichte“ Charakter des Totalitarismus: Samjatins „Wohltäter“ entpuppt sich tatsächlich als intelligente Maschine, und auch Orwells „Big Brother“ kann leicht als Metapher für eine anonyme Matrix systemischer Steuerung gelesen werden, die im heutigen ökonomischen Totalitarismus viel zwingender funktioniert als in den politischen Diktaturen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

        Schon in „1984“ ist das Unheimliche weniger der äußere Zwang als vielmehr die Verinnerlichung dieses Zwangs, der schließlich als Imperativ des eigenen Selbst erscheint. Der irrationale Selbstzweck der endlosen „Verwertung des Werts“ durch abstrakte „Arbeit“ will den selbstregulativen Menschen, der sich selbst im Namen anonymer Systemgesetze unterdrückt. Das Ideal ist die Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle des individuellen „Unternehmers seiner selbst“ durch sein kapitalistisches Überich: Bin ich leistungsfähig genug, angepaßt genug? Liege ich im Trend, bin ich konkurrenzfähig? Die Stimme von „Big Brother“ ist die Stimme des anonymen Weltmarkts; und die „Gedankenpolizei“ der demokratischen Konkurrenz-Verhältnisse funktioniert viel raffinierter als der Zugriff aller Geheimpolizisten.

        Das gilt auch für die berühmte „Orwellsche Sprache“, das „Neusprech“ mit seiner Verkehrung der Bedeutungen, das im Grunde schon seit mehr als 200 Jahren die Sprache des ökonomistischen Liberalismus ist. Wenn es im Namen von „Big Brother“ heißt: „Freiheit ist Sklaverei“, dann bedeutet das umgekehrt auch „Sklaverei ist Freiheit“, nämlich die freudige Selbstunterwerfung unter die angeblichen „Naturgesetze“ der marktwirtschaftlichen Gesellschaftsphysik. Das gilt auch für die anderen Parolen des „Neusprech“: „Krieg bedeutet Frieden“ – niemand weiß das besser als die NATO und die demokratische Weltmacht USA als selbsternannte Weltpolizei; und „Unwissenheit ist Stärke“ – wer könnte diese Maxime besseren Gewissens unterschreiben als der demokratische Massenkonsument oder der betriebswirtschaftliche Manager, die beide für ihren Erfolg auf soziale Ignoranz angewiesen sind? Auch nur gedanklich die Kriterien dieses geschlossenen Wahnsystems der ökonomisch determinierten „Freiheit“ in Frage zu stellen, heißt schon „out“ zu sein, oder, wie es in „1984“ heißt: „Das Gedankenverbrechen zieht nicht den Tod nach sich: Das Gedankenverbrechen ist der Tod“, nämlich der soziale Tod.
        Aus einer politischen Sekte kann man austreten und im totalitären Staat kann man wenigstens in die „innere Emigration“ gehen; aber aus dem totalitären Markt kann der selbstregulativ gewordene kapitalistische Mensch ebensowenig austreten wie aus seinem eigenen Ich, das zum „Humankapital“ geworden ist.

        Das Bewußtsein ist rückgekoppelt auf den allgegenwärtigen Mechanismus der Konkurrenz, unablässig sich selbst als Instrument der Verwertung kalkulierend und gleichzeitig sich selbst in den Formeln des neoliberalen ökonomistischen „Neusprechs“ betrügend: „Leistungswahn ist Selbsterfahrung“, „Selbstunterwerfung ist Selbstverwirklichung“, „soziale Angst ist Selbstbefreiung“ usw., oder, wie es schon fast 100 Jahre zuvor Rimbaud unübertrefflich als die Schizo-Devise des modernen Menschen formuliert hatte: „Ich ist ein anderer“.
        „Freiheit“ bedeutet in dieser Welt nichts anderes, als zu wissen, was „Big Brother“ oder „der Wohltäter“, nämlich der totalitäre Markt, von den Menschen wollen könnte, es vorauszuahnen und sich in bedingungslosem vorauseilenden Gehorsam danach zu richten – oder eben auf der Strecke zu bleiben, seine soziale Existenz zu verlieren und vorzeitig zu sterben. Damit diese Sanktionen für die „Verlierer“ eintreten, bedarf es gar keines bürokratischen Überwachungssystems mehr. Das erledigt ganz von selbst die unheimlich anonyme Macht der gesellschaftlichen Maschine des Kapitals, das zum totalen Weltverhältnis geworden ist. Diese Macht blinder Systemgesetze, von der die natürlichen und menschlichen Ressourcen vergewaltigt werden, hat sich von jedem sozialen Willen emanzipiert – auch von der Subjektivität des Managements.
        In gewisser Weise ist die ganze Welt zu einer einzigen gigantischen „Farm der Tiere“ geworden, in der es egal ist, ob ein Farmer Jones oder das Oberschwein Napoleon kommandiert, weil die subjektiven Kommandeure sowieso bloß die ausführenden Organe eines verselbständigten Mechanismus sind, der nicht eher ruht, bis er die Welt durch „Arbeit“ zur leblosen Wüste gemacht hat. Auf dieser automatischen Welt-Farm wird jede kritische Frage nach dem Sinn und Zweck der ganzen irrsinnigen Veranstaltung sofort dadurch erstickt, daß die demokratischen Schafe in ein Ohren betäubendes Blöken von „versachlichten“ Parolen ausbrechen: „Arbeit gut, Arbeitslosigkeit schlecht“, „Konkurrenzfähigkeit gut, soziale Ansprüche schlecht“ usw. Wenn wir die Orwellschen Parabeln ein wenig gegen den Strich bürsten, können wir uns selbst erkennen als die Gefangenen eines reif gewordenen Systems, dessen Totalitarismus die „Farm der Tiere“ und „1984“ fast als harmlos erscheinen läßt.

        Robert Kurz

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  10. @Klapperschlange Gut das es solch Leute wie dich gibt,wo diese älteren Artikel kennen.Daran sieht man wirklich mal wie denen die Felle weg schwimmen.

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  11. anonymus anonyma

    Terroralarm in LA. Yellen und Fed warnen mit email…….. zinsen koennen wegen der terrorgefahr morgen doch nicht erhoeht werden !

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    • @anonymus
      Das war aber …nur ein Scherz.
      Zumindest in New York.
      http://abcnews.go.com/US/wireStory/latest-los-angeles-unified-schools-closed-due-threat-35775281

      In Los Angeles dürfen dagegen heute über 900 Schulen geschlossen und 700,000 Studenten im Bett liegen bleiben;
      http://www.latimes.com/local/lanow/la-me-ln-all-lausd-schools-closed-threat-20151215-story.html

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      • Unsere Lügenpresse vermutet: die „Droh-E-Mail“ und IP-Adresse kam aus…Frankfurt!
        http://www.tagesschau.de/ausland/la-bombendrohung-103.html

        Ich hätte eher vermutet: aus Moskau- Putin war’s!

        Dabei weiß mittlerweile (nur unsere gekürten ARD/ZDF- „Maulhuren“ nicht) jedes Kind aus dem Internet-Cafe, daß man mit dem TOR-Browser beliebige IP-Adressen generieren kann.

        Die Frankfurter (am Main) müßten eigentlich wissen, daß eine solche „Cyber-Attacke“ auf die USA als Kriegserklärung gewertet werden (können)…

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        • @Watchdog
          In meiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder) gibt es die Universität Viadrina. (Hat nichts mit der Potenzpille zu tun, Viadrus war der Oder-Gott zu Zeiten der alten Römer, welche den Fluß Viadra nannten.) Dort sind etliche Auslands-Studenten und Lehrkräfte nur deswegen gelandet – kein Scherz – weil sie keine Checkung hatten, daß es in D-land 2 Frankfurts gibt. Wenn nun die bombige Antwort der wissenschafts- und geographie-resistenten Amis kommt, fällt sie womöglich noch auf meine Geburtsstadt anstelle des EZB-Hauptquartiers.

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          • @0177translator
            Nachdem in der Droh-Mail viele Tipp-/Schreibfehler festgestellt wurden, tippe ich auch auf das EZB-Gebäude als Quelle des fortschreitenden Terrors gegen die €U-Bürgen.
            Habe gestern meine Nachbarin zu ihrer Bank (Sparkasse) gefahren, damit sie endlich ihr Sparbuch auflösen kann (meine Empfehlung)- für ein Guthaben von €2.600,- bekam sie €1,30 Zinsen, das entspricht einer Rendite von 0,05% p.a.

            Bei einer Auflöse-Gebühr des Sparbuches von €5,0 ein Verlust von €3,70 – hoffentlich „zerbröselt’s“ bald diesen Mammon-Bunker.

            0
  12. Die Zinsen fallen – Gold fällt
    Die Zinsen steigen – Gold fällt
    Die Wirtschaft läuft gut – Gold fällt
    Es kriselt – Gold fällt

    Logisch.

    Der Dollar ist die sicherste und stabilsge Währung der Welt.
    Der Dollar ist stärker als Gold.

    – Sarkasmus aus –

    0
  13. Zu früh dafür.

    0
  14. Pffff, die einzigen Opfer werden früher oder später die Papier-Lümmel sein.

    0
  15. Ungläubiger Thomas

    @translator
    Mir erging es gestern ähnlich wie Dir bei der heute- Sendung und seinem klebrigen H.Kleber. Und heute abend setzt das ZDF noch einen drauf: ind der Doku über Wladimir Putin wird der Mann derartig dämonisiert und voller propagandistischer Hetze überschüttet, dass ich an die schlimmsten Zeiten im Schwarzen Kanal des DDR-Fernsehens erinnert wurde. Einziger Unterschied: damals musste ich keine TV-Gebühren dafür bezahlen. Es ist einfach nur noch ekelhaft, was in diesem Staat und den von ihm gelenkten Medien passiert.

    0
    • Ungläubiger Thomas,

      heute morgen N24:

      kerry besucht putin zum zweitem mal in diesem jahr.

      – eingespielter kommentar:

      – nur um zu überprüfen ob putin noch bei verstand sei.

      – und um auszuschliessen das putin noch andere böse sachen vor hat.
      ———————–
      der vergleich putin…rasputin hat noch gefehlt!

      – passen wahrscheinlich von der körpergrösse nicht zusammen.

      0
  16. Ungläubiger Thomas

    @alter schussel

    danke für den N24 Hinweis! Dein Gag: Putin/ Rasputin herrlich….
    Irgenwann kommen sie noch und holen uns alle. Wenn sie mal nicht selbst von der Geschichte ein g e h o l t werden!

    0
  17. Der Kuckuck wird uns alle noch holen.

    0
  18. Also ich finde der Goldpreis hat sich gegenüber vielen Rohstoffen hervorragend gehalten.
    Gerade in Euro.
    Bin seit 2007 recht ordentlich investiert und kann nicht meckern.
    Hätte ich Oil oder Platin würde ich mir die Haare raufen.
    Abgesehen davon, -glaube ich- wird das System irgendwann implodieren.
    Weltweit werden für einen Dollar Umsatz, Sechs Dollar Schulden gemacht.
    Mehr infos brauche ich nicht um zu verstehen was -wann auch immer- passieren wird…

    1+
  19. Gold kann nicht zum Opfer werden.Gold ist ein Medium mit Gehalt, was Papier nicht unbedingt hat.

    0
  20. Sollte die FED den LZ nach oben setzen, wird dies zur Folge haben, dass die „Auf Pump Nation Nr.1“ der Welt erhebliche Probleme bereiten wird. Der Euro wird fallen, was jedoch den EM-Preis in Euro steigen laesst.

    0
  21. Kommt heute die Zinswende?
    Jedenfalls China droht dann großer Kapitalabfluss.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4888177/Fur-China-wird-USZinswende-teuer?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    Jedenfalls bin ich @Goldminers Meinung.
    Ein Sprung in kurzer Zeit um 20 – 30 Dollar beim Goldpreis ist wahrscheinlich.
    In welche Richtung??????????.

    Gut möglich, daß auch gar nichts passiert, beim heiße Luft produzieren sind die Amis ja unschlagbar.

    0
    • @Bauernbua
      Innerhalb von 10 Sekunden, in denen eine Leitzins-Erhöhung von nur 0,25% bekanntgegeben würde, steigt allein die Zins-Belastung der US-Schulden um 47,5 Mrd. US-Dollar/Jahr.
      Das wäre auch ein kleines Weihnachts-Geschenk der Fed für das Schwarze Haus.

      Wenn die Fed den Auftrag hat (von ganz oben), das Chaos an den Finanzmärkten loszutreten, wird sie den Zinssatz gleich um 1% anheben, denn ‚die Wirtschaft brummt uns es herrscht Vollbeschäftigung‘, you know?

      Um ihr Gesicht zu wahren (auch darum geht es…), könnte die Fed z.B. die Zinssätze im „Zielband“ (0…0,25%) je nach Laufzeit/Kredithöhe im unteren Bereich bei fast 0% lassen und nur im oberen Bereich moderat erhöhen.
      Aber wie schon so oft weiß keiner nie nichts Genaues, deshalb schau ‚ mer mal.

      0
    • Die Zinsen werden erhöht, um das Gesicht und auch Glaubwürdigkeit zu wahren, andererseits wird die Erhöhung dermaßen niedrig ausfallen, dass Sie faktisch bedeutungslos ist. Die Wahl die Frau Yellen hat, ist eine zwischen Pest und Cholera und die heutige Entscheidung wird sich irgendwo dazwischen wiederfinden.

      0
  22. Die Pfeifffen die nicht mal in der Lage waren die Chaos der griechischen Staatsfinanzen vorauszusehen und nur durch Steuergelder gerettet wurden sollten sich bei Goldpreisprognosen heraushalten.Mir kommen Tränen des Mitleids mit dem armen Gold.

    0
  23. Auf n-tv war gestern Abend sogar zu hören, das die Lausebuben von G+S erwarten, dass die Zinsen im nächsten Jahr noch 4 x angehoben werden.

    Wie meinen die das? Den 1. April gibt es doch nur einmal im Jahr.

    0
  24. Silberhase,
    was ich mich frage wieso der € zum $ steigt ,
    wenn in den staaten die zinsen angehoben werden?
    – und das erst in den letzten tagen.

    – die brüder kennen sich doch alle.
    – kein schwein investiert in euronen wenn der $ steigen wird.

    DOCH KEINE ZINSWENDE??

    -werden es bald wissen.

    0
  25. Easy, dies soll den starken Anstieg des $ stuetzen wg Zinsanhebung.
    Die Chinesen machen ja dabei nicht mit.
    Aber wir wir sind Lutscher.
    Und das bedeutet wir müssen lutschen.
    Also lutschen wir.

    0
    • ch ja, Ihr Fehler ist, dass Sie noch in freien Märkten denken.
      Die gibts nicht mehr.
      Ergo nix ist mehr fundamental nach diesen Gesetzen begründbar.
      Ergo nix ist mehr logisch.

      v.a. dann nicht mehr, wenn die die Kontrolle verlieren.

      0
  26. Zinswende, ja oder nein?

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8206824-zinswende-nein-chancen-risiken-verlierer-experten-us-zinsentscheid

    Ich denke: die Argumente contra überwiegen die von pro.

    0
  27. Zinswende ?
    Das ist, denke ich, alles genauso heisse Luft, wie der Nazi-Goldzug…
    USA-typisch läuft der „Hype“ ja schon Monate, um heute dann wieder zu verkünden………
    Ups, Schwächeanfall… :-D

    0
    • @Goldtaler

      Hast dich rar gemacht in letzter Zeit, um so freudiger willkommen in vereinigter Runde.

      0
      • Hej @Force,
        ja, hab z.Zt. immer reichlich viel um die Ohren.
        Andererseits waren die Themen die letzten Tage hier nicht so, daß Kommentare von mir bereichernd gewesen wären.
        Aber so trauen sich auch mal die „Urgesteine“ wieder ans Licht. *lach*
        Sofern sie durch V+/Mars/GameChanger/… irgendwie „durchgelassen“ werden ! (harhar)
        Ab nä. Woche hab‘ ich dann wieder etwas mehr Zeit ! ;)
        Schaue aber täglich rein.

        0
    • Soso…
      0,25-0,5% Zinsanhebung WoW !
      Interessant wird es dann wohl wieder Mitte März, wenn es in die nächste Runde geht. Ob Yellen dann wohl noch im Amt ist ?
      Man darf gespannt sein…

      0
  28. Nun wissen wir es – viele haben sich geirrt, was die Zinswende anbetrifft, ich ebenso.
    Warten wir die nächsten Tage ab, wie die Märkte reagieren.
    Interessant ist zumindest die Erkenntnis, daß die Entscheidung der Fed sich mit der Prognose von G&S deckt.

    Damit verteidigt die Fed den Dollar und hofft, daß nun wieder mehr Länder in US-Staatsanleihen investieren, damit das Fiat-Ponzi-Geldsystem noch etwas länger laufen kann.
    Ob das funktioniert?

    0

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