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Statt Gold und Silber: Immobilienblase in Deutschland

Investoren stürzen sich auf Häuser und Eigenstumswohnungen als vermeintlich sichere Geldanlage. Ein TV-Bericht verdeutlicht am Beispiel München die Preissteigerungen auf dem deutschen Immobilienmarkt.

Viele mehr oder weniger reiche Menschen in Deutschland wollen jetzt ihr Vermögen in Sicherheit  bringen. Doch nicht Gold und Silber sind am meisten gefragt, Immobilien in guten Lagen werden den Makler derzeit förmlich aus den Händen gerissen. Das TV-Magazin Report München berichtet am Beispiel München über die Entwicklung einer Immobilienblase in Deutschland.

Was der Bericht nicht thematisiert: Die Preisentwicklung am Immobilienmarkt ist auch eine Folge der Inflation. Der Geldüberschuss fließt verstärkt auch in diesen Sektor. Und: Viele Privatinvestoren sind bereit, sich für den Erwerb einer Immobilie hoch zu verschulden. Credo: In der Inflation gehört der Schuldner zu den Gewinnern. Ein Schluss, der sich in der Vergangenheit immer wieder aus trügerisch erwiesen hat. Vermögensabgaben und Krisensonderregelungen bei Kreditverträgen sorgten dafür, dass auch Haus- und Wohnungsbesitzer kräftig bluten mussten. Von einer Zahlungsunfähigkeit als Folge des Jobverlusts einmal ganz abgesehen.

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Eingetragen von am 27. Mrz. 2012. gespeichert unter Deutschland, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Statt Gold und Silber: Immobilienblase in Deutschland”

  1. Es ist ein Irrglaube, dass eine Immobilie nur Gewinne abwirft und im Wert steigt.
    Vergessen wird, dass so eine Immobilie auch Brot frißt, wenn sie unbewohnt ist. Sie muss unterhalten, repariert, renoviert, versichert und versteuert werden.
    Mietnomaden und Zahlungsausfälle berücksichtigen.
    Diese Beträge müssen vom eigentlichen Wert über die Jahre gerechnet abgezogen werden. Dazu kommt noch, dass der Maklerschätzwert nicht unbedingt der Verkaufspreis sein muss.Besonders wenn man gezwungen ist, zu verkaufen. Ein Drittel weniger ist ein guter Richtwert.
    Das nicht unerhebliche Risiko ist, dass der Staat jederzeit darauf zugreifen kann, mit Gebühren und Steuern (Vermögenssteuer) bis hin zur Lastenausgleichs-Hypothek.
    Böse Zungen behaupten, eine Immobilie ist auch nur ein Stück Papier-Versprechen. Nämlich das Papier im Grundbuch, wo steht, dass einem das Ding gehören soll. (Enteignung wäre denkbar und gab es auch schon).
    Das alles schreibe ich aus eigener leidvoll gemachter Erfahrung.
    Wo Immobilien Sinn machen, (Für Großanleger), sind die großen weltweit investierenden immobilien-Fonds. Da wird das Risiko gestreut. Vorausgesetzt, man vertraut dem Verwalter.
    Übrigens, das meiste verdient der Makler an der ganzen Hype um die Münchner Immos.

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    • Gut erkannt! Die können alle nicht rechnen, denn wer kauft schon maßlos überteuerte Immobilien mit einer, unter Berücksichtigung aller Kosten, extrem mickrigen Rendite? Spätestens wenn im Zuge von Massenarbeitslosigkeit niemand mehr die hohen Mieten zahlen kann und die Objekte nichts als Kosten verursachen, landen die Preise im Keller. Auch gelangt die Niedrigstzinsphase irgendwann mal (zwangsläufig und unvermeidbar) an ihr Ende, was schon alleine ausreicht, die durch billigen Kredit angeheizte Immobilienblase zum Platzen zu bringen. Wer jetzt eine Immobilie auf Kredit kauft, wird über kurz oder lang in den Ruin getrieben. Aber die Dummen sterben nicht aus und die Sklavengaleere wartet schon.

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  2. „Credo: In der Inflation gehört der Schuldner zu den Gewinnern“
    10 mal Ha-Ha-Ha!! Lesen bildet §313 BGB ist sehr spannend

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  3. 0177translator

    Hier im schönen Land Brandenburg kam vor 2 Jahren folgendes heraus: Es waren flächendeckend Grundbücher gefälscht worden, und über 10.000 Besitzer von Immobilien – zumeist Erben von sog. Bodenreformland – waren zugunsten des Landes Brandenburg als Eigentümer ausgetragen worden. Der spektakulärste Fall waren gefälsche Unterlagen im Grundbuchamt Strausberg, es ging um die Erben eines in den 30er Jahren „arisierten“ Kaufhauses, das einen jüdischen Besitzer hatte. Ein Gericht hat mittlerweile befunden, daß die Grundbuchakten von Strausberg „keine allgemeine Gültigkeit als Beweismittel“ mehr besitzen. Daraufhin stellten mehrere Bürger „Strafanzeige gegen unbekannt“ wegen Urkundenfälschung im Amt. Herr Erardo Rautenberg, seines Zeichens Generalstaatsanwalt von Preußisch Kommunesien – äh, sorry, von Brandenburg – gab einen Erlaß an alle Staatsanwaltschaften im Bundesland heraus, wonach diese Strafanzeigen sämtlich einzustellen sind.
    Erinnert Ihr Euch noch an die schicksalsschweren Worte von Genosse Erich Honecker? Der sagte: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“ A propós rote Saarländer: Den Oskar Lafontaine haben dort unlängst über 16% gewählt.

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    • @0177translator
      Das liegt daran,dass im Sozialismus Eigentum nicht erlaubt ist,Immobilien und Grundbesitz schon gar nicht.Sagte doch schon unser ehemaliger Bundeskanzler Schröder: „Eigentum ist letztlich Diebstahl“. Diese Thesen geistern immer wieder durch die Köpfe der Unbelehrbaren.Nur, der Sozialismus und Kommunismus funktioniert nicht und hat auch noch nie funktioniert. Schaden anrichten kann er aber wohl für einige Zeit. Was bleibt, ist das Risiko der Enteignung zu mildern (Hedgen würde man heute sagen) und das geht eigentlich nur mit EM.Ich wüßte nichts anderes.Übrigens,danke für die Infos.

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  4. Manche fragen sich, was man denn selbst „dagegen“ machen könne. Kein Wunder. In dieser Zinsgeldökonomie muss man entweder a) ausbeuten („leistungslose Einkommen“), oder sich b) ausbeuten lassen. Angenommen man hätte überhaupt durch Erbschaft etc. die Ressourcen zu a), vielleicht will man das gar nicht… Die einzige Alternative ist b), für 99,9% der Bevölkerung.

    Und egal in was man anlegt, letztlich kann alles durch den Inhaber des jeweiligen Gewaltmonopols entwertet werden (Zwangshypothek, Handelsverbot EM, Steuer auf XY). Da hülfe nur, selber zum Inhaber des Gewaltmonopols zu werden – also los, ran ans Innenministerpöstchen :-(… Was in letzter Konsequenz noch fehlt, sind gut bezahlte Polizisten oder Paramilitärs, die ebendiese Inhaber im großen Finale schützt. Könnte auch noch kommen.

    Letztlich verlieren aber sowieso alle, weil das Gewaltmonopol nichts nutzt, wenn sich keine Steuern mehr eintreiben lassen – im Gegenteil. In diesem System können auf lange Sicht alle nur verlieren.

    WENN also irgendwann die kritische Masse erreicht wird, brauchen wir zweierlei: Zum einen einen Sprung im Bewusstsein der Menschen nach vorn (Einheit macht stark, nicht Getrenntsein und gegeneinander), sowie Leute, welche fähig sind, die Explosivenergie der Wutbürger in die Konstruktion eines besseren Systems zu leiten. Dies gilt es, jetzt vorzubereiten. Mir fällt da dieser schöne alte Link ein:

    http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/probst/

    Auch wenn man Euch auslacht, redet weiter, denn eines Tages wird man sich dran erinnern, Euch nicht zugehört zu haben.

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